DE1109928B - Spannschnalle fuer Riemen od. dgl. - Google Patents

Spannschnalle fuer Riemen od. dgl.

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DE1109928B
DE1109928B DES59061A DES0059061A DE1109928B DE 1109928 B DE1109928 B DE 1109928B DE S59061 A DES59061 A DE S59061A DE S0059061 A DES0059061 A DE S0059061A DE 1109928 B DE1109928 B DE 1109928B
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts
    • A44B11/20Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts engaging holes or the like in strap
    • A44B11/24Buckle with movable prong

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  • Buckles (AREA)

Description

  • Spannschnalle für Riemen od. dgl. Die Erfindung betrifft eine schnallenförmige Spannvorrichtung für Riemen, Bänder, Streifen u. dgl., welche z. B. als Verschluß für Schuhwerk, Gürtel usw. dienen kann.
  • Es sind schon schnallenartige Spannvorrichtungen mit einer an einem der zu verbindendenTeile befestigten Platte und einer mit dem Ende des Spannriemens zu vereinenden Schnalle bekanntgeworden, auch bereits eine, bei der am einen Riemenende eine Platte befestigt ist, die über einen daraufklappbaren, angelenkten Hebelarin mit einer angelenkten Rahmenschnalle verbunden ist, die ihrerseits mit dem anderen, freien Riemenende einstellbar zu verbinden ist.
  • Gemäß der Erlmdung wird nun eine verbesserte Ausführungsforin der letztgenannten Konstruktion geschaffen, so daß eine besonders schonende Behandlung des Riemens möglich ist.
  • Nach dem wesentlichen Merkmal der Erfmdung ist zu diesem Zweck zwischen der Platte und der Schnalle als Hebelarm ein U-förrniger Federbügel vorgesehen, dessen Quersteg mit dem hinteren Schnallensteg durch ein rohrförmiges Umfassungsglied verbunden ist und dessen freie Enden in Bohrungen in den lotrechten Seitenwänden der Platte eingehängt sind.
  • Hierdurch wird eine einfach herzustellende und zusammenzusetzende Spannschnalle geschaffen, welche auf dem Riemen od. dgl. leicht aufmontiert werden kann.
  • Die besondere gelenkige Verbindung sichert zusammen mit dem U-förinigen Federbügel eine gute Hebelwirkung, durch welche die Spannvorrichtung einfach und rasch geschlossen bzw. geöffnet werden kann. Vorteilhaft ist, daß die Schließstellung diejenige Stellung ist, in welcher der Riemen od. dgl. am stärksten gespannt ist, so daß beim öffnungs- bzw. Schließvorgang das häufig als unangenehm empfundene Spannen des Riemens od. dgl. über die Schließspannung hinaus vermieden wird. Das rohrförmige Umfassungsglied, das die Verbindung zwischen Bügel und Schnallensteg sichert, verhindert außerdem, daß der Riemen od. dgl beim öffnen bzw. Schließen der Spannvorrichtung geknickt wird, da sich der Riemen sanft um das rohrförtnige Glied herumlegt.
  • Gemäß einer bevorzugten Ausführungsfonn der Erfindung ist vorgesehen, daß der hintere Schnallensteg symmetrisch angeordnete Verbreiterungen aufweist, aus denen nach dem Einlegen des Federbügelquersteges das Umfassungsglied biegbar ist, wobei vorteilhaft gemäß der Erlmdung jede Seitenwand der Platte einen nockenförinig gebogenen Vorsprung aufweist.
  • In den Zeichnungen sind schematisch einige Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwar in Fig. 1 bis 6 eine Domschnalle, deren Dom gelenkig auf dem mittleren Querste- der Schnalle gehalten ist, und in Fig. 7 bis 15 eine Schnalle mit am vorderen Quersteg der Schnalle feststehenden Dom.
  • Im einzelnen zeigt Fig. 1 die Draufsicht auf eine Spannschnalle, deren einzelne Teile in derselben Ebene hintereinander ausgelegt sind, Fig. 2 eine Seitenansicht, Fig. 3 einen Schnitt gemäß Linie a-a der Fig. 1, wobei das vordere, freie, mit Durchbrüchen versehene Ende eines Riemens durch die Schnalle hindurchgezogen ist und der Schnallendom durch einen Durchbruch hindurchtritt, Fig. 4 eine Seitenansicht, in der die Spannschnalle in zur Hälfte zusammengeklapptem Zustand ist, um den Spannvorgang einzuleiten, Fig. 5 eine Seitenansicht der Spannschnalle in vollständig zusammengeklapptern, also gesperrtem Zustand, Fig. 6 eine andere Ausbildung des Umfassungsgliedes zwischen hinterem Schnallenquerste- und Quersteg des Federbügels, von unten gesehen, wobei die Gelenkverbindung aus Einzelringen besteht, Fig. 7 eine Draufsicht auf eine Schnalle mit feststehendem Dorn und einen Teil des Federbügels, bei der das Umfassungsglied einteilig mit dem Schnallenrahmen ausgestanzt und anschließend zu einem Rohrkörper zusammengerollt ist, Fig. 8 eine Ansicht der Schnalle nach Fig. 7 von unten, Fig. 9 eine Seitenansicht, Fig. 10 einen Schnitt gemäß Linie a'-a' der Fig. 7, Fig. 11 die ausgestanzte Schnalle nach Fig. 7, Fi '-. 12 eine andereAusführungsform einerSchnalle mit Federbügel, bei der das Umfassungsglied aus zwei voneinander getrennten Rohren besteht, Fia. 13 eine Ansicht nach Fig. 12, von unten, Fig. 14 die Schnalle vor dem Zusammenrollen des Umfassungsgliedes und Fic, 15 eine weitere Ausbildungsfonn einer Schnalle mit feststehendem Dorn.
  • Die Schnalle 1 ist mit ihrem hinteren Schnallensteg 2 gelenkig mit einem U-förrnigen Federbügel 3 C durch ein rohrförmiges Umfassungsglied 4 verbun den, das z. B. als frei laufende Rolle ausgebildet sein kann; es schützt gleichzeitig das freie Ende E eines Riemens B, wenn dieses in die Spannschnalle eingeführt ist und das Umfassungsglied 4 untergreift. Die freien Enden des U-förmigen Federbügels 3 sind mit einer Platte 6 verbunden, die ihrerseits durch Durchbrüche 7 und 9 und Niete 8 zur Führung bzw. Halterun- des Riemenendes F eingerichtet ist.
  • Zum Spannen des Riemens B wird die Schnalle 1 mit Hilfe des daraufklappbaren Federbügels 3 - wie in Fig 4 und 5 (Pfeilrichtung) gezeigt - über die Platte 3 gelegt, wobei die beiden Schenkel des Federbügels 3 hinter an jeder Seitenwand der Platte 3 ausgebogene nockenförmige Vorsprünge 5 einrasten. Zum öffnen der Spannschnalle wird am freien Ende E des Riemens B (in Pfeilrichtung, Fig. 5) kräftig gezogen, so daß der Federbügel 3 außer Eingriff mit den Vorsprüngen 5 gebracht werden kann.
  • Wenn die Spannschnalle geschlossen ist (Fig. 5), ist nur die Schnalle 1 sichtbar; alle übrigen Teile der Spannvorrichtung sind von der Schnalle 1 verdeckt.
  • Statt das Umfassungsglied 4 als einstückige, frei bewegliche Rolle auszubilden (Fig. 1 bis 5), kann es auch in Einzelringe unterteilt werden (Fig. 6) oder fest an der Schnalle 1 angebracht sein (Fig. 7 bis 15). So können z. B. am hinteren Schnallensteg 2 (Fig. 11), damit einstückig ausgestanzt, beidseitig Verbreitelungen angeordnet sein, die zu einem Rohrkörp.-r 4' zusammengerollt werden, oder es können auch voneinander getrennte Verbreiterungen d ausgestanzt sein. entweder beiderseits des Quersteges 2 (Fig. 14) oder nur auf der einen Seite (Fig. 15), die dann"durch Zusammenrollen die Umfassungsglieder 4" bilden.
  • Auf dem Mittelste- der Schnalle 1 kann ein schwenkbarer Dorn angeordnet sein (Fig. 1 bis 15); es kann aber auch ein feststehender Dorn 11 (Fig. 7 bis 15) am vorderen Querste- der Schnalle 1 angeordnet sein.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Spannschnalle für Riemen od. d.,gl., bestehend aus einer am einen Riemenende befestigten Platte, die über einen daraufklappbaren Hebelarm mit einer angelenkten Rahmenschnalle verbunden ist, die ihrerseits mit dem anderen Riemenende einstellbar zu vereinen ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Platte (6) und der Schnalle (1) als Hebelarm ein U-föriniger Federbügel (3) vorgesehen ist, dessen Quersteg mit dem hinteren Schnallensteg (2) durch ein rohrförmiges Umfassungsglied (4) verbunden ist und dessen freie Enden in Bohrungen in den lotrechten Seitenwänden der Platte (6) eingehängt sind.
  2. 2. Spannschnalle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der hintere Schnallensteg (2) symmetrisch angeordneteVerbreiterungen (d) aufweist, aus denen nach dem Einlegen des Federbügelquerste,-es das Umfassungsglied (4) biegbar ist. 3. Spannschnalle nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß jede Seitenwand der Platte (6) einen nockenförmig gebogenen Vorsprung (5) aufweist.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 512 076, 940 812; USA.-Patentschriften Nr. 2 613 414, 1701041.
DES59061A 1957-07-19 1958-07-18 Spannschnalle fuer Riemen od. dgl. Pending DE1109928B (de)

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DE (1) DE1109928B (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3306396A1 (de) * 1983-02-24 1984-08-30 Birkenstock Orthopädie GmbH, 5340 Bad Honnef Verschluss fuer schuhwerk
DE29908933U1 (de) 1999-05-20 1999-08-12 K & T Handels- u. Unternehmensberatungs GmbH, 83339 Chieming Schuh

Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1701041A (en) * 1927-08-18 1929-02-05 Emil L Johnson Extension device
DE512076C (de) * 1929-07-21 1930-11-06 Carl Spinnler Verschluss fuer Riemen mit zwei aufeinanderklappbaren Gliedern
US2613414A (en) * 1948-07-02 1952-10-14 Kelso Jones Shoe latch
DE940812C (de) * 1953-01-31 1956-03-29 Viktor Schwendinger Strammerverschluss, insbesondere fuer Schuhe u. dgl.

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