DE1112331B - Bindevorrichtung fuer Erntemaschinen - Google Patents
Bindevorrichtung fuer ErntemaschinenInfo
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- DE1112331B DE1112331B DEF23081A DEF0023081A DE1112331B DE 1112331 B DE1112331 B DE 1112331B DE F23081 A DEF23081 A DE F23081A DE F0023081 A DEF0023081 A DE F0023081A DE 1112331 B DE1112331 B DE 1112331B
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- receptacle
- binding device
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01D—HARVESTING; MOWING
- A01D59/00—Equipment for binding harvested produce
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Binders And Loading Units For Sheaves (AREA)
- Harvesting Machines For Specific Crops (AREA)
Description
Die Erfindung bezieht sich auf Bindevorrichtungen für Erntemaschinen, bei denen das aus Hahnen bestehende
Erntegut in einen Aufnahmebehälter oder Raum gefördert wird, aus dem es in zusammengebundenem
Zustand bündelweise ausgestoßen wird.
Die bekannten Bindevorrichtungen, die mit Bindegarn arbeiten, weisen verschiedene Nachteile auf, die
unter anderem im Abreißen des Garns, Verlust desselben und der Schwierigkeit bestehen, die Bündel
wieder aufzubinden. Außerdem sind die bekannten Vorrichtungen verhältnismäßig kompliziert. Die Aufgabe
der Erfindung besteht darin, diese Nachteile zu vermeiden.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß an einer Bindevorrichtung der eingangs beschriebenen Art
dadurch gelöst, daß die einzelnen Bündel durch übergestreifte, aus dehnbarem Werkstoff bestehende Ringe
zusammengehalten werden. Dadurch wird der Gebrauch von Bindegarn völlig vermieden. Die Ringe,
die vorzugsweise aus Gummi bestehen, können wiederverwendet und leicht von den Bündeln abgestreift
werden. Außerdem ist die erfindungsgemäße Bindevorrichtung einfach im Aufbau.
Im einzelnen wird das Binden des Ernteguts vorteilhaft dadurch bewerkstelligt, daß die Ringe außen
auf die Wand des Aufnahmebehälters unter Spannung aufgebracht sind, wobei ein federndes Glied versucht,
die Ringe in Richtung auf eine Stirnkante des Behälters hin zu verschieben und wobei der Aufnahmebehälter
mit der Stirnkante und einer Auflagefläche der Erntemaschine eine ventilartige Zumeßvorrichtung
bildet, die beim Abheben des längsverschiebbaren Behälters von der Anlagefläche einen Ringspalt
freigibt, so daß ein Ring über die Stirnkante schlüpft und das im Behälter befindliche Bündel umfaßt.
Zweckmäßig wird der Aufnahmebehälter durch ein an den Stirnseiten offenes Rohr oder einen ebensolchen
Kasten gebildet.
Eine gegen Beschädigung geschützte Unterbringung der Ringe wird dadurch erreicht, daß der Aufnahmebehälter
doppelte Wände aufweist, wobei der Zwischenraum zwischen den Wänden als Magazin für die
Ringe dient.
Zweckmäßig bestehen die Ringe aus Gummi, damit sie im Gegensatz zu dem üblichen Bindegarn
so wetterfest sind, daß sie wiederverwendet werden können.
Das Abheben des Aufnahmebehälters von der Anlagefläche kann vorteilhaft durch hydraulische oder
pneumatische Verstelleinrichtungen geschehen, dessen Kraftglieder an dem Aufnahmebehälter und an
der Erntemaschine angreifen.
Bindevorrichtung für Erntemaschinen
Anmelder:
Richard Freund,
Mannheim-Gartenstadt, Wotanstr. 70
Mannheim-Gartenstadt, Wotanstr. 70
Richard Freund, Mannheim-Gartenstadt,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand an dem Beispiel eines Ackerschleppers mit Frontmähwerk
dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Teilschnitt im Aufriß durch die mit der erfindungsgemäßen Bindevorrichtung ausgerüsteten
Erntemaschine,
Fig. 2 einen Längsschnitt im Grundriß längs der Linie A -B in Fig. 1, welcher Einzelheiten der erfindungsgemäßen
Bindevorrichtung zeigt.
Der eigentliche Ackerschlepper 1 trägt eine Mähvorrichtung 2, die an der Vorderseite angebracht ist
und mittels eines Hubzylinders 3 gehoben und gesenkt werden kann. Das gemähte, aus Getreide- oder
Grashahnen bestehende Erntegut wird von dem Haspel 4 erfaßt und in den Trichter 5 befördert. Von
dort gelangt es unter dem Einfluß der Transportwalze 6 in den Aufnahmebehälter 7, dessen Innenwand
ein an den Stirnseiten offenes Rohr 8 ist. Das Rohr 8 ist von einem weiteren Rohr 9 umgeben. Die
beiden Rohre 8 und 9 sind durch einen ringförmigen Verschlußdeckel 10 miteinander verbunden und bilden
einen Zwischenraum 11, der als Magazin für die Ringe 12 dient. In dem Zwischenraum 11 befinden
sich außerdem die Druckfedern 13 und der Druckring 14, der das Bestreben hat, die Gummiringe 12
in Richtung auf die Kante 15 des Rohres 8 hin zu verschieben. Die Kante 15 bildet mit der Anlagefläche
16 der am Schlepper 1 angebrachten Erntemaschine eine ventilartige Zündvorrichtung, die
beim Abheben des Rohres 8 von der Fläche 16 einen Ringspalt 17 freigibt, durch den der vorderste Ring
12 über die Kante 15 schlüpft und das nicht dargestellte, im Innneren des Aufnahmebehälters 7 befindliche
Bündel von Getreide- oder Grashahnen umfaßt. Das Abheben des Aufnahmebehälters 7 von der
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Hache 16 geschieht mit Hilfe der Hydraulikzylinder
18, die an dem äußeren Rohr 9 befestigt sind und deren Kolbenstangen 19 sich an der Anlagefiäche 16
abstützen. Das Abheben des Aufnahmebehälters 7 wird entweder von Hand oder auf nicht dargestellte
Weise automatisch, beispielsweise nach einer bestimmten Zahl von Umdrehungen des Haspels 4, gesteuert,
ebenso wie das Öffnen der Klappe 20, wobei ein nicht gezeigter Greifer das Bündel aus dem Aufnahmebehälter
7 auf die Rutsche 21 und von da auf den Boden wirft. Eine Hydraulikpumpe 22 liefert für
die Betätigungen die nötige Antriebskraft. Das zeitliche Auftreten des Abhebens des Aufnahmebehälters
7 und das kurz danach erfolgende Öffnen der Klappe 20 ist so eingerichtet, daß sich in dem Aufnahmebehälter
7 ein diesen mindestens nahezu ausfüllendes Bündel von Erntegut ansammelt, bevor ein
Ring 12 übergestreift wird. Die Klappe 20 wird durch einen Hydraulikzylinder 23 betätigt. Der Aufnahmebehälter
7 ist mit Hilfe der Lasche 24 an dem Schlepper 1 befestigt, und zwar so, daß der Aufnahmebehälter
7 sich in einem nicht gezeigten Langloch verschieben kann. In den Hydraulikzylindern 18
befinden sich nicht sichtbare Rückholfedern, die den Aufnahmebehälter 7 auf die Auflagefläche 16 pressen,
wenn die Zylinder 18 nicht mit Flüssigkeitsdruck beaufschlagt sind. Zum Einlegen der Ringe 12 kann
der Verschlußdeckel 10 entfernt werden.
Claims (6)
1. Bindevorrichtung für Erntemaschinen, bei denen das aus Halmen bestehende Erntegut in
einen Aufnahmebehälter gefördert wird, aus dem es in zusammengebundenem Zustand bündelweise
ausgestoßen wird, gekennzeichnet durch eine maschinelle Einrichtung, welche die jeweils zur Bildung
eines Bündels bestimmten Hahne durch Überstreifen eines aus dehnbarem Werkstoff bestehenden
Ringes (12) zusammenschnürt.
2. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (12) außen auf die
Wand (8) des Aufnahmebehälters (7) unter Spannung aufgebracht sind, wobei ein federndes Glied
(13, 14) die Ringe (12) in Richtung auf eine Stirnkante (15) des Aufnahmebehälters drückt
und wobei der Aufnahmebehälter (7) mit der Stirnkante (15) und einer Anlagefläche (16) der
Erntemaschine (1) eine ventilartige Zumeßvorrichtung bildet, die beim Abheben des längsverschiebbaren
Behälters (7) von der Anlagefläche (16) einen Ringspalt (17) freigibt, so daß ein Ring (12) über die Stirnkante (15) schlüpft
und das im Behälter (7) befindliche Bündel umfaßt.
3. Bindevorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Aufnahmebehälter
(7) durch ein an den Stirnseiten offenes Rohr (8) oder einen ebensolchen Kasten gebildet
wird.
4. Bindevorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der
Aufnahmebehälter (7) doppelte Wände (8,9) aufweist, wobei der Zwischenraum (11) zwischen
den Wänden als Magazin für die Ringe (12) dient.
5. Bindevorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Ringe (12) aus Gummi
bestehen.
6. Bindevorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abheben des Aufnahmebehälters
(7) von der Auflagefläche (16) durch hydraulische oder pneumatische Verstelleinrichtungen
(18) geschieht, dessen Kraftglieder (18, 19) an dem Aufnahmebehälter (7) und an der
Erntemaschine (1) angreifen.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 414094, 891 943;
deutsche Patentanmeldung H 1528 III/45c (bekanntgemacht am 13. 8. 1953).
Deutsche Patentschriften Nr. 414094, 891 943;
deutsche Patentanmeldung H 1528 III/45c (bekanntgemacht am 13. 8. 1953).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 109 650/26 7.61
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF23081A DE1112331B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Bindevorrichtung fuer Erntemaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEF23081A DE1112331B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Bindevorrichtung fuer Erntemaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1112331B true DE1112331B (de) | 1961-08-03 |
Family
ID=7090701
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF23081A Pending DE1112331B (de) | 1957-05-23 | 1957-05-23 | Bindevorrichtung fuer Erntemaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1112331B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891943C (de) * | ||||
| DE414094C (de) * | 1925-05-20 | Vilhelm Irgens Pettersson | Maschine zur Bildung von zylindrischen Hohlkoerpern aus geschnittenen Graesern, Halmfruechten u. dgl. als Garbenersatz |
-
1957
- 1957-05-23 DE DEF23081A patent/DE1112331B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE891943C (de) * | ||||
| DE414094C (de) * | 1925-05-20 | Vilhelm Irgens Pettersson | Maschine zur Bildung von zylindrischen Hohlkoerpern aus geschnittenen Graesern, Halmfruechten u. dgl. als Garbenersatz |
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