AT148291B - Schutzeinrichtung an Objektiven photographischer Apparate. - Google Patents
Schutzeinrichtung an Objektiven photographischer Apparate.Info
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Description
<Desc/Clms Page number 1> Schutzeinrichtung an Objektiven photographischer Apparate. Bei der Durchführung photographischer Aufnahmen wurde es häufig unterlassen, die auf das Objektiv aufgesetzte Sehutzkappe vorher zu entfernen, weil sich dieselbe sowohl bei der Betrachtung des Aufnahmegegenstandes im Sucher als auch bei der Einstellung von Blende und Belichtungszeit gar nicht oder nicht in besonders auffallender Weise hinderlich erwies. Die unterlassene Aufnahme der Schutzkappe zeigt sich meist erst bei der Entwicklung in Form unbeliehteter Negative. Die erfindungsgemässe Schutzeinrichtung ermöglicht die sichere Vermeidung soleher unerwünschter Fehlbelichtungen in einfacher Weise durch eine mechanische Verbindung der abnehmbaren Schutzeinrichtung mit dem Blendeneinstellhebel. Insbesondere wird dies durch eine entsprechende Wahl der Länge des Verbindungsorganes erreicht, wodurch die Schutzkappe nur bei einer bestimmten Einstellung des Blendenhebels und der Blende auf das zu schützende Objektiv aufgesetzt werden kann. In der Zeichnung ist die erfindungsgemässe Einrichtung in zwei Ausfiihmngsformen dargestellt, wobei die Kamera selbst der Einfachheit halber nicht dargestellt ist. In Fig. 1 bedeutet 1 die Schutzkappe, welche auf das zu schützende Objektiv 10 aufgesetzt ist. Der in der Richtung der Geraden 9 verschiebbare Blendeneinstellhebel. 3 ist durch ein Verbindungsglied 4, z. B. einen Metallstab, mit der Schutzkappe 1 verbunden. Durch die Länge des Verbindungsgliedes 4 ist die Entfernung des Einstellhebels 3 von der optischen Achse 2 gegeben. Die Sehutzkappe Z kann daher auf das Objektiv 10 nur dann aufgesetzt werden, wenn, wie Fig. 1 zeigt, der Hebel 3 auf den Punkt 5 der Skala eingestellt ist, da in dieser Stellung der Hebel. 3 die kürzeste Entfernung von der optischen Achse 2 aufweist. In jeder andern Stellung des Hebels, z. B. bei Punkt 6 der Skala, wäre ein Aufsetzen der Schutzkappe 1 nicht möglich, weil die Entfernung 8 des Hebels. 3 von der optischen EMI1.1 Die gleiche Wirkung wird erzielt, wenn die kleinste Blendenöffnung bei Punkt 6 der Skala angenommen wird und das Aufsetzen der Schutzkappe 1 nur bei der grössten Entfernung 8 des Hebels von der optischen Achse 2 möglich ist. Beim Ausführungsbeispiele nach Fig. 2 ist das Verbindungsorgan J flexibel, z. B. als Schnur od. dgl. ausgebildet. Wie die Figur zeigt, ist die kürzeste Entfernung zwischen dem Einstellhebel : ; und der optischen Achse 2 des Objektivs 10 nur an der Stelle 5 der Einstellkurve 9. Dieser Entfernung entspricht auch die Länge der Schnur 4, so dass die Schutzkappe 1 nur in dieser Lage des Hebels 3 aufsteckbar ist. Beim Ausführungsbeispiele nach Fig. 2 ist zwischen der Bewegungsbahn des Einstellhebels : ; und dem Objektiv 10 noch ein weiteres Objektiv 11 z. B. für einen Belichtungsmesser angeordnet, um welches die Schnur 4 herumgeführt werden muss. Nach den beschriebenen Ausführungsformen der erfindungsgemässen Schutzeinrichtung wurde zur Erreichung der angestrebten Wirkung vorausgesetzt, dass jeder Punkt der Einstellkurve des Blendenhebels 3 eine andere Entfernung von der Objektivachse 2 besitzt. D'ie angestrebte Wirkung kann aber auch dadurch erzielt werden, dass zwischen der Einstellkurve 9 und dem Objektiv 10 Apparatoder Gehäuseteile so angeordnet sind, dass bei der dadurch gegebenen Schnurführung die erforderliche Entfernung der Punkte 3 und 2 nur bei einer bestimmten Stellung 5 des Blendeneinstellhebels 3 erreicht wird. Bei dieser Ausführungsform kann demnach die Einstellkurve des Blendenhebels auch konzentrisch zur optischen Achse des zu schützenden Objektivs verlaufen. <Desc/Clms Page number 2> Es liegt schliesslich gleichfalls im Rahmen der Erfindung, die Schutzkappe statt mit dem Blendenhebel mit einem andern Einstellorgan, z. B. mit dem Einstellknopf für die Entfernungseinstellunt ! EMI2.1 binden.
Claims (1)
- PATENT-ANSPRÜCHE : 1. Schutzeinrichtung an Objektiven photographischer Apparate, gekennzeichnet durch die mechanische Verbindung der abnehmbaren Schutzeinrichtung (1) mit dem Blendeneinstellhebel 2. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Blendeneinstellhebel (. 3) mit der Schutzkappe (1) verbindende Organ (4) starr ausgebildet ist.3. Schutzeinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das den Blendeneinstellhebel (. 3) mit der Schutzkappe (1) verbindende Organ (4) flexibel ausgebildet ist.4. Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2 oder 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Länge des Verbindungsorganes (4) so gewählt wird, dass die Schutzkappe (1) nur bei einer bestimmten, durch die Entfernung des Blendeneinstellhebels (.'3) von der optischen Achse (2) des zu EMI2.2 wendung eines starren Verbindungsorganes (4) (Metallhebel od. dgl.) die zum Aufsetzen der Schutzkappe (1) erforderliche Länge desselben jener Einstellung des Blendeneinstellhebels (. 3) entspricht, bei welcher dieser die grösste Entfernung von der optischen Achse des zu schützenden Objektivs aufweist.6. Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1, 2 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver- wendung eines starren Verbindungsorganes (4) (Metallhebel od. dgl. ) die zum Aufsetzen der Schutz- kappe (1) erforderliche Länge desselben jener Einstellung des Blendeneinstellhebels (3) entspricht, bei welcher dieser die geringste Entfernung von der optischen Achse (2) des zu schützenden Objektivs aufweist.7. Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, dass bei Ver- wendung eines flexiblen Verbindungsorganes (4) (Schnur, Draht od. dgl. ) die zum Aufsetzen der Schutz- kappe (1) erforderliche Länge desselben jener Einstellung des Blendeneinstellhebels (.) entspricht. bei welcher dieser die geringste Entfernung von der optischen Achse (2) des zu schützenden Objektivs aufweist. EMI2.3 dadurch gekennzeichnet, dass die das Aufsetzen der Schutzkappe (1) auf das zu schützende Objektiv ermöglichende Einstellung des Blendeneinstellhebels (3) der kleinsten Blendenöffnung entspricht.9. Schutzeinrichtung nach den Ansprüchen 1, 2,4, 5 und 8 oder 1, 2,4, 6 und 8 oder 1. 3. 4, 7 und 8, gekennzeichnet durch eine derartige Ausbildung und Anordnung der zwischen dem Blendeneinstellhebel (. 3) und dem zu schützenden Objektiv (10) befindlichen Kamerateile (11) oder Gebäude- teile, dass durch das Zusammenwirken des Verbindungsorganes (4) mit diesen Kamera-oder Gehäuseteilen das Aufsetzen der Sehutzkappe (1) auf das zu schützende Objektiv (10) nur bei einer bestimmten Blendenstellung möglich ist. EMI2.4
Applications Claiming Priority (1)
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| AT148291B true AT148291B (de) | 1937-01-11 |
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| AT148291D AT148291B (de) | 1936-04-11 | 1936-04-11 | Schutzeinrichtung an Objektiven photographischer Apparate. |
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1936
- 1936-04-11 AT AT148291D patent/AT148291B/de active
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