DE1114786B - Dosiervorrichtung - Google Patents

Dosiervorrichtung

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DE1114786B
DE1114786B DEK31057A DEK0031057A DE1114786B DE 1114786 B DE1114786 B DE 1114786B DE K31057 A DEK31057 A DE K31057A DE K0031057 A DEK0031057 A DE K0031057A DE 1114786 B DE1114786 B DE 1114786B
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DE
Germany
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vessel
sieve
dosing device
tube
supply pipe
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Pending
Application number
DEK31057A
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English (en)
Inventor
August Klueber
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Individual
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Individual
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01JCHEMICAL OR PHYSICAL PROCESSES, e.g. CATALYSIS OR COLLOID CHEMISTRY; THEIR RELEVANT APPARATUS
    • B01J4/00Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices
    • B01J4/02Feed or outlet devices; Feed or outlet control devices for feeding measured, i.e. prescribed quantities of reagents
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B01PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES OR APPARATUS IN GENERAL
    • B01FMIXING, e.g. DISSOLVING, EMULSIFYING OR DISPERSING
    • B01F21/00Dissolving
    • B01F21/20Dissolving using flow mixing
    • B01F21/22Dissolving using flow mixing using additional holders in conduits, containers or pools for keeping the solid material in place, e.g. supports or receptacles
    • B01F21/221Dissolving using flow mixing using additional holders in conduits, containers or pools for keeping the solid material in place, e.g. supports or receptacles comprising constructions for blocking or redispersing undissolved solids

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)

Description

  • Dosiervorrichtung Die Erfindung betrifft eine Dosiervorrichtung für strömende Flüssigkeiten mit darin abgezweigtem Nebenstrom zum Lösen fester Stoffe und Einführen der erhaltenen Lösung in den Hauptstrom. Die bekannten Dosiervorrichtungen bestehen aus einem den Hauptstrom führenden Kopfstück, einem daran befestigten Gefäß für die zu lösenden Stoffe, in welchem eine siebartige Einlage vorgesehen ist, und einem Zuleitungsrohr, welches den durch die Bohrungen des Kopfstückes geleiteten und durch auswechselbare düsenförmige Einsätze regelbaren Nebenstrom bis unter die Siebeinlage leiten. Der Nebenstrom gelangt hierbei durch ein senkrecht abwärts geführtes Rohr zunächst bis an den Boden des Gefäßes und steigt dann durch die Schicht der dort sich gebildeten konzentrierten Lösung unter Mitnahme dieser konzentrierten Lösung auf, geht durch den oberen Teil des schräggestellten Sieb es hindurch und gelangt dann in die Hauptleitung.
  • Ein Nachteil der bekannten Geräte besteht darin, daß sich am Boden dieser Gefäße im Dosierraum feine oder gröbere Festteilchen absetzen, die sich in der umgebenden konzentrierten Lösung nicht mehr auflösen und bei Strömungsschwankungen mitgerissen werden und dann die engen Düsen verstopfen. Abgesehen von diesem Nachteil haben die bekannten Geräte auch noch den Mangel, daß erhebliche Dosierungsschwankungen sich nicht vermeiden lassen. Diese Dosierungsschwankungen entstehen dadurch daß nach längerem Stillstand die angesammelte konzentrierte Lösung bei plötzlich stärkerem und länger andauerndem Strom bald fortgespült wird.
  • Diese Nachteile werden gemäß der vorliegenden Erfindung dadurch vermieden, daß im Gefäß ein zweites, vom Niveau der eingefüllten festen Stoffe bis zum Boden des Gefäßes reichendes, das Zuleitungsrohr mit geringem Abstand umgebendes Rohr angeordnet ist, das unterhalb des waagerecht angeordneten Siebbodens Öffnungen aufweist.
  • Hierdurch entsteht im unteren Teil des umgebenden Rohres ein kleiner Vorratsraum für konzentrierte Lösung, die nach Verbrauch durch die Öffnungen in diesem umgebenden Rohr aus dem Gefäß nachströmt. Die kleinen unlöslichen Bestandteile aus der Substanz setzen sich außerhalb des umgebenden Rohres am Boden ab und werden nicht mitgerissen.
  • Der zwischen dem Zuleitungsrohr und dem umgebenden Rohr hochsteigende Nebenstrom reißt die konzentrierte Lösung aus dem unteren Teil hoch, und beim Aufsteigen ergibt sich in dem Zwischenraum zwischen den beiden Rohren eine gute Durchmischung des Nebenstromes mit der konzentrierten Lösung Eine vorübergehende Überdosierung oder eine nachfolgende Unterdosierung wird weitgehend vermieden, da die gesamte im Gefäß vorhandene konzentrierte Lösung nicht mit einemmal weggespült werden kann, sondern durch das umgebende Rohr daran gehindert wird, da die konzentrierte Lösung durch die Öffnungen im unteren Teil des umgebenden Rohres aus dem Behälter in das umgebende Rohr erst nachströmen muß.
  • Die Erfindung wird an Hand der Zeichnung beispielsweise näher erläutert, ohne dieselbe zu beschränken.
  • Die Dosiervorrichtung besteht aus dem Lösegefäß 1 und einem damit durch Schraub-, Steck-oder sonstigen Verschluß abnehmbar verbundenen durchbohrten, den Hauptstrom 2 führenden Deckel 3.
  • Vor und hinter einer in derHauptleitung befindlichen kreisförmigen Verengung 4 stellen zwei weitere Bohrungen 5 und 6 eine Verbindung mit dem Lösegefäß 1 her. Letzteres enthält vorzugsweise im unteren Drittel ein Sieb 7, auf das die zu lösende Füllsubstanz 8 aufgeschüttet wird. Es wird in der Mitte von einem vom Boden des Lösegefäßes bis über das Niveau der Füllsubstanz reichenden, oben offenen und unterhalb des Siebes mindestens eine seitliche Öffnung 9 aufweisenden Rohr 10 durchbrochen. In dieses Rohr mündet ein zweites, engeres, mit der Bohrung 5 und damit mit dem Hauptstrom verbundenes und bis unter das Sieb 7 sich erstreckendes Rohr 11.
  • Vor Inbetriebnahme der Dosiervorrichtung schraubt man das vorzugsweise ganz oder zum Teil durchsichtige Lösegefäß 1 vom Kunststoffdeckel 3 ab und füllt es etwa zu zwei Dritteln mit dem zu lösenden Stoff, anschließend völlig mit Wasser und verschraubt dann wieder mit dem Deckel 3.
  • Die sich nun bildende Lösung sinkt infolge ihres schweren spezifischen Gewichtes durch das Sieb 7 nach unten. Wird jetzt der Hauptstrom eingeschaltet, so wird wegen des Druckunterschiedes vor und nach der Stauscheibe 4 ein Teilstrom durch die Bohrung S und das Rohr 11 in das Rohr 10 gelangen. Da letzteres mindestens eine Öffnung 9 aufweist, wird ein Teil der unterhalb des Sieb es 7 befindlichen Lösung von dem zwischen den Rohren 10 und 11 nach oben fließenden Nebenstrom angesaugt und gelangt so über die zweite Bohrung 6 in den Hauptstrom. Die Bohrung 5 und gegebenenfalls auch die Bohrung 6 sind mit düsenartigen Verengungen versehen.
  • Da der Nebenstrom durch die besondere Führung nicht mit ungelöster Festsubstanz in Berührung kommt, können auch keine ungelösten Partikelchen, die zum Verstopfen der Düsen usw. Anlaß geben, mit fortgerissen werden. Ferner ist eine weitgehend von der Strömungsgeschwindigkeit unabhängige Dosierungsmöglichkeit gegeben. Trotz Schwankungen der Durchflußgeschwindigkeit um das 20fache betragen die dabei auftretenden Dosierungsschwankungen nur wenige Prozente und liegen damit in der Nähe der schon bei konstantem Durchströmen beobachtbaren Fehlergrenzen. Eine derartige Feindosierung wird mit keiner der bekannten Dosiervorrichtungen, welche nach dem Stauscheibenprinzip arbeiten, erreicht. Auch das Reinigen und Nachfüllen der Apparatur mit Impfstoff ist wesentlich einfacher und bequemer als bei anderen Vorrichtungen ähnlicher Art, da es möglich ist, das Sieb 7 nur mit dem Rohr 10, nicht aber mit der Wand des Gefäßes 1 fest zu verbinden.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Dosiervorrichtung für strömende Flüssigkeiten mit darin abgezweigtem Nebenstrom zum Lösen fester Stoffe und Einführen der erhaltenen Lösung in den Hauptstrom, bestehend aus einem den Hauptstrom führenden Kopfstück, einem trennbar daran befestigten Gefäß für die zu lösenden Stoffe, in welchem eine siebartige Einlage vorgesehen ist, und einem Zuleitungsrohr, welches den durch die Bohrungen des Kopfstückes geleiteten und durch auswechselbare düsenförmige Einsätze regelbaren Nebenstrom bis unter die Siebeinlage leitet, dadurch gekennzeichnet, daß im Gefäß ein zweites, vom Niveau der eingefüllten festen Stoffe bis an den Boden des Gefäßes (1) reichendes, das Zuleitungsrohr (11) mit geringem Abstand umgebendes Rohr (10) angeordnet ist, das unterhalb des Siebbodens geöffnet ist, z. B. Öffnungen (9) aufweist.
  2. 2. Dosiervorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Sieb (7) nur mit dem Rohr (10), nicht aber mit der Wand des Gefäßes (1) fest verbunden ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 886; »Heizung - Lüftung - Haustechnik«, 1954, S.117, deutsche Gebrauchsmuster Nr. 1 714 786, 1693118.
DEK31057A 1957-02-07 1957-02-07 Dosiervorrichtung Pending DE1114786B (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1251278B (de) * 1967-10-05
US4555347A (en) * 1982-11-15 1985-11-26 Dowd Dennis H O Iodine disinfection dispenser

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT165886B (de) * 1942-04-09 1950-05-10 Aake Henning Wallentin Einrichtung zur automatischen, dosierten Zuführung von Metaphosphat zu einer Flüssigkeit, die durch eine Leitung strömt
DE1693118U (de) * 1954-07-08 1955-02-17 Karl-Heinz Klein Dosiervorrichtung, insbesondere fuer zwecke der chemischen wasseraufbereitung mittels verhaeltnismaessig schwerloeslicher stoffe.
DE1714786U (de) * 1955-08-17 1956-01-05 August Klueber Dosiervorrichtung.

Patent Citations (3)

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