DE1136867B - Kaeseschmiervorrichtung - Google Patents

Kaeseschmiervorrichtung

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Publication number
DE1136867B
DE1136867B DER30754A DER0030754A DE1136867B DE 1136867 B DE1136867 B DE 1136867B DE R30754 A DER30754 A DE R30754A DE R0030754 A DER0030754 A DE R0030754A DE 1136867 B DE1136867 B DE 1136867B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
brush
lubricating device
feed
brushes
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Pending
Application number
DER30754A
Other languages
English (en)
Inventor
Rudolf Roeschmann
Werner Hins
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Individual
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Individual
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Publication date
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Publication of DE1136867B publication Critical patent/DE1136867B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J27/00After-treatment of cheese; Coating the cheese
    • A01J27/02Coating the cheese, e.g. with paraffin wax

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Brushes (AREA)

Description

INTERNAT.KL. A Ol j
DEUTSCHES
PATENTAMT
R 30754III/45 g
ANMELDETAG: 14. JULI 1961
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UNDAUSGABEDER
AUSLEGESCHRIFT: 20. SEPTEMBER 1962
Die Erfindung betrifft eine Käseschmiervorrichtung, bei der eine angetriebene Bürstenscheibe konzentrisch mit einem feststehenden Bürstenträger umgeben ist, für Käse mit Rotschmierebildung, insbesondere für Weinkäse, Münsterkäse usw. in flachzylindrischer Form.
In der deutschen Patentanmeldung R 30080 HI/45 g ist bereits eine Käseschmiervorrichtung für flachzylindrische Käsestücke bekanntgeworden, bei der die Stücke mittels eines Transportbandes rotierenden, mit Bürsten besetzten Scheiben und feststehenden, ebenfalls mit Borsten besetzten Flächen zugeführt werden. Dabei ist eine angetriebene, mit Borsten besetzte Scheibe konzentrisch ungefähr im Abstand eines Käsestückdurchmessers mit einem feststehenden Bürstenträger umgeben, wobei dieser Träger mindestens eine Länge aufweist, die dem Umfang eines Käsestückes entspricht und von beiden Seiten federnde Bürstenträger vorgesehen sind, die den Raum zwischen der angetriebenen und der sie konzentrisch umgebenden Bürste begrenzen.
Derartige Käseschmiervorrichtungen haben sich durch ihre wirkungsvolle Arbeit und hohe Stückleistung in der Praxis bewährt. Es hat sich aber gezeigt, daß der Schmiereffekt noch erhöht werden kann, wenn den starren seitlichen, zwar federnd angebrachten kreisringförmigen Bürsten noch drehende Bürsten zugeordnet werden und daß es sich günstig erweist, wenn dem flachen, zylinderförmigen Käsestück noch eine Drehung um 180° gegeben wird.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, durch Zuschalten weiterer Rundbürsten den Schmiereffekt zu erhöhen und nach beendigter Schmierung das flachzylindrische Käsestück um 180° zu drehen, damit es im weiteren Reifeprozeß auf die andere Stirnfläche zu liegen kommt.
Gemäß der Erfindung wird dies dadurch erreicht, daß sich im oberen Raum des Einzugskanals je eine beiderseits des Einzugskanals angeordnete Einzugsbürste befindet, die entgegen dem Drehsinn der Rund- bürste antreibbar ist, wobei die Tangenten der Rundbürste in der Berührungsebene der Einzugsbürsten liegen.
Zweckmäßigerweise befinden sich in der Vorrichtung mehrere, sich von der Drehachse der Einzugsbürsten entfernende Bohrungen, in die entsprechend dem Durchmesser der flachzylindrischen Käsestücke Einzugsbürsten unterschiedlichen Durchmessers einsteckbar sind.
Vorteilhafterweise ist ein konzentrisch zur Rundbürste angeordneter, feststehender Bürstenträger in Langlöchern geführt, wobei der Bürstenträger durch Käseschmiervorrichtung
Zusatz zur Patentanmeldung R 30080III / 45 g
(Auslegeschrift 1133 596)
Anmelder:
Rudolf Röschmann, Wahlwies (Bad.)
Rudolf Röschmann, Wahlwies (Bad.),
und Werner Hins, Orsingen (Bad.),
sind als Erfinder genannt worden
Verstellexzenter einstellbar ist und die Verstellexzenter in weitere Bohrungen umsteckbar sind.
Ein weiterer Vorteil der Erfindung ist darin zu sehen, daß der feststehende Bürstenträger aus mehreren Einzelsegmenten einsetzbar ist. Gemäß der Erfindung ist eine Leitbahn in einem Langloch geführt, womit der Einzugskanal den unterschiedlichen Durchmessern anpaßbar ist.
Vorteilhafterweise befindet sich unterhalb und am Ende der Käseschmiervorrichtung ein Auslauf- und Drehkanal, dessen Boden in sich so verwunden ist, daß die durchrollenden flachzylindrischen Käsestücke um 90° verdreht werden.
Die Erfindung wird an Hand der ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert, wobei die Zeichnung einen Schnitt durch die Schmiervorrichtung darstellt.
Nach der Vorrichtung wird der zu schmierende zylinderförmige Käse 1, beispielsweise Weinkäse, Münsterkäse usw. mit seiner Mantelfläche auf das obere Transportband 2 gelegt und nach Bewegung in Pfeilrichtung I der Vorrichtung, in den Einzugs- und Schmierkanal 3, zugeführt. Danach rollen die Käse 1 über das Leitblech 4 in den Einzugsbereich der sich im Gegenuhrzeigersinn drehenden Einzugsbürste 5. Der Einzugskanal 3 wird an der inneren Seite durch das Leitblech 4 und an der äußeren Seite durch eine versteUbare Leitbahn 6 begrenzt. Die verstellbare Leitbahn 6 ist in einem Langloch 7 befestigt. Mittels diesem Langloch 7 ist die Leitbahn konzentrisch zur Rundbürste 8 in radialer Richtung verstellbar. Die Rundbürste 8 dreht sich im Uhrzeigersinn II, wodurch der zu schmierende Käse 1 in Drehrichtung III
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versetzt und durch den ganzen Kanal 3 gedreht wird. Dabei zerstören die beiderseits des Kanals 3 befindlichen Einzugsbürsten 5 die dem Käse anhaftende Schimmelschicht und schmieren dabei die Poren in dem Käse zu. Die Einzugswalzen S sind in einer Drehachse 9 gelagert und werden in nicht dargestellter Weise angetrieben. Um die Einzugswalzen 5 auch größeren, zylinderförmigen Käsestücken 1 anpassen zu können, besitzt die Vorrichtung radial zur Rundbürste 8 in verschiedenen Abständen angeordnete Bohrungen 10, in denen Einzugsbürsten 5, verschiedenartigem Durchmesser entsprechend, je nach Bedarf umsteckbar sind.
An der unteren Kreisbahn der Einzugsbürste 5 ist ein konzentrisch zur Rundbürste 8 angeordneter Bürstenträger 11 befestigt.
Der Bürstenträger 11 ist in Langlöcher 12 befestigbar. Um diesen Bürstenträger 11 den jeweiligen fiachzylindrischen Käsestücken anpassen zu können, besitzt die Vorrichtung außerhalb des Bürstenträgers eine Reihe von Bohrungen 13, in denen sich Verstellexzenter 14 befinden. Durch diese Exzenter ist ein genaues Anpassen des Bürstenträgers zum Durchmesser der Käsestücke möglich. Der Bürstenträger kann auch aus mehreren Einzelsegmenten bestehen. Der untere Teil des Einzugs- und Schmierkanals 3, beginnend vorzugsweise unterhalb der Einzugsbürste 5 und endend am Dreh- und Auslaufkanal 15, ist zusätzlich auf den beiden Seiten des Kanals mit kreisringausschnittförmigen Seitenbürsten 16 versehen, wovon die vordere, in der Zeichnung nicht dargestellte Seitenbürste federnd, mit leichtem Druck nach innen, angeordnet ist. Damit ist die Gewähr gegeben, daß alle Käsezylinder, auch unterschiedlicher Größen, seitlich gründlich gebürstet werden. Die in Keilrichtung II sich drehende Randbürste 8 bewirkt mit ihren Borsten die rollende Bewegung der Käsestücke durch den gesamten Schmierkanal 3 und fördert sie in den Dreh- und Auslaufkanal 15. Hier werden die bisher in der Schmiervorrichtung auf der Mantelfläche bewegten flachzylindrischen Käsestücke um 90° gedreht und rutschen auf das darunter befindliche untere Transportband 17, welches die Käsestücke einem nicht dargestellten Käseablagebrett zuführt. Der Dreh- und Auslaufkanal 15 ist an einem Bolzen 18 angebracht und kann bei Bedarf leicht gegen einen größeren oder kleineren ausgewechselt werden. Durch die Drehung der Käsestücke im Dreh- und Auslaufkanal wird bewirkt, daß sich die Käsestücke nach erfolgter Schmierung auf die andere Stirnseite legen als vor der Schmierung. Dadurch wird der Reifeprozeß der Stirnseiten wesentlich gefördert.

Claims (6)

PATENTANSPRÜCHE:
1. Käseschmiervorrichtung, bei der eine angetriebene Bürstenscheibe konzentrisch mit einem feststehenden Bürstenträger umgeben ist, wobei der Raum zwischen beiden Bürstenträgern abgedeckt ist nach Patentanmeldung R 30080 III/45g, dadurch gekennzeichnet, daß sich im oberen Raum des Einzugs- und Schmierkanals (3) je eine beiderseits des Einzugskanals angeordnete Einzugsbürste (5) befindet, die entgegen dem Drehsinn der Rundbürste (8) antreibbar ist, wobei die Tangenten der Rundbürste (8) in den Berührungsebenen der Einzugsbürsten (3) liegen.
2. Käseschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich von einer Drehachse (9) der Einzugsbürsten (5) radial entfernende Bohrungen (10) befinden, in die entsprechend dem Durchmesser der flachzylindrischen Käsestücke Einzugsbürsten (5) von unterschiedlichem Durchmesser einsteckbar sind.
3. Käseschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein konzentrisch zur Rundbürste (8) angeordneter, feststehender Bürstenträger (11) in Langlöchern (12) geführt wird, wobei der Bürstenträger durch Verstellexzenter (14) einstellbar ist und die Verstellexzenter in weitere Bohrungen (13) umsteckbar sind.
4. Käseschmiervorrichtung nach Anspruch 1 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feststehende Bürstenträger aus mehreren Einzelsegmenten besteht.
5. Käseschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Leitbahn (6) in einem oder mehreren Langlöchern (7) geführt und feststellbar vorgesehen ist.
6. Käseschmiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sich unterhalb und am Ende der Käseschmiervorrichtung ein Auslaufkanal (15) befindet, dessen Boden in sich um 90° verwunden ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
1 209 657/18 9.62
DER30754A 1961-07-14 1961-07-14 Kaeseschmiervorrichtung Pending DE1136867B (de)

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