DE1136840B - Kontakteinrichtung zum selbsttaetigen Regeln oder zur UEberwachung des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter mit einem ferro-magnetischen Schwimmer - Google Patents
Kontakteinrichtung zum selbsttaetigen Regeln oder zur UEberwachung des Fluessigkeitsstandes in einem Behaelter mit einem ferro-magnetischen SchwimmerInfo
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Description
- Kontakteinrichtung zum selbsttätigen Regeln oder zur Überwachung des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mit einem ferromagnetischen Schwimmer Die Erfindung betrifft eine Kontakteinrichtung zur selbsttätigen Regelung oder Überwachung des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mittels eines ferromagnetischen Schwimmers.
- Es sind bereits Einrichtungen zur Regulierung des Flüssigkeitsstandes bekanntgeworden, diese haben jedoch den Nachteil, daß die Kontaktgabe infolge des geringen Kontaktdruckes zu unsicher ist. Des weiteren sind die Einrichtungen infolge des zu geringen Kontaktdruckes gegen Erschütterungen empfindlich, was sich auf den zu schaltenden Verbraucher - z. B.
- Ventil usw. - störend auswirkt. Ferner tritt durch die schleichende Kontaktgabe eine Kontaktverbrennung auf, so daß die Lebensdauer einer derartigen Kontakteinrichtung herabgesetzt wird. Dies trifft besonders dann zu, wenn am Schwimmer kein Magnet vorgesehen ist und die Schaltkraft verhältnismäßig gering ist.
- Alle diese Nachteile werden durch die Erfindung behoben. Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwimmelraufnahmerohr zwei schwenkbare, mechanisch miteinander gekoppelte Magnete vorgesehen sind, und daß gegenüber einem dieser Magnete eine magnetische Feßlung vermittels einer Stahlschraube so vorgesehen ist, daß bei Eintritt oder Austritt des Schwimmers aus dem Magnetbereich die Kontakte mit großer Kraft ruckartig geschlossen oder geöffnet werden.
- In der Zeichnung Abb. 1 ist die Erfindung schematisch in der Draufsicht dargestellt; Abb. 2 zeigt einen Schwimmer im Schnitt mit einer im Innern vorgesehenen Metallwand aus ferromagnetischem Material.
- Es ist 1 ein Rohr zur Aufnahme des Schwimmers 2.
- Es sind 3, 4 Magnete, die an den Ankerfedern 5, 6 befestigt und vermittels der Wellen 7, 8 drehbar gelagert sind. Die Anker 5, 6 sind mit den Kopplungsgliedern 9, 10 fest verbunden. Das Glied 9 trägt einen Stift 11, welcher z. B. in einen am Glied 10 vorgesehenen Schlitz 12 greift. Die Kopplungsanordnung der beiden Magnete 3, 4 hat den Zweck, die Kontakteinrichtung gegen Erschütterungen und Stöße vollkommen unempfindlich zu machen. Des weiteren wird durch die beiderseitige Anordnung der Magnete ein verstärkter magnetischer Fluß über den Schwimmer 2 erreicht, so daß infolge der doppelten Hebelwirkung am Kontaktarm eine sichere Kontaktgabe erfolgt. Die beiden Magnete 3, 4 sind so dem Schwimmer gegenüber angeordnet, daß infolge der ungleichmäßigen Polung ein erhöhter magnetischer Fluß erreicht wird.
- Die aus Federband bestehenden Anker 5, 6 mit Magneten 3, 4 sind so mit den Kopplungsgliedern 9, 10 in Verbindung gebracht und ausgewuchtet, daß die in Pfeilrichtung durch Erschütterungen oder Stöße ausgelösten Kräfte kompensiert werden. Die federnde Anordnung der Magnete 3, 4 hat den Vorteil, daß die Kupplung9, 10 sicherer aus ihrer Ausgangsstellung herausbewegt wird.
- Es sind 13, 14 an den Ankern 5, 6 vorgesehene Kontakte, die den Kontakten 15, 16 gegenüberstehen.
- Es sind 17 ein Gleichrichter, 18 ein Widerstand, 19 Klemmen zum Anschluß einer Wechselstromquelle; 20 ist ein Elektromagnet und 21 Anschlußklemmen für einen weiteren Kontaktgeber 9, 27, 22, 23. Diese mit der Kontakteinrichtung in Verbindung gebrachte Schaltanordnung hat den Zweck, bei bestimmten Anwendungsgebieten über die Kontakte 13, 15 einen Haltestrom auf die Wicklung des Elektromagnets 20 zu schalten, welcher auf ein am Kopplungsglied 10 vorgesehenes Ankerplättchen 24 wirkt und die Anker 5, 6 so lange in der angezogenen Stellung festhält. bis der Schwimmer 2 die zweite am Rohrl vorgesehene Magnetkopplung (Magnet 27) beeinflußt und die Kontakte 22, 23 schließt. Die magnetische Beeinflussung des Ankerplättchens 24 wird hiernach unterbunden, so daß die Magnetkupplung vermittels der Feder 30 wieder in die Ausgangsstellung zurückbewegt wird. Diese Schalteinrichtung wird z. B. bei Pumpen- und Ventilsteuerungen Anwendung finden, insofern zwischen der Ein- und Ausschaltung des Ventils ein bestimmter Abstand erforderlich wird.
- Über die Kante 14, 16 wird z. B. bei Eintritt des Schwimmers 2 zwischen die Magnete 3, 4 unter anderem ein an 26 angeschlossener Verbraucher (Lampe, Ventil usw.) eingeschaltet und aus der Stromquelle 28 gespeist. Die Kontakteinrichtung an der Magnetkupplung kann selbstverständlich auch ohne die elektromagnetische Halteeinrichtung 20 Anwendung finden. Um die Schalteinrichtung bezüglich ihrer Richtkraft noch weiter zu steigern, können beliebig viel Kopplungssysteme mit Magneten axial mit den Lagerwellen 7, 8 verbunden werden, die durch in bestimmten Abständen übereinander angeordnete Schwimmer betätigt werden. Die Verwendung eines Kugelschwimmers hat den Vorteil, daß die Kontakte einrichtung auch für sehr hohen atmosphärischen Druck verwendet werden kann. Der magnetische Fluß kann ferner noch dadurch gesteigert werden, daß im Innern des Schwimmers ein Eisenblech 31 (Polschuh) vorgesehen wird. Damit das Eisenblech immer waagerecht zum Wasserspiegel steht, wird das Eisenblech etwas in die untere Hälfte des Schwimmers verlegt, wie aus Abb. 2 ersichtlich ist. Um den magnetischen Fluß noch weiter zwischen den Magneten 3, 4 zu steigern, kann unterhalb des Eisenbleches 31 noch ein sehr kleiner Magnet vorgesehen werden.
- In diesem Falle werden zwei Eisenbleche übereinander angeordnet und der Magnet zwischen den beiden Blechen befestigt, so daß das eine Blech einen Nord-und das andere einen Südpol erhält. Durch die Anordnung einer Stahlschraube 29 gegenüber dem Magnet 3 oder 4 wird erreicht, daß das Kupplungssystem mit den Magneten ruckartig in Pfeilrichtung bewegt wird, so daß die Kontakte mit großer Kraft geschlossen oder geöffnet werden. An Stelle der Kontakte 14, 16 kann auch ein Quecksilberschaltrohr direkt oder indirekt vermittels der Kopplungsglieder betätigt werden.
Claims (6)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Kontakteinrichtung zum selbttätigen Regeln oder Überwachen des Flüssigkeitsstandes in einem Behälter mit einem in einem Schwimmeraufnahmerohr befindlichen ferromagnetischen Schwimmer, dadurch gekennzeichnet, daß an dem Schwimmeraufnahmerohr zwei schwenkbare, mechanisch miteinander gekuppelte Magnete vorgesehen sind, und daß gegenüber einem dieser Magnete eine magnetische Feßlung vermittels einer Stahlschraube so vorgesehen ist, daß bei Eintritt oder Austritt des Schwimmers aus dem Magnetbereich die Kontakte mit großer Kraft ruckartig geschlossen oder geöffnet werden.
- 2. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß durch den Schwimmer ein oder zwei mit dem Sprungschalter in Verbindung stehende Magnete zur Ein- und Ausschaltung eines Ventils oder einer Pumpe gesteuert werden.
- 3. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß nach dem Anziehen der Magnete (3, 4) ein Haltestromkreis geschlossen wird, durch welchen der Verbraucher so lange eingeschaltet bleibt, bis der Schwimmer ein zweites Magnetsystem beeinflußt und die geschlossenen Kontakte zum Verbraucher durch Kurzschließen der Elektromagnetwicklung (20) oder durch Unterbrechung des Haltestromkreises wieder öffnet.
- 4. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des magnetischen Flusses über den Schwimmer in der Mitte des Schwimmers eine Eisenblechwand oder eine aus den bekannten Magnetstoffen hergestellte Wand vorgesehen ist.
- 5. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zur Erhöhung des magnetischen Flusses im Innern des Schwimmers mehrere sehr kleine Magnete kreisförmig an der Zwischenwand (31) vorgesehen sind.
- 6. Kontakteinrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung mehrerer mit Magneten versehene Kupplungssysteme beliebig viel Schwimmer in entsprechendem Abstand übereinander angeordnet werden.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 927 236, 1013 084.
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Publications (1)
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| DE1136840B true DE1136840B (de) | 1962-09-20 |
Family
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Citations (2)
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| DE927236C (de) * | 1951-07-10 | 1955-05-02 | Martin Vermoehlen | Apparat zum automatischen UEberwachen und Regeln des Fluessigkeitsstandes in Behaeltern |
| DE1013084B (de) | 1954-09-18 | 1957-08-01 | Wolfgang Luehn | Selbsttaetige UEberwachungseinrichtung fuer den Fluessigkeitsstand in einem Behaelter |
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1960
- 1960-01-20 DE DEL35166A patent/DE1136840B/de active Pending
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