DE111456C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE111456C DE111456C DENDAT111456D DE111456DA DE111456C DE 111456 C DE111456 C DE 111456C DE NDAT111456 D DENDAT111456 D DE NDAT111456D DE 111456D A DE111456D A DE 111456DA DE 111456 C DE111456 C DE 111456C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- pattern
- sample
- drum
- disks
- sinkers
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04B—KNITTING
- D04B15/00—Details of, or auxiliary devices incorporated in, weft knitting machines, restricted to machines of this kind
- D04B15/66—Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements
- D04B15/68—Devices for determining or controlling patterns ; Program-control arrangements characterised by the knitting instruments used
- D04B15/74—Pattern drums
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Knitting Machines (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Mustertrommel ist für solche Strickmaschinen
bestimmt, bei denen die Nadeln in dem Nadelbette durch Vermittelung von Hakenplatinen
in oder aufser Arbeitsstellung gebracht werden, deren Ein- oder Ausrückung durch
Musterhebel erfolgt, welche mit je zwei Füfsen ausgestattet sind, die in verschiedenen parallelen
Ebenen in die mit Vorsprüngen und Ausschnitten ausgestatteten Nuthen einer Mustertrommel
eingreifen (Patentschrift 8246). Nach vorliegender Erfindung ist die Mustertrommel
aus verschieden gestalteten einzelnen Platten zusammengesetzt, von denen jede einem Theile
des ganzen Musters entspricht und die zur Bildung des ganzen Musters so neben einander
gereiht und zusammengehalten werden, dafs sie gegebenenfalls in anderer Zusammenstellung
und nach Bedarf auch unter Auswechselung einzelner bezw. auch aller Theile benutzt werden
können, um das Muster zu ändern. Hierdurch werden die Herstellungskosten der Mustertrommeln
verringert, aufserdem aber lä'fst sich durch Auswechseln oder andere Zusammenstellung
der einzelnen Scheiben eine grofse Mannigfaltigkeit der mit derselben Maschine herzustellenden Muster erzielen.
Der Gegenstand vorliegender Erfindung ist auf der Zeichnung dargestellt, wobei die mit
der Mustertrommel zusammenwirkenden Theile zum besseren Verständnisse mit gezeichnet und
im Nachstehenden auch mit erläutert sind, aber keinen Theil der Erfindung bilden.
Fig. ι zeigt einen' Theil der Mustertrommel
und die mit letzterer zusammenwirkenden Theile, Fig. 2 die Mustertrommel theils in der
Ansicht, theils im Schnitt, wobei der Mafsstab nur Y4 des in Fig. 1 gewählten beträgt. Fig. 3
ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 1, Fig. 4 ein Schnitt nach der Linie C-D in
Fig. i, Fig. 5 ein Schnitt nach der Linie E-F in Fig. ι, Fig. 6 ein Schnitt nach der Linie
G-H in Fig. 1. Fig. 7 zeigt einen Musterhebel von oben gesehen, Fig. 8 einen breiten
und einen schmalen Streifen, aus denen das Nadelbett gebildet wird, Fig. 9 den schmalen
Streifen schaubildlich, Fig. 10 eine andere Ausführungsform des Nadelbettes, wobei der
Mafsstab nur lj.2 des in Fig. 1 gewählten beträgt,
und Fig. 11 ist die zugehörige Seitenansicht.
Die Mustertrommel besteht aus den Scheiben α und b, welche an ihrem Umfang eingekerbt
oder ausgeschnitten sind. Die Scheiben α und b sind immer paarweise neben einander
angeordnet und werden in der aus Fig. 2 ersichtlichen Weise mittelst Kopfplatten
cd und der mit Muttern f versehenen Bolzen e zusammengehalten. Die Mustertrommel ist mit
der Welle g drehbar. Gewöhnlich bildet man man die eine Kopfplatte, ζ. B. d, als Zahnrad
zum Antriebe der Mustertrommel aus. Infolge des beschriebenen Aufbaues kann die Mustertrommel
leicht aus einander genommen und das Muster ganz oder theilweise geändert werden.
Die Musterhebel h haben Füfse, welche auf dem Umfange der Scheiben aufruhen und dadurch
das Arbeiten der Musterhebel h, sowie der Hakenplatinen i und der Nadeln k bestimmen.
Jeder Musterhebel hat Füfse 2 und 3,
welche zu beiden Seiten des Drehzapfens vom Musterhebel liegen. Der Fufs 2 befindet sich
im Eingriffe mit der Scheibe α und der andere Fufs 3 im Eingriffe mit der Scheibe b. Die
Vorsprünge auf den Scheiben α treffen gegen den Fufs 2 des Musterhebels und bewirken
dadurch ein Senken des Fufses der Hakenplatinen i. Dahingegen bewirken die Vorsprünge
auf den Scheiben b ein Anheben des Fufses der Hakenplatinen, sobald dieselben gegen den
Fufs 3 des Musterhebels treffen. In letzterem Falle werden die Platinen i verschoben, während
sie bei gesenkten Füfsen nicht mitgenommen werden. Entsprechend jeder Erhöhung auf der einen Scheibe des zusammengehörigen
Scheibenpaares befindet sich eine Vertiefung der anderen Scheibe dieses Paares, so dafs beim Anheben des einen Fufses der
andere Fufs sich frei senken kann. Um die beiden Füfse 2 und 3 gleichzeitig mit den
beiden Scheiben eines Paares in Eingriff zu bringen, ist der Musterhebel in der aus Fig. 7
ersichtlichen Weise gekröpft. Der Fufs 2 bewegt sich beständig in der zwischen den
vorstehenden Rändern zweier Scheiben α befindlichen Rinnen. Es ist daher keine weitere
Führung erforderlich, um die beiden Füfse des Musterhebels stets in der richtigen Lage
zu den Musterscheiben zu halten. Die Einschnitte in der Scheibe α haben eine solche
Tiefe, dafs der eingeschnittene Theil dieser Platte einen gröfseren Durchmesser besitzt als
die Scheibe b. Wenn daher eine Vertiefung der Scheibe α und der äufsere Rand der
Scheibe b an dem Fufse 2 des Musterhebels zusammenfallen, so ist noch eine genügend
tiefe Rinne vorhanden, um den Fufs aufzunehmen und ihn auf der Kante der Scheibe b
zu halten.
Die Musterhebel h werden in Bezug auf die betreffenden Paare von Musterscheiben α b in
geeignetem Abstande von einander gehalten. Dies geschieht durch Ansätze oder Verlängerungen
der höheren Platinen 0, welche einen Theil des Nadelbettes bilden. Die Platinen ο
wechseln mit den weniger hohen Platinen ρ ab, und die Nadeln bewegen sich in den
Räumen zwischen den benachbarten Platinen 0 und über der oberen Kante der Platinen p.
Fig. 8 veranschaulicht eine Platine ο und eine Platine p, welche mit einander vernietet sind.
Die Musterhebel h sind zwischen den Verlängerungen der Platinen 0 mittelst einer durch
Löcher r hindurchgehenden Stange q drehbar gelagert. Es ist nothwendig, dafs eine ganz
genaue Uebereinstimmung zwischen den Rinnen des Nadelbettes und den Rinnen der Mustertrommel
besteht. Um den geeigneten Abstand zwischen den· Platinen ο zu sichern, sind die
Schienen s tu an den betreffenden Seiten mit Rinnen versehen, welche die Kanten der Platinen
0 aufnehmen (Fig. 3, 4 und 5). Die Platinen 0 und ρ sind in der aus Fig. 8
und 9 ersichtlichen .Weise eingekerbt, um in der aus Fig. 1 ersichtlichen Weise über die
Schiene s zu greifen und so zuverlässig festgehalten zu werden. Nach Bedarf können
die Platinen 0 und p, sowie die Seitentheile w
des Nadelbettes durch Schraubenbolzen ν mit einander verbunden werden (Fig. 10 und 11).
Bei dieser Ausführungsform des Nadelbettes werden die Schienen s t und u fortgelassen
und Zwischenlegscheiben auf einen der Schraubenbolzen ν zwischen die Verlängerungen der breiten Platinen 0 gebracht. Die
Nadel ist am hinteren Ende aufsebosen, und
es ist ein Füllstück y in der Nadelrinne vorgesehen, in welches die Nadelplatine i greift.
Auf diese Weise werden die Nadel, das Füllstück und die Hakenplatine bei ihrer hin- und
hergehenden Bewegung in der betreffenden Nadelrinne zuverlässig geführt. Die Nadelplatine
i sowohl, als der zugehörige Musterhebel werden dabei in einer Verlängerung derselben
Nadelrinne geführt, welche· die zugehörige Nadel enthält.
Das beschriebene Nadelbett ist nur als Ausführungsbeispiel gegeben und kann nach Belieben
auch durch ein anderes ersetzt werden.
Claims (2)
1. Mustertrommel für Strickmaschinen, bei denen die Nadeln mit Hülfe von durch
Musterhebel mit zwei Füfsen verstellte Hakenplatinen in oder aufser Arbeitsstellung
gebracht werden, dadurch gekennzeichnet, dafs die die Musterhebel verstellende
Mustertrommel aus einzelnen Scheiben (a b) zusammengesetzt ist und so durch Auswechselung oder andere Gruppirung
der einzelnen Scheiben das Muster geändert werden kann.
2. Eine Mustertrommel der unter 1. gekennzeichneten Art, bei welcher die Scheiben
verschiedenen Durchmesser besitzen und so zusammengestellt sind, dafs die Kante.
der kleinen Scheibe den Boden einer Rinne zwischen den Kanten der benachbarten gröfseren Scheibe zur Führung der
Musterhebel bildet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE111456C true DE111456C (de) |
Family
ID=381195
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT111456D Active DE111456C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE111456C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931124C (de) * | 1951-08-17 | 1955-08-01 | Dubied & Cie Sa E | Jacquard-Flachstrickmaschine |
-
0
- DE DENDAT111456D patent/DE111456C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE931124C (de) * | 1951-08-17 | 1955-08-01 | Dubied & Cie Sa E | Jacquard-Flachstrickmaschine |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2432118A1 (de) | Flachstrickmaschine mit nadelvorwahl und maschenuebertrag | |
| DE3050591C2 (de) | Flachstrickmaschine mit einstelbarer Maschendichte | |
| DE111456C (de) | ||
| DE3023952A1 (de) | Kettenwirkmaschine | |
| DE3787150T2 (de) | Automatische Flachstrickmaschine. | |
| DE687091C (de) | Jacquard-Flachstrickmaschine zur selbsttaetigen Herstellung von einbettiger Petinetstrickware | |
| DE2728223A1 (de) | Nadelbett fuer flachstrick- und -wirkmaschinen | |
| DE1585493B2 (de) | Elektromagnetische Mustervorrichtung zum Steuern von jeder Fontur einer flachen Kulierwirkmaschine System Cotton zugeordneten und einzeln beweglich gelagerten Musterelementen | |
| DE1013031B (de) | Handstrickapparat fuer den Hausgebrauch | |
| DE2632891A1 (de) | Schloss fuer rundstrickmaschinen | |
| DE659895C (de) | Rundstrickmaschine mit schwenkbaren Stoessern o. dgl. | |
| DE50763C (de) | LAMB'sche Strickmaschine für unterlegte Farbmuster (Buntmuster-Strickmaschine) | |
| DE599514C (de) | Jacquard-Flachstrickmaschine | |
| DE695086C (de) | Waehlerglieder fuer Strick- oder Wirkmaschinen | |
| DE870155C (de) | Flache Kulierwirkmaschine | |
| DE424709C (de) | Strickmaschine mit Jacquardvorrichtung und dreiteiligen Nadeln | |
| DE861674C (de) | Fachbildungsvorrichtung | |
| DE96444C (de) | ||
| DE80073C (de) | ||
| DE644351C (de) | Rundstrickmaschine | |
| DE85444C (de) | ||
| DE2055300A1 (de) | Fadenführer Antriebseinrichtung fur V Bett Stnckmachinen | |
| DE869524C (de) | Waehlvorrichtung fuer Rundstrickmaschinen | |
| DE1585493C (de) | Elektromagnetische Mustervorrichtung zum Steuern von jeder Fontur einer flachen Kulierwirkmaschine System Cotton zugeordneten und einzeln beweglich gelagerten Musterelementen | |
| DE2332892C3 (de) | Flachstrickmaschine |