DE115128C - - Google Patents

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DE115128C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41BMACHINES OR ACCESSORIES FOR MAKING, SETTING, OR DISTRIBUTING TYPE; TYPE; PHOTOGRAPHIC OR PHOTOELECTRIC COMPOSING DEVICES
    • B41B3/00Apparatus for mechanical composition using prefabricated type, i.e. without casting equipment

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Typensetzmaschine derjenigen Art, bei welcher die Typen aus ihren Fächern auf ein Lineal fallen, auf dem sie dann infolge ihrer Schwere schief nach abwärts gleiten, um sich selbstthätig zu einer Zeile zusammenzusetzen (beispielsweise D. R. P. 80632). Diese Maschinen hatten beim raschen Schreiben den Uebelstand, dafs die zu zweit angeschlagene Type vor die zuerst angeschlagene Type fällt und somit in umgekehrter Stellung im Satz erschien. Wenn mehrere Tasten gleichzeitig angeschlagen wurden, so vergröfserte sich der Uebelstand noch in der Weise, dafs die mit dem Anschlag.der zweiten Type herausfallen-, den Typen leicht in die Gruppe der beim ersten Anschlag beförderten fallen konnten und dann eine ganz unrichtige Zusammenstellung der Typen erhalten wurde.
Um diesen Uebelstand zu vermeiden, wird vorliegender Erfindung gemäfs unter dem Typenkasten ein schief nach abwärts gerichteter Cylinder angeordnet, welcher auf seinem Umfange mit einer Anzahl gleich weit von einander abstehender Lineale besetzt ist. Dieser Cylinder ist so angeordnet, dafs die aus dem Typenbehälter fallenden Typen auf eines dieser Lineale, und zwar auf dasjenige, welches gerade unter dem Typenkasten steht, fallen. Die auf dieses Lineal fallenden Typen gleiten auf diesem Lineal herab und gelangen zu einem feststehenden Lineal. Mit jedem Tastenanschlag wird jedoch dieser Cylinder unter Vermittelung eines Klinkschaltwerkes um eine dem Abstand zweier Lineale gleiche Theildrehung gedreht, so dafs mit jedem Anschlag einer Taste oder dem gleichzeitigen Anschlag mehrerer Tasten ein neues auf dem Cylinder befindliches Lineal unter den Typenkasten gelangt.
An dem unteren Bodentheile des Cylinders ist ein Schirm angeordnet, welcher die auf den einzelnen Linealen des Cylinders heruntergewanderten Typen auf das feste Lineal leitet; es ist somit klar, dafs die Typen nur in der Reihenfolge des Tastenanschlages auf das feststehende Lineal befördert werden können und eine unrichtige Stellung der Typen nicht mehr eintritt, weil bei jedem Tastenanschlag ein neues Lineal unter den Typenkasten gelangt.
Wenn man mehrere Tasten gleichzeitig anschlägt, so wird sich der Cylinder auch nur um eine einzige Theildrehung drehen, und es müssen die Typen in der Reihenfolge der einzelnen Fächer auf das betreffende Lineal fallen und das gewünschte Wort ergeben, welches nun als Ganzes bei der Rotation des Cylinders. auf seinem Lineal bleibt und an der Stelle des feststehenden Lineals auf dieses übergeht.
Beiliegende Zeichnungen stellen eine Maschine nach vorliegender Erfindung dar, und ist:
Fig. ι eine Vorderansicht der gesamten Maschine,
, Fig. 2 ein Schnitt nach der Linie A-B der Fig. i,
Fig. 3 ein Querschnitt des Cylinders,
Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D der Fig. ι, welcher die Verbindung der von den Klaviaturtasten bethätigten Zugorgane mit der Hemmungseinrichtung der Lettern darstellt.
Fig. 5 ist eine Ansicht von einem Theile des unteren Cylinderendes nach einem Parallelschnitt zur Achse des Cylinders, welche den unteren Schranken und die Sperrklinkenhemmung zeigt, durch welche die schrittweise Bewegung des Cylinders bestimmt wird.
Fig. 6 ist eine Hinteransicht des Mechanismus.
Fig. 7 ist ein Schnitt nach der Linie E-F der Fig. 6.
Zwischen den Verticalständern des Gestelles ist der Linealcylinder c montirt, dessen Drehzapfen d in an dem Gestell befestigten Stützen ef lagern; eine durch einen Ständer des Gestelles gehende Schraube g dient als regulirbarer Stützpunkt für den unteren Drehzapfen des Cylinders in der Stütze f (Fig. ι und 6).
Dieser Cylinder besteht aus einem beliebigen Metallgerippe, in welchem eine Anzahl gleich weit von einander entfernter Lineale χ befestigt ist (Fig. 2, 3 und 4).
An dem unteren Theile des Cylinders c ist ein fester, mit Blei ausgefütterter Schirm h angeordnet, welcher von dem Gestell α getragen wird. Dieser Schirm ist quer über eine gewisse Anzahl Lineale des Cylinders leicht über diesen angeordnet, um die Lettern am Kopfe anzuhalten. Er reicht schief in den Raum zwischen dem Setzkasten und einem feststehenden Lineal X, welches dazu bestimmt ist, alle Lettern in der nachfolgend beschriebenen Weise behufs Zeilenbildung zu sammeln.
Der obere Drehzapfen des Cylinders e ist mit einem Winkelgetriebe i versehen, das in ein auf einer Welle k aufgekeiltes konisches Rad j eingreift. Auf diese Welle wirkt eine bewegende Kraft, welche dieselbe stets in ein und demselben Sinne zu drehen sucht. In vorliegendem Falle ist diese Kraft durch ein Gewicht I an einer Schnur m dargestellt, welche sich auf eine Trommel η aufwickelt, deren Welle 0 mit der Welle k durch eine Zahnradübersetzung in Eingriff steht, die dazu dient, den Fall des Gewichtes zu verlangsamen (Fig. 1). Natürlich kann das Gewicht auch durch ein Federhaus oder eine beliebige bewegende Kraft ersetzt werden.
Damit diese Kraft bei jedem Tastenanschlag eine schrittweise Drehung um den Abstand zweier Lineale χ des Cylinders bewirke, ist auf der Grundfläche des Cylinders ein Sperrzahnkranz t angeordnet (Fig. 2, 5 und 6), welcher mit einer Doppelsperrhakenhemmung in Eingriff steht, ganz ähnlich jener, welche zur Vorwärtsbewegung des Schlittens bei der Remington - Schreibmaschine verwendet wird. Die Klinken ν und iv dieser Hemmung werden von einer Welle u getragen, welche bei jedesmaliger Bethätigung einer beliebigen Taste der Klaviatur eine Winkelschwingung erhält. Eine Zugfeder J^ bringt die Hemmung in ihre normale Lage zurück, sobald der Druck auf die Taste der Klaviatur aufhört.
Diese Hemmung spielt die ganz gleiche Rolle, wie in ihrer Anwendung bei der Schreibmaschine zur ruckweisen Vorwärtsbewegung des Schlittens. Sobald man eine Taste der Klaviatur niederdrückt, greift die auf der Welle u befestigte Klinke ν in diejenige der Zahnlücke des Sperrkranzes t ein, aus der in diesem Augenblicke gerade die bewegliche Klinke w austritt, sofort wird aber diese bewegliche Klinke w durch eine Feder in die punktirte Stellung (Fig. 5) gerückt, wobei der Cylinder c unbeweglich stehen bleibt. Erst wenn man die Taste sich selbst überläfst, wird die feste Klinke ν aus der Zahnlücke wieder heraustreten, so dafs der Cylinder c unter dem Einfmfs des Gewichtes / sich dreht, bis die bewegliche Klinke durch ihren Anschlag festgehalten wird, wobei der Cylinder eine der Entfernung von zwei auf einander folgenden Linealen entsprechende Drehung vollführt hat.
Ein Federhaken 84, in Eingriff mit einem Sperrrade 85 gleichfalls an der Grundfläche des Cylinders angeordnet (Fig. 6), hält diesen in der letzterwähnten Lage und verhindert jede Rückwärtsbewegung, welche infolge seines plötzlichen Anhaltens eintreten könnte.
Jede Abtheilung des Typenkastens 1, 2, dessen Lage in Bezug auf den Cylinder c aus Fig. 4 ersichtlich ist, ist an ihrem unteren Theile mit einer Hakenhemmungseinrichtung 3, 4, 5, 6 beliebiger Art versehen, welche beim Niederdrücken einer. Taste der Klaviatur b gestattet, dafs die entsprechende unterste Letter auf das gerade unter dem Typenkasten stehende Lineal χ des Cylinders falle.
Die Klaviatur b, welche dazu dient, durch Vermittelung der Zugstangen 12 einestheils den Ausfall der Lettern aus dem Kasten auf das Lineal des Cylinders, anderentheils die ruckweise Bewegung des Cylinders und u. U. die Verschiebung der Umschaltung 17 für den in den Zeichnungen angenommenen Fall, dafs eine solche für die grofsen Buchstaben verwendet wird, zu bewirken, ähnelt, wie bereits erwähnt, vollständig der Klaviatur einer Remington - Schreibmaschine. Sie besteht im Ganzen aus drei Arten von Tasten bezw. Drückern (Fig. 7), nämlich aus den Tasten 15, auf welchen die verschiedenen Buchstaben des Alphabets, Ziffern, Interpunktionszeichen etc. geschrieben stehen, aus einer von allen Punkten der Klaviatur erreichbaren Taste 29, welche
vorzugsweise dazu dient, die Spatien (Zwischenräume zwischen zwei Wörtern) zu setzen und die besondere Umschalttaste 26 zum Setzen der grofsen Buchstaben.
Die die verschiedenen Tasten 15 und 29 tragenden flachen Hebel sind auf einer gemeinsamen Achse drehbar gelagert und ruhen frei auf einem Querstück 31 (Fig. 7), das an seinem Ende von auf derselben Achse angelenkten Hebeln 32 gehalten wird. Diese Hebel 32 sind durch Stangen 33 mit den Armen 34 verbunden, welche um die in Lagern 36 liegende Achse 35 drehbar sind. Einer dieser Arme 34 ist durch eine Stange 37 mit einem an der Welle u befestigten Hebel 38 verbunden, welche Welle die oben erwähnte Doppelklinkenhemmung trägt. Aus dieser Anordnung folgt, dafs, wenn man irgend eine der Tasten 15 oder1 die Stange 29 niederdrückt , man gleichzeitig das Querstück 31 senkt und dadurch beim jedesmaligen Freigeben der niedergedrückten Taste das Vorrücken des Cylinders um eine Theilung bewirkt. '
Die Sondertaste 26 ist unabhängig von dem Querstück 31 und dient zur Verschiebung des Umschalthebels 17, ohne irgend welche Wirkung auf den Cylinder zu haben.
Die Wirkungsweise dieses Gesamtmechanismus ist folgende:
Drückt man irgend eine Klaviaturtaste nieder, so wird die Bewegung dieser Taste gleichzeitig auf zwei Arten von Organen übertragen:
a) Vermittelst der die Mutter 18 tragenden Zugstange 12 bewirkt man das Niederdrücken der entsprechenden Gabel 8, so dafs die untere Letter ^1 (in Fig. 2) der in der entsprechenden Abtheilung des Kastens aufgestapelten Letterncolonne rittlings auf das Lineal χ fällt, welches in diesem Augenblicke gerade unter dem Typenkasten steht.
b) Der Hebel der niedergedrückten Taste nimmt das Klaviaturquerstück 31 mit, welches durch Vermittelung der Hebel- und Stangenübersetzung 33, 34, 35, 36, 37, 38 der Welle u (Fig. 5, 6 und 7) des Doppelklinkenschaltwerkes eine die ruckweise Vorwärtsbewegung des Cylinders bestimmende Winkelbewegung ertheilt. Indefs bewirkt das Niederdrücken der Taste nur, dafs die feste Sperrklinke ν an Stelle der beweglichen Klinke w in dieselbe Lücke des Sperrrades tritt, aber der Cylinder bleibt unbeweglich.
Wenn man die niedergedrückte Taste sich selbst überläfst, so entstehen folgende zwei Wirkungen:
a) Die Zugfeder 16, mit welcher das Ende der Stange 12 verbunden ist, bringt diese zurück nach oben, so dafs sie die Gabel freigiebt, welche unter dem Einflufs ihrer Feder. 10 in ihre Normalstellung zurückgebracht wird. Der Hemmungshebel 3 schwingt im umgekehrten Sinne, was die Senkung der Letterncolonne bis zur Begegnung mit dem unteren Schnabel 5 bewirkt, welcher dieselbe am Weiterfallen hindert.
b) Gleichzeitig bringt die Zugfeder y das Klinkenschaltwerk dieses in Ruhe zurück, die feste Sperrklinke ν tritt aufser Eingriff und der Cylinder dreht sich, bis er durch den Anschlag der beweglichen Sperrklinke w angehalten wird, d. h. er dreht sich um eine dem Abstande zweier auf einander folgenden Lineale gleiche Entfernung. Diese Theildrehung des Cylinders bewirkt die Vorrückung des Lineals, welches die Letter empfangen hat, und ferner die Einstellung eines ganz buchstabenfreien Lineals an Stelle jenes Lineals unter dem Kasten.
Hieraus folgt, dafs die beim Tastenanschlag aus dem Kasten gefallene Letter frei an dem Lineal entlang gleitet, welches sie empfangen hat, bis sie an dem unteren Schirm h bei ^2 ankommt (Fig. 2).
Die oben beschriebene Wirkungsweise wiederholt sich unter ganz gleichen Bedingungen jedesmal, wenn man eine Taste der Klaviatur (eventuell auch mehrere gleichzeitig) anschlägt.
So fällt beim Niederdrücken einer zweiten Taste eine Leiter auf das Lineal, welches an Stelle des vorigen unter den Kasten getreten ist, während der Cylinder unbeweglich bleibt. Durch Loslassen dieser Taste macht der Cylinder, wie vorher erwähnt, eine Theildrehung, die neue Letter hat den Kasten verlassen und gleitet ihrerseits das entsprechende Lineal entlang bis zum unteren Schirm Λ, wo sie die Lage ^2 einnimmt; aber das die zuerst herabfallende Letter tragende Lineal ist bereits selbst um die gleiche Theildrehung vorgerückt, so dafs die erste Letter, am Schirm entlang gleitend, in die Lage ^3 gelangt ist.
Das Anschlagen einer dritten Taste bewirkt die Vorrückung der ersten Letter von ^3 nach ^4, der zweiten von ^2 nach ^3, und eine neue Letter gleitet bis ^1.
Die gleichen Vorgänge wiederholen sich, wenn man nach einander die anderen Klaviaturtasten niederdrückt und freigiebt; da aber bei jedem Tastenanschlag sich ein anderes Lineal gegenüber der Ebene des Kastens befindet, gleiten die Lettern jede auf einem besonderen Lineal (aufser, wenn man mehrere Tasten gleichzeitig niederdrückt, wie im Nachfolgenden auseinandergesetzt wird). Diese Lettern sammeln sich alle wieder am unteren Schirm Ii an, bis der Cylinder sich um so viel gedreht hat, dafs die erstgefallene Letter das Ende dieses Schirmes bei ^7 überschreitet. Diese Letter beginnt nun wieder zu gleiten und tritt über auf das einzige feststehende Lineal x,
welches an dieser Stelle in der Verlängerung des Lineals des Cylinders angeordnet ist. Dieser Vorgang wiederholt sich in gleicher Weise bei jedesmaligem Anschlag einer Klaviaturtaste , so dafs alle Lettern, welche vorübergehend während ihrer Bewegung an dem Schirm entlang auf den Sonderlinealen festgehalten wurden, nach einander in der Reihenfolge ihres Falles auf die Cylinderlineale auf dieses einzige Lineal übertreten.
Das feste Lineal X kann in seinem Scheitel mit einem Kopf versehen sein, um die sich auf demselben aufreihenden Lettern zurückzuhalten; nichtsdestoweniger wird sein Ende dünner, um den Lettern den Eintritt zu erleichtern. Dieses Ende kann überdies aus einer biegsamen Metallplatte bestehen, deren Lage durch eine Schraubenvorrichtung 43 genau gegenüber dem entsprechenden Cylinderkanal eingestellt werden kann.
Die Aufgabe des unteren Schirmes h ist ebenfalls sehr wichtig. Er mufs hinreichend lang sein, um den Lettern die erforderliche Zeit zur Abwärtsbewegung zu geben.
Es empfiehlt sich, dafs die Lettern den Cylinder entlang so langsam wie möglich gleiten, um nicht zu viel lebendige Kraft und keine Neigung zum Abspringen zu erhalten.
In diesem Sinne kann man in der Länge des Cylinders Zwischenschirme einschalten, wie solche punktirt bei 44 und 45 dargestellt sind.
In diesem Falle wird die bei %l gefallene Letter bei der ersten Umdrehung des Cylinders durch den Schirm 44 aufgehalten, bei der zweiten durch den Schirm 45, und erreicht bei der dritten den unteren Schirm h bei ^*. Dieses von zeitweiligem Stillstand unterbrochene Herabsinken verhindert die Letter, eine nachtheilige Geschwindigkeitsbeschleunigung zu erhalten. Die Neigung des Kastens (Fig. 4 und 3 punktirt angedeutet) hinter der verticalen Axialebene des Cylinders begünstigt diese Einrichtung, indem sie den Schirm h zu verlängern gestattet. Indessen würde die Maschine auch mit einem senkrechten Kasten ganz gut -wirken.
Der untere Schirm /? (und eventuell auch die Zwischenschirme) soll vorzugsweise geneigt sein, wie ihn die Fig. 2 und 4 zeigen, da die auf ihn sich lehnende Letter sofort seine Neigung annimmt, indem sie sich auf dem Lineal verkeilt, was, sie am Abspringen hindert.
Die Möglichkeit des Abspringens wird noch durch die am Rücken des Schirmes angeordnete Bleilage verringert, denn da das Blei ein unelastisches Metall ist, dämpft es die dem Schirm durch den Aufprall der Letter ertheilten Schwingungen, so dafs letztere keinen Rückschlag empfängt.
Die in gewünschter Reihenfolge auf dem gemeinsamen Lineal X aufgereihten Lettern können entweder durch Hand oder mittels einer geeigneten mechanischen Vorrichtung in annähernd der Zeilenlänge entsprechende Längsgruppen eingetheilt sein. Auch können die Kästen in zwei Reihen in der Entfernung des Abstandes von zwei Linealen und mit je einem Lineal übereinstimmend angeordnet sein.

Claims (2)

  1. Patent-Ansprüche:
    ι . Eine Typenführung an Typensetzmaschinen, gekennzeichnet durch einen schräg nach abwärts geneigten, auf seinem Umfange mit gleich weit von einander abstehenden Linealen (x) besetzten Cylinder (cj, der so angeordnet ist, dafs die aus den Typenbehältern (1,2) fallenden Typen ({) auf das gerade unter den letzteren stehende Lineal (x) fallen, während der Cylinder (c) von den Typentasten (15) und Spatientaste (28) aus unter Vermittelung eines Klinkenschaltwerkes (tuvvv) eine dem Abstande zweier Lineale (x) entsprechende Theildrehung enthält, so dafs die beim Anschlag einer Taste herausbeförderte Type (oder Typen) auf eines der auf dem Cylinder (c) angeordneten Lineale (x) fällt und unabhängig von der beim folgenden oder vorhergehenden Tastenanschlag auf das benachbarte Lineal fallenden Type sein Lineal entlang gleitet, um schliefslich am Boden des Cylinders auf das gemeinschaftliche feststehende Lineal überzutreten.
  2. 2. Bei der Typenführung nach Anspruch 1 die Anordnung eines schiefstehenden Schirmes (hj, welcher die Typen von den auf dem Cylinder (c) vorgesehenen Linealen (x) auf das gemeinsame Lineal (X) führt, wobei eventuell noch weitere schiefstehende Schirme über anderen Stellen des Cylinders angeordnet sind, um die Geschwindigkeit, mit welcher die Typen auf den Cylinderlinealen herablaufen, zu verringern.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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