DE112795C - - Google Patents

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DE112795C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D49/00Arrangements or devices for preventing refilling of containers
    • B65D49/02One-way valves
    • B65D49/04Weighted valves
    • B65D49/06Weighted valves with additional loading weights

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 64«.
Flaschenverschlufs, gegen Wiederfüllen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom l. Oktober 189g ab.
Der Gegenstand der Erfindung betrifft einen Flaschenverschlufs, welcher die Entnahme des Flascheninhaltes, nicht aber ein Wiederfüllen der Flasche in betrügerischer Absicht gestattet.
Auf der beiliegenden Zeichnung sind in den Fig. ι und 2 im senkrechten Schnitt zwei verschiedene Ausführungsformen der im Flaschenhalse befindlichen, die Wiederfüllung verhindernden Theile dargestellt.
Fig. 5 zeigt den Flaschenhals nach der Anordnung der Fig. 1 in waagrechter, der Entleerung entsprechender Lage, während die übrigen Figuren Einzelheiten darstellen.
Wie Fig. 6 zeigt, hat die Flasche einen mit Schraubengewinde befestigten Boden, der nach erfolgter Einschiebung der Verschlufstheile von unten her in den Flaschenhals und Füllung der Flasche in geeigneter Weise befestigt wird.
Die Mündung des Flaschenhalses ist wie bei jeder anderen Flasche gestaltet, so dafs dieselbe durch einen Kork in gewöhnlicher Weise verschlossen werden kann; die Mündung ist jedoch so eng, dafs die darunter befindlichen Theile nicht hindurchgeschoben werden können.
Der Verschlufs gegen Wiederfüllen besteht aus dem schwach kegelförmigen Einsatz C, der von unten her fest in den Flaschenhals eingedrückt wird und sich nach oben in einen cylindrischen Ansatz D verlängert. Dieser Körper C D ist von einer doppelt kegelförmig gestalteten Bohrung durchsetzt, die an der engsten Stelle eine Ventilkugel E enthält. Der Theil D besitzt zwei seitliche Ausschnitte F, so dafs zwischen denselben nur schmale Stege verbleiben. Oberhalb der Kugel E ist in die Bohrung von D C ein oben mit Flansch versehener Kegelstumpf K eingeschliffen, dessen unteres Ende noch über die Ausschnitte F hinwegreicht. Ueber den Ansatz D ist eine Kappe G gestülpt, die mit ihrer unteren Fläche auf der Kopffläche von C ruht. Diese Kappe G hat ziemlich. in der Mitte eine Ringnuth H, von welcher aus eine Nuth I nach oben, sowie dieser diametral gegenüber eine Nuth / nach unten führt.
Bringt man den Flaschenhals in die Stellung der Fig. 5, so fällt die Kappe G gegen die obere Mündung der Flasche, ebenso machen die Ventile E und K die entsprechende Bewegung, so dafs die in der Flasche enthaltene Flüssigkeit nun durch die Ausschnitte .Fin den Flaschenhals und durch die Kanäle JHI zum Ausflufs gelangen kann.
Die Anordnung der Ringnuth H auf dem Umfange der Kappe G und die Versetzung der Nuthen J und / zu einander hat den Zweck, das Anheben der Kappe G mittelst eines in die obere Nuth / eingeschobenen Drahtes zu verhindern, die etwa möglich wäre, wenn diese Nuth direct bis unten durchginge. Bei der Anordnung nach Fig. 2 sind die Nuthen nicht an der Kappe G vorgesehen, sondern durch entsprechende Kanäle NL Mim Flaschenhals ersetzt. Die Wirkungsweise ist in beiden Fällen dieselbe. Sollte es jedoch auch gelingen , die Kappe G in irgend einer Weise, z. B. bei horizontaler Haltung des Flaschenhalses, von ihrem Sitz abgehoben zu erhalten, und würde man dann vielleicht durch Einsatz eines Korkes mit eingesetztem, nach oben gerichtetem Knierohr eine Nachfüllung versuchen, so würde die einfliefsende Flüssigkeit doch so-

Claims (1)

  1. fort die Kugel E mitnehmen und gegen ihren Sitz drücken.
    Patenτ-Ansprüche:
    Flaschenverschluss gegen Wiederfüllen, bestehend aus einem mit centraler Bohrung und seitlichen Auslassen (F) versehenen, im Flaschenhalse festgehaltenen Ventilgehäuse (C), welches unten ein Kugelventil und darüber ein die seitlichen Auslässe (F) verschliefsendes Kegelventil (K) enthält, dadurch gekennzeichnet, dafs eine den verengten cylindrischen Theil des Ventilgehäuses überdeckende glockenartige Kappe (G) mit zwei gegen einander versetzten und durch eine Ringnuth (H) verbundenen Längsnuthen (J I) derartig ausgerüstet ist, dafs beim Neigen der Flasche die Kappe (G) und Ventile (E K) von ihren Sitzen abgehoben werden und die Flüssigkeit durch die Nuthen (JHI) der Kappe zum Ausflufs kommt.
    Eine Ausführungsform nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die Ausflufsnuthen sich nicht auf dem Umfang der Kappe (G), sondern auf der Innenfläche des Flaschenhalses befinden:
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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