DE110993C - - Google Patents
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Classifications
-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C10—PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
- C10J—PRODUCTION OF PRODUCER GAS, WATER-GAS, SYNTHESIS GAS FROM SOLID CARBONACEOUS MATERIAL, OR MIXTURES CONTAINING THESE GASES; CARBURETTING AIR OR OTHER GASES
- C10J3/00—Production of combustible gases containing carbon monoxide from solid carbonaceous fuels
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
- Organic Chemistry (AREA)
- Feeding And Controlling Fuel (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
ENTSCHRIFT
KLASSE 24: Feuerungsanlagen.
E. SCHMATOLLA in BERLIN.
Gaserzeuger.
Gaserzeuger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Mai 1899 ab.
Die Neuerung bezieht sich auf einen Erzeuger für wasserstoffhaltiges Gas (Wasseroder
Mischgas).
Beim Arbeiten auf Wassergas werden durch den Zersetzungsvorgang beträchtliche Wärmemengen
verbraucht, so dafs es schwer ist, in derartigen Gaserzeugern die erforderliche Temperatur
zu erhalten.
Um diesem Uebelstand abzuhelfen, wird der Raum unter dem Roste in mehrere Abtheilungen
getheilt, welche von einander durch Scheidewände getrennt sind. Der Wasserdampf
wird dabei nur in die eine oder in einen Theil der Abtheilungen eingeblasen, während
in den beiden anderen Abtheilungen gewöhnliches Gas (Luftgas) erzeugt wird.
Bei der dargestellten Ausführungsform ist der R.ost in drei Theile getheilt, und wird der
Wasserdampf nur unter den mittleren Rost eingeblasen, welcher durch Scheidewände von
den beiden anderen Abtheilungen getrennt ist. Der mittlere Rost d ist dabei zweckmäfsig
etwas tiefer gelegt, wie die beiden seitlichen Roste b, c.
Der auf Wassergas betriebene Theil der Füllung ist in Fig. 1 durch eine besondere
Schraffirung gekennzeichnet. Dieser Theil bildet gewissermafsen einen Kegel und nimmt
den Ueberschufs der Wärme der beiden anderen Theile des Gaserzeugers auf.
Man kann auch in den beiden seitlichen Theilen Wassergas und in dem mittleren Theile
Luftgas erzeugen. Bei gröfseren Gaserzeugern kann man mehr als drei getrennte Abtheilungen
anwenden und abwechselnd in ihnen Wassergas und Luftgas erzeugen.
Um den Betrieb des Gaserzeugers unterbrechen zu können, ist nach Fig. 2 aufser dem
oberen Gasabzugskanale i dicht über dem mittleren Rost d ein Kanal g angebracht, welcher
entweder durch den Kanal ρ mit der Esse oder durch den Kanal h unmittelbar mit dem Gaskanale
verbunden werden kann. Zum Abschlüsse dient die Drosselklappe q und das
Tellerventil k.
Soll der Gaserzeuger des Abends aufser Betrieb gesetzt werden, so sperrt man den Gaskanal
i ab und leitet die über dem Roste d entwickelten Feuergase nach der Esse. Die
beiden seitlichen Feuerräume werden dabei zweckmäfsig geschlossen, während nur der
mittlere offen gehalten wird. Es kann auf diese Weise, ohne erheblichen Brennstoffaufwand,
der Ofen die ganze Nacht über in Glut erhalten werden.
Claims (2)
1. Gaserzeuger, dadurch gekennzeichnet, dafs der Rostraum durch Scheidewände oder
dergl. in mehrere Abtheilungen getheilt ist, so dafs man die einzelnen Theile getrennt
auf Luftgas und Wassergas arbeiten lassen kann.
2. Bei dem in Anspruch 1 gekennzeichneten Gaserzeuger die Anordnung, dafs der eine
Theil des Rostes, zweckmäfsig der mittlere, tiefer gelegen ist, und dafs dieser Theil
durch einen kurz über dem Roste mündenden Abzugskanal unmittelbar mit der Esse oder den Gaskanälen verbunden werden
kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
BERLIN. GEDRUCKT IN DER REICHSDRUCKEREI,
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110993C true DE110993C (de) |
Family
ID=380768
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110993D Active DE110993C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110993C (de) |
-
0
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