DE115331C - - Google Patents

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DE115331C
DE115331C DENDAT115331D DE115331DA DE115331C DE 115331 C DE115331 C DE 115331C DE NDAT115331 D DENDAT115331 D DE NDAT115331D DE 115331D A DE115331D A DE 115331DA DE 115331 C DE115331 C DE 115331C
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filter
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01DSEPARATION
    • B01D46/00Filters or filtering processes specially modified for separating dispersed particles from gases or vapours
    • B01D46/30Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material
    • B01D46/32Particle separators, e.g. dust precipitators, using loose filtering material the material moving during filtering

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Filtering Of Dispersed Particles In Gases (AREA)

Description

•'J'-1·"1
ßatenb
"kaiserliches
PATENTAMT.
Wenn man, wie beispielsweise zum Filtriren von Hochofengasen, ausschliefslich körniges Material benutzen will, ist es schwierig, solches Material angemessen zu lagern bezw. am Platze zu halten. Dem Uebelstand abzuhelfen, ist Zweck des vorliegenden Schlitzfilters. Die im Boden der Filterkammer enthaltenen Schlitze erhalten zu diesem Zwecke eine Ueberdeckung, weiche über die Schlitze unter Belassung eines Zwischenraumes zwischen Schlitzoberkante und Ueberdeckung seitlich sich weit genug erstreckt, um zu verhindern, dafs das beim Aufbringen sich unter seinem natürlichen Böschungswinkel lagernde, körnige Material durchfällt.
Fig. ι zeigt als Beispiel der Ausführung ein mehrkammeriges Hochofengasfilter im senkrechten Schnitt.
Fig. 2 im Querschnitt und Fig. 3 und 4 zeigen in gröfserem Mafsstabe im Querschnitt Beispiele von Formen der Kanäle bezw. Schlitze und ihrer Ueberdeckung.
Das Filtergehäuse enthält über einander liegende, mit seitlichen Schiebern e versehene Kammern, die an einem Ende oberhalb der Filtermasse Verbindung mit einer mit Eintrittsrohr ί versehenen Abtheilung t haben und am anderen Ende unterhalb der Filtermasse mit einer mit Rohr y für den Abzug der filtrirten Gase versehenen Abtheilung u.
Der zur Lagerung des körnigen Filtermaterials dienende Boden einer jeden Kammer enthält parallele Kanäle c, die durch Schlitze a getrennt sind. Die Schlitze einer jeden Kammer haben unten durch einen gemeinsamen Kanal h Verbindung mit der Abtheilung u. Jm: Querschnitt, winkelförmige Schienen b überdecken die Schlitze α seitlich weit genug, um zu verhindern, dafs das beim Aufbringen unter seinem Böschungswinkel sich lagernde, körnige Material durch die Schlitze α fällt.
Im Beispiel nach Fig. 3 sind die Kanäle c durch Winkeleisen gebildet, die geeigneten Abstand von einander zur Bildung der Schlitze a haben, welche letzteren durch kleinere Winkeleisen b überdeckt sind.
Im Beispiel nach Fig. 4 dienen zur Bildung der Kanäle c U-Eisen, im Uebrigen ist die Anordnung die gleiche wie in Fig. 3.
Die Schlitze α werden in der Weise überdeckt, dafs ' zwischen Ueberdeckung und Kanaloberkante Zwischenräume bleiben. Das körnige Material lagert sich den Zwischen-. räumen gegenüber unter seinem Böschungswinkel.
Das nach Oeffnen der Schieber e einzubringende Filtermaterial wird durch Kratzen d, die parallel zu den Filterrinnen g geführt sind und deren Stangen durch eine Wand des Gehäuses nach aufsen führen, geebnet und bildet dann eine Fläche, die je nach Höhe des Materials verschiedenen, sonst aber gleichmäfsigen Widerstand den zu filtrirenden Gasen entgegensetzt.
Die aus dem Eintrittsrohr s kommenden Gase durchstreichen. das Filtermaterial und die Schlitze α und gelangen durch die Abtheilung u in das Abzugsrohr v, wie durch Pfeile angedeutet ist.
Statt zum Filtriren von Gasen kann auch die Einrichtung zum Filtriren von Flüssigkeiten benutzt werden.
Die Unreinigkeiten setzen sich auf der Fläche ab und bilden somit ihrerseits ein Filter von gröfserer Feinheit als das Filtermaterial .selbst. Wächst der Widerstand dieser neugehildeten Schicht über das gewünschte Mafs, so ikan-ra derselbe durch Bewegung der Kratzen 'entsprechend verringert werden, d. h. das Filter kann also im Betriebe gereinigt werden.
Gegenüber bekannten Einrichtungen, bei welchen das Filtermaterial auch unter dem natürlichen Böschungswinkel verwendet wird, aber die Schichtenbildung eine senkrechte ist, hat die beschriebene manche Vortheile.
Das Wegschwemmen des körnigen Filtermaterials ist bei dem beschriebenen Filter weniger wahrscheinlich, weil es sehr leicht ist, an die gefährdeten Stellen specifisch schweres Material zu bringen. Wegen der grofsen zusammenhängenden Flächen ist einmal die Bildung von Trichtern in dem Filtermaterial kaum zu erwarten, andererseits ist auch die Geschwindigkeit des Flüssigkeitsdurchganges auf das geringste Mafs zurückführbar, ganz abgesehen von dem wesentlichen Umstände, dafs
die Reinigung während des Betriebes ermöglicht ist.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Filter für Verwendung 'körnigen Filtermaterials, bestehend aus einer oberhalb der Filtermasse mit dem Eintritt, unterhalb der Filtermasse mit dem Austritt der Gase oder Flüssigkeit verbundenen Kammer, dadurch gekennzeichnet, dafs der Filterboden zwischen Kanälen (c) liegende Schlitze (a) enthält, welche je mit einer Ueberdeckung (b) versehen sind, die unter Belassung eines Zwischenraumes über der Schlitzoberkante das Durchfallen des sich unter
natürlichen Böschungswinkel
Filtermaterials verhindert.
2. Ausführungsform des zu i. bezeichneten Filters, bei weicher in der Kammer zum Einebnen und Reinigen des Filtermaterials während des Betriebes dienende Kratzen (d) angeordnet sind, die Führung im Gehäuse haben und aus letzterem heraustretende Stangen fragen.
seinem lagernden
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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