DE62905C - Pneumatisch betriebenes Werkzeug - Google Patents

Pneumatisch betriebenes Werkzeug

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DE62905C
DE62905C DENDAT62905D DE62905DA DE62905C DE 62905 C DE62905 C DE 62905C DE NDAT62905 D DENDAT62905 D DE NDAT62905D DE 62905D A DE62905D A DE 62905DA DE 62905 C DE62905 C DE 62905C
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Germany
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piston
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pneumatically operated
operated tool
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT62905D
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Original Assignee
H. W. METZING in New-York, V. St. A., 201 Allen Street
Publication of DE62905C publication Critical patent/DE62905C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B25HAND TOOLS; PORTABLE POWER-DRIVEN TOOLS; MANIPULATORS
    • B25DPERCUSSIVE TOOLS
    • B25D9/00Portable percussive tools with fluid-pressure drive, i.e. driven directly by fluids, e.g. having several percussive tool bits operated simultaneously
    • B25D9/06Means for driving the impulse member
    • B25D9/08Means for driving the impulse member comprising a built-in air compressor, i.e. the tool being driven by air pressure

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
. Die vorliegende Erfindung betrifft ein Werkzeug, in welchem ein Meifsel oder dergleichen durch cpmprimirte Luft oder durch ein anderes unter Druck, stehendes Gas vor- und zurückbewegt wird.. Die Einrichtung des Werkzeugs ist in der Zeichnung dargestellt. ,
Fig. ι und 2 sind Längenschnitte in der gebrochenen Ebene' w-w, Fig. 5 ;
Fig. 3. und 4 zeigen ebenfalls einen Längenschnitt in der Richtung x-x der Fig. 5;
Fig. 5 ist ein Querschnitt na.ch.y-jr der Fig. 1, Fig. 6 ein Querschnitt nach ■{ - \ der Fig. 1,
In den Fig. 7 und 8 sind zwei Ansichten des Kolbens veranschaulicht.
Der Buchstabe A bezeichnet eine Hülse, welche mit einem Einströmungskanal B und einem Ausströmungskanal C (Fig. 3, 4, 5 und 6) versehen ist; der erstere erstreckt sich in der Richtung der Mittellinie oder Achse der Hülse, während der letztere in der Hülsenwandung liegt. Im Innern der Hülse bewegt sich ein Kolben D, welcher in einer Querdurchbohrung das Ventil E enthält; dieses ist im Kolben drehbar und durch einen Lä'ngssteg in zwei Abtheilungen getheilt, welche je nach der Stellung des Ventils einestheils mit dem aus B kommenden Eintrittskanal F oder- mit dem nach C gehenden Austrittskanal G, anderentheils mit dem nach hinten gehenden Kolbenkanal Η bezw. dem nach vorn führenden Kanal I correspondiren können. Dasjenige Ende des Kolbens, in welches der Eintrittskanal B mündet, wird weiterhin in der Beschreibung als das hintere Ende bezeichnet.
Wenn die Theile die in Fig. 3 in vollen Linien gezeigte Stellung einnehmen,, so passirt die durch den Eintrittskanal B zugeführte comprimirte Luft durch den Kanal F in die Ventilkammer und durch den Kanal H nach dem hinteren Ende des Kolbens, so dafs durch den Druck der Luft der Kolben vorwärts getrieben wird. Die vor dem Kolben sich befindende Luft geht dabei durch den Kanal / in die Ventilkammer und durch den Kanal- G nach der Ausströmung C. Hat der Kolben das Ende seiner Vorwärtsbewegung erreicht, so nimmt das Ventil die in Fig. 4 gezeigte Stellung ein; die. durch den Kanal B zugeführte comprimirte Luft geht nun durch den Kanal F in die Ventilkammer und durch den Kanal I nach dem vorderen Ende des Kolbens, so dafs nunmehr der Kolben in die in Fig. 3 gezeigte Stellung zurückbewegt werden mufs. Hierbei tritt die sich hinter dem Kolben befindende Luft durch den Kanal H in die Ventilkammer und von dort durch den Kanal G nach dem Ausströmungskanal C. In dieser Weise erfährt der Kolben eine schnell hinter einander folgende Hin- und Herbewegung.
Die jedesmalige Einstellung des Ventils wird durch Stifte K L veranlafst, welche in der Hülse A befestigt sind. Beide Stifte erstrecken sich in je eine im Umfang des Kolbens angebrachte Nuth M bezw. N und verhindern zunächst eine drehende Bewegung des Kolbens, während der Hin- und Herbewegung nichts im Wege steht; wenn aber der Kolben sich dem Ende seiner Vorwärtsbewegung nähert, so kommt der Anschlag O des Ventils E in Berührung mit dem in die Nuth M ragenden Stift K, wodurch das Ventil aus der in den Fig. 3 und 7 in vollen Linien gezeigten Stellung
in die in denselben Figuren in punktirten Linien angedeutete Lage gedreht wird. (Die letztbezeichnete Stellung ist auch noch in Fig. 4 und 8 wiedergegeben.)
Nähert sich der Kolben dagegen dem Ende seiner Rückwärtsbewegung, so stöfst der Anschlag P des Ventils an einem Ende an den sich in die Nuth N erstreckenden Stift L an, was eine kurze Drehung des Ventils zur Folge hat, die es aus der in den Fig. 4 und 8 in vollen Linien gezeigten Stellung in die in denselben Figuren in punktirten und ferner in den Fig. 3 und 7 in vollen Linien gezeigte Lage zurückbringt. Der Kolben ist mit einem hinter dem Anschlag O gelegenen Vorsprung Q (Fig. ι und 7) versehen, um eine zu grofse Bewegung des Ventils zu verhindern. Durch die in der beschriebenen Weise stattfindende wechselnde Drehung des im Kolben angeordneten Ventils erfolgt also die entsprechende Zu- und Ableitung der Luft auf beiden Kolbenseiten vollständig selbstthätig.
Die Hülse A wird zweckmäfsig aus zwei Theilen gemacht, welche durch Verschraubung zusammen befestigt werden, wobei dann Stift K durch beide Theile der Verschraubung geführt werden kann, um das Aufschrauben der beiden Theile zu verhindern.
Der Kolben wirkt nun bei seiner Vorwärtsbewegung auf eine vor demselben verschiebbar angeordnete, als Werkzeughalter dienende Stange R, welche durch eine Feder S stets rückwärts getrieben wird; wird beispielsweise an dieser Stange ein passender Meifsel befestigt, so kann der Apparat mit Vortheil zum Behauen von Steinen benutzt werden. Ein durch einen Schlitz in genannter Stange laufender Stift T beschränkt die Bewegung der Stange auf bestimmte Grenzen.
Statt comprimirter Luft kann irgend ein gasförmiger Körper unter Pressung zum Betrieb des Werkzeugs dienen.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein pneumatisch betriebenes Werkzeug, bei welchem die wechselnde Zu- und Ableitung der comprimirten Luft, zum Zwecke der Erzielung des Hin- und Herganges des auf den Werkzeughalter (R) wirkenden Kolbens (D) auf beiden Kolbenseiten, durch ein quer in den Kolben eingelegtes Drehventil (E) vermittelt wird, welches durch einen Längssteg in zwei Abtheilungen getheilt ist, die entsprechend eingestellt, wechselweise durch im Kolben angeordnete Kanäle (F H bezw. / G) die Luft auf einer Seite ein- und auf der anderen Seite austreten lassen, wobei die erforderliche kurze Drehung des Ventils dadurch erreicht wird, dafs an den Kopfflächen angebrachte Anschläge (O P) einseitig gegen im Gehäusemäntel befestigte Vorsprünge (K L) anstofsen.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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