DE414543C - Ausgebevorrichtung an Behaeltern fuer Senf, Sossen usw - Google Patents

Ausgebevorrichtung an Behaeltern fuer Senf, Sossen usw

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DE414543C
DE414543C DEW65852D DEW0065852D DE414543C DE 414543 C DE414543 C DE 414543C DE W65852 D DEW65852 D DE W65852D DE W0065852 D DEW0065852 D DE W0065852D DE 414543 C DE414543 C DE 414543C
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piston
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47GHOUSEHOLD OR TABLE EQUIPMENT
    • A47G19/00Table service
    • A47G19/12Vessels or pots for table use
    • A47G19/18Containers for delivering jam, mustard, or the like
    • A47G19/183Containers for delivering jam, mustard, or the like by applying external pressure, i.e. by pumping or squeezing

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Closures For Containers (AREA)

Description

  • Ausgebevorrichtung an Behältern für Senf, Soßen usw. Gegenstand der Erfindung ist eine Ausgebevorrichtung an Behältern für Senf, Soßen usw., welche aus einer Förderpumpe mit durchbrochenem Kolben und anschließender seitlicher Düse besteht.
  • Es sind bereits Vorrichtungen ähnlicher Art für Flaschen bekannt, welche derart eingerichtet sind, daß ein Niederdrücken eines Hebels und damit ein öffnen des Verschlusses nur bei geneigter Lage der Flasche möglich ist. Bei solchen Vorrichtungen wird die Sperrung der Ausgebevorrichtung durch eine Kugel bewirkt, welche in einem ringförmigen Raum zwischen einer hohlen Kappe und einer kegeligen Fläche einer Hülse liegt. Es ist also beim Ausschenken ganz gleich, in welche Lage die Flasche zu ihrer Längsachse gebracht wird, wenn sie nur eine geneigte Stellung einnimmt.
  • Eine derartige Sperrvorrichtung genügt bei Ausgebevorrichtungen mit seitlicher Düse nicht, da aus ihr der Behälterinhalt nur dann austreten darf, wenn die Düse nach unten gerichtet ist.
  • Gemäß der Erfindung wird dieser Nachteil dadurch beseitigt, daß im Kolben ein gegen die Düse Schräg ansteigender Führungskanal für eine Kugel vorgesehen ist, die einem am Pumpenzylinder befindlichen Stift den Eintritt in eine Bohrung des Kolbens und damit die Abwärtsbewegung des letzteren nur dann gestattet, wenn der Behälter derart gekippt wird, daß die Düse nach unten gerichtet ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes veranschaulicht, und es stellt dar Abb. i einen senkrechten Schnitt durch den Behälter und die Verschlußvorrichtung, Abb. 2 einen gegen Abb. i rechtwinkligen Schnitt der Verschlußvorrichtung und Abb. 3 den oberen Teil der Verschlußvorrichtung, teilweise im Schnitt, um die Sperrvorrichtung zu verdeutlichen.
  • Es bezeichnet i einen Behälter, 2 einen Pumpenzylinder, 3 ein bis in die Nähe des Behälterbodens- ragendes Saugrohr, q. ein in dem oberen Teil des Saugrohres angebrachtes Saugventil und 5 einen im Zylinder auf und ab beweglichen Kolben. Eine Feder 6 ist bestrebt, den Kolben nach seinem Herabdrücken aufwärts zu bewegen. Der Kolben hat einen Durchflußkanal, in welchem ein Druckventil 7 vorgesehen ist, und ist oben mit einer seitlich gerichteten Düse 8 versehen, welche mit-dem Durchflußkanal des Kolbens in Verbindung steht. Um den Kolben ist eine Hülse 9 anger bracht, welche die Feder 6 umschließt und bei den Bewegungen des Kolbens an der Innenseite eines zylindrischen Flansches io des Pumpenzylinders gleitet. Der Zylinder 2 ist ferner mit einem seitlichen Flansch i i versehen, der auf der unteren Seite eine ringförmige Rille 12 aufweist, deren Boden ulltex" Zwischenschaltung eines Dichtungsringes auf der Kante des Behälters aufruht. Die Pumpe wird in ihrer Lage durch einen federnden Griff 1s festgehalten, der unten an einer das untere Ende des Behälters umschließenden Schale 14 und am oberen Ende an einem auf den Flansch i o aufgeschobenen Ring 15 befestigt ist. Die Aufwärtsbewegung des Kolbens 5 wird durch eine im Pumpenzylinder befindliche Schraube 16 begrenzt, deren Kopf sich in einem Kanal 17 im Pumpenkolben 5 bewegen kann (Abb. 2).
  • Um ein Herabdrücken des Kolbens und damit den selbsttätigen Austritt der im Behälter befindlichen Masse zu verhindern, solange der Behälter aufrecht steht, ist für den Kolben eine Sperrvorrichtung vorgesehen, die in an sich bekannter Weise ausgelöst wird, wenn der Behälter gekippt wird. Bei der dargestellten Ausführungsform besteht diese Sperrvorrichtung aus einer Kugel i8, die in einem im Kolben vorgesehenen, geneigten Kanal i9 beweglich ist. Wenn der Behälter aufrecht steht, befindet sich die Kugel am unteren Ende des Kanals i9 gegenüber einem im Pumpenzylinder befestigten Stift 2o o. dgl., wie aus den Abb. 2 und 3 ersichtlich ist. In dem Kolben ist eine Bohrung 21, in welche der Stift 20 bei der Abwärtsbewegung des Kolbens eintreten kann und welche den Kanal i9 schneidet. Wenn die Kugel i8 sich in der in Abb. 3 gezeichneten Lage befindet, kann der Kolben nicht herabgedrückt werden. Wird dagegen der Behälter derart gekippt, daß die Düse 8 nach unten gerichtet ist, so rollt die Kugel i8 nach dem entgegengesetzten Ende des Kanals i9, so daß der Stift in die Bohrung 21 frei eintreten, also der Kolben zwecks Austritts des Behälterinhalts eingedrückt werden kann. Anstatt der Kugel i 8 kann man zum Sperren des Kolbens einen anderen beweglichen Teil verwenden, der sich infolge der Schwerkraft aus der einen in die andere Endlage bewegt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Ausgebevorrichtung an Behältern für Senf, Soßen usw., bestehend aus einer Förderpumpe mit durchbrochenem Kolben und anschließender seitlicherDüse, dadurch gekennzeichnet, daß im Kolben (5) ein gegen die Düse (8) schräg ansteigender Führungskanal (i9) füi eine Kugel vorgesehen ist, die einem am Pumpenzylinder befindlichen Stift (2o) den Eintritt in eine Bohrung (21) des Kolbens und damit die Abwärtsbewegung -des letzteren nur dann gestattet, wenn der Behälter derart gekippt wird, daß die Düse nach unten gerichtet ist.
DEW65852D 1924-04-01 1924-04-01 Ausgebevorrichtung an Behaeltern fuer Senf, Sossen usw Expired DE414543C (de)

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