DE112362C - - Google Patents

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DE112362C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F26DRYING
    • F26BDRYING SOLID MATERIALS OR OBJECTS BY REMOVING LIQUID THEREFROM
    • F26B17/00Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement
    • F26B17/02Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces
    • F26B17/023Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed by belts carrying the materials; with movement performed by belts propelling the materials over stationary surfaces the material being a slurry or paste, which adheres to a moving belt-like endless conveyor for drying thereon, from which it may be removed in dried state, e.g. by scrapers, brushes or vibration

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Drying Of Solid Materials (AREA)
  • Treatment Of Fiber Materials (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 82 a.
Zusatz zum Patente 94046 vom 17. Januar 1897.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 7. Oktober i8gg ab. Längste Dauer: 16. Januar 1912.
Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf die durch Patent 94046 geschützte Vorrichtung zum Trocknen dünnflüssiger Massen und bezweckt, gewisse Mängel zu beseitigen, die sich im Antriebe der Trockenbahn gezeigt haben, vornehmlich in der Spannung der letzteren, welche dadurch hervorgerufen wird, dafs den Antriebswalzen gleicher Durchmesser gegeben ist.
Wie aus der beiliegenden Zeichnung ersichtlich, werden unter Zuweisung der Leitung der Bahn c an die Walzen α der oberen Reihe, entgegengesetzt zum Haupt-Patent, die Walzen b der unteren Reihe als Treibwalzen benutzt, jedoch in der Art, dafs jede im Sinne des Laufes der Bahn folgende Treibwalze einen geringeren Durchmesser erhält als die vorhergehende, während allen mittelst der nur angedeuteten Welle jr und Kegelradvorgeleges qr eine gleiche Drehgeschwindigkeit ertheilt wird. Infolge dieser Einrichtung fördert nun jede vorhergehende Treibwalze der folgenden eine gröfsere Länge der Bahn zu, als diese weiter zu fördern vermag, so dafs nach einiger Zeit die Bahn unter den Walzen beuteln und infolge dessen die Weiterbewegung der Bahn überhaupt aufhören würde. Es mufs also Vorsorge getroffen werden, dafs die letzte Treibwalze, welche den kleinsten Durchmesser hat, beständig in Treibberührung mit der Bahn bleibt. Ist dies vorgesehen, so -vollführt die Bahn ihren Durchlauf beständig, ohne Spannung zu erfahren, indem die übrigen Walzen der Treibreihe infolge der auftretenden Beutelung der Bahn eine um so kürzere Zeit in Treibberührung mit derselben bleiben, je gröfser ihr Durchmesser ist, und so den übrigen Theil ihrer Umdrehung im Leerlaufe vollführen.
Im dargestellten Beispiel ist als Mittel zur Erhaltung der Berühung zwischen der letzten (kleinsten) Treibwalze b und Trockenbahn c die letzte Leitwalze d am Ende eines Hebels f gelagert, vermittelst dessen sie entsprechend angehoben werden kann, wozu der Hebel z. B. unter dem Zuge eines durch Kette g angehängten Gewichtes h steht. Ein anderes Mittel bestände in der Anordnung, den nach dem Behälter k (für die zu trocknende Masse) über Leitwalzen i und j mit zwischengeschaltetem Abbürstewerk / zurücklaufenden Theil der Bahn zwischen einem Zugwalzenpaare m hindurchzuführen, welchem zweckentsprechende Drehgeschwindigkeit ertheilt würde. Auch könnte man die letzte obere Walze d als Treibwalze anordnen und ihr eine Umfangsgeschwindigkeit ertheilen, die derjenigen der letzteren unteren Walze b gleich oder etwas geringer wäre.
Die Länge der Bahn ist derart zu bemessen, dafs ihr zurückkehrendes Ende zwischen Trockenkammer und Behälter k schlaff läuft.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent
    94046 geschützten Vorrichtung zum Trocknen
    dünnflüssiger Massen, bei welcher behufs Vermeidung von Spannung der Trockenbahn die
    Walzen (b) der unteren Reihe in der Art als
    Treibwalzen benutzt werden, dafs sie, mit gleicher Geschwindigkeit angetrieben, in der Laufrichtung der Bahn an Durchmesser abnehmen, und eine Spannvorrichtung angeordnet ist, durch welche die Bahn in beständiger Berührung mit der letzten Treibwalze gehalten wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
    BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREt
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