DE38443C - Elektrischer Wasserstandszeiger und Kontroiapparat - Google Patents

Elektrischer Wasserstandszeiger und Kontroiapparat

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DE38443C
DE38443C DENDAT38443D DE38443DA DE38443C DE 38443 C DE38443 C DE 38443C DE NDAT38443 D DENDAT38443 D DE NDAT38443D DE 38443D A DE38443D A DE 38443DA DE 38443 C DE38443 C DE 38443C
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DE
Germany
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water level
pipe
float
control device
electric water
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Expired - Lifetime
Application number
DENDAT38443D
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English (en)
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J. J. GHEGAN in Newark, New-Jersey V. St. A
Publication of DE38443C publication Critical patent/DE38443C/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F22STEAM GENERATION
    • F22BMETHODS OF STEAM GENERATION; STEAM BOILERS
    • F22B37/00Component parts or details of steam boilers
    • F22B37/78Adaptations or mounting of level indicators

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei dem vorliegenden Apparate wird Magnetismus dadurch nutzbar gemacht, dafs ein Schwimmer im Innern eines mit einem Dampfkessel oder anderen Flüssigkeitsbehälter verbundenen Rohres auf einen Stromschliefser wirkt, der aui'serhalb dieses Rohres liegt.
In Fig. ι ist A ein Theil eines Dampfkessels mit dem gewöhnlichen Wasserstandsrohr B. Dasselbe kann aus Messing oder einem anderen nicht magnetischen Material hergestellt sein und wird in üblicher Weise mit dem Wasser- und Dampfraum des Kessels in Verbindung gebracht.
C ist eine der üblichen Schutzstangen für das Wasserstandsglas und D ein Schwimmer, welcher aus magnetischem Material besteht oder mit solchem versehen ist und mit Aenderung des Wasserstandes sich in dem Rohr B auf- und abbewegen kann. Eine drehbar angebrachte Armatur E und ein Magnet N S, Fig. ι bis 7, sind in eine derartige Lage zu einander und zu dem Rohr B gebracht, dafs eine Beeinflussung des magnetischen Feldes durch die Bewegung des Schwimmers D in dem Rohr B stattfinden kann, um die Armatur zu bewegen. Der Magnet NS kann entweder ein Elektromagnet in einem constant geschlossenen Stromkreise oder ein permanenter Magnet sein. Die Armatur E ist mit geeigneten Contacten F versehen, mit denen die elektrischen Stromkreise G und H, Batterie / und der den Hahn L bewegende Elektromagnet J oder die Alarmglocke K in Verbindung gebracht sind. Der Elektromagnet J öffnet, wenn der Stromkreis G geschlossen ist, den Hahn L, wodurch die Pumpe M in Gang gesetzt wird, so dafs diese durch das Rohr O Wasser in den Kessel A drückt. P P, Fig. 2, sind Anschläge im Innern des Rohres B, welche verhindern, dafs der Schwimmer D über die erforderlichen Grenzen hinausgeht. Sie sind so angeordnet, dafs sie die freie Circulation des Wassers in dem Rohr B nicht behindern.
Die Armatur E liegt innerhalb eines staubdichten Kastens Q aus nicht magnetischem Material und der Magnet N S ist an diesem Kasten in geeigneter Weise befestigt. Die Schutzstange C ist mit einem Muff R versehen, der mittelst der Schraube S1 an jedem Punkt der Stange festgestellt werden kann. Der Muff R hat einen vorstehenden Theil T, der bei U geschlitzt ist. Der Kasten Q. ist an dem Muff R durch eine Schraube S2 verstellbar befestigt, welche durch den Schlitz U tritt. Die dem Rohr B zunächst liegende Seitenwand des Kastens Q. ist zweckmäfsig mit einer Nuth versehen, in welche das Rohr hineinpafst.
Die Armatur E kann ganz oder theilweise aus magnetischem Material bestehen; vorzuziehen ist jedoch eine Armatur ganz aus magnetischem Material, das permanent magnetisirt ist. Die Armatur wird mit Bezug auf die Pole des Magneten so angeordnet, dafs der Magnetismus allein die Armatur in normaler Lage hält. Wenn sie also durch Berühren oder aus einem anderen Grunde aus dieser Lage abweicht, so wird sie durch die magnetische Anziehung' in die normale Stellung wieder zurückgeführt. Dieses magnetische Gleichgewicht wird am besten durch einen
Magneten herbeigeführt, der Hufeisenform hat, und dadurch, dafs man die Armatur E an der einen Seite und hinter den Polenden des Magneten drehbar anbringt, Fig. i, 2 und 3, und den Drehpunkt zwischen die Pole legt, Fig. 6.
Wird die in Fig. 1, 2, 3 und 7 dargestellte Methode angewendet, so kann. die Armatur länger als die Entfernung zwischen den Polen des Magneten sein; wird dagegen die Einrichtung Fig. 6 getroffen, so ist die Armatur erheblich kürzer.
Nähert sich infolge der Aenderung des Wasserspiegels in dem Rohr B der Schwimmer D dem einen der Magnetpole NS, so wird das magnetische Feld gestört und die Armatur E nach der einen oder anderen Richtung abgelenkt. Diese Ablenkung kann nun entweder zur Abgabe eines optischen Signales oder zum Schliefsen eines elektrischen Stromes und damit zur Bethätigung einer zweckmäfsigen elektrischen Signalvorrichtung angewendet werden.
Aus Fig. ι ist ersichtlich, dafs, wenn der Stromkreis G durch die Aenderung des Wasserstandes in dem Rohr B und die dadurch veranlafste Annäherung des Schwimmers D an den Pol N des Magneten N S der bei V getroffenen Vorrichtung geschlossen wird, der Elektromagnet J den Hahn L öffnet, die Pumpe M in Gang setzt und den Kessel A „mit Wasser füllt, das den Schwimmer wieder hebt und von dem Pol N des Magneten NS entfernt. Darauf nimmt die Armatur E ihre normale Lage wieder ein, öffnet den Stromkreis G, schliefst dadurch den Hahn L und sperrt die Wasserzuführung ab.
Soll, zur Anzeige des niedrigsten Wasserstandes ein einfaches Alarmsignal angebracht werden, so wird ein Stromkreis, der eine oder mehr Alarmglocken enthält, mit dem Stromschliefser, wie bei W dargestellt, verbunden. Soll aufserdem noch eine Vorsichtsmafsregel für. den Fall getroffen werden, dafs die Pumpe oder ein anderer Theil der Vorrichtung aufser Ordnung gerathen und infolge dessen der Wasserstand unter die untere Grenze sinken könnte, so kann der zweite Stromschliefser, welcher mit den Alarmglocken verbunden ist, zur Abgabe eines Warnsignales Anwendung finden. . . . ■
Die in Fig. 2 dargestellte Modification zeigt, wie zwei Stromkreise durch, eine Armatur controlirt werden können, wenn diese Armatur an jedem Ende mit Contacten versehen ist.
Die in Fig. 4 dargestellte Modification zeigt eine gewöhnliche polarisirte Nadel 2?, die in horizontaler Lage so ausbalancirt ist, dafs sie bis dicht an das Rohr B reicht. In diesem Falle wird der Schwimmer D zweckmäfsig auch aus permanent magnetisirtem Material hergestellt.
Die Vorrichtung kann auch dazu benutzt werden, eine sichtbare Angabe über die Höhe des Wasserstandes in einem Kessel oder anderen Reservoir zu machen, ohne ein Glasrohr zu benutzen. Dies geschieht dadurch, dafs man mehrere in beschriebener Weise angeordnete Armaturen, jedoch ohne Kasten Q., an verschiedenen Punkten eines Rohres aus Messing, Kupfer oder anderem nicht magnetischen Material anordnet. Das Metallrohr kann die Stelle des Glasrohres ersetzen und, wie üblich, mit dem Wasser- und Dampfraum des Kessels verbunden werden. Die dem Schwimmer zunächst liegende Armatur wird abgelenkt und zeigt auf diese Weise die Höhe des Wasserstandes an.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Die Signalisirung des Wasserstandes in Kesseln etc. mittelst eines Schwimmers D aus magnetischem Material in dem mit dem Wasserraum communicirenden Rohr B dadurch, dafs aufserhalb dieses Rohres ein als schwingende Armatur eines permanenten Magneten, Fig. 1 bis 3 und 5 bis 7, oder als magnetisirte Nadel, Fig. 4, ausgebildeter Stromschliefser E durch den Schwimmer aus seiner normalen Lage gebracht wird und dadurch Stromkreise geschlossen werden,, in welche elektrische Signalvorrichtungen, sowie etwaige Vorrichtungen zum Ingangsetzen der Wasserzuführung eingeschaltet sind.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT38443D Elektrischer Wasserstandszeiger und Kontroiapparat Expired - Lifetime DE38443C (de)

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