DE112335C - - Google Patents

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DE112335C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41JTARGETS; TARGET RANGES; BULLET CATCHERS
    • F41J5/00Target indicating systems; Target-hit or score detecting systems
    • F41J5/18Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags
    • F41J5/20Targets having hit-indicating means actuated or moved mechanically when the target has been hit, e.g. discs or flags indicating which part of the target has been hit, i.e. the score

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Toys (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72 e.
EMIL KÄMPFER in HALLE a. S. Selbstanzeigende Schiefscheibe.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 8. Juni 1899 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Einrichtung an Schiefsscheiben, durch welche beim Aufschlagen eines Geschosses auf ein Scheibenfeld das Schufsresultat selbstthätig angezeigt und gleichzeitig der durch den vorhergehenden Schufs in Bewegung gesetzte Anzeigetheil in seine Ruhestellung zurückgeführt wird. Die Schiefsscheibe selbst besteht in üblicher Weise aus einzelnen Scheibenfeldern (Ringsectoren), die vermittelst eines Bolzens in einer Rückwand geführt sind und unter Federwirkung wieder in die Ruhelage zurückkehren.
Eine Ausführungsform der vorliegenden Einrichtung ist in der Zeichnung schematisch zur Darstellung gebracht, und zwar zeigt:
Fig. ι eine Seitenansicht und
Fig. 2 eine Vorderansicht derselben.
In Fig. ι der Zeichnung ist nur das Hebelsystem einer Nummer zur Darstellung gebracht, und zwar erfolgt der Antrieb von dem doppelarmigen Hebel α b aus, der bei c drehbar gelagert ist und in einer der Anzahl der Scheibenfelder (Ringsectoren) entsprechenden Anzahl zur Anwendung zu gelangen hat. Das Unterende des Hebels α ist nun unter Zwischenschaltung eines drehbar gelagerten Winkelhebels d und geeigneter Schnurübertragungen ef mit dem drehbar gelagerten und an seinem äufsersten Ende mit einer Nummernscheibe g versehenen Anzeigehebel h verbunden.
Wie aus Fig. 2 der Zeichnung ersichtlich, wird die Schnur f durch das Gewicht der Scheibe g gespannt gehalten, und befindet sich die Scheibe in diesem Zustande verdeckt im Innern des Schiefsscheibengehäuses. Wird nun mittelst eines an dem federnd gelagerten Scheibenfeld i befestigten Stiftes k oder dergl. der Stange c durch ein Geschofs eine plötzliche Drehbewegung ertheilt, so erhält vorerst die Verbindungsschnur e, sodann der Hebel d und schliefslich die Verbindungsschnur f einen kurzen Ruck, welcher auf den Anzeigehebel h übertragen wird und bewirkt, dafs dieser in der Richtung des Pfeiles nach auswärts geschwungen wird, in welcher Lage die Nummernscheibe g aus dem Gehäuse der Scheibe heraustritt, so dafs die Nummernaufschrift und damit das Schufsergebnifs sichtbar wird. Den Hub des unteren Armes des Hebels h beschränkt nun ein drehbar gelagerter Rahmen /, an welchen im rechten Winkel ein Hebel in angeschlossen ist. Gegen diesen Hebel legt sich ein ebenfalls drehbar gelagerter Winkelhebel n, dem gegenüber sich ein pendelnd aufgehängter Rahmen 0 befindet. Der Arm b des Doppelhebels α b steht nun diesem Rahmen 0 gegenüber. Erfolgt ein Schufs, so wird aufser der oben beschriebenen Thätigkeit des Auslösens des Anzeigearmes h auch der Rahmen 0 in Schwingung versetzt, so dafs er am Hebel η anschlägt und dem Hebel m-, dem Rahmen / und gleichzeitig dem vorher ausgelösten Anzeigehebel h1 einen plötzlichen Stofs ertheilt, welcher nunmehr in seine Ruhelage zurückkehrt. Die Zwischenhebel / m η werden mittelst Federn oder Ausbalancirung selbst-
thätig in ihre Ruhelage zurückgeführt. Es erfolgt also mittelst dieser Anordnung durch den Doppelhebel α b gleichzeitig das Anzeigen des getroffenen Ringes, sowie das Aufheben und Inruhestellen des durch einen vorherigen Schufs in Thätigkeit gesetzten Anzeigearmes. Naturgemäfs kann diese Anzeigevorrichtung für sämmtliche Schiefsscheibenringe Anwendung finden und mittelst einer geeigneten Menge von Hebeln und entsprechenden Nummern mit verschiedenartigem Aufdrucke die Ringart und Richtung (hoch, seitlich, tief) angezeigt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Selbstanzeigende Schiefsscheibe, dadurch gekennzeichnet, dafs beim Ausweichen des getroffenen Scheibenfeldes (i) ein zweiarmiger Hebel (a b) in Drehung versetzt wird, welcher mittelst der Schnüre (ef) und des Winkelhebels (d) den die Anzeigescheibe (g) tragenden Hebel (h) aus der Ruhe- in die Anzeigestellung überführt und gleichzeitig mittelst des Pendels (o) und der Winkelhebel (n m I) die das Treffergebnifs des vorhergehenden Schusses anzeigende Scheibe zum Verschwinden bringt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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