DE114688C - - Google Patents

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DE114688C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H1/00Spinning or twisting machines in which the product is wound-up continuously
    • D01H1/14Details
    • D01H1/20Driving or stopping arrangements
    • D01H1/24Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles
    • D01H1/241Driving or stopping arrangements for twisting or spinning arrangements, e.g. spindles driven by belt

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 76 c.
Der Gegenstand der Erfindung bezieht sich auf eine Zwirnmaschine, bei welcher die Zwirnspindeln von einem endlosen, über zwei Scheiben laufenden Riemen angetrieben werden.. Gegen diesen Riemen werden die Spindeln unter gleichmä'fsigem Drucke angeprefst. Zu diesem Zwecke sind die einzelnen Spindeln in je einem besonderen Lager angeordnet, welches aus zwei Theilen besteht, und dessen beweglicher Theil unter der Wirkung einer Feder sich derart verstellt, dafs die Spindel mit dem laufenden Riemen in Berührung gelangt und von diesem in rasche Umdrehung versetzt wird, so dafs der von dem aufgesteckten Kötzer ablaufende Faden gezwirnt wird, worauf er von einer besonderen Aufwickelvorrichtung auf Spulen aufgewickelt wird. Eine selbstthätig einfallende Sperrvorrichtung hält die Spindel von dem Riemen entfernt, wenn der bewegliche Lagertheil der Wirkung der Feder entgegen zurückgedreht wird. Auf diese Weise kann jede einzelne Spindel äufser Betrieb gesetzt werden. Durch diese Vorrichtung wird erreicht, dafs die Spindel stets unter gleichbleibendem Drucke an dem Riemen anliegt und daher sich mit unveränderter Geschwindigkeit dreht, weshalb das von der Aufwickelvorrichtung mit derselben Geschwindigkeit abgezogene Garn auf seiner ganzen Länge gleichmäfsig gezwirnt wird. Auf beiliegender Zeichnung ist die Erfindung beispielsweise veranschaulicht. Fig. ι zeigt die Antriebsvorrichtung der Zwirnmaschine in Vorderansicht, Fig. 2 die Lagerung der Zwirnspindel in Seitenansicht, zum Theil im Schnitt, Fig. 3 dieselbe in Oberansicht.
Die Spindeln 1, auf welche das zu zwirnende Garn aufgesteckt wird, sind je in einem besonderen, aus zwei Theilen bestehenden Spindelhalter gelagert. Der eine Theil 2 desselben ist an einem Längsbalken der Maschine fest angeordnet, während der andere H-förmig gestaltete Theil 3 an ersterem um einen Bolzen 5 drehbar angeordnet ist. Im oberen Arm des beweglichen Theiles 3 ist ein Lager für die Spindel 1 ausgebildet, worin Kugeln 6 enthalten sind, während der Verschlufs der Aussparung durch eine ringförmige Platte 7 bewirkt wird. Im unteren Arm, worin die Spindel mit ihrem unteren Ende gelagert ist, befindet sich ein cylindrischer, konisch zugespitzter Stift 8 in einer entsprechenden Bohrung. Das obere Ende dieses Stiftes enthält eine konische Vertiefung, worin die Spindel mit ihrem unteren konisch zugespitzten Ende ruht. Um den Verbindungsbolzen 5 ist eine Schraubenfeder 9 gewickelt, deren Enden sich gegen die Theile 2 und 3 des Spindelhalters stützen. Hierdurch wird der bewegliche Theil 3 derart um den Bolzen gedreht, dafs ein auf dem mittleren Theil der Spindel befestigter Wirtel 10 mit gleichmäfsigem Drucke an den Treibriemen ι ι angedrückt wird. An dem festen Theile des Spindelhalters ist eine federnde Klinke 12 vorgesehen, welche sich unterhalb des beweglichen Theiles erstreckt und sich mit ihrem hakenförmigen freien Ende gegen eine Seite dieses Theiles legt, wenn dieser in eine
Stellung rechtwinklig zu der Stützschiene gedreht wird. In dieser Lage, wobei die Spindelrolle aufser Berührung mit dem Riemen ist, wird der Spindelhalter so lange gehalten, bis die Sperrung wieder ausgelöst wird.
Diese Spindelhalter sind in mehreren Reihen neben und über einander an einem Maschinenrahmen befestigt, welcher aus mehreren Ständern 13 und diese verbindenden Balken 4 und 14 besteht. Der Antrieb der Maschine erfolgt durch eine waagerechte Welle 15, die an einem Ende der Maschine gelagert ist und Los- und Festscheibe trägt, auf welchen der Riemen mit Hülfe einer Umstellvorrichtung verschoben werden kann. Die Welle 15 steht mittelst eines Schneckenrädergetriebes 17 mit einer senkrechten Welle 18 in Verbindung, auf welcher in Höhe der Spindelrollen 10 Riemscheiben 19 zum Antriebe des Riemens 11 befestigt sind. Am anderen Ende der Maschine sind in gleicher Höhe Riemscheiben vorgesehen, deren Lagerung verstellbar eingerichtet ist, um den Antriebsriemen für die Spindeln straff spannen zu können.
Ueber den Spindeln ist an den Balken 14 die übrigens keinen Theil der Erfindung bildende Aufwickelvorrichtung angeordnet. Dieselbe besteht aus einer der Zahl der Spindeln entsprechenden Anzahl Rollen 21, deren Wellen 22 von der senkrechten Welle 18 aus mittelst besonderer Zahnrädergetriebe 23 angetrieben werden. Auf diesen Rollen ruhen mit ihrem Umfange Aufwickelspulen, die mit seitlichen Zapfen in Führungen 24 gehalten werden. Von der Welle 22 wird mit Zahnradübersetzung eine Curvenscheibe in Drehung versetzt, welche mit Hülfe eines Hebels eine in Führungen 27 ruhende Fadenführerschiene 28 in hin - und hergehende Bewegung versetzt, wodurch ein gleichmäfsiges Aufwickeln des gezwirnten Garnes bewirkt wird.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Eine Zwirnmaschine mit durch einen endlosen Riemen angetriebenen Zwirnspindeln, dadurch gekennzeichnet, dafs die Zwirnspindeln von federnden Spindelhaltern selbstthätig in solche Lage gebracht werden, dafs sie sich an den Riemen anlegen, während das Aufserbetriebsetzen der einzelnen Spindeln dadurch erfolgt, dafs der Spindelhalter von Hand in entgegengesetzte Richtung gedreht wird, wobei eine Sperrung zur Wirkung gelangt, welche den Halter in dieser Stellung sichert.
2. Eine Zwirnmaschine der unter 1. gekennzeichneten Art, dadurch gekennzeichnet, dafs der Spindelhalter aus zwei durch einen Bolzen (5) gelenkig mit einander verbundenen Theilen besteht, wovon der eine (2) fest am Maschinengestell angeordnet ist, während der andere die Lagerung für die Spindel (1) bildende Theil (3) durch die Wirkung einer um den Verbindungsbolzen gewickelten Feder (9) seitwärts gedreht wird, so dafs eine auf der Spindel befindliche Rolle (10) mit dem Riemen in Berührung kommt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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