AT153214B - Maschine zum zylinderförmigen Einrollen von für Heftvorrichtungen bestimmten kammförmigen Stücken. - Google Patents
Maschine zum zylinderförmigen Einrollen von für Heftvorrichtungen bestimmten kammförmigen Stücken.Info
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Description
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Maschine zum zylinderförmigen Einrollen von für Heftvorrichtungen bestimmten kammförmigen
Stücken.
Die Erfindung betrifft eine Maschine zum zylinderförmigen Einrollen von für Heftvorrichtungen bestimmten, aus einem Streifen plastischen Werkstoffes ausgeschnittenen kammförmigen Stücken.
Diese Maschine ist namentlich dadurch gekennzeichnet, dass ein geschmeidiges Band auf einem Teil seiner Länge über einen Tisch gespannt ist und nach teilweiser Umhüllung einer entsprechend geführten Rolle, unter die das einzurollende kammförmige Werkstück eingeschoben werden kann, unter der Wirkung einer Spannvorrichtung steht, die die Rolle auf dem über den Tisch gespannten Teil des Bandes zum Abwälzen bringt und hiebei das Werkstück zwischen der Rolle und dem über diese hinweggehenden Teil des Bandes mitnimmt.
In der Zeichnung stellen dar :
Fig. 1 im senkrechten Längsschnitt nach 1-1 der Fig. 2 eine Maschine gemäss der Erfindung zu Beginn eines Einrollvorganges, Fig. 2 eine entsprechende Ansicht von oben, Fig. 3 einen ähnlichen Schnitt wie in Fig. 1, jedoch in der Endstellung nach erfolgtem Umschwenken. des Schlittens, Fig. 4 schaubildlich und beispielsweise ein zum Heften bestimmtes eingerolltes kammförmiges Stück.
Im dargestellten Ausführungsbeispiel ist über einem zweckmässig waagerechten Gestell 1 eine Heizplatte 2 angeordnet, deren zweckmässig regelbare Beheizung auf jede beliebige Weise (mittels Elektrizität, Dampf usw. ) erfolgen kann. Diese Heizplatte ist mit einer Verlängerung 3 versehen, die zweckmässig aus Holz oder einem andern schlechten Wärmeleiter besteht. Der Tisch 2 und dessen Verlängerung 3 sind zweckmässig mit einer dünnen Lage 4 Asbest od. dgl. bedeckt, um jede unmittelbare Berührung mit der Heizplatte 2 zu verhindern.
Darüber ist ein schmiegsames Band 5 aus Leder od. dgl. angeordnet. Das eine Ende dieses Bandes ist an einem Stellteil 6 befestigt oder auf diesen aufgewickelt. Der Stellteil 6 ist selbst wiederum auf einem von Säulen 8 getragenen Stützteil 7 festgelegt. Der Stellteil 6 wird auf den Stützteil 7 beispielsweise durch eine Schraube 9 angedrückt, die in einem auf den Säulen sitzenden Bügel 10 verschraubbar ist. Das andere Ende des Bandes 5 hängt an der andern Seite der Maschine herab und ist beispielsweise durch ein Gewicht 11 gespannt. Der Stützteil 7 nimmt eine derartige Höhenlage ein, dass das vom Gewicht 11 gespannte und auf der Kante 12 der Verlängerung 3 anliegende Band 5 die Tischfläche nicht berührt und von dieser schräg von rechts nach links absteht.
Dieses Band 5 ist mit einem Schlitten verbunden, der zu beiden Seiten des Tisches 2 und seiner Verlängerung 3 je ein senkrechtes Seitenschild. M aufweist. Diese Seitenschilder 13 sind durch zwei an ihnen verschraubt oder angenietete Stäbe 14 und 15 verstrebt, und sie weisen ein Loch 16 auf, in welches das entsprechende Ende einer losen Walze 17 mit erheblichem Spiel eindringt. Diese Seitenschilder tragen ferner in ihrer Mitte eine lose Walze 18, die an dem einen Ende einen Bedienungsknopf 19 aufweist. In geringem Abstande von dieser Walze 18 ist eine weitere Walze 20 vorgesehen, deren Laufzapfen 21 (Fig. 2) durch Langlöcher 22 der Seitenschilder 13 hindurchgehen und lose in Beschlägen 23 gelagert sind.
Diese Beschläge 23 lassen sich an den Seitenschildern 13 in der Lage verstellen, u. zw. mit Hilfe von Schrauben 24, die in die Seitenschilder 13 eingeschraubt sind und durch parallel zu den Langlöchern 22 verlaufende Langlöcher 25 (Fig. 2) der Beschläge 23 hindurchgehen.
Am Rande des Tisches 2 sind schliesslich zwei Anschläge 26 vorgesehen.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende : Zu Beginn eines Arbeitsganges wird der Schlitten wie in Fig. 1 und 2 angeordnet und die Querstrebe 14 liegt alsdann an den festen Anschlägen 26 an.
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Der Schlitten befindet sich mithin ganz nahe am festen Ende des Bandes 5, das über die Querstrebe 14 hinweggeht, zwischen den Walzen 18 und 20, die es infolge einer geeigneten Regelung der Lage der Walze 20 zusammendrücken, eine Schleife bildet, die Walze 17 teilweise umgibt und dann unter der Querstrebe 15 hindurch auf dem Belag 4 aufliegt.
Das einzurollende Werkstück, ein aus einem Streifen plastischen Werkstoffes, Zelluloid od. dgl., ausgeschnittenes flaches kammförmiges Stück 27, wird flach auf das Band 5 just vor die Walze 17 (Fig. 1, 2) gelegt. Mit Hilfe des Bedienungsknopfes 19 wird alsdann die Walze 18 in der Richtung des Pfeiles/1 (Fig. 1) herumgedreht. Infolge dieser Betätigung" wandert" das Band 5 zwischen den Walzen 18 und 20 ; da aber das Band fest ist, so bewegt sich der Schlitten nach rechts in der Richtung des Pfeiles/2 in bezug auf das Band 5. Infolge dieser Bewegung gelangt die Walze 17 in eine Drehbewegung in der Richtung des Pfeiles/3 (Fig. l, 2) und das Werkstück 27 wird zwischen dieser Walze 17 und dem Band 5 hindurchgezogen.
Dieses nötigenfalls durch Erwärmen erweichte Werkstück ist also gezwungen, sich auf die Walze 17 aufzurollen.
Ist der Schlitten genügend weit nach rechts gewandert, um das vollständige Einrollen des Werkstückes 27 zu bewirken, so wird er derart umgekippt, dass er sich überschlägt und in die Stellung nach Fig. 3 gelangt. Die beiden Schleifen, die das Band 5 um die Walzen 18 und 17 bildete, sind alsdann gerade gerichtet und die mit dem eingerollten Werkstück zu bedeckte Walze 17 liegt frei auf dem Bande 5. Diese Walze 17 braucht dann nur in der Längsrichtung durch das Loch 16 des einen Seitenschildes 13 gezogen zu werden, welches Loch genügend gross ist, um das eingerollte Werkstück freizulegen, wie z. B. das in Fig. 4 dargestellte Werkstück 27a, das in an sich bekannter Weise aus einem flachen, kammförmigen Stück 27 (Fig. 1, 2) hergestellt und als Heftvorrichtung bestimmt ist.
Der Schlitten braucht alsdann nur nach links geschoben und in der entgegengesetzten Richtung umgelegt zu werden, um die Ausgangsstellung nach Fig. 1 und 2 wieder einzunehmen.
Wie ohne weiteres zu sehen ist, ist die Maschine von sehr einfacher Bauart und Wirkungsweise.
Selbstverständlich kann die Walze 17 durch Walzen anderer Durchmesser (soweit es die Löcher 16 erlauben) ersetzt werden, um grössere oder kleinere Werkstücke einzurollen. Ferner kann die Spannung des Bandes 5 an Stelle des Gewichtes 11 durch eine federnde Vorrichtung erzielt werden.
PATENT-ANSPRÜCHE :
1. Maschine zum zylinderförmigen Einrollen von für Heftvorrichtungen bestimmten, aus einem Streifen eines plastischen Werkstoffes ausgeschnittenen kammförmigen Stücken, dadurch gekennzeichnet, dass ein geschmeidiges Band (5) auf einem Teil seiner Länge über einen Tisch (2-3) gespannt ist und nach teilweiser Umhüllung einer entsprechend geführten Rolle (17), unter die das einzurollende kammförmige Werkstück (27) eingeschoben werden kann, unter der Wirkung einer Spannvorrichtung steht, die die Rolle (17) auf dem über den Tisch gespannten Teil des Bandes (5) zum Abwälzen bringt und hiebei das Werkstück (2. 7) zwischen der Rolle (17) und dem über diese hinweggehenden Teil des Bandes (5) mitnimmt.
Claims (1)
- 2. Maschine nach'dem Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Spannvorrichtung aus einer Walze (18) besteht, die wie die Rolle (17) drehbar auf einem gemeinsamen, längs des Tisches (2 bis 3) verschiebbaren Schlitten (13) gelagert ist, wobei das Band (5) nach Hinwegstreichen über die Rolle (17) den zwischen dieser Rolle und der Walze (18) liegenden Raum durchquert, um die Walze (18) teilweise einzuhüllen und an einem festen Punkte (6) anzugreifen, während ein mit der Walze (18) fest verbundenes Bedienungsglied (19) durch Drehen dieser Walze fjfS gestattet, auf den zwischen der Walze (18) und der Rolle (17)gelegenen Teil des Bandes einen Zug auszuüben.3. Maschine nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass der Schlitten (13) am Ende des Arbeitshubes umgewendet wird und hiebei die herausnehmbare Rolle (17) an die Oberseite des Bandes (5) bringt, so dass das zylindrisch eingerollte Werkstück (27) von dieser Rolle abgestreift werden kann.4. Maschine nach dem Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Rolle (17) drehbar gelagert ist und ungehindert durch in den Seitenschildern des Schlittens (13) vorgesehene Löcher (16) hervorsteht, durch welche sie parallel zu ihrer Achse herausgeschoben-werden kann.
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