DE1176246B - Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veraenderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veraenderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern

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Publication number
DE1176246B
DE1176246B DEB63929A DEB0063929A DE1176246B DE 1176246 B DE1176246 B DE 1176246B DE B63929 A DEB63929 A DE B63929A DE B0063929 A DEB0063929 A DE B0063929A DE 1176246 B DE1176246 B DE 1176246B
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DE
Germany
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semiconductor element
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voltage
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Application number
DEB63929A
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English (en)
Inventor
Hermann Mittag
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Robert Bosch GmbH
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Robert Bosch GmbH
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Publication date
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Pending legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02JCIRCUIT ARRANGEMENTS OR SYSTEMS FOR SUPPLYING OR DISTRIBUTING ELECTRIC POWER; SYSTEMS FOR STORING ELECTRIC ENERGY
    • H02J7/00Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries
    • H02J7/14Circuit arrangements for charging or depolarising batteries or for supplying loads from batteries for charging batteries from dynamo-electric generators driven at varying speed, e.g. on vehicle
    • H02J7/16Regulation of the charging current or voltage by variation of field
    • H02J7/22Regulation of the charging current or voltage by variation of field due to variation of make-to-break ratio of intermittently-operating contacts, e.g. using Tirrill regulator

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Control Of Eletrric Generators (AREA)

Description

  • Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veränderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veränderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mittels eines elektromagnetischen Spannungsreglers, dessen Regelkennlinie durch ein vom Hauptstrom des Stromerzeugers erwärmbares Glied mit stark positivem Temperaturbeiwert beeinfiußt wird.
  • Es sind bereits zur Verwendung auf Fahrzeuglichtmaschinen bestimmte Spannungsregler bekanntgeworden, bei welchen die zur Senkung der Spannung verwendeten Glieder einen stark negativen Temperaturbeiwert - sogenannten Heißleiter- oder aber einen stark positiven Temperaturbeiwert - sogenannten Kaltleiter aufweisen. Bei Heißleitern ändert sich der Widerstand R1 in Abhängigkeit von der Temperatur T nach der Beziehung wobei A eine Konstante ist und bei Kaltleitern der Widerstand R., nach der Beziehung R2 = B - eT mit B als konstanter Größe. Infolge der exponentiellen Änderung des Widerstandes beginnt die Spannungssenkung schon bei verhältnismäßig niedriger Belastung des Stromerzeugers.
  • Dies hat den Nachteil, daß der von dem Stromerzeuger gespeiste Stromsammler nicht in dem gewünschten Maß geladen wird. Zwar kann man den Kaltleiter so bemessen und ihn bei geeigneter Anordnung durch den Hauptstrom des Stromerzeugers so beheizen, daß sein Widerstand erst bei größerer Belastung des Stromerzeugers merklich zunimmt, jedoch bereitet dann die zweckmäßige Bemessung des Kaltleiters und seine passende Anordnung und damit verbunden seine erforderliche Abstimmung Schwierigkeiten.
  • Gemäß der Erfindung werden die geschilderten Nachteile in einfacher Weise dadurch vermieden, daß .dieses Glied aus einem an sich bekannten Halbleiterelement besteht, dessen Widerstand bei zunehmender Temperatur bis zu einem vorbestimmten Temperaturwert ganz allmählich und bei weiterer Temperaturzunahme jedoch sprunghaft ansteigt, und das unmittelbar auf einem Abschnitt der Hauptstromleitung angeordnet ist, dessen Widerstand, bezogen auf die Längeneinheit, größer ist als der entsprechende Widerstand der übrigen Abschnitte der Hauptstromleitung. Ein weiterer Vorteil der Erfindung besteht darin, daß das Halbleiterelement wegen seiner kleinen Abmessungen unmittelbar auf der Hauptleitung befestigt werden kann, wodurch erreicht wird, daß seine Erwärmung nahezu nur von der Stromstärke in der Leitung abhängig ist.
  • In der Zeichnung sind als Ausführungsbeispiele des Gegenstandes -der Erfindung drei Schaltbilder von Anlagen mit einem Gleichstromerzeuger und einem Spannungskontaktregler dargestellt. Es zeigen F i g. 1, 2 und 3 je ein Schaltbild einer insbesondere für Kraftfahrzeuge bestimmten Stromerzeugungsanlage, deren Spannungsregler durch ein Halbleiterelement mit stark positivem Temperaturbeiwert beeinflußt wird, F i g. 4 die Anordnung des Halbleiterelements auf einer Hauptstromleitung der Anlage, F i g. S die Kennlinien eines bekannten Kaltleiters sowie eines Halbleiterelements gemäß der Erfindung. In den drei Schaltbildern ist 10 ein Nebenschluß-Gleichstromerzeuger mit einem Anker 11 und einer Feldwicklung 12, zu der ein Regulierwiderstand 13 in Reihe geschaltet ist. Der Minuspol des Ankers liegt an Masse, an seinem Pluspol ist die Feldwicklung angeschlossen, die über den Widerstand 13 ebenfalls mit Masse verbunden ist. In allen drei Fällen wird die Spannung des Stromerzeugers .durch einen an sich bekannten sogenannten Zweikontaktspannungsregler 14 geregelt. Dieser hat einen beim Betrieb zwischen zwei feststehenden Kontakten 15 und 16 hin- und herschwingenden Kontakt 17, an dem eine Feder 18 angreift, die bestrebt ist, ihn gegen den an Masse anliegenden Kontakt 16 zu drücken. Der andere Kontakt 15 ist an die vom Pluspol des Stromerzeugers abgehende Hauptleitung 19 angeschlossen. Der Regler wird von einer Spannungsspule 20 erregt. Mit 21 ist ein sogenannter Ladeschalter bezeichnet, der den Stromerzeuger beim Erreichen einer bestimmten Spannung in bekannter Weise mit einem Stromsammler 22 verbindet. Durch einen am Stromsammler angeschlossenen Schalter 23 können Stromverbraucher 24 eingeschaltet werden.
  • Um die Spannungsregelung von der Belastung des Stromerzeugers abhängig zu machen, ist ein Halbleiterelement 25 vorgesehen, dessen Widerstand bei steigender Temperatur sich nach der Kurve B in F i g. 5 ändert. Danach nimmt der Widerstand des Elements bis etwa 120° C Erwärmung nur ganz wenig zu, steigt dann aber beim Überschreiten dieser Temperatur sprunghaft an.
  • Bei dem Schaltbild nach F i g. 1 ist an einem innerhalb des Reglers verlaufenden Abschnitt der Hauptleitung 19 ein solches Halbleiterelement 25 angelötet, so daß einer seiner Pole unmittelbar mit der Hauptleitung verbunden ist. Die Stelle, wo das Element sitzt, hat zur Erhöhung ihres Widerstandes einen kleineren Querschnitt als die übrigen Abschnitte der Leitung. Das Element ist parallel zu der Erregerwicklung 20 des Reglers geschaltet. In Reihe zu der Erregerwicklung und dem Element liegt ein Widerstand 26.
  • Die Regelvorrichtung arbeitet in folgender Weise. Sobald der aus dem Stillstand angetriebene Stromerzeuger beim Erreichen einer bestimmten Drehzahl eine Spannung erzeugt, die höher ist als diejenige des Stromsammlers, schließt der Ladeschalter und verbindet den Stromerzeuger mit dem Stromsammler. Die Stärke des in der Hauptleitung dann fließenden Stromes hängt vom Ladezustand des Stromsammlers und von der Zahl der eingeschalteten Stromverbraucher ab. Bis zu einer vorbestimmten Stromstärke des Stromerzeugers arbeitet der Spannungsregler in der üblichen Weise, und zwar sind seine Kontakte 16, 17 bei niederer Spannung geschlossen und schließen den Widerstand 13 kurz. Bei steigender Spannung wird der Kontakt 17 vom Kontakt 16 abgehoben und dadurch der Widerstand 13 vor die Erregerspule 12 des Stromerzeugers geschaltet. Wenn die Spannung des Stromerzeugers noch weiter ansteigt, berührt der Kontakt 17 den Kontakt 15 und schließt die Erregerspule 12 kurz, wodurch eine starke Senkung der erzeugten Spannung bewirkt wird.
  • Die Stelle der Hauptleitung 19, an welcher das Halbleiterelement sitzt, ist so bemessen, daß das Element bei Stromstärken, die kleiner sind als die obenerwähnte vorbestimmte Stromstärke, höchstens auf 120° C erwärmt wird. Dabei bleibt der Widerstand des Elements gemäß der Kurve B in F i g. 5 nahezu unverändert. Überschreitet die Stromstärke in der Hauptleitung den vorbestimmten Wert nur um einen kleinen Betrag, so steigt derWiderstand des Elements wegen der zunehmenden Erwärmung sprunghaft an. Die Folge davon ist, daß durch das Element nur noch ein vernachlässigbar kleiner Strom fließt.
  • Wenn man das Element so bemißt, daß sein Widerstand in kaltem Zustand beispielsweise das Zehnfache des Widerstandes der Reglerwicklung 20 beträgt, so ist der Gesamtstrom in dem Widerstand 26 um 10°/o größer als der Teilstrom in der Wicklung 20. Der Spannungsabfall im Widerstand ist daher um 1011/o größer, als wenn in ihm nur der Teilstrom der Wicklung 20 fließen würde. Infolgedessen regelt der Regler, solange das Element 25 unter 120° C warm ist, auf eine entsprechend höhere Spannung. Sobald der Strom in der Hauptleitung den vorbestimmten Wert überschreitet, steigt der Widerstand des Elements sprunghaft auf einen vielfachen Wert. Der Teilstrom im Element sinkt entsprechend und damit auch der Spannungsabfall im Widerstand 26. Der Spannungsregler regelt daher auf eine niedere Spannung, wodurch der Stromerzeuger vor überlastung geschützt wird. Da der Widerstand des Elements sich im Bereich von 0 bis 120`=' C praktisch nicht ändert, erhält man bis zu solchen Belastungen des Stromerzeugers, die das Element bis zu l20° C erwärmen, eine gute Ladung des Stromsammlers.
  • Das Schaltbild nach F i g. 2 unterscheidet sich von dem nach F i g. 1 nur darin. daß das Halbleiterelement 25 an einem Abschnitt der Hauptleitung innerhalb des Stromerzeugers angeordnet ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach F i g. 3 ist in Reihe mit dem Halbleiterelement 25 eine der Reglerspule 20 entgegenwirkende Spule 27 geschaltet.
  • F i g. 4 zeigt eine praktische Ausführung der Anordnung des Halbleiterelements. Der die Hauptleitung 19 bildende Runddraht ist an einer Stelle flachgedrückt und dort das Element 25 angelötet, dabei ist die flachgedrückte Stelle so beschnitten oder gestreckt, daß sie einen kleineren Querschnitt hat als die übrigen Abschnitte der Hauptleitung.
  • Für das Halbleiterelement 25 eignen sich an sich bekannte Halbleiterwiderstände, die beispielsweise aus Keramikkörpern aus Bariumtitanat mit Zusätzen von seltenen Erden wie Lanthan bestehen. Durch geeignete Wahl der Zusätze kann erreicht werden, daß der sprunghafte Anstieg des Widerstandes im Bereich von 100 bis l50° C einsetzt.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veränderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern, insbesondere für Kraftfahrzeuge, mittels eines elektromagnetischen Spannungsreglers, dessen Regelkennlinie durch ein vom Hauptstrom des Stromerzeugers erwärmbares Glied mit stark positivem Temperaturbeiwert beeinflußt wird, dadurch gekennzeichnet, daß dieses Glied aus einem an sich bekannten Halbleiterelement besteht, dessen Widerstand bei zunehmender Temperatur bis zu einem vorbestimmten Temperaturwert ganz allmählich und bei weiterer Temperaturzunahme jedoch sprunghaft ansteigt, und das unmittelbar auf einem Abschnitt der Hauptstromleitung angeordnet ist, dessen Widerstand, bezogen auf die Längeneinheit, größer ist als der entsprechende Widerstand der übrigen Abschnitte der Hauptstromleitung.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der das Halbleiterelement tragende Abschnitt der Hauptleitung einen kleineren Querschnitt hat als die übrigen Abschnitte der Hauptleitung.
  3. 3. Vorrichtung für eine Anlage, deren Hauptleitung aus Runddraht besteht, nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der das Halbleiterelement tragende Abschnitt mit dem kleineren Querschnitt flachgedrückt und gestreckt ist.
  4. 4. Vorrichtung nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterelement an einem vom Hauptstrom durchflossenen Leitungsabschnitt des Reglers sitzt.
  5. 5. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halbleiterelement an die Hauptleitung angelötet ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Auslegeschrift Nr. 1006 491.
DEB63929A 1961-09-07 1961-09-07 Vorrichtung zum Regeln der Spannung von mit stark veraenderlicher Drehzahl angetriebenen Stromerzeugern Pending DE1176246B (de)

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JP3717662A JPS3926489B1 (de) 1961-09-07 1962-08-31
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1006491B (de) * 1956-01-27 1957-04-18 Bosch Gmbh Robert Elektrische Anlage, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1006491B (de) * 1956-01-27 1957-04-18 Bosch Gmbh Robert Elektrische Anlage, insbesondere fuer Kraftfahrzeuge

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JPS3926489B1 (de) 1964-11-20
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