DE1146552B - Telefonanrufautomat - Google Patents

Telefonanrufautomat

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DE1146552B
DE1146552B DEK39644A DEK0039644A DE1146552B DE 1146552 B DE1146552 B DE 1146552B DE K39644 A DEK39644 A DE K39644A DE K0039644 A DEK0039644 A DE K0039644A DE 1146552 B DE1146552 B DE 1146552B
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DE
Germany
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relay
pulses
call
contact
telephone
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Pending
Application number
DEK39644A
Other languages
English (en)
Inventor
Shoichi Hasegawa
Saburo Shoji
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Kanda Tsushin Kogyo Co Ltd
Original Assignee
Kanda Tsushin Kogyo Co Ltd
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/27Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously
    • H04M1/274Devices whereby a plurality of signals may be stored simultaneously with provision for storing more than one subscriber number at a time, e.g. using toothed disc

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)

Description

DEUTSCHES
PATENTAMT
K 39644 Vffla/21a3
ANMELDETAG: 12. JANUAR 1960
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 4. APRIL 1963
Die Erfindung betrifft einenTelefonanrufautomaten, in dessen Aufspeicherungsteil eine Anzahl von häufig anzurufenden Telefonnummern gespeichert ist, welche durch Betätigung eines Druckknopfes auswählbar sind, und der Aufspeicher eine drehbare Trommel mit einer den gespeicherten Telefonnummern entsprechenden Anzahl von auswechselbaren, auf der Trommelwelle sitzenden Zahnscheiben aufweist, die Trommel bei Betätigung eines Schalters, z. B. eines Druckknopfschalters, rotierbar ist und die Zahnscheiben mit ihren Umfangszähnen mit je einem Schaltglied zur Erzeugung von Erregerimpulsen zusammenwirken. 4
Es ist bereits eine automatische Rufvorrichtung für Telefonanlagen mit einer Anzahl von eindrückbaren, einer vollständigen Rufnummer entsprechenden Tasten bekannt, mit einer der Anzahl der eine Rufnummer bildenden Ziffern entsprechenden Anzahl von auf den Schäften der Tasten angeordneten Vorsprüngen. Im einzelnen ist die Anordnung so getroffen, daß auf einer drehbaren Welle eine Vielzahl von Scheiben vorhanden ist, die ebenfalls an ihrem Umfang Vorsprünge aufweisen, die mit den Schaftvorsprüngen bei Betätigung der Drucktasten in Eingriff gebracht werden können. Hierbei wird es möglich, der Teilnehmernummer entsprechende Wählimpulse zu erzeugen, da gleichzeitig mit niederdrückender Taste Schaltglieder betätigt und Stromkreise geschlossen werden. Zumeist weist aber die Mechanik der bekannten Vorrichtung die Nachteile auf, daß genau einzuhaltende Winkelverstellungen bzw. Winkelverschiebungen der einzelnen Teile zueinander erforderlich sind, daß zwischen den einzelnen Teilen gewisse Höhenlagen eingehalten werden müssen, daß die Winkelverdrehung z. B. von Wählscheibe und Vorsprüngen auch deshalb sehr genau sein muß, um die Taste nicht zu blockieren, und es sind ferner zusätzliche Elemente vorhanden, um z. B. die Vorsprünge an der entsprechenden Taste zu arretieren. Alle diese Maßnahmen sind erforderlich, um einigermaßen brauchbare Wählimpulse zu erhalten, und die Gesamtanlage wird sehr aufwendig und betriebsunsicher.
Ferner ist eine Schaltungsanordnung zum Erzeugen wiederkehrender Impulsgruppen, insbesondere für elektrische Ruf- und Signalmaschinen unter Verwendung von mindestens zwei Multivibratoren bekannt, bei der im einzelnen die Eingänge von drei Multivibratoren in einer Koinzidenzschaltung zusammengeführt sind. Diese bekannte Anlage verwendet keine drehbaren mechanischen Schaltelemente zur Einleitung der Impulse.
Telefonanrufautomat
Anmelder:
Kanda Tsushin Kogyo Kabushiki Kaisha, Tokio
Vertreter: Dr.-Ing. A. v. Kreisler,
Dr.-Ing. K. Schönwald
und Dr.-Ing. Th. Meyer, Patentanwälte,
Kohl 1, Deichmannshaus
Beanspruchte Priorität:
Japan vom 14. Januar, 17. April und 31. August 1959 (Nr. 693, Nr. 21 725 und Nr. 47 480)
Saburo Shoji und Shoichi Hasegawa, Tokio, sind als Erfinder genannt worden
Von größerer Bedeutung ist die Tatsache, daß die zuerst genannte Anlage, wie die Erfahrung es gezeigt
hat, mit beachtlichen Unterschieden in der tatsächlichen Kontaktperiode behaftet ist. Dies geht auf die Unregelmäßigkeit und auf den Verschleiß zwischen den Zähnen und den Federschaltern zurück. Da für die Wählimpulse ein ganz konkretes exakt einzuhaltendes Bildungsverhältnis verlangt wird, können die nach einiger Betriebsdauer dem Zufall stark überlassenen unregelmäßigen Impulse der bekannten Scheibenanordnung nicht mehr gut als Wählimpulse verwendet werden. Wenn man andererseits den Weg einschlägt, zur Erzielung exakter Impulse die Trommel ausreichend groß zu machen, wird sie zu aufwendig.
Die Erfindung geht davon aus, daß trotz unregelmäßiger Gestalt eines jeden Zahnes die Kontaktstellen einer Anzahl von einander folgenden Zähnen am Umfang der Trommel relativ regelmäßig angeordnet sind bzw. etwa gleiche Intervalle aufweisen. Wenn also die Kontaktzeit eines Federschalters mit jeweils einem der Zähne auch beachtlich unregelmäßig ist, d. h. mal länger und mal kürzer im Vergleich zu einer durchschnittlichen Zeitperiode, so werden die den Kontakt bildenden Stellen bzw. die
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Anzahl von einander folgenden Zähnen doch relativ befestigt, jedoch durch eine zwischen je einem genau eines nach dem anderen getrennt, d. h. Paar von Scheiben vorhandene, isolierende Zwischeneines nach dem anderen erfaßt. scheibe Sd voneinander getrennt. Die Trommel DR Erfindungsgemäß werden die Nachteile der be- wird mit einer konstanten Geschwindigkeit gedreht, kannten Vorrichtung dadurch vermieden, daß die 5 wie in den Fig. 1, 3 oder 5 mit einem Pfeil angedeutet beim Niederdrücken eines Druckknopfschalters ent- ist. Federnde Kontakte CSx, CSz ■.. sind so anstehenden Erregerimpulse von relativ ungleich- geordnet, daß sie bei Umdrehung der Trommel DR mäßiger Form zunächst in einen Differenzierungs- nacheinander mit je einem Zahn an dem entsprechenstromkreis (Gegenschaltung) eingespeist werden, den Scheibenumfang in Berührung gebracht werden, welche dabei in die zur Erregung eines monostabilen 10 Mit SSi, SSz ■ ■ ■ sind die zum Auswählen je einer Multivibrators dienenden Auslöseimpulse umgewan- Telefonnummer dienenden Druckknopfschalter bedelt und dementsprechend im Multivibrator eine zeichnet, die mit den federnden Kontakten (CS) in entsprechende Anzahl von Rechteckimpulsen von Reihe geschaltet sind. Ein Block Pp veranschaulicht konstanter Länge erzeugt werden, die nach Ver- einen Impulswandler, welchem die Druckknopfstärkung zu einem Impulswandler, ζ. B. einer inter- 15 schalter nachgeschaltet sind. Wenn man einen vormittierend arbeitenden Relaisanordnung, übertragen handenen Druckknopf, ζ. Β. SSi, niederdrückt, werden, welche die der ausgewählten Telefonnummer und zwar in Verbindung eines im Motorstromkreis entsprechenden Anrufimpulse erzeugt. (Fig. 3, unten) angeordneten Kontaktes EC, so wird Hierdurch wird es möglich, mit Leichtigkeit der Motor M im Sinne des je in Fig. 1, 3 und 5 brauchbare Impulszüge von vorbestimmbarer 20 bezeichneten Pfeiles und die mit dem Motor ge-Periodendauer zu erhalten, wobei die stets vor- kuppelte Trommel DR mit konstanter Geschwinhandenen Unregelmäßigkeiten in der Zahnform digkeit in gleicher Richtung in Rotation versetzt, während der Kontaktzeitperiode praktisch ohne Bei dieser gemeinsamen Rotation wird der federnde Einfluß bleiben. Es ist ferner möglich, durch die Kontakt CSi nacheinander mit Zähnen cn, ciz, ciz Arbeitsweise des Impulswandlers zeitliche Fehler 25 und cu in Berührung gebracht, wodurch der Impulsleicht zu kompensieren und den Laststrom niedrig wandler Pp im vorliegenden Ausführungsbeispiel zu halten, wodurch auch die Abnutzung der mecha- vier Impulse, entsprechend der ersten Ziffer einer nischen Kontaktteile vermindert wird. Es ist ersieht- ausgewählten Telefonnummer, nacheinander erzeugt, lieh, daß hierdurch der mechanische Teil der Gesamt- . Danach folgt eine kurze Pause, welche in Fig. 1 anlage, aber auch die elektrische Steuerungsanlage 30 und 3 schematisch mit Bezugszeichen Is bezeichnet relativ einfach ausgebildet werden kann. ist. Jetzt wird bei Berührung des Kontaktes CSi mit Die Erfindung wird an Hand der Zeichnungen den weiteren Zähnen C15 bis cn in gleicher Weise erläutert, die schematische Ausführungsbeispiele dar- eine zweite Gruppe von z. B. drei Impulsen erzeugt, stellen. In den Zeichnungen zeigt welche der zweiten Ziffer der ausgewählten Telefon-Fig. 1 eine Seitenansicht eines Aufspeicherungs- 35 nummer entsprechen. Den nächsten Ziffern entelementes in Form einer Zahnscheibe, welche ständig sprechende Gruppen von elektrischen Impulsen eine bestimmte Telefonnummer aufspeichert und können in gleicher Weise innerhalb einer Umgleichzeitig einen mit der Scheibe zusammenwirkend drehung der Trommel DR erzeugt werden, angeordneten, federnden Kontakt, sowie einer iso- Ferner zeigen in Fig. 4 Bezugszeichen Li und Lz lierenden Zwischenscheibe und einer die beiden 40 zusammen eine Fernsprechteilnehmerleitung, welche Scheiben haltenden Trommelwelle, zu einer Vermittlungsstelle (nicht dargestellt) führt. Fig. 2 einen vereinfachten Längsschnitt der Auf- PU ist ein Verstärker; SP ein Lautsprecher, welcher speicherungstrommel, welche eine Anzahl von den mit dem Verstärker durch einen Transformator T% in der Fig. 1 dargestellten Aufspeicherungselementen gekoppelt ist; AD die an Hand der Fig. 1 bis 3 oben mit isolierenden Zwischenscheiben enthält, 45 beschriebene Vorrichtung zum Aufspeichern von Fig. 3 eine Schaltungsanordnung der Aufspeiche- Telefonnummern sowie zur elektronischen Impulsrungstrommel und des Antriebsmotors, aussendung, welche an Hand der Fig. 5 und 6 unten Fig. 4 eine Schaltungsanordnung der wesentlichen noch näher erläutert ist; M der Synchronmotor, elektrischen Bestandteile des erfindungsgemäßen Der Motor M wird vom Wechselstrom angetrieben Automaten, 50 und treibt selbst die Trommel DR mit einer kon-
Fig. 5 eine Schaltungsanordnung des Impuls- stanten Geschwindigkeit an.
wandlers, welcher sich im Automaten befindet, und Kontakte ECi und ECz (vgl. Fig. 4) werden durch Fig. 6 ein Amplitudendiagramm, welches die Zeit- eine nicht in der Zeichnung dargestellte Nockenabhängigkeit einiger durch den in Fig. 5 dargestellten scheibe gesteuert, die sich synchron mit dem Motor M Impulswandler erzeugten Impulse darstellt. 55 dreht in der Weise, daß sich, wenn der Aufspeicher Die Vorrichtung enthält eine Trommel DR (Fig. 2), AD unwirksam ist, der Kontakt ECi sich in der welche aus einer Anzahl von stromleitenden, ge- Lage α befindet, während der Kontakt ECz geöffnet zahnten Scheiben Dh, Dh, Dk usw. zusammengesetzt ist. Wenn sich aber der Motor M sowie Aufspeicher ist, wobei die Zahl der Scheiben der Zahl der zu AD drehen, wird der Kontakt ECi in der Stellung speichernden Telefonnummern gleich ist. Diese 60 bei c augenblicklich leitend, und danach befindet Scheiben sind im wesentlichen von gleicher Kon- er sich in der neutralen Stellung b, wobei er von den struktion mit Ausnahme der Anordnung und der beiden stromleitenden Konstantstellungen getrennt Anzahl der am Umfang jeder Scheibe vorhandenen ist. In dieser Stellung ist der Kontakt ECz geZähne, schlossen, und zwar während einer ganzen Um-Die Scheibe Dk (Fig. 1) ist mit Zähnen cn . . . cu, 65 drehung der Trommel DR, und danach kommt der eis. .. cn ... an ihrem Umfang versehen, wobei Kontakt zu seiner Anfangsstellung zurück. Weiter Scheibe und Zähne aus einem Teil hergestellt sind. zeigen in Fig. 4 Bezugszeichen G, H, J, K, P, S Die Scheiben sind mechanisch parallel zueinander und U eine Anzahl von Relais, und gi, gz ■ ■ ■ fa,
/z2 ... stellen die damit in funktioneller Beziehung stehenden Kontakte dar. FjI und zeigen Spulen, die auf ein Relais F gewickelt sind, während _/ΐ,./2 ... Kontakte der Relaisspulen sind. TRi und TRz sind Hitzedrahtrelais, welche beim Stromdurchfluß ihre Kontakte nach einer bestimmten Zeitdauer leitend schließen können. SWi ist ein Anfahrschalter, welcher sich beim Niederdrücken eines beliebigen Druckknopfes SSi, SSz ■.. durch manuelle Betätigung augenblicklich gemäß Fig. 4 nach oben bewegt und mit dem oberen, stationären Gegenkontakt schließen würde. Kurz danach kehrt jedoch der Schalter SWi in seine Anfangsstellung zurück.
In der Ruhestellung des Automaten ist der Telefonapparat Te über Relais H mit der Teilnehmerleitung L1-L2 verbunden. Somit kann der Teilnehmer den Apparat Te in üblicher Weise für Fernsprechverbindungen betätigen. Wenn er jedoch auf 'einen Druckknopf, wie SSi, drückt, so wird der damit gekoppelte Schalter SWi betätigt und in Fig. 4 nach oben bewegt, so daß er mit dem oberen Gegenkontakt schließt. Es wird nachfolgender Stromkreis geschlossen: +, hi, SWi, G, S3, —. Relais G spricht an und hält sich über den Kontakt g. Gleichzeitig wird auch der Kontakt g3 geschlossen, so daß der Motor M anläuft und dauernd durch Vermittlung der selbsthaltenden Wirkung des Kontaktes EC2 läuft. Mit dem Anlaufen des Motors M wird der Kontakt ECi augenblicklich mit dem Gegenkontakt c in Berührung gebracht, wobei das Relais S1 betätigt wird, welches danach durch seinen Kontakt S2 leitend gehalten wird. Dabei bewegt sich der Kontakt S3 nach rechts (vgl. Fig. 4), wodurch Relais G abfällt, während das Relais J betätigt wird. Das letztere Relais hält sich über Kontakt/3. Es wird der Stromkreis gebildet: Li, j\, Su Pl , Rz, Lz.
Hierdurch wird in der Vermittlungsstelle das Vorwahlorgan angelassen. Es wird dem Teilnehmer das Amtskennzeichen über den Transformator Γι, Verstärker PU und Lautsprecher SP übermittelt.
Nach Anlaufen des Motors M wird eine der ersten Ziffer der anzurufenden Telefonnummer entsprechende Gruppe von elektrischen Impulsen von der Speicher- und Impulsvorrichtung AD über den Kontakt 55 auf das Relais P übertragen, wodurch das letztere entsprechend der so empfangenen Impulse betätigt wird, so daß sein Kontakt Pi, welcher in diesem Fall an die Leitung Li, Lz angeschlossen ist, intermittierend in der gleichen Impulsfolge betätigt wird. Hierdurch kann eine gleiche Anzahl von elektrischen Impulsen über die Teilnehmerleitung zur Vermittlungsstelle gelangen. Das Relais U ist als Verzögerungsrelais ausgebildet und arbeitet derart, daß während der Übertragung eines jeden Impulses kein Strom durch den Kupplungstransformator Γι fließt, so daß die sonst im Sprecher SP entstehenden Schaltgeräusche ganz und gar vermieden werden.
Nach einer vorbestimmten Pause von etwa 0,7 Sekunden wird eine zweite, der zweiten Ziffer der Telefonnummer entsprechende Gruppe von Impulsen erzeugt. Dann folgen eine dritte und noch weitere Gruppen von elektrischen Impulsen, und zwar je nach gleicher Pause usw., solange die Speichervorrichtung eine vollständige Umdrehung macht. Zu diesem Zeitpunkt öffnet sich der Kontakt ECz automatisch, wodurch der Motor M abgeschaltet wird, während der Kontakt ECi gleichzeitig mit dem Gegenkontakt α schließt, so daß das Relais K betätigt wird. Hierbei öffnet sich sein Kontakt ki, und das Relais S bzw. sein beweglicher Kontakt wird in die Anfangslage bewegt. Durch diesen Arbeitsgang werden zwei Stromkreise gebildet, nämlich Li, ji, si,J2, H, Te, Lz und ein zweiter Li, ji, si, Ri, Ti, Lz. Da jedoch in diesem Falle der Handapparat des Teilnehmers nicht abgenommen ist, so daß der Hakenschalter (nicht dargestellt) des Telefonapparates Te sich in ausgeschalteter Stellung befindet, ist der erstgenannte Stromkreis geöffnet und der zweite geschlossen. Der von dem anzurufenden Gegenteilnehmer durch die hierbei angeschlossene Leitung Li, La etwa herankommende Gegenruf wird dem Transformator Γι zugeführt und dann durch Verstärker PU und Transformator Tz im Lautsprecher SP höher gemacht. Wenn nun der angerufene Gegenteilnehmer seinen Handapparat von dem Telefonapparat abhebt und sich meldet, so ist sein Gegenruf über den Lautsprecher SP dem ersten Teilnehmer hörbar, wonach dieser ebenfalls seinen Handapparat zur Äußerung abnimmt. Durch diesen Vorgang wird das Relais H kurzzeitig betätigt und dessen Kontakt Ai geöffnet, und alle Relais ausschließlich H werden in ihre Anfangsstellungen verstellt, wodurch die dazugehörigen Stromkreise, gemäß Fig. 4, wiederhergestellt werden.
Sollte im Gegensatz hierzu der angerufene Teilnehmer bzw. die mit ihm in Verbindung stehende Leitung schon besetzt sein, so ist ein Besetztton aus dem Lautsprecher SP hörbar. Der Teilnehmer betätigt dann manuell einen Wiederrufschalter SWz, wodurch ein Stromkreis +, Ai, SW3, TRi, £3, — gebildet wird und das Heizelement am Relais TRi somit wirksam gemacht wird, so daß das darin enthaltene Bimetall beheizt wird. Dann, nach einer bestimmten Zeitdauer, etwa 10 und mehr Sekunden, wird der Kontakt ΓΚι geschlossen, um das Relais F zu betätigen, wobei sich der Kontakt/1 öffnet und somit das Relais / abfallt. Der damit zusammenwirkende Kontakt^ arbeitet so, daß der Stromkreis für das Relais K wiederhergestellt wird. Es wird nun der Stromkreis LiJi, H, Te, Lz wiederhergestellt. Nach Öffnen des Kontaktes £3 beginnt das Abkühlen des genannten Bimetalls am Relais TRi, welches zweckmäßig so dimensioniert ist, daß es sich nach einer bestimmten Zeitdauer, etwa nach 20 Sekunden, wieder öffnet. Nach dieser Leerlaufzeit von 20 Sekunden, während derer die Teilnehmerleitung geöffnet worden ist, wird das Relais Fin seine Anfangsstellung zurückgestellt, wodurch der Kontakt/j im Zeichnungsbeispiel nach oben zurückgestellt wird, so daß die am Kondensator Ci bis dahin gespeicherte elektrische Ladung über Kontakt^, Widerstand R4 und Schalter SWi Relais G betätigt, welches sich über den Kontakt gz hält.
Sollte die gerufene Leitung immer noch besetzt sein, so läuft der Motor M wieder an, so daß eine weitere Gruppe von elektrischen, der unmittelbar nachfolgenden Ziffer der ausgewählten Telefonnummer entsprechenden Impulsen in gleicher Weise der Vermittlungsstelle zugeführt wird usw. Wenn jedoch der Gegenteilnehmer nach Vollendung eines Arbeitszyklus antwortet, so kann der anrufende Teilnehmer ebenfalls seinen Handapparat abnehmen und das Gespräch beginnen. Ist der angerufene
Apparat noch immer besetzt, so arbeitet der vorliegende Apparat automatisch nach einer bestimmten Pause, etwa von 15 Sekunden, da der Kontakt des Relais TRi wieder geschlossen und die Teilnehmerunwirksam ist. In diesem Fall kann daher eine Anzahl von Impulsgruppen, die während des Umlaufes des Motors M von dem Relais P aus geliefert werden, nicht über die Teilnehmerleitung nach dem Amt
leitung geöffnet wird und damit ein dritter Anruf 5 übertragen werden. Der Telefonapparat Te steht in
Verbindung mit der Teilnehmerleitung, und der nicht bezeichnete Wecker des Apparates kann beim Eingang eines Anrufsignals wie üblich ertönen. Wenn der Teilnehmer dann seinen Handapparat
draht-Verzögerungsrelais TRz. Wenn weder Relais F noch K wirksam ist, fließt der Strom durch ein Heizelement, welches im Relais enthalten ist, wodurch
daß nach einigen Anrufimpulswiederholungen sein Kontakt nach dem anderen Gegenkontakt bewegt wird und mit diesem schließt. Durch das Umsetzen
, h, p
federnde Kontakt CSi intermittierend und nachfolgend mit den Zähnen auf der Scheibe in Berührung gebracht, so daß Gruppen von elektrischen Impulsen, i i ih h
g
werden.
Diese Impulse werden durch einen DifferentialStromkreis (Gegenschaltung), enthaltend Kondenid d
stattfinden kann.
Sollte der Besetztzustand beibehalten werden,
können noch einige Male selbsttätige Anrufe stattfinden. Da zu viele schädlich sind, ist ihre Beschränkung unbedingt nötig. Bei dem vorliegenden Apparat io abnimmt, wird das Relais H stromdurchflossen, dient zu diesem Zweck ein zweites Bimetall-Hitze- und somit kehren alle anderen Relais in dem Apparat
in ihre Normalstellung zurück.
Es soll letztlich der Impulswandler Pp an Hand der Fig. 5 und 6 unten noch näher erläutert werden:
das Bimetall beheizt und somit gekrümmt wird. 15 Wenn es gewünscht ist, eine von den auf-Das Relais TR2 ist zweckmäßig so dimensioniert, gespeicherten Telefonnummern zum Anrufen aus-.
zuwählen, so wird der entsprechende Druckknopf, etwa SSi, betätigt. Der Motor M läuft in der schon beschriebenen Weise an, gleichzeitig wird der des genannten Kontaktes werden die Relais / und 20 Schalter SWi dabei geöffnet, wodurch der Telefon- K in ihre Ruhelage zurückgeführt, während die bis apparat Te von der Teilnehmerleitung Li, L2 abjetzt am Kondensator Ci gespeicherte elektrische getrennt wird, während der zum Aussenden von Ladung durch den Widerstand .R5 abgeführt wird, elektrischen Impulsen dienende Kontakt Pi jedoch um das Ansprechen des Relais G zu verhindern und an die genannte Leitung angeschlossen wird, alle anderen Relais in ihre Anfangslage zurück- 25 Durch Rotation der Trommel DR und somit zuführen. Andererseits dient das Verzögerungs- einer Zahnscheibe, z. B. Dh, wird der entsprechende relais TRz als Sicherheitselement zur Verhinderung
von Zwischenfällen, indem es bei längerem Offen-
bleiben des Rückrufschalters SW3 und längerem pp
Liegenbleiben des abgenommenen Handapparates 30 z· B. in Form von in Fig. 6, »A« bezeichneten, rechtnach einer bestimmten Pause, z.B. 3 Sekunden, winkligen Wellen zum Kondensator C2 geliefert die Zeitverzögerungsdauer abschließt, wodurch alle
Relais zurückgestellt werden und die Teilnehmerleitung wieder geöffnet wird. (gg)
Bei Verwendung einer Strohgerschen Vermitt- 35 sator Cz und Widerstände Re und i?7, in entsprechende lungsstelle Modell »A« wird der Wecker nicht Auslöseimpulse, wie sie beispielsweise unter »5« gleichzeitig mit der Ankunft des Anrufsignals dargestellt sind, umgewandelt, welche dann zu einer betätigt, und der Ruf ist während einer Sekunde Diode oder zu einem Gleichrichter Dd geführt wirksam, danach folgt eine Pause von 2 Sekunden werden, wodurch nur positive Auslöseimpulse auf usw. Wenn auch der Anrufstromkreis während 40 das Gitter einer Röhre Vi zugeführt werden. Röhren einer obengenannten Zeitpause hergestellt wird, V1 und V% befinden sich in einem monostabilen kann der Wecker nicht betätigt werden. Hieraus Multivibratorkreis, in welchem die obengenannten, ergibt sich, daß beim Betätigen eines beliebig aus- positiven Auslöseimpulse, die auf das Röhrengewählten Druckknopfes SS oder nach Einleitung gitter Vi gegeben werden, in rechteckige, in Fig. 6 des obigen Rückanrufes ineffektive Impulse zu dem 45 als »£>« beispielsweise dargestellte Impulse umEmpfänger des anzurufenden Gegenteilnehmers über- gewandelt werden, welche dann den Gittern der mittelt werden können. Die Spule FjI dient zur Röhren V3 und F4 über den Widerstand Ra zugeführt Verhinderung solcher unerwünschten Arbeitsweise, werden. Die Länge h des letztgenannten Impulses welche sonst zustande kommen kann, falls der hängt von der jeweiligen Zeitkonstante eines durch Eingang eines Rufsignals und der Abgang der 50 den Kondensator d und Widerstand Rg gebildeten elektrischen Impulse von dem erfindungsgemäßen Stromkreises ab und beträgt bei vorliegendem Automaten aus gleichzeitig stattfinden.
Beim Vorliegen eines Anrufsignals in der obengenannten Strohgerschen Vermittlungsstelle werden die Leitungen Li und Lz umgepolt, so daß die 55 Leitung Li negatives und die Leitung Lz positives Potential hat. Wenn unter diesen Bedingungen ein beliebig ausgewählter Druckknopf SS niedergedrückt wird, um einen Rückruf auszuführen, so spricht
das Relais G an, und der Kontakt gi schließt, so 60 Relais P. Durch das so betätigte Relais P wird daß Strom durch die Spule F/l über den Gleichrichter dessen Kontakt pi intermittierend betätigt. Somit MRi fließt und das Relais F betätigt wird, wobei werden Gruppen von elektrischen Impulsen übersein Kontakt_/ä schließt. Durch Betätigung des tragen, wie sie in Fig. 6 unter »F« beispielsweise Relais G läuft der Motor M in schon beschriebener bezeichnet sind. Wenn der angerufene Gegenteil-Weise an, und gleichzeitig damit wird das Relais S 65 nehmer seinen Handapparat abhebt, so wird der betätigt. Ein Stromkreis wird auch über die Spule Schalter SWi in seine Ruhestellung zurückgestellt, und Kontakt^ gebildet; somit wird Relais F so daß der diesseitige Telefonapparat Te mit der gehalten, Kontakt./ΐ geöffnet, wodurch das Relais / Leitung Li, Lz verbunden wird, wobei die Ver-
Ausführungsbeispiel etwa 67 Mikrosekunden. Diese Zahlenangabe bestimmt dann das Schließungs- und Unterbrechungsverhältnis der Impulse.
Die im oben beschriebenen Multivibrator erzeugten rechtwinkligen Impulse werden dann durch einen die Röhren V3 und V4 enthaltenden Gleichstromverstärker, wie in Fig. 6 unter »E« schematisch dargestellt, verstärkt, und zwar zur Betätigung des
bindung zwischen beiden Gesprächsteilnehmern hergestellt ist.
Aus dem Vorhergehenden ist es verständlich, daß ein Telefonanrufautomat, welcher jeweils geeignete Gruppen von elektrischen Impulsen entsprechend einer bestimmten Anzahl von in ihr aufgespeicherten Telefonnummern aussenden könnte, im wesentlichen eine Speichertrommel DR mit einer entsprechenden Schaltervorrichtung enthält. Mit einer solchen einfachen Vorrichtung kann man jedoch das gewünschte einwandfreie Schließungs- und Unterbrechungsverhältnis der zu übertragenden Impulse sowie die gleichmäßige Formgebung derselben wesentlich nicht steuern. Es könnte aber eine solche zusätzliche Vorrichtung, besonders deren Aufspeicherungsteil viel zu voluminös sein. Um solche Nachteile vollständig zu beseitigen, ist die Verwendung des zuletzt erläuterten Impulssteuergenerators unbedingt erforderlich. Bei der vorliegenden kombinierten Vorrichtung gemäß der Erfindung liefert die Aufspeicherungsvorrichtung nur elektrische Signale, aus welchen jedoch die gleichmäßigen, geeignet umgeformten Impulse durch die nachgeschalteten elektronischen Steuermittel hergestellt werden.

Claims (4)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Telefonanrufautomat, in dessen Aufspeicherungsteil eine Anzahl von häufig anzurufenden Telefonnummern gespeichert ist, welche durch Betätigung eines Druckknopfes auswählbar sind, und der Aufspeicher eine drehbare Trommel mit einer den gespeicherten Telefonnummern entsprechenden Anzahl von auswechselbaren, auf der Trommelwelle sitzenden Zahnscheiben aufweist, die Trommel bei Betätigung eines Schalters, z. B. eines Druckknopfschalters, rotierbar ist und die Zahnscheiben mit ihren Umfangszähnen mit je einem Schaltglied zur Erzeugung von Erregerimpulsen zusammenwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Niederdrücken eines Druckknopfschalters (SSi) entstehenden Erregerimpulse von relativ ungleichmäßiger Form zunächst in einen Differenzierungsstromkreis (Gegenschaltung) (C2, Re, R? in Fig. 5) eingespeist werden, welche dabei in die zur Erregung eines monostabilen Multivibrators (Vi, V2, Ci) dienenden Auslöseimpulse (C in Fig. 6) umgewandelt und dementsprechend im Multivibrator eine entsprechende Anzahl von Rechteckimpulsen (D) von konstanter Länge erzeugt werden, die nach Verstärkung zu einem Impulswandler, z. B. einer intermittierend arbeitenden Relaisanordnung (Pi, p), übertragen werden, welcher die der ausgewählten Telefonnummer entsprechenden Anrufimpulse (F in Fig. 6) erzeugt.
2. Telefonanrufautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Differenzierungsstromkreis (Gegenschaltung) hergestellten Auslöseimpulse (C) durch einen Gleichrichter, wie eine Diodenröhre bzw. Gleichrichterröhre (Dd in Fig. 5), gleichgerichtet werden, so daß Auslöseimpulse mit ausschließlich positiven Spannungsamplituden erzeugt werden.
3. Telefonanrufautomat nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei als Hitzedraht-Bimetall-Zeitrelais (TRi, TRz) ausgebildete Verzögerungsrelais derart wirksam sind, daß nach Übertragung der Anrufimpulse (F) im Falle des Besetztseins der angerufenen Teilnehmerleitung (Li, Le) nach einem bestimmten Zeitintervall eines dieser Relais (TRi) den Stromkreis für ein Anrufimpulsrelais (F/2) öffnet sowie nach dem Öffnen des Verzögerungsrelais (TRi) ein Relais (G) erregt wird, so daß der Motor (M) bei besetzt gefundener Leitung anläuft und wiederum ein oder mehrere Anrufimpulssignale erzeugt und ausgesandt werden, und daß das andere Relais (TRz) nach einer bestimmten Anzahl von solchen Anrufimpulswiederholungen anspricht und die Anrufsignale sperrt und somit alle anderen Relais (/, K, G) in ihre Anfangsstellung zurückführt.
4. Telefonanrufautomat nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß gleichrichtende Schaltmittel (MRi) bei der Umpolung der Teilnehmerleitung (Li, Lz) wirksam sind, so daß die ausgesandten Anrufimpulse (F) unmittelbar nach Eingang eines Anrufsignals von außen unwirksam sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 326 024, 617 065, 065, 667 272;
deutsche Auslegeschrift D 13826 VIIIa/21a3 (bekanntgemacht am 19. 1. 1956).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEK39644A 1959-01-14 1960-01-12 Telefonanrufautomat Pending DE1146552B (de)

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP69359 1959-01-14
JP2172559 1959-04-17
JP4748059 1959-08-31

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CH (1) CH381281A (de)
DE (1) DE1146552B (de)
GB (1) GB914622A (de)
NL (1) NL246748A (de)

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