DE117560C - - Google Patents

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DE117560C
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piston
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opening
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/14Control devices for the reciprocating piston

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  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
M 117560 KLASSE 876.
A'rorliegende Erfindung betrifft eine Steuerungsanordnung für durch Druckmittel getriebene Werkzeugschlagkolben, namentlich für den Kolben schieberloser pneumatischer Hammer, und Zweck der Einrichtung ist, das Druckmittel, z. B. Druckluft, während eines Theiles des Vorwärts- und Rückwärtshubes allmählich hinter den Schlagkolben zu lassen, wodurch einerseits eine verstärkte Schlagwirkung erreicht und andererseits der Rückstofs vermieden wird.
Zu diesem Zwecke wird der im Cylinder arbeitende Kolben mit einer Hülfseinlafsöffnung (bezw. Oeffnungen) derart versehen, dais gegen das Kolbeiiende Druckmittel gelassen wird, bevor eine Hälfte des Kolbenhubs zurückgelegt ist. Die Hülfseinlafsöffnung steht in einem bestimmten Verhältnifs zu den Auspuff öffnungen, etwa von 1:6 bezw. 1:4, um den Zweck möglichst gut zu erreichen.
Fig. ί zeigt einen Längsschnitt durch die Anordnung und Fig. 2 einen Längsschnitt durch einen Theil des Cylinders und des Kolbens, in welcher eine Abart der Anordnung der Hülfseinlafsöffnung" des Kolbens dargestellt ist.
Der Cylinder b ist mit dem Schlagkolben c und Handhabe α versehen, die einen Einlafsstutzen trägt, an den der Schlauch für das Druckmittel angeschlossen wird, dessen Eintritt in den Kanal d durch ein Ventil e geregelt wird, das unter der Einwirkung eines an der Handhabe drehbaren Armes / steht. Der Kanal d hat Verbindung mit dem Kanal g, dessen Mündung h in den Cylinder b führt.
Der Cylinder b wird in eine an der Handhabe α sitzende Muffe i eingesteckt und mittelst einer mit Flantsch versehenen, ausgesparten und für den Verschlufs des hinteren Cylinderendes dienenden Schraube k gegen einen Rand / der Handhabe festgezogen. , In einen Ausschnitt dieses Flantsches tritt unter dem Druck einer in einer Bohrung / der Handhabe liegenden Feder ein mit Griffhaken 0 versehener Stift m zur Sicherung der Schraube k vor. Die Feder legt sich gegen eine in die Handhabe eingedrehte Schraube η an, durch die der Stift in führt. Nach Zurückziehen dieses Stiftes und Lösen der Schraube' k kann man die Handhabe von dem Cylinder trennen.
In passendem Abstande vor der Einlafsöffnung h liegt die Auspufföffnung p. Zwischen diesen beiden Oeffnungen wird die Weite des Cylinders, falls ein Kolben mit einem an dieser Stelle dünneren Theile gewählt wird, entsprechend enger gehalten. Der dargestellte Schlagkolben c hat einen von hinten nach vorn führenden, nicht ganz durchgehenden Kanal r, von welchem Oeffnungen s nach dem Kolbenumfange führen. Diese Oeffnungen dienen je nach Stellung an der Einlafsöffnung h bezw. Auspufföffnung p für Einlafs und Auspuff.
In der Kolbenwand sind noch einige Hülfs-Einlafsöffnungen t angeordnet, die mit der Einlafsöffnung h Verbindung erhalten, bevor
eine Hälfte des Kolbenhubs zurückgelegt ist. Statt durch die Kolbenwand zu gehen, wie die Oeffnungen t in Fig. i, können auch, wie in Fig. 2, am Kolbenumfange Nuthen u angebracht werden. Eine solche Oeffnung oder Nuth erhält mit der Einlafsöffnung h nicht eher Verbindung, als bis die Hauptöffnungen s nach der Auspufföffnung p geschlossen sind, sie' dienen also niemals für den Auspuff.
Die Hülfseinlafsöffnungen t bezw. u müssen so grofs sein, dafs nicht der Kolben durch das sie durchströmende Druckmittel aufgehalten wird. Beispielsweise für einen abgesetzten Kolben, wie den dargestellten, dürfen die Hülfseinlafsöffnungen t oder u nicht so weit sein, dafs dem auf dem Absatz des Schlagkolbens c ausgeübten Druck Gleichgewicht gehalten und die Kolbenbewegung unterbrochen wird, bevor die Kolbenöffnungen ί beim Kolbenrückgange auf die Einlafsöffnung h des Cylinders sich eingestellt haben.
Das Verhältnifs der Hülfseinlafsöffnung zur Auspufföffnung des Kolbens wird am besten in den Grenzen 1:4 und 1:6 gewählt.
Angenommen, der Schlagkolben habe die gezeichnete Stellung und das· Einlafsventil e sei geöffnet. Das Druckmittel tritt dann durch Oeffnung h gegen den Absatz des Kolbens c und treibt ihn zurück, und wenn die Kolbenöffnungen ^ dabei gegen die Auspufföffnung p des Cylinders b geschlossen sind, haben sich die Hülfseinlafsöffnungen t bezw. u nach der Einlafsöffnung h zu geöffnet, so dafs das Druckmittel allmählich auf die andere Seite des Kolbens gelassen wird, während noch der Kolben c seinen Rückgang fortsetzt, bis durch t bezw. u so viel Druckmittel gegangen ist, dafs der Kolbenrückgang unterbrochen und. der Kolben vorwärts bewegt wird.
Durch die Oeffnungen t bezw. μ wird beim Arbeitshube des Kolbens c Druckmittel zur Verstärkung des Kolbenschlages zugeführt und die Oeffnungen t bezw. u werden geschlossen, bevor die Kolbenöffnungen ^ nach der Auspufföffnung p des Cylinders hin Verbindung erhalten. Die Oeffnungen t und u dienen daher niemals dem Auspuff.
Die beschriebene Steuerungsanordnung für den durch Druckmittel getriebenen Schlagkolben von Werkzeugen zeichnet sich durch Einfachheit aus, ferner liefert sie eine verstärkte Schlagwirkung und vermeidet die nachtheiligen Rückstöfse.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Steuerung für Drucklufthämmer, deren Cylinder eine Einlafsöffnung (h) und weiter vorn eine Auspuff öffnung (p) hat, auf welche sich Kanäle (s) des Schlagkolbens (c) abwechselnd einstellen, dadurch gekennzeichnet, dafs im Schlagkolben Hülfseinlafsöffnungen (t bezw. u) angeordnet sind, derart, dafs das Druckmittel während des Rückganges allmählich auf die hintere Seite des Kolbens gelassen wird, bis so viel Druckmittel durch die Hülfseinlafsöffnungen hindurchgegangen ist, dafs der Kolbenrückgang unterbrochen wird, und dafs umgekehrt während des Vorwärtsganges des Kolbens das Druckmittel durch dieselben Hülfsöffnungen zur Verstärkung des Schlages hinter den Kolben geleitet wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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