DE219323C - - Google Patents

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DE219323C
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heating
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flue
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C10PETROLEUM, GAS OR COKE INDUSTRIES; TECHNICAL GASES CONTAINING CARBON MONOXIDE; FUELS; LUBRICANTS; PEAT
    • C10BDESTRUCTIVE DISTILLATION OF CARBONACEOUS MATERIALS FOR PRODUCTION OF GAS, COKE, TAR, OR SIMILAR MATERIALS
    • C10B5/00Coke ovens with horizontal chambers
    • C10B5/02Coke ovens with horizontal chambers with vertical heating flues

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Materials Engineering (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Waste-Gas Treatment And Other Accessory Devices For Furnaces (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 10«. GRUPPE
Liegender Koksofen mit senkrechten Heizzügen.
Zusatz zum Patente 186076 vom 17. März 1903.
Patentiert im Deutschen Reiche vom 27. November 1907 ab. Längste Dauer: 16. März 1918.
In dem Patent 186076 ist ein liegender Koksofen mit senkrechten Heizzügen geschützt, welcher sich durch die vereinigte Anwendung des Regenerativluftbetriebes und eines Kanalsystemes kennzeichnet, bei dem jedem zweiten Heizzug oder jeder zweiten Heizzuggruppe derselben Ofenwand Heizgase und Verbrennungsluft zugeführt werden, während die Abgase durch jeden ersten Heizzug oder jede erste Heizzuggruppe dieser Ofenwand abfallen oder umgekehrt. Die vorliegende Erfindung betrifft eine weitere Ausbildung des durch das Patent 186076 geschützten Koksofens, und zwar dadurch, daß je zwei nebeneinander oder-getrennt liegende Heizzüge oder Heizzuggruppen einer Heizwand so von den anderen Heizzügen oder Gruppen abgeschlossen werden, daß nur immer die miteinander in Verbindung stehenden Züge oder Zuggrüppen zusammenarbeiten und somit in einem Zug bzw. einer Gruppe der verbundenen Züge oder Gruppen die entgegengesetzte Zugrichtung herrschen kann als in dem benachbarten Zug oder der benachbarten Zuggruppe. Die Verbindung der zusammenarbeitenden Züge oder Heizzuggruppen kann durch wagerechte Scheidewände bewerkstelligt w.erden, welche am oberen Ende der Heizzüge angeordnet sind und die zusammenarbeitenden Züge oder Gruppen von den übrigen Heizzügen oder Gruppen abschließen. Jedoch könnte man auch senkrechte Wände am Oberende der Heizzüge derart anbringen, daß der Gasstrom in jedem Heizzug bzw. in jeder Heizzuggruppe in zwei Teile am Oberende zerlegt wird, welche voneinander und von den übrigen Gasströmen der Heizwand getrennt bleiben und nach, den benachbarten, ebenfalls am Oberende geteilten Heizzügen bzw. Heizzuggruppen abfallen. Bei Ausgestaltung des Koksofens nach vorliegender Erfindung wird eine besonders gute Verteilung der Hitze in den Ofenwandungen erreicht.
In den Zeichnungen sind in den Fig. 1 bis 4 verschiedene Ausführungsbeispiele der Anordnung der Heizzüge vollkommen schematisch im senkrechten Schnitt durch eine Ofenwandung dargestellt.
Die Regeneratoren, die Verkokungsräume und die Zuleitungen für das. Gas und die Luft sind in irgendwelcher bekannten Weise bei dem Koksofen angeordnet und als nebensächlich für das Verständnis der Erfindung in den Zeichnungen nicht dargestellt. Nach Fig. 1 sind die Heizzüge einer Ofenwand beispielsweise in vier Gruppen geteilt, wobei die in die Gruppen xa und 1* eingeleiteten Verbrennungsgase nach den Gruppen 2a und 2* übergeleitet werden, um von letztgenannten Heizzuggruppen nach den Regeneratoren überzutreten. In der zweiten Heizperiode, d. h. nach Umstellen der Regeneratoren und der Gasleitungen, erhalten die zuvor mit den abziehenden Gasen geheizten Heizzuggxuppen frisches Gas, während durch die Gruppen xa und 1* die Heizgase abfallen,
Eine ähnliche Anordnung der Heizkanäle ist an sich bereits bekannt, jedoch ist es vollkommen neu, diese Kanalanordnung mit der eigenartigen Gasführung der durch das Hauptpatent 186076 geschützten Erfindung in Verbindung zu bringen, wobei nämlich in den nebeneinanderliegenden Heizzuggruppen die Gasströme einander entgegengesetzte Bewogungsrichtungen haben. -.■■.-■
Nach Fig. 2 sind die Heizzüge einer Ofenwandung in sechs Gruppen eingeteilt, -wobei die in jede erste Gruppe eingeleiteten Heizgase durch die entsprechenden zweiten Gruppen,; welche räumlich von den ersten getrennt sind, abfallen und umgekehrt.
In Fig. 3 ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt, nach welchem die Heizzüge einer Ofenwandung in acht Gruppen geteilt sind. Selbstverständlich könnte man eine beliebige Anzahl von Heizzuggruppen in jeder Ofenwand anwenden und diese dann sinngemäß nach obigem beheizen. Die in den Figuren eingezeichneten Pfeile veranschaulichen deutlich, in welcher Weise die Gase geführt werden. Nach Umstellung der Regeneratoren findet selbstverständlich die Führung der Heizgase in der den eingezeichneten Pfeilen entgegengesetzten Richtung statt. .
Gemäß Fig. 4 sind die verschiedenen Heizzuggruppen 1 in ihren oberen Teilen durch Zwischenwandungen in zwei Teile getrennt, so daß durch diese Wandungen die eingeleiteten Gasströme in ihren oberen Teilen gespalten werden. Jeder Teil des Gasstromes wird nach den entsprechend geteilten Heizzuggruppen 2 übergeleitet, so daß also die Gase einer jeden ersten Heizzuggruppe nach Heizzügen von zwei verschiedenen Heizzuggruppen 2 abfallen. Bei Umkehr des Zuges erfolgt natürlich die Gasführung in umgekehrter Richtung.
Diese Einrichtungen haben gegenüber den bekannten Regeneratiyöfen -.den Vorzug des Hauptpatentes, daß riäirilich' die heißeren, und die bereits mehr abgekühlten Heizgase auf der ganzen Ofenwand untereinander vorteilhafter verteilt sind, gegenüber der im Hauptpatent beschriebenen allgemeinen Ausführungsart dagegen den'Vorteil der zwangsmäßigeren Verteilung. '■'■..·■-

Claims (2)

  1. . Patent-Ansprüche:
    '■ i. Liegender Koksofen mit senkrechten Heizzügen gemäß Patent 186076, dadurch gekennzeichnet, daß immer je zwei nebeneinander oder getrennt liegende Heizzüge
    . oder Heizzuggruppen. einer Heizwand oben durch eine wagerechte Scheidewand von den übrigen Heizzügen oder Heizzuggruppen abgeschlossen sind und zusammen arbeiten,
    ■■' wobei von Zug- bzw. Gruppenpaar zu Zugbzw. Gruppenpaar entgegengesetzte Zugrichtung herrscht. . -
  2. 2. Liegender Koksofen mit senkrechten Heizzügen gemäß Patent 186076, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Heizzug oder jede Heizzuggruppe am oberen Ende durch senkrechte Scheidewände geteilt und derart von den übrigen Heizzügen oder Heizzuggruppen abgeschlossen wird, daß jeder aufsteigende Gasstrom oder jede Gasstromgruppe am oberen Ende gespalten wird und die beiden Teilgasströme oder die beiden Gasstromgruppenteile getrennt voneinander nach den benachbarten Heizzügen oder Heizzuggruppen abfallen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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