DE688008C - Verfahren zur Zufuehrung des Pressgutes bei Ringwa des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zur Zufuehrung des Pressgutes bei Ringwa des Verfahrens

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DE688008C
DE688008C DE1936K0143056 DEK0143056D DE688008C DE 688008 C DE688008 C DE 688008C DE 1936K0143056 DE1936K0143056 DE 1936K0143056 DE K0143056 D DEK0143056 D DE K0143056D DE 688008 C DE688008 C DE 688008C
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DE
Germany
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press
ring
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pressed
roller
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Expired
Application number
DE1936K0143056
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Inventor
Heinrich Koehler
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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Fried Krupp Grusonwerk AG
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B30PRESSES
    • B30BPRESSES IN GENERAL
    • B30B15/00Details of, or accessories for, presses; Auxiliary measures in connection with pressing
    • B30B15/30Feeding material to presses
    • B30B15/302Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses
    • B30B15/308Feeding material in particulate or plastic state to moulding presses in a continuous manner, e.g. for roller presses, screw extrusion presses

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Press Drives And Press Lines (AREA)

Description

  • Verfahren zur Zuführung des Preßgutes bei Ringwalzenpressen und Ringwalzenpresse zur Durchführung des Verfahrens Die Erfindung bezieht sich auf die Zuführung staubförmigen Preßgutes zur Preßstelle bei Ringwalzenpressen, und zwar unter Verwendung eines Schleuderrades. Bisher hat man das Preßgut in eine Nut des äußeren Preßringes eingeschleudert oder in anderer Weise eingefüllt und die innerhalb des Preßringes ausmittig angeordnete Preßwalze in diese Nut eingreifen lassen. Das Zusammenpressen des Preßgutes geschah hierbei also hauptsächlich auf der hohlen Seite des Preßstranges, während seine auf der gewölbten äußeren Seite liegenden Teile ihre Lage im wesentlichen beibehielten.
  • Man hat auch versucht, das staubförrnige Preßgut in zwei verschiedenen mehr oder weniger *lockeren Teilströffien teils an den äußeren Preßring, teils an die innere Preßwalze heranzuleiten, wobei sich die beiden Teilströme des Gutes erst unmittelbar an der Preßstelle zu einem- Strang vereinigen sollen. Die Heranführung in zwei lockeren Teilströmen bietet jedoch keine hinreichende Vorverdichtung, auf die bei Pressen mit hoher Leistung nicht verzichtet werden kann. Das Gut soll vielmehr in bereits vorverdichtetem ununterbrochenen Strang mit möglichst hoher Geschwindigkeit und unter geringen Staubverlusten an die eigentliche Preßstelle herangefördert werden. Wie oben erwähnt, ist es bekannt, das Gut mit Hilfe eines Schleuderrades in eine oder mehrere Nuten einzuschleudern, die an der inneren Umfläche des äußeren Preßringes angeordnet sind. Das Gut wird dabei ge- wissermaßen auf die innere Mantelfläche eines Hohlzylinders, nämlich des äußeren Preßringes, aufgeschleudert. An der Preßstelle wird dann bei dieser bekannten Ausführung mittels der inneren Preßwalze auf die innere hohlgekrümmte (konkave) Seite des vorverdichteten Stranges der Preßdruck ausgeübt.
  • Es hat sich nun gezeigt, daß die Preßerzeugnisse besser ausfallen, wenn der Preßdruck auf die äußere, gewölbte Seite des Stranges ausgeübt wird, die innere hohle Seite also nur eine mittelbare Pressung erfährt. Es mag dies dadurch zu erklären sein, daß ein radial nach innen gerichteter Druck sich vorteilhafter auswirkt als ein nach außen wirkender Radialdruck. Außerdem läßt sich.der gewonnene Strang leichter ablösen, weil er nicht in einer hohlgewölbten Nut liegt, sondern auf einer zylindrischen Mantelfläche. Dieser letztere Punkt kann bei manchen Pressenausführungen von Vorteil sein.
  • Um nun eine solche Pressung vornehmen zu können, wird nach der Erfindung die Zuführung des Preßgutes zur Preßstelle derart ausgeführt, daß das Gut mittels einer Schleudervorrichtung ausschließlich auf die, Mantelfläche der Preßwalze aufgetragen und unter einer gleicha:chsig dazu angeordneten Wand an die Preßstelle gefördert wird. An der Preßstelle wird dann der Preßdruck nüttels des äußeren Preßringes auf den auf der Preßwalze haftenden vorverdichteten Strang von außen her, d.h. also auf die konvexe Seite des Stranges, ausgeübt. Um ein unerwünschtes Austreten des staubförmigenGutes zu verhindern, reichen dabei die Wand bzw. die Wände bis auf den Grund der zum Pressen dienenden Nut des Preßringes. Die Wand ist außerdem seitlich um die Preßwalze herumgezogen, so daß sie sich an die dem Preßbereich benachbarten Flanken der Preßwalze anlegt. Auf diese Weise wird ein Austreten von Preßstaub auch nach den Seiten, also in ]Richtung der Preßwalzenachse, verhindert.
  • Die Zeichnung stellt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dar und zeigt in Abb. i einen Teil der Ringwalzenpresse wesenhaft im Längsschnitt, iii Abb. 2 dieselbe im Querschnitt.
  • Der in den Abb. i und 2 gedachte Schnitt ist in der anderen Abbildung ;durch die Linie I- I bzw. 11- 11 gekennzeichnet, auf welche in Richtung der weißen Pfeile X und r hingeblickt wird.
  • Der Preßring i (Abb. i) ruht auf den beiden Tragrollen 2, die durch hier nicht dargestellte Mittel in der Pfeilrichtung in Umlauf gesetzt werden und den Preßring i drehen. Der Preßring i besitzt auf seiner Innenfläche eine Grube 3, auf deren Grund in der Mitte eine Ringnut 4 vorgesehen ist. Innerhalb des Preßringes i ist auf der Welle 5 die Preßwalze 6 ausmittig derart angeordnet, daß sie mit ihrer umlaufenden Mittelrippe 7 in die Ringnut 4 eingreift, während die mit Zähnen 8 besetzten seitlichen Mantelflächen in die Grube 3 tauchen. Ein Gehäuse 9 ist oberhalb der Preßwalze 6 angeordnet, in welchem sich die Schleudervorrichtung io und der überlauf i i befinden. Das Gehäuse 9 schmiegt sich in seiner Mitte mit der Ka .ppe 12 an die 1vEttelrippe 7 der Preßwalze 6 an. Diese Kappe 12 erstreckt sich bis nahe an den Grund der Grube 3. An die Seitenwände 12' der Kappe 12 schließen sich Wände 13 an, welche gleichachsig zu den die Zähne 8 tragenden Mantelflächen der Walze verlaufen und sich bis unmittelbar auf den Boden der Grube 3 erstrecken. An den Wänden 13 sitzende Seitenflächen 14 legen sich seitlich an die Preßwalze 6 an und reichen mit ihrer Kante 14' bis an die innere Stirnfläche i' des Preßringes i.
  • Das der Schleudervorrichtung io von der-Stirnseite her in hier nicht dargestellter Weise zugeführte Preßtgut wird zu beiden Seiten der umlaufenden Mittelrippe auf die Mantelflächen der Preßwalze und in, die Räume geschleudert, die sich zwischen der Mittelrippe 7 und den feststehenden Seitenflächen 14 unterhalb -der Wände 13 auf der Preßwalze 6 bogei#förmig erstrecken. Sobald diese Räume bis an den umlaufenden Preßring i herangefüllt sind, wird das eingefüllte Gut und damit auch die Preßwalze 6 von dem Preßring i mitgenommen und das Gut zu Brikettsträngen gepreßt, welchQ- sich hinter der Preßstelle aus dem Preßring empor, heben, weil ihre Krümmung kleiner ist als die des Preßringes. Durch die Zähne 8 werden auf der hohlgewölbten Innenseite der Stränge Einkerbungen hervorgebracht, die ein leichtes Zerbrechen der Stränge zu Briketten der gewünschten Länge ermöglichen.

Claims (2)

  1. PATEN TA -X SPRÜCHE - i. Verfahren zur Zuführung des Preßgutes mittels Schleuderrades bei Ringwalzenpressen, dadurch gekennzeichnet, daß das staubförmige Gut ausschließlich auf die Mantelfläche der Preßwalze (6) aufgetragen und mit Hilfe von gleichachsig dazu angeordneten Wänden (12, 131 14) an die Preßstelle gefördert wird.
  2. 2. Einrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände bis auf den Grund der zum Pressen dienenden Nut des Preßringes reichen. 3. Einrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet ' daß seitlich herumgezogene Teile (14) der Wände sich an 22 die der Preßzone benachbarten Flanken der Preßwalze anlegen. 4. Einrichtung nach Anspruch2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wände von einem Gehäuse (9) ausgehen, in welchem eine Schleudervorrichtung (io) für das Preßgut angeordnet ist. 5. Einrichtung nach Anspruch 2 an einer Ringwalzenpresse von spiegelgleicher Ausbildung zur gleichzeitigen Herstellung von zwei Preßsträngen, mit einer die beiden Preßstränge voneinander trennenden Mittelrippe auf der Preßwalze, dadurch gekennzeichnet, daß ein sich der Mittelrippe (7) der Preßwalze anlegender Kamm ( 12) zu beiden Seiten je eine Wand trägt.
DE1936K0143056 1936-07-24 1936-07-24 Verfahren zur Zufuehrung des Pressgutes bei Ringwa des Verfahrens Expired DE688008C (de)

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