DE1134847B - Saldospaltenwaehleinrichtung - Google Patents

Saldospaltenwaehleinrichtung

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DE1134847B
DE1134847B DEV17692A DEV0017692A DE1134847B DE 1134847 B DE1134847 B DE 1134847B DE V17692 A DEV17692 A DE V17692A DE V0017692 A DEV0017692 A DE V0017692A DE 1134847 B DE1134847 B DE 1134847B
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Helmut Langbein
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Robotron Ascota AG
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Buchungsmaschinenwerk Karl Marx Stadt VEB
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Description

  • Saldospaltenwähleinrichtung Die Erfindung betrifft eine Saldospaltenwähleinrichtung für eine Buchungsmaschine mit mit dem Papierwagen wandernden Vertikalzählwerken und miteinander zusammenarbeitenden, gegenseitig komplementgesteuerten Quersaldierwerken, mit einer gemeinsamen durch Reiter gesteuerten Summenzugvorrichtung zur automatischen Niederschrift der Salden, wobei die Querwerke von sich aus die Summenzugvorrichtung so steuern, daß die Summe aus dem den echten Betrag enthaltenden Querwerk gezogen wird und der Saldendruck nach Positiv- und Negativsalden getrennt in zwei Formularspalten erfolgt.
  • Solche Maschinen sind für Sechskolonnen-Kontokorrentbuchungen geeignet, die den Neu-Saldo, getrennt nach Soll und Haben, in zwei Formularspalten schreibt. Zur maschinenmäßigen Errechnung des Neu-Saldos benötigt die Maschine zwei gegenseitig komplementgesteuerte Querzählwerke. Diese Zählwerke sind an sich kostspielig. Jedes. Zählwerk verlangt zudem eigene Antriebsmittel. Die gegenseitige Komplementsteuerung fordert ihrerseits Wechselkupplungsgetriebe innerhalb der Zählwerksantriebe, so daß ein größerer mechanischer Aufwand entstand, der die technische Sicherheit kompliziert und zur Verteuerung beitrug.
  • Querwerkseitig konnten aus Sicherheitsgründen solche Buchungsmaschinen höchstenfalls mit zwei Querwerksa.ntrieben ausgestattet werden. Diese Antriebe verbrauchen bereits die beiden oben angegebenen Querwerke. Auf Erweiterung des Einsatzes solcher Maschinen entsprechend den ständig steigernden Forderungen der Buchungstechnik mußte verzichtet werden.
  • Aufgabe der Erfindung ist es, bei der Sechskolonnen-Kontokorrentbuchung die Verdoppelung der Querzählwerke, deren Antrieb und die Wechselkupplungen zu vermeiden.
  • Sie benutzt für Sechskolonnen-Kontokorrentbuchungen nur ein Querzählwerk, druckt jedoch die Neu-Salden getrennt nach Soll und Haben in zwei Spalten. Es kann somit auf den zweiten Querwerkantrieb und seine Wechselkupplungen verzichtet werden. Andererseits ist, sofern ein zweiter Querwerkantrieb an der Maschine an sich vorhanden ist, ein weit größeres Einsatzgebiet dieser Maschinen gegeben, weil das zweite Antriebsrad für z. B. ein zweites Zählwerk nach der Erfindung und somit zur Weiterverarbeitung der gleichen oder anderer Buchungswerte zur Verfügung steht.
  • Für die Vierkolonnen-Kontokorrentbuchung, bei der der Neu-Saldo in nur einer Spalte gedruckt und Soll und Haben durch farblich unterschiedliche Drucke gekennzeichnet wird, ist es bekannt, für die Errechnung des Neu-Saldos ein Saldierzählwerk mit zwei Ziffernrollensätzen (Komplementsätze) zu benutzen, das eine automatisch geschaltete Korrekturvorrichtung für die, niedrigste Rechenstelle besitzt.
  • Die Erfindung benutzt ein solches Saldierwerk. Seine Schalt- und Steuermöglichkeiten sind jedoch so erweitert, daß bei positivem Neu-Saldo der automatische Summenzug aus. dem Saldierwerk im Anschluß an den Alt-Saldo-Vortrag unmittelbar einsetzt und der Saldodruck in der Neusaldo-Soll-Spalte erfolgt, wogegen bei negativem Neu-Saldo zunächst die Tabuliervorrichtung der Maschine eingeschaltet und die Neusaldo-Soll-Spalte übertabuliert und der Summenzug erst danach eingesetzt wird, so daß dieser Neu-Saldo in der Neu-Saldo-Haben-Spalte geschrieben wird.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ist dadurch gekennzeichnet, daß ein Quersaldierwerk mit zwei Ziffernrollensätzen entsprechend seinem Zählwerksinhalt über eine Stange die Vorrichtung zum Einschalten des Saldensummenzuges und -druckes derart voreinstellt, daß entweder zunächst die Tabulier= vorrichtung und danach die Summenzugvorrichtung wirksam wird oder daß die Tabuliervorrichtung überhaupt abgeschaltet wird.
  • Hierzu ist die Einrichtung zum Einschalten des Summenzuges mit einer umsteuerbaren Wippe ausgerüstet, die wahlweise entweder die Tabuliervorrichtung oder die Summenzugvorrichtung einschaltet und dessen Schaltgestänge wahlweise von der vom Quersaldierwerk bedienbaren Steuereinrichtung trennbar ist. In den Zeichnungen ist beispielsweise. eine Ausführungsform des Gegenstandes der Erfindung dargestellt und zwar zeigt Abb. 1 eine linke Seitenansicht einer Buchungsmaschine, Abb. 2 schaubildlich die Vorwähl- und Summenzugeinschaltmittel, Abb. 3 die Vorderansicht dieser Mittel, Abb. 4 die Draufsicht auf die Tabulier- und Summenzugeinschalttasten und auf die diese betätigenden Vorwähl- und Einschaltmittel, Abb. 5 eine Buchungsaufgabe, Abb. 6 bis 9 der den einzelnen Buchungszeilen entsprechende Zählwerksinhalt schematisch dargestellt. Die Erfindung ist nachfolgend im Zusammenhang mit einer bekannten Buchungsmaschine mit selbsttätiger, dezimalstellenweise arbeitender Summenzugvorrichtung an Hand einer Buchungsaufgabe beschrieben. Die Konten der einzelnen Spalten 1 bis VI sind in diesen Spalten einzeln zugeordneten, auf der Zählwerksaufhängeschiene 1 (Abb. 1) des Papierwagens 2 befestigten Vertikalzählwerken 3 vertikal addierbar. Die Queraddition jeder Buchungszeile findet in einem Quersaldierwerk 4 statt, das auf einem Horizontalschlitten 5 sitzt, der sich durch ein geeignetes Mitnahmegestänge an jedem Vertikalzählwerk dezimalstellengleich an- und abhängt. Den Vertikalzählwerken 3 gegenüber sitzen auf einer Reiterschiene 6 des Papierwagens 2 Reiter 7, die sowohl eine von der Dezimaltabulatortastatur der Maschine einleitbare Tabulierlinksbewegung des Papierwagens 2 begrenzen als auch eine Streckenüberspringvorrichtung zum Überspringen der Kommastellen der Zählwerke 3, 4 bedienen. Die Reiter 7 der den Spalten III und IV zugeordneten Vertikalzählwerke kuppeln außerdem - wie ebenfalls bekannt - eine Halbtourenkupplung 8 (Abb. 1, 2) mit dem Antrieb der Maschine. Die Halbtourenkupplung 8 schaltet ihrerseits-.wie noch näher erläutert wird-wahlweise die elektrische Tabuliervorichtung oder die Summenzugvorrichtung ein. Die Wahl der Einschaltung der einen oder anderen Vorrichtung regelt das Quersaldierwerk 4. Es besitzt einen Positivziffernrollensatz 9 (Abb. 2) und einen Negativziflernrollensatz 10. Auf letzterem ist das Komplement eines vom Positivziffernrollensatz 9 angezeigten Positivwertes ablesbar. Demgegenüber werden Negativwerte in positiver Form vom Negativziffernrollensatz 10 angezeigt, wobei das Komplement auf dem Positivziffernrollensatz 9 erscheint. Um die Positivform sowohl von Positiv- als auch von Negativsalden durch Summenzug aus dem Quers.aldierwerk 4 auf dem Formular, und zwar in Spalte V oder VI, automatisch zu drukken, besitzt das Quersaldierwerk 4 eine Vorrichtung zur Addition der »flüchtigen Eins«, die beim überschreiten der Kapazität des Quersaldierwerkes 4 vom positiven in den negativen Stand und umgekehrt selbsttätig in Tätigkeit tritt.
  • Der Neu-Saldo ist gemäß dem gewählten Buchungsbeispiel (Abb. 5) spaltenmäßig nach Soll und Haben getrennt entweder in der Spalte V oder VI niederzuschreiben. Da der Neu-Saldo, gleichgültig ob er positiven oder negativen Charakter trägt, in einem einzigen Quersaldierwerk 4 errechnet wird und der Neu-Saldosummenzug vollautomatisch abläuft, wählt das Quersaldierwerk 4 von sich aus diejenige Spalte V oder VI des Formulars aus, in der der Neu-Saldo abgedruckt wird. Die Einschaltung des Summenzuges des Neu-Saldos erfolgt, sobald der alte Saldo-Soll, und zwar dessen letztere Ziffer in das Vertikalzählwerk 111 bzw. der alte Saldo-Haben in das Vertikalzählwerk IV gebucht worden ist, in der Weise, daß der zugehörende Reiter 7 auf Einschaltmittel 11, 12 (Abb.1) einwirkt und die Stange 13 nach links (Abb. 1) gezogen wird. Ihr Fanghaken 14 gibt dabei die Kupplungsklinke 15 (Abb. 1, 2) frei, die sich nun in das sich dauernd mit der Hauptwelle 16 im Uhrzeigersinn drehende Kupplungsrad 17 einkuppelt und ihre Exzenterscheibe 18 im Drehsinn der Hauptwelle 16 mitnimmt. Die Kupplungsklinke 15 wird nach Durchlauf einer Halbkreisdrehung zunächst vom Fangarm 19 der Stange 13 abgefangen und aus dem Kupplungsrad 17 ausgekuppelt, um, nachdem der Papierwagen 2 einen Linksschaltschritt durchgeführt hat und die Einschaltmittel 11, 12, 13 vom Reiter 7 freigegeben und in die Ausgangslage zurückgekehrt sind, erneut in das Kupplungsrad 17 einzukuppeln und die Exzenterscheibe 18 weiter im Uhrzeigersinn zu drehen. Dabei wirkt die Nase 18 a der Exzenterscheibe 18 auf die Rolle 20 eines um die Achse 21 schwenkbaren Rollenhebels 22 ein und schwenkt diesen im Uhrzeigersinn aus. Der Rollenhebel 22 schaltet dabei wahlweise entweder die elektrische Tabuliervorrichtung oder die Summenzugeinrichtung der Maschine ein. Zu diesem Zweck ist folgende Vorwähleinrichtung vorgesehen. Einrichtung zur Vorwahl der selbsttätigen Einschaltung der Tabulierung bzw. des Neusaldensummenzuges Auf einer Umwicklung 22a des Rollenhebels 22 (Abb.1, 2,4) ist um eine dort eingeschraubte Ansatzschraube 23 eine Wippe 24 schwenkbar angeordnet. Sie besitzt einen Bogenschlitz 25, der von einer zweiten Ansatzschraube 26 durchragt wird. Eine Zugfeder 27 schwenkt die Wippe 24 im Uhrzeigersinn und bringt das rechte Bogenschlitzende an der Schraube 26 zum Anschlag. Die Wippe 24 weist einen nach oben gewinkelten Lappen 28 mit einer linken Nase 29 auf. Sie liegt normalerweise über einen Dezimaltabulatorhebel 30, bei dessen Betätigung die elektrische Tabuliervorrichtung eingeschaltet und die Tabulierbewegung des Papierwagens 2 dann abgefangen wird, wenn die links der höchsten Rechendezimale gelegenen Platinenstelle des übernächsten rechten Vertikalzählwerkes (z. B. Vertikalwerk V) in Rechenstellung steht. Die elektrische Tabuliervorrichtung selbst ist bekannt und hier nur so weit behandelt, wie es das Verständnis der Erfindung erfordert.
  • Die Wippe 24 besitzt einen rechten Arm 31, der nach entsprechender Umsteuerung der Wippe 24 über über einer Klinke 32 des Summenzugeinschalthebels 33 zu liegen kommt. An der Wippe 24 ist ein zweiter Lappen 34 nach oben umgewinkelt. Ihn umgreift ein Maul 35 eines Steuerhebels 36, der um eine Ansatzschraube 37 des Rechenwerkes 38 der Maschine schwenkt (Abb. 1, 2). Der Steuerhebel 36 ist an einer Zugstange 39 angelenkt, die mittels eines Längsschlitzes 40 auf einer Schraube 41 am Rechenwerk horizontal verschiebbar ist. Mit der Zugstange 39 ist durch die Schraube 42 ein Zwischenhebel 43 gelenkig verbunden. Er lagert auf einer weiteren Rechenwerksschraube 44. In einem Längsschlitz 45 des Zwischenhebels 43 greift ein abgekröpfter Finger 46 eines Steuerstückes 47 hinein, das um eine Ansatzschraube 48 am Rechenwerk 38 schwenkt. Das Steuerstück 47 besitzt einen linken, in eine dachförmige Nase 49 auslaufenden Arm 50, der von einer am Vertikalzählwerk 3, das der Formularspalte VI (Abb. 6 bis 9) zugehört, angeordneten Steuerschiene 51 steuerbar ist.
  • Das linke Ende 52 der Zugstange 39 ist hakenartig ausgebildet. Mit diesem Haken 52 greift die Zug-Stange 39 über einen ebensolchen Haken 53a einer zweiten Zugstange 53. Diese ist an einem zweiten, mittels der Schraube 54 schwenkbar am Rechenwerk 38 angeordneten Steuerstück 55 angelenkt. Das Steuerstück 55 besitzt einen rechten, gleichfalls in eine dachartige Nase 56 auslaufenden Arm 57, auf dem eine am Vertikalzählwerk 3, das der Formularspalte V (Abb. 6 bis 9) zugehört, vorgesehene Steuerschiene 58 einwirken kann. Die Zugstange 53 ist außerdem mit einem Längsschlitz 59 versehen, in dem ein Stift 60 hineinragt, der in einem Steuerhebel 61 eingenietet ist. Dieser Steuerhebel 61 schwenkt um eine Lagerschraube 62 des Rechenwerkes 38. Sein rechter Arm besitzt eine Schräge 63, mit der eine Nase 64 einer am Quersaldierwerk 4 schwenkbar lagernden Klinke 65 zusammenwirken kann. Die Klinke 65 ist auf bekannte Art und Weise von der höchsten Rechendezimale des Quersaldierwerkes 4 dann steuerbar, wenn die Kapazität des Quersaldierwerkes 4 unter- und überschritten, d. h. wenn von einem im Quersaldierwerk 4 enthaltenen Positivwert ein größerer Negativwert subtrahiert wird und umgekehrt. In diesen Fällen wechselt die Positivanzeige vom Positivziffernrollensatz 9 auf den Negativziffernrollensatz 10 und umgekehrt über. Gleichzeitig wird dabei vom Steuerhebel 61 die Addition der sogenannten »flüchtigen Eins« auf die niedrigste Dezimale des Quersaldierwerkes vorbereitet. Die Vorbereitung und die Durchführung der Addition der flüchtigen Eins sind bekannt, so daß sich ein näheres Eingehen auf diese Funktion erübrigt. Wirkungsweise der Vorwähleinrichtung Die Vorwählung ist nachfolgend an Hand der Buchungsaufgaben gemäß Abb. 5 beschrieben, wobei auf die nähere Definition der Buchungen und der benötigten Maschinenrechen- und Steuerfunktionen selbst verzichtet wird. Sie überschreiten den Rahmen des Normalen bei Arbeiten mit solchen Buchungsmaschinen nicht.
  • Bekanntlich kuppeln die Vertikalzählwerke 3 (Abb. 1), wenn sie für die einzelnen Formularspalten von Hand oder selbsttätig in Arbeitsstellung tabuliert werden, den Querwerksschlitten 5 einzeln an sich an, so daß das Quersaldierwerk 4 dezimalstellengleich in Bereitschaft zu seinem Rechengetriebe des Rechenwerkes 38 fährt und dort die in den einzelnen Vertikalzählwerken eingerechneten Spaltenbuchungswerte zeilenmäßig gesammelt werden.
  • In Zeile a (Abb. 5, 6) ist gemäß der Buchungsaufgabe Spalte 1I ein Umsatz-Haben von »30,00« und in Spalte III ein Alt-Saldo-Soll von »100,25« zu buchen. Im Quersaldierwerk 4 errechnet sich ein Neu-Saldo-Soll von »70,25«. Dieser Betrag wird in Positivform von dem Positivziffernrollensatz 9 angezeigt. Der üblicherweise durch die Buchung der »5« der Hundertsteldezimale des Alt-Saldo-Solls von »100,25« ausgelöste Linksschaltschritt des Papierwagens steuert mittels des dem Vertikalzählwerk der Spalte III zugeordneten Reiters 7 (Abb. 1) die Einschaltmittel 11, 12, 13 in der eingangs beschriebenen Weise, so daß die Kurvenscheibe 18 mit der Hauptwelle 16 gekuppelt und der Rollenhebel 22 im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt wird.
  • Seine Wippe 24 drückt dabei mit ihrer Nase 29 den Dezimaltabulatorhebel 30 nieder, wodurch in der bei solchen Buchungsmaschinen üblichen Weise die elektrische Tabuliervorrichtung eingeschaltet wird und der Papierwagen 2 nach links fährt, bis er in der Platinenstelle der linken Seitenplatine des Vertikalzählwerkes der Spalte V abgefangen wird. In der Platinenstelle kuppelt sich der Querwerksschlitten 5 bereits am Vertikalzählwerk der Spalte V an.
  • Kurz bevor das Vertikalwerk der Spalte V mit seiner linken Platinenstelle in die Arbeitsstelle (Maschinenmitte) einfährt, läuft dessen Steuerschiene 58 auf die Nase 56 des Hebels 55 auf und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn. Dabei wird die Zugstange 53 und durch die Hakenverbindung 52, 53a die Zugstange 39 nach links gezogen. Die Zugstange 39 schwenkt ihrerseits den Zwischenhebel 36 entgegen dem Uhrzeiger aus, dessen Maul 35 dabei die Wippe 34 im Uhrzeigersinn (Abb. 2, 3, 4) um die Schraube 23 schwenkt. Demzufolge verläßt die Nase 29 des Lappens 28 der Wippe 24 den Dezimaltabulatorhebel 30, und der Arm 31 der Wippe 24 tritt über die Klinke 32 des Summenzugeinschalthebels 33.
  • Beim Einfahren der linken Platinenstelle des Vertikalzählwerkes der Spalte V wirkt der dem Vertikalzählwerk der Spalte IV zugehörende Reiter 7 erneut auf die Einschaltmittel 11, 12, 13 ein, wodurch die Kupplung 15, 16, 17 erneut geschlossen und von der Kurvenscheibe 18 der Rollenhebel 22 nochmals im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt wird. Seine Wippe 24 drückt dabei mittels ihres Armes 31 den Summenzugeinschalthebel 33 nieder, wodurch die Summenzugvorrichtung der Maschine in Tätigkeit gesetzt und das Quersaldierwerk 4 dezimalstellenweise leer geschrieben wird. Die Nullen in den Dezimalen links vom Neu-Saldo-Soll »70,25« werden durch eine übliche Nulldruckverhinderungseinrichtung vom Abdruck ausgeschlossen. Am Ende des Summenzuges wird die Klarprüfeinrichtung selbsttätig wirksam und der Klarstern gedruckt, wonach sich automatisch der Papierwagenaufzug anschließt.
  • Sobald die Steuerschiene 58 des Vertikalwerkes der Spalte V den Hebel 56, 55 verläßt, kehren die Teile 55, 53, 39, 36, 24 in die Ausgangsstellung zurück, und die Wippe 24 legt sich mit ihrer Nase 29 wieder über den Dezimaltabulatorhebel 30.
  • Beim Wagenaufzug wird das Formular (Abb.5) gleichzeitig um eine Zeile weitergeschaltet. In Zeile b wird in Spalte 1I ein Umsatz-Haben von »100,00« und der Alt-Saldo-Soll-Vortrag »70,25« gebucht. Im Quersaldierwerk 4 findet dabei Kapazitätsunterschreitung unter Null statt, so daß bekanntlich durch fortlaufende Zehnerübertragung bis zur höchsten Rechendezimale diese von »0« auf »9« geschaltet wird. Dabei wird die Klinke 65 am Quersaldierwerk von einem Stift des Hauptantriebsrades der höchsten Zählwerksdezimale - wie an sich bekannt - im Sinne des Uhrzeigers geschwenkt, so daß ihre Nase 64 in die Horizontalebene der Schräge 63 des Steuerhebels 61 gelangt. Wenn sich demzufolge nach der Buchung des Alt-Saldo-Solls »70,25« der Querwerksschlitten 5 vom Vertikalzählwerk der Spalte 111 abkuppelt und in Grundstellung nach rechts fährt, läuft die Nase 64 (Abb. 2) der Klinke 65 des Ouersaldierwerkes 4 auf die Schräge 63 des Steuerhebels 61 auf und schwenkt ihn entgegen dem Uhrzeiger aus (Abb. 3, strichpunktiert dargestellt). Dabei wird die Zugstange 53 im Uhrzeigersinn bewegt und die Hakenverbindung 52, 53a geöffnet.
  • Der der Buchung der »5« des Alt-Saldo-Solls »70,25« zwangläufig folgende Linksschaltschritt des Papierwagens schaltet - wie vorher an Hand der Buchungen der Zeile a beschrieben - die Kupplung 15 bis 18 ein, wodurch über den Rollenhebel 22 und seiner Klinke 24, 29 die elektrische Tabulierung eingeschaltet wird, die zunächst - wie vordem - in der linken Platinenstelle des Vertikalwerkes der Formularspalte V beendet wird. Dabei fährt die Steuerschiene 58 wieder auf die Nase 56 des Steuerstückes 55 auf und verschwenkt dieses im Uhrzeigersinn. Durch dieses wird die Zugstange 53 nach links gezogen. Da vorher eine Trennung der Hakenverbindung 52, 53a durch den Steuerhebel 61 vorgenommen wurde, kann die Zugstange 39 nicht mit nach links genommen werden. Die Zugstange 39 sowie der Steuerhebel 36 bleiben demzufolge in ihrer Normalstellung (Abb. 4).
  • Beim Einfahren der linken Platinenstelle des Vertikalzählwerkes der V. Spalte in Arbeitsstellung wirkt der zugehörende Reiter 7 wiederum auf die Einschaltmittel 11, 12, 13 ein, wodurch die Kupplung 15, 16, 17 erneut geschlossen und von der Kurvenscheibe 18 der Rollenhebel 22 ausgeschwenkt wird.
  • Durch seine Umsteuerung leitet der Steuerhebel 61 gleichzeitig die automatische Addition der »flüchtigen Eins« auf die letzte Rechenstelle des Quersaldierwerkes 4 ein. Der Negativziffernrollensatz 10 zeigt danach den Neu-Saldo-Haben »29,75« in Positivform an, wogegen das. entsprechende Komplement im Positivziffemrollensatz steht.
  • Die vorgenannte Ausschwenkung des Rollenhebels 22 bewirkt über die Wippe 24, 29 das nochmalige Niederdrücken des Dezimaltabulatorhebels 30, so daß die elektrische Tabuliervorrichtung erneut eingeschaltet wird. Der Papierwagen 2 fährt weiter nach links, bis er in der Platinenstelle der linken Seitenplatine des Vertikalzählwerkes der Spalte VI abgefangen wird.
  • In dieser Stelle ist die Steuerschiene 51 des Vertikalwerkes der Spalte VI auf die Nase 49 des Steuerstückes 47 aufgelaufen und hat dieses im umgekehrten Uhrzeigersinn verschwenkt, wobei das Teil 43 im Uhrzeigersinn ausgeschwenkt und die Zugstange 39 nach links bewegt wird. Sie steuert über den Hebel 36 und die Wippe 24 die Klinke 32 des Summenzu.geinschalthebels 33.
  • Der dem Vertikalzählwerk der Spalte V zugehörende Reiter 7 wirkt auf die Einschaltmittel 11,12,13 ein, wodurch über die Kupplung 15, 16, 17 und die Kurvenscheibe 18 der Rollenhebel 22 ausgeschwenkt wird. Hierbei wird von dem Arm 31 der Wippe 24 des Rollenhebels 22 der Summenzugeinschalthebel 33 nach unten gedrückt, wodurch die Summenzugvorrichtung in Tätigkeit versetzt, das Quers.aldierwerk dezimalstellenweise leer geschrieben und nach der Klarprüfkontrolle der Wagenaufzug eingeschaltet wird. Bei den Buchungen in Zeile c läuft, sobald die letzte Zier »5« des Alt-Saldo-Habens »29,75« verrechnet und die Schrittschaltung erfolgt, die Steuerschiene 58 des Vertikalwerkes der Spalte V auf das Steuerstück 56, 55 auf, wodurch - wie oben beschrieben - die Wippe 24 umgesteuert wird und mit ihrem Arm 31 den Summenzugeinschalthebel 32, 33 betätigt, sobald der Rollenhebel 22 - wie vorbeschrieben - ausgeschwenkt wird.
  • In Zeile d ist dagegen vom Quersaldierwerk 4, 65 aus die Hakenverbindung 52, 53a - wie schon zu Zeile b gesagt - unterbrochen, so daß zunächst die Tabulierung in die Spalte VI erfolgt, bevor der Summenzug einsetzt.
  • Die neuen Salden werden somit, obwohl deren Soll und Haben beidesmal in Positivform von einem einzigen Quersaldierwerk 4 angezeigt und aus ihm Summe gezogen wird, zweispaltig getrennt nach Soll und Haben auf dem Formular geschrieben.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Saldospaltenwähleinrichtung für Buchungsmaschine mit mit dem Papierwagen wandernden Vertikalzählwerken und mit ihnen zusammenarbeitenden, gegenseitig komplementgesteuerten Quersaldierwerken, mit einer gemeinsamen durch Reiter gesteuerten Summenzugvorrichtung zur automatischen Niederschrift der Salden, wobei die Querwerke von sich aus die Summenzugvorrichtung so steuern, daß die Summe aus dem den echten Betrag enthaltenden Querwerk gezogen wird und der Saldendruck nach Positiv- und Negativsalden getrennt in zwei Formularspalten erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß ein Quersaldierwerk (4) mit zwei Ziffernrollensätzen (9, 10) entsprechend seinem Zählwerksinhalt über eine Stange (61, 63) die Vorrichtung (8, 22, 24) zum Einschalten des Saldensummenzuges und -druckes derart voreinstellt, daß entweder zunächst die Tabuliervorrichtung und danach die Summenzugvorrichtung wirksam wird oder daß die Tabuliervorrichtung überhaupt abgeschaltet wird.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in Abhängigkeit von Steuerschienen (51, 58) am Quersaldierwerk über ein Schaltgestänge (53, 39, 36) eine der Einschaltvorrichtung (8, 22) für den Saldensummenzug zugehörige Wippe (24) aus ihrer einen, die Tabuliervorrichtung beeinflussenden Endlage in eine die Summenzugvorrichtung beeinflussende andere Endlage schaltbar und das Schaltgestänge (53, 39, 36) wahlweise von der dem Quersaldierwerk (4, 65) bedienbaren Steuereinrichtung (61, 63) trennbar ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Schaltgestänge (53, 39, 36) zwei miteinander kuppelbare (52, 53a) Stangen (53, 39) umfaßt, von denen jede von einer einer bestimmten Formularspalte zugehörenden Steuerschiene (51 bzw. 58) des Papierwagens gesondert bedienbar ist.
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