DE11503C - Verfahren zum Lochen der Walzen in der Glasfabrikation - Google Patents

Verfahren zum Lochen der Walzen in der Glasfabrikation

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DE11503C
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Germany
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punching
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lever
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DENDAT11503D
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W. westmeyer, D. schweppe und R.schlicker in Witten a. d. Ruhr, Steinstrafse 51
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Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C03GLASS; MINERAL OR SLAG WOOL
    • C03BMANUFACTURE, SHAPING, OR SUPPLEMENTARY PROCESSES
    • C03B23/00Re-forming shaped glass
    • C03B23/26Punching reheated glass

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Manufacture, Treatment Of Glass Fibers (AREA)

Description

1880.
Klasse 82.
W. WESTMEYER, D. SCHWEPPE und R. SCHLICKER in WITTEN a. D. Ruhr.
Verfahren zum Lochen der Walzen in der Glasfabrikation.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 18. März 1880 ab.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Apparat dient dazu, um die geblasenen, noch warmen Walzen durch einen Schlag mit einem Stift am vorderen Ende zu lochen.
Der Apparat besteht aus einer durchbohrten, gufseisernen Hülse a, welche mit zwei Lappen am Ofen befestigt wird. Die Durchbohrung ist am vorderen Ende mit einem Deckel b verschraubt. In der Hülse befindet sich ein Bolzen c, der vorn den Schlagstift d trägt.
Im Bolzen ist ein langer, schmaler Schlitz, in welchem sich eine Nase e dreht, die sich frei bewegen kann und im Rücken Anlage hat. Eine Spiralfeder f sitzt auf der Verlängerung c1 des Schlagbolzens und drückt einerseits gegen den Bolzen, andererseits gegen einen die Hülse a verschliefsenden Deckel. Ein Trichter g, der zur Mittelführung der Walze dient, ist auf dem vorderen Ende der Hülse α verschiebbar.
Beim Gebrauch wird die fertige Walze warm vor den Schlagstift α gehalten, und man tritt auf den Hebel h. Hierdurch setzt man die anderen Hebel / und k in Bewegung. Hebel k zieht nun die Nase e und den Schlagbolzen c so lange zurück, bis Nase e abgleitet und der Schlagbolzen nach vorn schlägt. Durch diesen Schlag wird die Walze vermittelst des konischen Stiftes d gelocht. Läfst man nun den Tritthebel h los, so wird derselbe vom Gewicht / in die Höhe gezogen und der Hebel k dreht die Nase e so weit herum, bis letztere abgleitet und auf der anderen Seite von k niederfällt, worauf der Apparat zu neuem Gebrauch bereit ist.

Claims (1)

  1. PATENT-Anspruch:
    Verfahren und Apparat zum Durchlochen des Bodens noch heifser Glaswalzen mit Hülfe eines gespannten Schlagbolzens.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT11503D Verfahren zum Lochen der Walzen in der Glasfabrikation Active DE11503C (de)

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