DE1146835B - Zufuehrvorrichtung fuer eine Mangel - Google Patents

Zufuehrvorrichtung fuer eine Mangel

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DE1146835B
DE1146835B DES72970A DES0072970A DE1146835B DE 1146835 B DE1146835 B DE 1146835B DE S72970 A DES72970 A DE S72970A DE S0072970 A DES0072970 A DE S0072970A DE 1146835 B DE1146835 B DE 1146835B
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Germany
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ironed
mangle
ironing
feeding device
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DES72970A
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Inventor
Arie Jan Snel
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F67/00Details of ironing machines provided for in groups D06F61/00, D06F63/00, or D06F65/00
    • D06F67/04Arrangements for feeding or spreading the linen

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Discharge By Other Means (AREA)

Description

  • Zuführvorrichtung für eine Mangel Die Erfindung bezieht sich auf eine Zuführvorrichtung für eine Mangel mit einem Einlaufförderer, dem eine Spreizvorrichtung sowie eine Bügelgutauflage vorgelagert sind.
  • Zweck der Erfindung ist es, Einlaufförderer, Spreizvorrichtung und Bügelgutauflage so auszubilden, daß ein zusätzlicher Antrieb für diese Teile vermieden wird, weiterhin eine Beschädigung der Wäsche durch die Spreizvorrichtung, welche Falten in Wäschegut beseitigt, unmöglich ist und darüber hinaus die der Mangel vorgelagerten Vorrichtungen betriebssicher arbeiten, billig und einfach herstellbar sind und einen geringen Raum beanspruchen.
  • Es ist bekannt, daß Zuführvorrichtungen mit einem Einlaufförderer zusammenarbeiten und eine Spreizvorrichtung bzw. eine Aufnahme für das Bügelgut vorgelagert ist. Die bekannten Zuführvorrichtungen arbeiten auch selbsttätig. Das gleiche gilt auch für bekannte Spreizvorrichtungen.
  • Nachteil dieser bekannten Zuführ- und Spreizvorrichtungen ist es, daß sie entweder von Walzen oder endlosen Bändern gebildet werden, die einen gesonderten Antrieb besitzen. Es treten dadurch mehr Störmöglichkeiten auf. Diese Vorrichtungen sind teuer und in bezug auf den Raumaufwand aufwendig.
  • Bei anderen Spreizvorrichtungen sind es Teile, die das Wäschegut berühren, so daß die Gefahr einer mechanischen Beschädigung insbesondere bei schon eingerissenen Bettüchern besteht.
  • Bei weiteren bekannten Spreizvorrichtungen muß das Wäschegut schon vorher irgendwie durch Faltung vorbereitet werden. Hier ist ein erheblicher Arbeitsaufwand unvermeidlich.
  • Andere Spreizvorrichtungen, die der Mangel vorgelagert sind und auch eine Zuführvorrichtung besitzen, haben ein besonderes Gestell, welches einen größeren Raum einnimmt als die ganze Mangel. Es ist auch immer eine Einstellung der Spreizvorrichtung auf das Wäschegut erforderlich.
  • Bei anderen bekannten Spreiz- und Zuführvorrichtungen sind neben Walzen, welche das Zuführen und Spreizen bewirken, noch zusätzliche Teile erforderlich, die zwar eine glatte Oberfläche besitzen, trotzdem aber starr und unbeweglich sind und dadurch die Falten herausstreichen. Dadurch ist ebenfalls eine mechanische Beschädigung des Wäschegutes nicht mit Sicherheit ausgeschlossen.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, diese Nachteile zu vermeiden und mit einfachen Mitteln es zu erreichen, daß eine kontinuierliche Beschickung möglich ist, daß ferner für die Zuführ- und Spreizvorrichtung keine bewegten Teile verwendet werden müssen und im übrigen nur ein geringer Raumaufwand vorhanden ist.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, daß eine gewichtsbelastete Zuführbahn, die am freien Ende eines zum Einführen des Bügelgutes abschwenkbaren Tisches angebracht ist und mittels diesen durchlaufenden Gutes gegen eine federnde und mit Spreizrillen versehene Spreizplatte angepreßt wird.
  • Bei dieser erfindungsgemäßen Vorrichtung ist kein gesonderter Antrieb für die Spreizvorrichtung erforderlich, da die Mangel selbst das Bügelgut durch die Spreizvorrichtung zieht. Es sind auch keine Fehlbedienungen möglich, denn der Tisch, auf dem zuerst das Bügelgut aufgebracht wird, wird, nachdem das erste Stück des Bügelgutes von der Mangel erfaßt ist, abgeklappt, so daß das Bügelgut unter den Tisch fällt. Wird anschließend der Tisch wieder hochgeklappt, dann dient er wiederum der Vorbereitung des nächsten Bügelgutes und erzeugt gleichzeitig den Anpreßdruck, den das Bügelgut von einer Moltonauflage gegenüber einer federnden Spreizplatte erfährt. Diese Moltonauflage verhindert mit Sicherheit jede Beschädigung des Bügelgutes, da sie weich und nachgiebig ist. Entsprechende Spreizrillen auf der federnden Spreizplatte im Zusammenwirken mit der Zuführbahn, welche die Moltonauflage ist, glätten mit Sicherheit und schonend das Bügelgut. Die Vorrichtung ist auch in keiner Weise störanfällig, da es sich nicht um drehende, sondern um schwenkende Teile handelt. Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung, in der die Vorrichtung schematisch und beispielsweise dargestellt ist, näher erläutert.
  • Fig. 1 stellt eine Seitenansicht und teilweise einen Schnitt durch die Zuführvorrichtung und durch die Mangel dar; Fig. 2 zeigt die Zuführvorrichtung in Einlegestellung; Fig. 3 zeigt die Arbeitsseite der Spreizplatte.
  • Die Zuführvorrichtung besteht aus einem drehbaren Tisch 1, an dessen freier Kante eine Zuführbahn 2 befestigt ist, deren freies Ende wiederum mit einem Gewicht 6 beschwert ist, um die Zuführbahn 2 straff nach unten gespannt zu halten. Um die Zuführbahn 2 frei nach unten hängen zu können, kann entweder die ganze Vorrichtung mit der Mangel hoch genug über dem Boden aufgestellt werden, oder es kann eine entsprechende Grube vorgesehen sein.
  • Das Bügelgut wird im Betrieb auf den waagerecht gestellten Tisch 1 aufgelegt und dessen Einführkante auf die Einlaufförderer 4 gelegt, wonach der Tisch 1 nach unten geklappt wird, so daß dieser senkrecht nach unten in die Grube 5 hängt, zusammen mit der Zuführbahn 2. Dabei fällt auch das freie Ende des Bügelgutes nach unten, während dessen Einführende mittels des Einlaufförderers in die Mangel eingeführt wird. Unmittelbar nach dem Absenken des Tisches 1 wird dieser wieder in die waagerechte Lage zurückgedreht. Die Bewegung des Tisches kann von Hand oder maschinell erfolgen. Hierdurch wird das Bügelgut mittels der Zuführbahn 2 gegen die federnde Spreizplatte 3 gedrückt, wodurch das Gewebe mit geringem Reibungswiderstand zwischen der Zuführbahn und zwischen der Spreizplatte 3 von dem Einlaufförderer 4 in die Mangel eingezogen wird (s. Fig. 1).
  • Auf der Spreizplatte 3 sind beidseitig schräg nach außen verlaufende, aus der Oberfläche der Spreizplatte 3 hervorstehende Spreizrillen 8 angebracht (s. Fig. 3), um die im Bügelgut vorhandenen Falten auseinanderzuziehen, so daß das Bügelgut keine Möglichkeit hat, nach der Mitte zusammenzulaufen, also schmäler zu werden. Dadurch wird das Bügelgut faltenfrei in die Mangel 7 eingezogen. Dadurch, daß die Zuführbahn unter der Gewichtsbelastung gestreckt nach unten hängt, kann diese auch bei verschiedenen Dicken des Bügelgutes nachgeben, ohne daß ein Verzug auftritt. Eine Beschädigung des Bügelgutes kann daher nicht auftreten. Dies ist von größter Bedeutung beim Bügeln von zerrisenen Betttüchern, weil diese in dieser Weise nicht weiterreißen können.
  • Sobald der Tisch 1 nach Einführung eines Wäschestückes wieder in die waagerechte Lage gebracht ist, kann die Bedienungsperson das nächste Stück, z. B. ein Bettuch, auf den Tisch 1 auflegen, wie dies in Fig. 1 angedeutet ist. Sobald das letzte Stück, das in Behandlung war, in die Mangel eingelassen ist, kann das nächste Stück mit dem Rand auf den Einlaufförderer 4 gelegt werden, wonach der Tisch 1 nach unten umgeklappt wird (s. Fig. 2) und nach dessen Rückdrehung des nächste Stück in die Mangel faltenfrei eingeführt wird. Mit Hilfe der beschriebenen Vorrichtung kann demnach die Mangel kontinuierlich gespeist werden, ohne daß das Bügelgut knitterfrei gemacht werden muß. Lediglich die Einführkante muß von der Bedienungsperson ausgespannt und auf den Einlaufförderer eingebracht werden, während der Rest des Bügelgutes noch ungestreckt auf dem Tisch 1 liegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Zuführvorrichtung für eine Mangel mit einem Einlaufförderer, dem eine Spreizvorrichtung sowie eine Bügelgutauflage vorgelagert sind, gekennzeichnet durch eine gewichtsbelastete Zuführbahn (2), die am freien Ende eines zum Einführen des Bügelgutes abschwenkbaren Tisches (1) angebracht ist und mittels diesen das durchlaufende Bügelgut gegen eine federnde und mit Spreizrillen (8) versehene Spreizplatte angepreßt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: USA: Patentschriften Nr. 1912 724, 1988 322, 1986 305, 1732 278, 1641784; britische Patentschrift Nr. 535 291; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1801724.
DES72970A 1960-05-10 1961-03-14 Zufuehrvorrichtung fuer eine Mangel Pending DE1146835B (de)

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NL1146835X 1960-05-10
NL251431 1960-05-10

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DE1146835B true DE1146835B (de) 1963-04-11

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ID=27667612

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LU (1) LU39993A1 (de)
NL (1) NL103438C (de)

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LU39993A1 (de) 1961-06-20

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