DE1168466B - Streugutbehaelter mit einer den Behaelterboden bildenden Ruettelplatte - Google Patents
Streugutbehaelter mit einer den Behaelterboden bildenden RuettelplatteInfo
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- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E01—CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
- E01C—CONSTRUCTION OF, OR SURFACES FOR, ROADS, SPORTS GROUNDS, OR THE LIKE; MACHINES OR AUXILIARY TOOLS FOR CONSTRUCTION OR REPAIR
- E01C19/00—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving
- E01C19/12—Machines, tools or auxiliary devices for preparing or distributing paving materials, for working the placed materials, or for forming, consolidating, or finishing the paving for distributing granular or liquid materials
- E01C19/20—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders
- E01C19/201—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels
- E01C19/2015—Apparatus for distributing, e.g. spreading, granular or pulverulent materials, e.g. sand, gravel, salt, dry binders with driven loosening, discharging or spreading parts, e.g. power-driven, drive derived from road-wheels solely reciprocating, swinging to-and-fro, jolting or vibrating, e.g. oscilating stirrers, shaking spreading shoots
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- E01C2019/2055—Details not otherwise provided for
- E01C2019/207—Feeding the distribution means
- E01C2019/2095—Feeding the distribution means by tipping
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Description
- Streugutbehälter mit einer den Behälterboden bildenden Rüttelplatte Das Hauptpatent betrifft einen Streugutbehälter mit einer den Behälterboden bildenden Rüttelplatte, die an einem Gestänge aufgehängt ist und zwischen der und dem Streugutbehälter an den vier Ecken der Rüttelplatte je eine Feder befestigt ist. Die Erfindung wird darin gesehen, daß die Federn an beiden Behälterseitenwänden etwa parallel zueinander und etwa lotrecht angeordnet sind und derart an der Rüttelplatte und den Behälterseitenwänden befestigt sind, daß der waagerechte Abstand ihres Anschlußpunktes am Behälter von der Auslaßöffnung zwischen Rüttelplatte und Behälterrückwand größer ist als derjenige ihres Anschlußpunktes an der Rüttelplatte. Ferner besteht das Gestänge aus einer mit ihren freien Enden an der Rüttelplatte und mit ihrem anderen Ende mit Spiel auf einer durch eine Sperrklinke feststellbaren Kurbelwelle angeschlossenen Gabel. Außerdem sind im Behälter zwischen dessen Seitenwänden Ketten, Bänder od. dgl. federnd gespannt, und/oder es ist an der Rüttelplattenunterseite eine biegsame Stange, die mit einem auf der Straße rollenden geriffelten Zylinder versehen ist, angelenkt, die durch die Erschütterung des Gerätes bzw. Straßenunebenheiten in Schwingungen versetzt werden und die Schwingungen der Rüttelplatte verstärken.
- In Streulage steht bei dem Streugutbehälter nach dem Hauptpatent die Rückwand senkrecht zur Straßenoberfläche, so daß bei vollem Behälter der Druck des die gesamte Höhe des Behälters einnehmenden Streugutes auf der Rüttelplatte lastet, wodurch deren Bewegung unter Umständen erschwert wird. Außerdem besteht die Gefahr, daß bei gefülltem Kasten des Kipperfahrzeuges der die Rückwand des Behälters belastende Druck des Streugutes diese nach außen verbiegt.
- Mit der Erfindung wird bezweckt, diese möglichen Fehlerquellen bei dem Streugutbehälter nach dem Hauptpatent zu beseitigen.
- Zur Lösung dieser Aufgabe ist nach der Erfindung einmal die Rückwand des Streugutbehälters derart gegen seine Vorderwand geneigt, daß ihr Abstand von der Vorderwand von oben nach unten zunimmt. Bereits dadurch wird das auf der Rüttelplatte lastende Gewicht des Streugutes in gewissem Umfange verringert, die Rüttelplatte also entlastet. Um die Rüttelplatte noch mehr zu entlasten und den Ausfluß des Streugutes zu verbessern, ist die Vorderwand außerdem mit einem in geringer Höhe über der Rüttelplatte angeordneten, mit der Rückwand verbundenen und nach unten gekrümmten Ansatz versehen. Dadurch wird im oberen Teil des Behälters ein Kasten gebildet, in welchen kein Streugut eintreten kann, während im unteren Teil eine strömungstechnisch günstige Leitfläche für das Streugut vorhanden ist. Schließlich wird auch die Rückwand vor einer Verformung infolge des Druckes des Streugutes bei vollgefülltem Kasten des Kipperfahrzeuges geschützt.
- Um das Ausströmen des Streugutes noch weiter zu erleichtern, kann der vor der Rüttelplatte angeordnete feste Teil des Behälterbodens eine Stufe aufweisen. Damit die Klappen zum Regeln der Streubreite bequemer betätigt werden können, empfiehlt es sich, die Klappen an dem Ansatz in einer Ebene anzuordnen, die von der Rückwand des Behälters einen gewissen Abstand hat. Für das Bedienungspersonal kann an der Rückseite des Streugutbehälters eine Bedienungsplattform angehängt sein, die vorzugsweise, wenn sie nicht benötigt wird, gegen die Rückwand des Behälters geklappt werden kann.
- Die Erfindung wird an einem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel erläutert. Die Zeichnung zeigt einen Schnitt durch den Streugutbehälter in Streulage in der Längsrichtung des Kipperfahrzeuges.
- Die Rückwand 50 des Streugutbehälters ist gegen die Vorderwand 51 derart geneigt, daß ihr Abstand von der Vorderwand von oben nach unten zunimmt. Um zu verhindern, daß dadurch eine das Ausströmen des Streugutes beeinträchtigende Keilwirkung auftritt, ist die Vorderwand 51 des Behälters in geringer Höhe über der Rüttelplatte 13b mit einem nach unten gekrümmten Ansatz versehen, der mit der Rückwand 50 verschweißt ist. Die Rückwand 50 endet daher an dem Ansatz und bildet mit der Vorderwand 51 einen geschlossenen Kasten 52, in welchen kein Streugut eintreten kann und dessen Unterseite ein gutes Ausströmen des Streugutes ermöglicht. In diesem Kasten ist außerdem die Kurbelwelle 16b für die Rüttelplatte 13b staubdicht gelagert, so daß ein vorzeitiger Verschleiß nicht mehr zu befürchten ist, wie dies der Fall ist, wenn die Welle mit dem dauernd in Bewegung befindlichen, oft scharfkantigen Streugut in Berührung ist. Infolge der verminderten Höhe des mit Streugut füllbaren Teil des Behälters ist der Druck des Streugutes auf die Rüttelplatte stark verringert; diese läßt sich infolgedessen wesentlich leichter rütteln. Dadurch ist ein stetiges Ausfließen des Streugutes gewährleistet.
- Um das Ausfließen des Streugutes noch weiter zu erleichtern, weist der vor der Rüttelplatte 13b liegende Teil des Bodens 5b eine Stufe 53 auf. Das über diese Stufe 53 nach unten fallende Streugut rutscht ohne allzu große Reibung an dem feststehenden Boden 5b auf die Rüttelplatte 13b. Infolge der verringerten Tiefe des Streugutbehälters an seiner Unterseite kann die Rüttelplatte wesentlich schräger liegen, ohne daß sie in der Streulage die Straße berührt.
- Durch diese Maßnahmen wird das Ausströmen des Streugutes so erleichtert, daß selbst grobes Streugut ohne Störungen gestreut werden kann, d. h. auch das zum Herstellen der Packlage im Straßenbau erforderliche großstückige Gestein.
- Wie weiter aus der Zeichnung ersichtlich, ragt der Ansatz über die Rückwand 50 nach hinten hinaus. An dem hinteren Ende dieses Ansatzes sind die Klappen 31b zum Regeln der Streubreite angeordnet, so daß die Betätigungsgriffe 58 der Klappen ohne Behinderung durch die. Rückwand 50 bedienbar sind, da sie nicht mehr an dieser anliegen.
- Die Betätigungsgriffe 58 sind mit Riegeln 59 versehen, mit denen die Klappen in angehobener Lage verriegelt werden können. Dazu wird der Griff um 90° derart geschwenkt, daß der Riegel sich, wie in der Zeichnung dargestellt, auf den Ansatz legt.
- Zum Erleichtern des Betätigens der Klappen während der Arbeit ist an dem Streugutbehälter eine Bedienungsplattform 60 angehängt, welche von zwei seitlichen Armen 61 getragen wird. Diese sind um eine Achse 62 schwenkbar und auf jeder Seite durch eine an dem oberen Teil des Streugutbehälters und an dem Ende des Armes befestigte Kette 63 gehalten. Die Plattform kann gegen den Behälter hochgeklappt werden, wenn sie nicht benutzt wird.
Claims (4)
- Patentansprüche: 1. Streugutbehälter mit einer den Behälterboden bildenden Rüttelplatte nach Patent 1142 003, der an der Rückwand eines Kraftfahrzeuges angeschlossen ist, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Rückwand (50) des Behälters derart gegen seine Vorderwand (51) geneigt ist, daß ihr Abstand von der Vorderwand von oben nach unten zunimmt, und daß die Vorderwand (51) mit einem in geringer Höhe über der Rüttelplatte (13b) angeordneten, mit der Rückwand (50) verbundenen und nach unten gekrümmten Ansatz versehen ist.
- 2. Streugutbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der vor der Rüttelplatte angeordnete feste Teil des Bodens (5b) des Behälters eine Stufe (53) aufweist.
- 3. Streugutbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Klappen (31b) zum Regeln der Streubreite an dem Ansatz der Vorderwand (51) in einer Ebene angeordnet sind, welche von der Rückwand (50) des Behälters einen gewissen Abstand hat.
- 4. Streugutbehülter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß er an seiner Rückseite mit einer angehängten Bedienungsplattform (60) versehen ist, welche vorzugsweise gegen die Rückwand (50) des Streugutbehälters geklappt werden kann.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| FR1168466X | 1954-11-22 |
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| DE1168466B true DE1168466B (de) | 1964-04-23 |
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| DET11562A Pending DE1168466B (de) | 1954-11-22 | 1955-11-11 | Streugutbehaelter mit einer den Behaelterboden bildenden Ruettelplatte |
Country Status (1)
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| DE (1) | DE1168466B (de) |
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1955
- 1955-11-11 DE DET11562A patent/DE1168466B/de active Pending
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