DE80073C - - Google Patents

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DE80073C
DE80073C DENDAT80073D DE80073DA DE80073C DE 80073 C DE80073 C DE 80073C DE NDAT80073 D DENDAT80073 D DE NDAT80073D DE 80073D A DE80073D A DE 80073DA DE 80073 C DE80073 C DE 80073C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D04BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
    • D04BKNITTING
    • D04B11/00Straight-bar knitting machines with fixed needles
    • D04B11/04Straight-bar knitting machines with fixed needles with two sets of needles

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Knitting Machines (AREA)

Description

KAISERLICHES ji
PATENTAMT.
Dieser neue Ränderstuhl ermöglicht, mit zwei, auch mehr verschiedenen Nadelfeinheiten zu arbeiten, d. h. es können z. B. auf ein und derselben Maschine 14- und 2onädelige Waaren gleichzeitig erzeugt werden.
Die Erfindung hat den Zweck, an Raum, Arbeitskräften sowie Kapital zu sparen.
Fig. ι zeigt die Maschine in der vorderen Ansicht.
Fig. 2 zeigt die Bewegung des Musterrades.
Fig. 3 zeigt die Maschine im Schnitt.
Fig. 4 zeigt die Details der Maschine.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, hat die Maschine aufser den beiden Hauptgestellwänden D und F auch eine mittlere Gestellwand E.
Die Abtheilung der Maschine zwischen Gestellwänden D und E ist nachstehend als Abtheilung A und die Abtheilung der Maschine zwischen Gestellwänden E und F als Abtheilung B benannt.
Abtheilung A der Maschine hat eine Nadelbarre N1 mit vier Fontouren I, II, III und IV, welche letztere sämmflich 20 nädelig (20 Nadeln auf einen Zoll) und Abtheilung B der Maschine hat eine Nadelbarre N mit vier Fontouren V, VI, VII und VIII, welche aber nur 14 nädelig (14 Nadeln auf einen Zoll) gefräst sind.
Der Ränderstuhl arbeitet bekanntlich für die Maschenbildung mit folgenden hauptsächlichen Organen (s. Fig. 3):
der Stühlnadelbarre N,
der Maschinennadelbarre M,
dem Abschlagblech P,
dem Abschlagkamm i?,
der Presse W,
dem Mühleisen T,
den Fadenführern b,
dem Fadenführmitnehmer b1,
der Röfschenbahn B1 mit den Röfschen r1 und
der Excenterwelle y.
Für die Bewegungen von WNM P T sind die Wellen Wx'2 χ5 x4 x3 angebracht und jede dieser Wellen hat in Abtheilung A wie B einen Hebelarm g* b*/* c4 α?4, welcher jeder am Ende eine Rolle trägt und mit einem Excenter in Berührung steht. In Fig. 3 ist der Uebersicht halber nur ein solcher Hebelarm £4 mit Rolle b'6 am Excenter b'2 gezeigt, während die Hebel ji gi C4 ji abgebrochen angedeutet sind.
p1 ist die Platine und s1 die Schwinge für die Platine.
Da nun bekanntlich jede Feinheit ein anderes Tempo bezw. andere Formen der Excenter bedingt, so sind sämmtliche Hebelwellen Wx1 xh x4 x3, welche für die Maschenbildung arbeiten, an der Mittelwand E zerschnitten, wodurch es möglich ist, dafs in Abtheilung A die vorerwähnten Apparate NMPRW und T eine andere Bewegung machen können als in Abtheilung -B der Maschine. Die Excenterwelle y ist nicht getheilt.
In Fig. ι ist nur eine solche getheilte Hebelwelle x1 und x2 für die Bewegung derMaschinennadelbarren N1 und N gezeichnet. Für JV1 arbeitet der Hebelarm a4 mit der Rolle a3 am Excenter α2, für N hingegen der Hebelarm £>4 mit der Rolle b3 am Excenter b2.
Ganz ebenso sind für die Bewegungen von WMP T (s. Fig. 3) die Hebelwellen Wx5X4X3 an der Mittelwand E getheilt und arbeitet eine jede dieser Wellen mit je einem Excenter und
Hebelarm in Abtheilung A wie in Abtheilung B der Maschine,
Schliefslich ist noch aus Fig. ι ersichtlich, dafs auch für Abtheilung A der Röfschenkasten A] mit den Röfschen r1, sowie die Fadenführschiene α mit dem Mitnehmer α1 arbeitet; für Abtheilung B arbeitet Röfschenkasten B1 mit den Röfschen r\ sowie die Fadenführschiene b mit dem Mitnehmer bl. Röfschenkasten A1 ist mit Röfschenkasten B1 durch die Stange d verbunden, welche letztere in g ihren Drehpunkt hat, während sie an f nach unten aufgeschlitzt ist. Beide Röfschenkasten werden durch die an der Excenterwelle γ befindliche Trommel i mit Hülfe des Hebels h und der Stange c zur Kulirbewegung gebracht.
Von den Röfschenkasten A1 und B1 werden auch die Mitnehmer^1 und al durch eine besondere Verbindung mit denselben hin- und herbewegt, somit also auch die Fadenführerschienen α und b.
Indem sä'mmtliche für die Maschenbildung arbeitenden Theile in Abtheilung A unabhängig von denjenigen in Abtheilung B arbeiten können, ist es möglich, einem jeden Organe in Abtheilung A oder B die verlangte Bewegung für die dort vorhandene Nadelfeinheit zu geben und demnach mit zweierlei Feinheiten zu arbeiten bezw. grobe und feine Waaren auf ein und derselben Maschine zu erzeugen. Will man dreierlei Feinheiten erzeugen, so wird die Maschine mit drei Abtheilungen bezw. zwei Mittelwänden E ausgeführt und so fort.
Weil für die Abtheilung A und B je eine Fadenführerschiene α und b, sowie je ein Mitnehmer al und bl angeordnet sind, ist es auch möglich, in Abtheilung A beispielsweise vier Zoll breite und in Abtheilung B sechs Zoll breite Waarenstücke gleichzeitig zu erzeugen oder umgekehrt, also verschiedentlich in Breite und Feinheit der Waarenstücke.
Da nun aber bei gleicher Kulirreihenzahl das i/).nädelige Waarenstück in Abtheilung B weif länger werden würde als das 20 nädelige Waarenstück in Abtheilung A, weil ja die 14er Masche gröfser und länger als die 20 er Masche, so ist die Maschine mit einer Vorrichtung versehen , welche die eine Abtheilung B derartig ausrückt, dafs eine Maschenbildung in den Fontouren V, VI, VII, VIII nicht mehr vor sich gehen kann, hingegen nur Abtheilung A der Maschine mit den Fontouren I, II, III, IV so lange allein arbeitet, bis das 20 er Waarenstück in Abtheilung A die genügende Länge erreicht hat, wie folgend beschrieben:
Sämmtliche Excenterhebel bi c4 d 4/4 g* in Abtheilung B der Maschine (s. Fig. 1 und 3) haben am Ende eine mit einer Nuth h versehene Rolle b3, in welche Nuth je eine Gabel s greift. Sämmtliche Gabeln s sind an der Zugstange m befestigt. Es ist nur ein solcher Excenterhebel mit Rolle und Gabel in Fig. 3 angegeben.
Soll nun Abtheilung B der Maschine nicht arbeiten bezw. ist in dieser Abtheilung das Waarenstück lang genug, so rückt die Stange m nach links, wodurch die Hebelrollen b3 von den Excentern b2 gebracht werden und dadurch der Stillstand der Organe N M PR und T bewerkstelligt wird.
Die Verrückung der Stange m wird selbstthätig dadurch erzielt, dafs das Musterrad ρ mit den seitlich angebrachten Schraubenköpfen q mittelst des Excenters m3, des Zwischenhebels m2 und des Schalthebels m[ zahnweise in Richtung des Pfeiles fortgestofsen wird, und dafs dann die Schraubenköpfe q den sich in r drehenden Hebel 0 so bewegen, dafs eine Verrückung der Stange m nach links, wie in Fig. 4 ersichtlich, eintritt.
Mit der Verrückung der Stange m nach links wird aber auch der Röfschenkasten B1, sowie der mit diesem in Verbindung stehende Mitnehmer b1 und die Fadenführerschiene b in Abtheilung B der Maschine dadurch zum Stillstand gebracht, dafs der an m ebenfalls angebrachte und in r2 bewegliche Hebel k mit seinem oberen Ende die Stange d vom Bolzen f lüftet und daher d nicht mehr angreifen kann.
Fig. 4 zeigt diese Ausrückung, sowie die Verrückung der Rollen b3 vom Excenter b'2.
Ist das Musterrad ρ so' weit fortgestofsen, dafs die Schraubenköpfe q dem Hebel ο nicht mehr Widerstand geben, so bringt die Feder η die Stange m, somit auch die Rollen b3 und die Stange d in ihre ursprüngliche Lage und die Maschine arbeitet wieder mit beiden Abtheilungen A und B.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein flacher Wirkstuhl, auf welchem gleichzeitig mehrere Waarenstücke verschiedener Feinheit, Länge und Breite neben einander dadurch hergestellt werden können, dafs die Arbeitsorgane der Nadelabtheilungen (A B) verschiedener Feinheit eine gesonderte Bewegung von einer gemeinsamen Excenterwelle (y) aus empfangen, die auf den einer jeden solchen Nadelabtheilung zugehörigen Excentern ruhenden Laufrollen gleichzeitig durch seitliche Verschiebung ausgerückt und die Röfschenkasten und Fadenführschienen dieser Äbtheilung von den übrigen entkuppelt und stillgesetzt werden können.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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