DE1111441B - Fingerring mit Steinfassung und Verfahren zu dessen Herstellung - Google Patents

Fingerring mit Steinfassung und Verfahren zu dessen Herstellung

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Publication number
DE1111441B
DE1111441B DER27017A DER0027017A DE1111441B DE 1111441 B DE1111441 B DE 1111441B DE R27017 A DER27017 A DE R27017A DE R0027017 A DER0027017 A DE R0027017A DE 1111441 B DE1111441 B DE 1111441B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
ring
ring rail
stone setting
riveted
rail
Prior art date
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Pending
Application number
DER27017A
Other languages
English (en)
Inventor
Roman Roesler
Franz Simm
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Roman Roesler & Co
Original Assignee
Roman Roesler & Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Roman Roesler & Co filed Critical Roman Roesler & Co
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Publication of DE1111441B publication Critical patent/DE1111441B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D53/00Making other particular articles
    • B21D53/44Making other particular articles fancy goods, e.g. jewellery products
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44CPERSONAL ADORNMENTS, e.g. JEWELLERY; COINS
    • A44C9/00Finger-rings

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Adornments (AREA)

Description

  • Fingerring mit Steinfassung und Verfahren zu dessen Herstellung Die Erfindung betrifft einen Fingerring mit Steinfassung, bei dem die beiden nach außen gewinkelten Enden der Ringschiene im Boden der Steinfassung vernietet sind, sowie ein Verfahren zu dessen Herstellung.
  • Bei einem bekannten Fingerring deser Art sind im Boden der Steinfassung zwei Öffnungen vorgesehen, die durch einen schmalen Steg voneinander getrennt sind. Die Ringschienenenden werden in je eine der Öffnungen eingeschoben und dort vernietet. Wenn die Ringschiene nicht geschlitzt wird, dann ist die Befestigung der Ringschiene an der Steinfassung ausreichend stabil. Wird jedoch die Ringschiene geschlitzt, dann reicht die Festigkeit der Verbindung der Ringschiene mit der Steinfassung nicht aus. Den einzelnen Ringschienenteilen fehlt die gegenseitige Verbindung, und bei jeder Verformung der Ringschiene wird auch die Steinfassung verformt bzw. beansprucht, und es besteht die Gefahr einer Lockerung der Nietverbindung.
  • Im allgemeinen wird daher bei Ringen mit geschlitzter Ringschiene eine andere Verbindung der Ringschiene mit der Steinfassung benutzt. Dabei weist sowohl der Fassungsboden als auch die Ringschiene eine Bohrung auf, in die ein Niet eingeführt werden kann. Eine solche Befestigung der Ringschiene ist auch dann noch ausreichend fest, wenn die Ringschiene geschlitzt ist. Bei der Herstellung ist jedoch eine größere Anzahl von Arbeitsgängen erforderlich, so daß diese Herstellungsart als aufwendig bezeichnet werden muß. Der Herstellungspreis derartiger einfacher Schmuckringe muß nämlich extrem niedrig gehalten werden, was sich nur erreichen läßt, wenn entweder für die Herstellung Maschinen eingesetzt werden können oder wenn die Handfertigung in einfachster Weise möglich ist. Schnell laufende Maschinen lassen sich aber nur dann anwenden, wenn der Herstellungsvorgang sehr einfach gestaltet ist. Andererseits soll auch auf die Schlitzung der Ringschiene nicht verzichtet werden, da diese den Vorteil hat, daß das erforderliche Sortiment wesentlich vereinfacht werden kann. Eine geschlitzte Ringschiene läßt sich in einfacher Weise den verschiedenen Fingerabmessungen anpassen.
  • Die Erfindung geht von einem Fingerring mit einer Steinfassung aus, bei dem die beiden nach außen gewinkelten Enden der Ringschiene im Boden der Steinfassung vernietet sind. Die Erfindung schlägt vor, daß die in Reifform gebogene Ringschiene mit ihren etwa parallel zueinander verlaufenden Enden in einer für beide Enden gemeinsamen Öffnung des Bodens der Steinfassung gemeinsam vernietet sind und die Ringschiene in an sich bekannter Weise geschlitzt ist.
  • Überraschenderweise hat sich herausgestellt, daß dann, wenn im Boden der Fassung nur ein Nietloch für die beiden Enden der Ringschiene vorgesehen ist und in diesem die beiden Ringschienen gemeinsam vernietet werden, eine sehr große Festigkeit dieser Nietverbindung erhalten werden kann. Die beiden Enden der als Band oder Draht ausgebildeten Ringschiene stützen sich auf diese Weise nicht nur im Boden der Fassung ab, sondern die beiden vernieteten Enden werden beim Nietvorgang gegeneinandergepreßt und bilden dicht aneinanderliegende, sich teilweise verzahnende Flächen. Die Festigkeit der Verbindung hängt somit nicht bzw. nicht nur von der Stärke des Fassungsbodens ab, sondern wird im wesentlichen durch die Aneinander- und Ineinanderpressung der gemeinsam vernieteten Enden bestimmt. Die Festigkeit der Verbindung der beiden Enden ist dabei groß genug, daß die Ringschiene durchgeschnitten bzw. geschlitzt werden kann, um einen offenen Reif zu erhalten, ohne daß dadurch die sichere Verankerung am Fassungsboden verlorengeht.
  • Es ist klar, daß bei der Erfindung die gemeinsame Vernietung den erfindungsgemäßen Erfolg nur dann mit sich bringt, wenn die Ringschienenenden in eine gemeinsame Öffnung eingeschoben sind. Werden bei dem obenerwähnten bekannten Fingerring mit zwei durch einen schmalen Steg voneinander getrennten Öffnungen für die Ringschienenenden die beiden Enden gemeinsam vernietet, dann wird wegen des Abstandes der beiden Enden keine Verzahnung bzw. Verklammerung der beiden Ringschienenenden erreicht.
  • Ein besonderer Vorteil der erfindungsgemäßen Ausbildung besteht darin, daß für die Verbindung der Steinfassung mit der Ringschiene keine zusätzlichen Teile notwendig sind, deren Einführung in die Fassung oder in die Ringschiene eine maschinelle Herstellung erschweren oder unmöglich machen würde. Bei der praktischen Herstellung ist im wesentlichen nur die Ringschiene in Reifform zu biegen, die Enden des Reifes sind in das Nietloch einzuführen, zu vernieten, und der Reif ist zu schlitzen.
  • Die Erfindung betrifft ferner ein Verfahren zur Herstellung eines Schmuckringes, das dadurch gekennzeichnet ist, daß die nach außen gewinkelten Enden der zunächst umgeschlitzten Ringschiene in das Nietloch des Fassungsbodens eingeführt werden und die Ringschiene erst aufgeschnitten wird, wenn die Enden der Ringschiene durch die Nietverbindung an ihrer Berührungsfläche ineinander verzahnt sowie am Fassungsboden gehalten werden. Dabei kann der Schlitzvorgang beispielsweise unmittelbar anschließend an den Nietvorgang erfolgen. Eine Schlitzung vor der Vornahme der Nietverbindung ist an sich möglich, jedoch weniger empfehlenswert, da dann besondere Maßnahmen zur exakten gegenseitigen Zuordnung der beiden Ringschienenteile notwendig werden.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht des Ringes, teilweise im Schnitt während der Herstellung, Fig. 2 eine schematische Darstellung des Nietvorganges, Fig.3 eine Seitenansicht des Ringes nach der Schlitzung des Reifes, Fig.4 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie IV-IV in Fig. 3; Fig. 5 eine Seitenansicht des fertigen Ringes, Fig. 6 eine andere Seitenansicht des Ringes und Fig.7 einen Schnitt entsprechend der Schnittlinie VII-VII in Fig. 5.
  • Ein gebräuchliches Band- oder Drahtmaterial, insbesondere aus Aluminium, wird zu der reifförmigen Ringschiene 1 geformt. Die Enden 2, 3 sind nach außen gewickelt und verlaufen im wesentlichen parallel zueinander. Diese Enden 2, 3 sind in eine öffnung 4 des Bodens 5 der Fassung 6 eingeführt. Zum Nietvorgang sind der Nietstempel 7 und das Widerlager 8 erforderlich. Beim Nietvorgang wird die Berührungsfläche 9 der beiden Enden 2 und 3 der Ringschiene 1 unregelmäßig verformt und eine Verklammerung oder Verzahnung der Enden 2, 3 erreicht. Die Verformung beim Nietvorgang bewirkt ferner eine Verklammerung der Enden 2, 3 im Boden 5, und zwar einerseis durch die Vergrößerung des Querschnittes der Enden 2, 3 in der Öffnung 4 und durch die Bildung der Schließköpfe.
  • In dem Ausführungsbeispiel ist nach dem Nietvorgang (Fig. 2) die Ringschiene 1 mit einem Schlitz 10 versehen worden, so daß die beiden Ringschienenteile 11, 12 parallel nebeneinanderliegen.
  • Schließlich wird der Fingerring fertig bearbeitet, mit den Zierteilen 13 und dem Stein 14 versehen, der durch die Klammern 15 in der Steinfassung 6 gehalten ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1.. Fingerring mit Steinfassung, bei dem die beiden nach außen gewinkelten Enden der Ringschiene im Boden der Steinfassung vernietet sind, dadurch gekennzeichnet, daß die in Reifform gebogene Ringschiene (1) mit ihren etwa parallel zueinander verlaufenden Enden (2, 3) in einer für beide Enden (2, 3) gemeinsamen Öffnung (4) des Bodens (5) der Steinfassung (6) gemeinsam vernietet sind und die Ringschiene (1) in an sich bekannter Weise geschlitzt ist.
  2. 2. Verfahren zur Herstellung eines Schmuckringes nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die nach außen gewinkelten Enden (2, 3) der zunächst ungeschützten Ringschiene (1) in das Nietloch (4) des Fassungsbodens (5) eingeführt werden und die Ringschiene (1) erst aufgeschnitten wird, wenn die Enden (2, 3) der Ringschiene (1) durch die Nietverbindung an ihrer Berührungsfläche (9) ineinander verzahnt sowie am Fassungsboden (5) gehalten werden. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1730 379.
DER27017A 1959-12-29 1959-12-29 Fingerring mit Steinfassung und Verfahren zu dessen Herstellung Pending DE1111441B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2612379A1 (fr) * 1987-03-19 1988-09-23 Maty Fabrication Procede de fixation d'un element decoratif sur un support, et article de bijouterie ainsi fabrique

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1730379U (de) * 1956-04-25 1956-09-20 Emil Sohni Bijouteriefabrik Fingerring mit chaton und schmuckauflage.

Patent Citations (1)

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