DE209752C - - Google Patents
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- DE209752C DE209752C DENDAT209752D DE209752DA DE209752C DE 209752 C DE209752 C DE 209752C DE NDAT209752 D DENDAT209752 D DE NDAT209752D DE 209752D A DE209752D A DE 209752DA DE 209752 C DE209752 C DE 209752C
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- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
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- 230000000149 penetrating effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F01—MACHINES OR ENGINES IN GENERAL; ENGINE PLANTS IN GENERAL; STEAM ENGINES
- F01C—ROTARY-PISTON OR OSCILLATING-PISTON MACHINES OR ENGINES
- F01C21/00—Component parts, details or accessories not provided for in groups F01C1/00 - F01C20/00
- F01C21/18—Arrangements for admission or discharge of the working fluid, e.g. constructional features of the inlet or outlet
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Reciprocating Pumps (AREA)
Description
tCicfytyu $a lc ι11'a-i η Ib
Htipjnitjt bez c&i/irnufnii
Htipjnitjt bez c&i/irnufnii
fil
KAISERLICHES
ί I 777-:iv-'W /
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
— JVl 209752 KLASSE 14 δ. GRUPPE
FRITZ RITZMANN in WALDENBURG i. Schl.
Steuerung für Kraftmaschinen mit umlaufenden Kolben.
Patentiert im Deutschen Reiche vom W.Oktober 1906 ab.
Die vorliegende Erfindung betrifft Kraftmaschinen mit umlaufenden Kolben, bei welchen
der Ein- und Austritt des Druckmittels durch den Kolben und seine Nabe durchbrechende
Kanäle erfolgt, die auf ein und derselben Seite der Nabe (Kolbenscheibe), jedoch
in verschiedenem radialen Abstand von der Maschinenwelle ausmünden. Das Neue ist eine Steuerung für solche Maschinen, die
ίο im wesentlichen darin besteht, daß gegen die"
Nabenseitenfläche der Maschine ein mit den Zu- und Ableitungsrohren des Druckmittels
in Verbindung stehender verstellbarer Steuer-, körper mit ebenfalls in entsprechend ungleichen
radialen Abständen von der Maschinen welle vorgesehenen und mit jenen Leitungen verbundene
Rinnen anliegt, durch den die Umsteuerung der Maschine sowie die Veränderung der Expansion bewirkt wird.
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Auf den Zeichnungen ist die Erfindung dargestellt, und zwar ist:
Fig. ι ein senkrechter Querschnitt durch die Maschine,
Fig. 2 ein senkrechter Längsschnitt durch die Maschine nach Linie A-B (Fig. 1) in Richtung
G gesehen,
Fig. 3 eine Oberansicht der Maschine,
Fig. 4 eine Ansicht der ebenen Seite des Steuerkörpers für Volldruck und einen Expansionsgrad,
Fig. 4 b eine Innenansicht des Gehäuses mit den Ein- und Austrittskanälen,
Fig. 5 Oberansicht zu Fig. 4,
Fig. 4 a und 5 a ein Steuer körper für VoIldruck
und. mehr ere Expansionsgrade,
Fig. 5 b eine Ansicht der halbkugeligen Seite des in Fig. 4 a und 5 a dargestellten Steuerkörpers,
Fig. 6 eine Seitenansicht der Maschine.
Fig. 7 bis 22 zeigen den Steuerkörper und den Kolben in verschiedenen, nachstehend
genauer beschriebenen Betriebsstellungen.
Das Gehäuse a, a1 der Maschine ist zweiteilig,
wird durch Schrauben az zusammengehalten
und besitzt ferner Flanschen k, k1, k2, k3,
die parallel zueinander und in einer zur Hauptwelle e geneigten Ebene liegen. Die Flanschen
k1 und k2 sind aus einem Stück mit den Gehäuseteilen a1 und α gegossen, die Flanschen
k, ks dagegen mittels Schrauben / auf den Gehäuseteilen
befestigt.
Zwischen die beiden Flanschen k und k1
sowie k2 und k3 ist der mit Kegelradverzahnung
versehene Ring d (Fig. 2) eingelegt. In die Verzahnung des Widerlagerringes d
greift die entsprechende Zahnung des Kegelrades h ein, welches sich mit seiner weit ausgebohrten
Nabe 0 lose auf einem Ansatz p des am Gehäuseteil α sitzenden Bockes i drehen
kann und an seitlicher Verschiebung durch den aufgeschraubten Ring q verhindert wird.
Die Nabe 0 des Rades h ist mit einer Außenverzahnung
r versehen, welche in die Innenverzahnung s des auf der Kolbenwelle e festgekeilten
Rades g eingreift. Das Ubersetzungsverhältnis zwischen den Rädern d und g ist
so gewählt, daß der Kolben b bei jeder Umdrehung zweimal durch die öffnung t des
Ringes d hindurchgeht. Nach jedem solchen Durchgange wird der hinter dem Kolben be-
findliche Teil des ringförmigen Arbeitsraumes der Maschine durch einen undurchbrochenen
Teil des sich, drehenden Widerlagerringes d wieder abgeschlossen.
Die Kolbentragscheibe c ist in der durch die Fig. ι und 2 veranschaulichten Weise mit
inneren ringförmigen Kanälen ua und ul versehen,
in welche an der dem Steuerkörper zugekehrten ebenen Seite die öffnungen v\, va 2
sowie v\, v\ eingeschnitten sind. Mit dem äußeren Kanal ua steht der auf der einen
Seite des Kolbens b vorgesehene Kanal w1 durch den radialen Kanal x1 in Verbindung,
und ebenso ist der innere Kanal u' mit dem auf der anderen Seite des Kolbens vorgesehenen
Kanal ze»2 durch den radialen Kanal x* verbunden.
.
Die Kolbentragscheibe c ist mittels des Keiles y auf der Welle e befestigt, welche in
den beiden Stopfbüchsenlagern 1 und 2 ruht.
Die Gehäusehälfte a1 ist mit drei Stutzen
z, z° und g1 (Fig. 3) ausgerüstet, von denen
die beiden ersteren das Druckmittel zuführen, während der letztere, g1, das verbrauchte Druckmittel
abführt. Die inneren rechteckigen Mündungen z1, g2 und z2 (Fig. 1 und 6 b) liegen in
der konkaven Innenfläche des Gehäuseteiles a1.
Der Steuerkörper f (Fig. 2 und 4 sowie 5) hat eine ebene und eine konvexe Begrenzungsfläche.
Die ebene Begrenzungsfläche liegt dicht gegen die ebene Fläche der Kolbentragscheibe c
an und ist mit den Rinnen Ha, Ia und H', P
. versehen, deren Tiefe etwa gleich ihrer Breite ist. Von den Rinnen H' und P und Ha und Ia
führen Kanäle K\ und K\ bzw. La 2 und La x
nach der konvexen Fläche des Steuerkörpers. Die Mündungen dieser Kanäle liegen auf der
konvexen Fläche in gleichem Abstande von der Welle, so daß man durch Drehung des
Steuerkörpers mittels seines Griffes 4 .(Fig. 2 und 3) die Kanäle K\ und K'2 mit dem Kanal z1
und die Kanäle La 2 und L\ mit dem'Kanal g2
in Verbindung bringen kann. Dreht man den Verteiler aber nach der entgegengesetzten Seite,
so kommen K\, K\ mit g2 und La lt La 2 mit z2
in Verbindung. Griff 4 geht dabei durch einen Schlitz des Gehäuseteiles a1 hindurch und kann
auf beliebige Weise festgestellt werden.
Wenn die Maschine ohne Expansion arbeitet, so hat der Steuerkörper f für den Umlauf
im Sinne des Pfeiles / (Fig. 1) die erstere der beiden eben erwähnten Einstellungen. Das
frische Druckmittel gelangt dabei durch 21 nach H' und P, während das verbrauchte
Druckmittel durch Ha, Ia und g2 abgeleitet
wird. Fig. 8 stellt die zu der angenommenen Drehrichtung / gehörige Stellung des Steuerkörpers
f dar. Die Maschine arbeitet hierbei nur mit Volldruck, also ohne Expansion, weil
die öffnungen v\ und v'2 einander diametral
gegenüberstehen und die Rinnen H' und P so weit herumgeführt sind, daß, selbst wenn der
Kolben die Stellung Fig. 7 einnimmt, noch Druckmittel durch beide öffnungen v\ und v'2
eintreten kann. Das vor dem Kolben befindliehe verbrauchte Druckmittel strömt fortwährend
durch w1, x1, ua, v\ oder va 2, Ha, /·',
La 2, Z^1 und g2 abströmen, weil die öffnungen
va 1 und va 2 auch unter i8o° zueinander stehen
und die Rinnen Ha und I" so lang sind, daß
stets wenigstens eine der öffnungen v\ und v\
mit ihnen in Verbindung steht. Bei Umlatif in Richtung P ist die Arbeitsweise die gleiche,
nur mit dem Unterschiede, daß der Verteiler/ die Stellung in Fig. 10 hat, das frische Druckmittel
also durch z2, L\, L\, Ha, Ia, v\, V\
ua, x1, w1 in den ringförmigen Zylinder einströmt
und ihn wieder durch b, c,f, g auf dem Wege verläßt, welcher beim Umlauf der
Maschine in Richtung / zur Druckmittelzuführung diente.
Die Maschine kann bei Anwendung des durch die Fig. 4 und 5 dargestellten Steuerkörpers
/ auch mit Expansion arbeiten, und zwar für beide Drehrichtungen. Soll die Maschine
in Richtung / umlaufen, so wird der Steuerkörper f in Richtung / so weit gedreht,
daß die Kanäle K'2 und L\ außer Verbindung
mit den Kanälen g2 und z1 kommen. Soll
die Maschine dagegen in Richtung P umlaufen und mit -Expansion arbeiten, so wird der
Steuerkörper / so eingestellt, daß die öffnung La 2 nicht mit der Öffnung z2 und die
öffnung K\ nicht mit der öffnung g2 in Verbindung
steht. Diese Einstellung des Steuerkörpers f ist in den Fig. 12 und 14 für beide
Drehrichtungen dargestellt. Der Kolben ist in den Fig. 11 und 13 für die Drehungsrichtungen
/ und P in denjenigen Stellungen gezeichnet, in denen der Druckmitteleintritt erfolgt.
Frisches Druckmittel durchströmt die Kanäle des Kolbens und seine Nabe nur so lange, als sich die Öffnung v\ über der
Rinne W befindet, und ebenso erfolgt auch der Druckmittelaustritt nur so lange, als sich
die öffnung va 2 über der Rinne Ha befindet.
Während der Kolben den Weg Εχρ'\-Εχρ''2
durchläuft, findet der Dampfeintritt statt, und ungefähr ebenso lange erfolgt auch der Dampfaustritt.
Von Εχφ\ ab findet Expansion hinter dem Kolben und Kompression vor ihm
statt, bis seine nacheilende Fläche die dem Punkt Exp'\ um i8o° gegenüberliegende Öffnung
erlangt hat. Genau dieselbe Arbeitsweise ergibt sich für den Umlauf in Riehtung
P, wenn der Steuerkörper/- die in Fig. 16 dargestellte Stellung einnimmt, bei welcher
frisches Druckmittel und verbrauchtes Druckmittel entsprechend durch die Rinne Ha und H'
nicht gelangen kann. Die Punkte Exp\ und Exp1 2 bezeichnen in Fig. 14 Beginn und Ende
der Einströmung frischen Druckmittels. Durch
Verbreiterung des Steges, welcher die beiden Rinnen H1 und J' bzw. Ha und Ja voneinander
trennt, kann man die Dauer der Einströmung von Druckmittel und der Abströmung verbrauchten
Druckmittels vermindern. Ein Steuerkörper, der nicht nur Vollfüllung und einen Expansionsgrad, sondern sowohl Vollfüllung
als auch mehrere Expansionsgrade gestattetj ist durch die Fig. 4 a, 5 a und 5 b veranschaulicht;
die Rinnen auf seiner ebenen Seite sind dabei nicht durch einen Steg, sondern durch drei solcher Stege unterbrochen, und zu
jeder Rinne führt ein Kanal von der konvexen Seite des Steuerkörpers her, wie die Fig. 5 a
und 5 b deutlich zeigen. Diese Kanäle sind für die inneren Rinnen J', J\, H\, H' mit
l
l
und K\
und
mit
mit
für
L
L
die äußeren
\ L\, L%
und K'z, n
Rinnen H", E% 1%
Rinnen H", E% 1%
bezeichnet. Je nach Einstellung des Steuerkörpers, also Ausschaltung keiner, einer, zweier
oder dreier Rinnen kann die Maschine für jede Drehrichtung mit 1. Vollfüllung, 2. Expansion
für einen Kolben weg von 450, 3. Expansion auf 90° Kolbenweg und 4. Expansion
auf 135° Kolbenweg arbeiten.
So stellen z. B. die Fig. 16 und 18 die Einstellung
des Steuerkörpers für Vollfüllung und beide Drehrichtungen und die Fig. 15 und 17
die Stellung des Kolbens für beide Drehrichtungen bei Beginn der Einströmung des Druckmittels
dar, während die Fig. 19 bis 22 die Eiristellung des Steuerkörpers f auf Expansion
während 450 Kolbenweg für beide Drehrichtungen zeigen.
Die Maschine kann mit Hilfe des Steuerkörpers / ohne Schließung des Druckmitteleinlaß
ventiles angehalten werden, wenn man den Steuerkörper so einstellt, daß die an seiner
gewölbten Seite befindlichen Kanalmündungen sich zwischen den Kanälen z1, g2 und z1 befinden.
Die Wirkungsweise der Maschine ändert sich nicht, wenn der Kolben δ statt des in der
Zeichnung gewählten kreisförmigen Querschnitts irgendeinen anderen praktisch ausführbaren erhält.
Claims (3)
1. Steuerung für Kraftmaschinen mit umlaufendem Kolben, bei welchen der
Ein- und Austritt des Druckmittels durch den Kolben und seine Nabe durchbrechende
Kanäle erfolgt, die auf ein und derselben Seite der Nabe (Kolbenscheibe), jedoch in
verschiedenem radialen Abstande von der Maschinenwelle ausmünden, dadurch gekennzeichnet,
daß gegen diese Nabenseitenfläche ein mit den Zu- und Ableitungsrohren des Druckmittels in Verbindung
stehender verstellbarer Steuerkörper mit ebenfalls in entsprechend ungleichen radialen
Abständen von der Maschinenwelle vorgesehenen und mit jenen Leitungen verbundenen
Rinnen anliegt, durch den die Umsteuerung der Maschine sowie die Veränderung der Expansion bewirkt wird.
2. Aüsführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
zwecks Umsteuerung der Maschine der Steuerkörper (f) derart eingestellt wird,
daß die in der einen Drehrichtung zum Einlaß (ζ. B. durch ζ1) dienenden Rinnen
(H' und J1) mit der Auslaßleitung (g2)
und die zum Auslaß (durch g2) dienenden Rinnen (Ha und Ja) mit einer zweiten
Einlaßleitung (ζ2) in Verbindung gebracht werden und umgekehrt.
3. Aüsführungsform der Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
jede der beiden in verschiedenem radialen Abstand vom Wellenmittel an dem Steuerkörper
vorgesehenen Rinnen in zwei oder mehrere einzelne Rinnen zerlegt ist, deren
jede durch einen gesonderten Kanal ('K\-K''\
und La 1-La i) mit den Druckmittelein- und
-auslassen (Z1, G2 für die eine Drehrichtung
und g2, Z2 für die andere Drehrichtung) in Verbindung stehen, so daß durch Verstellung
des Steuerkörpers (f) zwecks Veränderung der Expansion für .beide Drehrichtungen
der Maschine ein Teil der zu den Rinnen führenden Kanäle verschlossen ist.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE209752C true DE209752C (de) |
Family
ID=471694
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT209752D Active DE209752C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE209752C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2901978A (en) * | 1954-05-18 | 1959-09-01 | Standard Res Consultants Inc | Device usable as a torque variator, pump, compressor, meter, motor, turbine, clutch and brake |
| US5131359A (en) * | 1989-11-09 | 1992-07-21 | Gomm Thiel J | Rotating head and piston engine |
-
0
- DE DENDAT209752D patent/DE209752C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2901978A (en) * | 1954-05-18 | 1959-09-01 | Standard Res Consultants Inc | Device usable as a torque variator, pump, compressor, meter, motor, turbine, clutch and brake |
| US5131359A (en) * | 1989-11-09 | 1992-07-21 | Gomm Thiel J | Rotating head and piston engine |
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