DE112405C - - Google Patents

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DE112405C
DE112405C DE1899112405D DE112405DA DE112405C DE 112405 C DE112405 C DE 112405C DE 1899112405 D DE1899112405 D DE 1899112405D DE 112405D A DE112405D A DE 112405DA DE 112405 C DE112405 C DE 112405C
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Germany
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rear pistons
shaft
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Expired - Lifetime
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DE1899112405D
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English (en)
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Publication of DE112405C publication Critical patent/DE112405C/de
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Expired - Lifetime legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B75/00Other engines
    • F02B75/28Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders
    • F02B75/282Engines with two or more pistons reciprocating within same cylinder or within essentially coaxial cylinders the pistons having equal strokes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Shafts, Cranks, Connecting Bars, And Related Bearings (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
M 112405 KLASSE 46«.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Januar 1899 ab.
Doppelkolbenmaschinen mit zwei gegenläufigen Kolben in einem Arbeitsraume nach Art des Patentes 941 11 erfordern eine Schwungradwelle mit wenigstens zwei um i8o° gegen einander versetzten Kurbeln. Diese Maschinen sind zur Erzielung symmetrischer Uebertragung der Kraft bisher mit dreifach gekröpfter Welle ausgeführt, worden, und zwar derart, dafs der vordere Kolben an der mittleren Kröpfung' angreift und der hintere Kolben durch Querhaupt und zwei Schubstangen mit den beiden unter sich gleichgerichteten, gegen die mittlere um etwa i8o° versetzten ä'ufseren Kröpfungen verbunden ist. Die Herstellung einer Zwillingsmaschine durch einfaches Nebeneinanderlegen zweier derartiger Maschinen und Zusammenkuppeln ihrer Wellen (s. Fig. 1 beiliegender Zeichnung) ist zwar möglich, bietet aber gegenüber der Anwendung zweier einzelnen Maschinen nur ganz unwesentliche Ersparnisse an Raumbedarf und Anschaffungskosten.
Eine zweckmäfsigere Art der Vereinigung zweier in derselben Ebene neben einander angeordneter Doppelkolbenmaschinen zu einer Zwillingsmaschine wird dadurch erreicht, dafs die beiden hinteren Kolben nicht an je zwei, zusammen also an vier Kröpfungen einer in derselben waagrechten Ebene liegenden Welle angreifen, sondern nur an einer einzigen, gemeinsamen Kröpfung. Die zwei Doppelkolbenmaschinen arbeiten somit mit einer gemeinsamen zwei- bezw. dreimal gekröpften Welle.
Die verschiedenen Ausführungsformen dieser Doppelkolbenzwillingsmaschinen zeigen die schematischen Fig. 2, 3 und 4 der Zeichnung.
(2. Auflage, ausgegeben am 25. Juni igoij Bei der Anordnung nach Fig. 2 sind die beiden hinteren Kolben e durch ein Querhaupt g starr mit einander verbunden und übertragen ihre gemeinsame Bewegung durch eine Schub- und Pleuelstange h auf die mittlere Kröpfung der Welle, während die beiden vorderen Kolben mit den zwei äufseren, gleichgerichteten Kröpfungen durch das übliche Kurbelgetriebe unmittelbar verbunden sind. Die beiden Cylinder arbeiten im Gleichtakt ohne Phasenverschiebung (ein Antrieb bei jeder Umdrehung der Kurbelwelle, Zweitakt).
Fig. 3 zeigt eine Anordnung, bei welcher anstatt des Querhauptes eine schwingende Zwischenwelle / die Arbeit der beiden hinteren Kolben e aufnimmt und durch Schub- und Pleuelstange h auf die mittlere Kröpfung überträgt. Die Zwischenwelle liegt in diesem Falle tiefer (oder höher) als die Schwungradwelle. Die Maschine arbeitet mit einem Antriebe bei jeder Umdrehung.
Bei der Anordnung nach Fig. 4 ist ebenfalls eine schwingende Welle / verwendet; dieselbe befindet sich jedoch in gleicher Höhe wie die Schwungradwelle. Von den beiden hinteren Kolben e ist der eine oben, der andere in entgegengesetzter Richtung unten an die Schwinge I angelenkt. Die beiden Cylinder liegen unmittelbar neben einander, und ihre beiden vorderen Kolben arbeiten auf zwei um i8o° gegen einander versetzten Kröpfungen der Schwungradwelle. Eine aufsen liegende Kröpfung oder Stirnkurbel k erhält Antrieb von der Schwinge aus. In diesem Falle arbeiten die zwei Cylinder mit um i8o° ver-
schobenen Phasen, also im Eintakte (zwei Antriebe bei jeder Umdrehung). Die Anordnung zeichnet sich durch besonders geringe Baubreite aus.
In das Getriebe der hinteren Kolben kann in allen Fällen die für den Betrieb der Zweitaktmaschine erforderliche Gemischpumpe eingebaut werden, oder es kann eine Gebläsemaschine, Pumpe oder sonstige Arbeitsmaschine mit hin- und hergehender Bewegung an das Gestänge gehängt werden. Die Gemischpumpe kann auch von der schwingenden Zwischenwelle aus ihren Betrieb erhalten.
Die Ausfuhrungsformen der Fig. 2 und 3 sind auch für im Viertakt arbeitende Doppelkolbenmaschinen geeignet. Wenn die Phasen der beiden Maschinen um 3600 gegen einander verschoben sind, so hat die durch ihre Vereinigung nach Fig. 2 oder 3 entstehende Zwillingsmaschine die Arbeitsweise einer Zweitaktmaschine, d. h. einen Antrieb bei jeder Umdrehung.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Doppelkolbenzwillingsmotor, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden hinteren Kolben desselben mit einander verbunden sind und durch eine für beide gemeinsame Pleuelstange an eine Kröpfung der Hauptwelle angreifen.
    Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 mit neben einander liegenden Cylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden hinteren Kolben (e) durch ein Querhaupt (g) verbunden sind und auf die mittlere Kröpfung der Dreikurbelwelle arbeiten.
    Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 mit neben einander liegenden Cylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden hinteren Kolben in gleichem Sinne auf eine schwingende Zwischenwelle (I) und von dieser aus auf die mittlere Kröpfung der Dreikurbelwelle arbeiten.
    Eine Ausführungsform der Maschine nach Anspruch 1 mit neben einander liegenden Cylindern, dadurch gekennzeichnet, dafs die beiden hinteren Kolben (e) in entgegengesetztem Sinne auf eine schwingende (oder umlaufende) Zwischenwelle (I) und von dieser aus auf eine äufsere Kröpfung oder Stirnkurbel (k) der Dreikurbelwelle arbeiten.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1899112405D 1899-01-07 1899-01-07 Expired - Lifetime DE112405C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
AT4218D AT4218B (de) 1899-01-07 1899-04-12

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Publication Number Publication Date
DE112405C true DE112405C (de)

Family

ID=382071

Family Applications (1)

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DE1899112405D Expired - Lifetime DE112405C (de) 1899-01-07 1899-01-07

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DE (1) DE112405C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
WO2003021095A1 (en) * 2001-09-04 2003-03-13 Arben Vrapi Twin piston engine

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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WO2003021095A1 (en) * 2001-09-04 2003-03-13 Arben Vrapi Twin piston engine

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