DE115668C - - Google Patents

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DE115668C
DE115668C DENDAT115668D DE115668DA DE115668C DE 115668 C DE115668 C DE 115668C DE NDAT115668 D DENDAT115668 D DE NDAT115668D DE 115668D A DE115668D A DE 115668DA DE 115668 C DE115668 C DE 115668C
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B35/00Stereoscopic photography
    • G03B35/16Stereoscopic photography by sequential viewing

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Description

■£/■-
PATENTSCHRIFT
-Jig 115668 KLASSE 42//,
Patentirt im Deutschen Reiche vom 27. März igoo ab.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die Anordnung an binocularen Apparaten zum Betrachten von stercoskopischen bewegten oder ruhenden Projektionsbildern, welche die Em-. pfindung des Reliefs bei wechselnder Projektion der beiden Bilder auf denselben Schirm ermöglicht.
Bekanntlich ist es, um beim ,Betrachten der. Projektionen von kinematographischen Bildern die Empfindung des Reliefs, verbunden mit der Empfindung des ununterbrochenen Verlaufs zu erhalten, erforderlich, die Betrachtung unter Augenvvcchsel auszuführen. Um diesen Wechsel herbeizuführen, sieht man in Verbindung mit einem besonderen Sehloch für jedes Auge eine Vorrichtung (den Augenschalter) vor, welche, die Schauöffnuhgen in beständigem gegenseitigen Wechsel bedeckt und entblöfst, so dafs ein beständiger Wechsel von Sehen mit dem ■rechten Auge und Sehen mit dem linken Auge statthat, und zwar erfolgt die Umschaltung der Augen, d. i. der Augenwechsel, synchron mit dem Wechsel der Complementbilder.
Der vorliegenden Erfindung gema'fs wird der Augenschalter, wie nachstehend unter Hinweis auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben, eingerichtet. ,
Für die beiden Schauöffnungen 1 und 2 sind Doppclschieber so angeordnet, dafs sie sich zum Bedecken über einander, zum Ent-Nöl'sen von einander schieben. In Fig. 1 sind die beiden Doppelschieber 3,4, 5 und 6 in mehr 'wiigerechter Lage so angeordnet, dafs sie einander kreuzen und jeder beide Oeffnungen je mit einer Hälfte bedient, infolge wovon die Bedeckung einer Schauöffnung die Entblöfsüng der anderen zur Folge hat. In Fig. 2 sind die beiden Doppelschieber c d und ef mehr senkrecht angeordnet und bedient jeder mit seinen beiden Hälften nur eine der beiden Schauöffnungen.
Jeder der beiden Schieber 1 und 2 trägt auf der Oberseite, und zwar auf der dem anderen Schieber entgegengesetzten Hälfte derselben einen Anker 9 bezw. 10 für ein Elektromagnetpaar 11, 12 bezw. 13, 14. Die vier Elektromagnete sind hinter einander geschaltet und wird ihre Verbindung mit der Batterie 15 durch einen rotirenden Umschalter 16 vermittelt. Schliefst der letztere den Stromkreis, so ziehen die beiden-Elektromagnete die beiden Schieber unter Spannung von Federn 7, 8 an. Hierdurch wird bei der Anwendung Fig. 1 die linke Schauöffnung bedeckt, die rechte entblöfst. Oeffnet nun der Umschalter 16 den. Stromkreis, so ziehen sich die Federn zusammen, und dadurch werden die linksseitigen Schieberhälften aus einander, d. i. von der linken Schauöffnung 1 weggezogen und entgegengesetzt die rechtsseitigen Schieberhälften gegen einander und über einander geschoben, d. h.. die rechte Schauöffnung 2 bedeckt.
Man kann auch die Anordnung treffen wie , in Fig. 2, wo für jedes Äugenloch zwei-Schieber, je mit unabhängigem Drehpunkt und zur Erleichterung der schnellen Verstellung in mehr senkrechter Lage, angeordnet sind.
In Fig. 2 sind α und b die beiden Schauöffnungen, c, d, e und f die vier Schieber, jeder befestigt am Anker g bezw. h, j und k von Elektromagnetpaaren 11 bezWi κ ti, χ χ undj^j^; jeder Anker ist um* einen besonderen Zapfen /

Claims (1)

  1. bczw. »ι, « und ο drehbar und über denselben hinaus zum Angriff einer Abrcifsfedcr ρ bczw. q, r und s verlängert. Zwischen jedem Ankerpaar ist noch ein Elektromagnet % bezw. ν angeordnet. Die elektrischen Verbindungen sind nun in der Weise hergestellt, dafs, wenn das linke Objectiv des Projektionsapparates offen ist, der Strom durch die Elektromagneten, w, ν fliefst; es wird durch die Ziehung der Anker g und h seitens1 ii und t die linke Schauöffnung a geöffnet, während die Ankerjk abfallen und die rechte Schauöffnung b bedecken, in welcher Lage sie durch die vom Elektromagneten ν auf die Anker j und k ausgeübte und deren Abfallen beschleunigende Anziehung festgehalten werden. Die Leitungen sind durch den Griff des mit Nasenöffnung A versehenen Augen-, schalters nach der Stromquelle geführt. Erfährt nun das rechte Objectiv des Projektionsapparates (unter Bedeckung seines linken Objectives) Entblöfsung, so schliefst sich der Stromkreis über die Elcktromagnete χ χ, yy und \ unter Entblöfsung der Schauöffnung b und Bedeckung der Schauöffnung a, indem χ χ und yy durch ihre Anziehung die Schieber e und f aus einander ziehen, die Abreifsfedern ρ q unter Mitwirkung des Elektromagneten ^ die Schieber c d gegen einander bewegen.
    Patenτ-Anspruch:
    Elektrischer Augenschalter zur Betrachtung stereoskopischer Projektionsbilder, welcher mit dem Verschlufs des Projektionsapparates durch einen umlaufenden Umschalter synchron bewegt wird, dadurch gekennzeichnet, dafs jeder Augenlochschieber einen Doppelschieber und jeder der Halbschieber zugleich einen Elektromagnetanker bildet und mit Abreifsfedern versehen ist, zu deren Unterstützung ein Hülfselektromagnet angeordnet sein kann..
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
    f' ' ■■., : , V
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