DE110879C - - Google Patents

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DE110879C
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    • GPHYSICS
    • G04HOROLOGY
    • G04BMECHANICALLY-DRIVEN CLOCKS OR WATCHES; MECHANICAL PARTS OF CLOCKS OR WATCHES IN GENERAL; TIME PIECES USING THE POSITION OF THE SUN, MOON OR STARS
    • G04B1/00Driving mechanisms
    • G04B1/10Driving mechanisms with mainspring
    • G04B1/18Constructions for connecting the ends of the mainsprings with the barrel or the arbor
    • G04B1/20Protecting arrangements against rupture or overwinding of the mainspring located in the barrel or attached to the barrel

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Springs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Einrichtung an elektrischen Uhren, welche den Zweck hat, ein Ueberspannen der Triebfeder zu verhüten.
Es sind wohl ähnliche Einrichtungen bereits bekannt, so z. B. durch die deutsche Patentschrift 8639 und die »Abhandlung über die Construction einer einfachen, aber mechanisch vollkommenen Uhr« von M. Grofsmann aus dem Jahre 1880, doch unterscheidet sich die vorliegende Neuerung von diesen sowohl hinsichtlich ihrer Beschaffenheit als auch bezüglich der Wirkung. Gemäfs der Patentschrift 863g wird zwischen den Rand des Federhausrades und den Rand des Federhauses ein Stück einer flachen Uhrfeder eingeklemmt, die ein elastisches Bremsglied bildet und ein Gleiten des Federhauses auf dem Rande des Federhausrades ermöglichen soll, und zwar erst dann, wenn die eigentliche Triebfeder vollständig gespannt ist. Diese beabsichtigte Wirkung wird allerdings eintreten, so lange als die Federkraft der Zwischenfeder nicht erlahmt. Letztere mufs aber schnell erlahmen, weil sie nur kurz ist und in Anbetracht des geringen Spielraumes, der ihr zur Verfügung steht, sehr dünn sein mufs. Dieser Uebelstand kann indessen bei dem Erfindungsgegenstande nicht auftreten, weil als Bremsfeder nicht ein kurzes Stück Flachfeder, sondern eine Schraubenfeder gewählt ist, die eine gröfsere Länge hat und daher ihre Elasticität dauernd behält. Aufserdem besitzt hierbei die reibende Fläche das geringste Mafs, was die Wahl einer stärkeren Bremsfeder zuläfst.
Die in der Litteratur von M. Grofsmann aus dem Jahre 1880, S. 2g bis 33, beschriebene Einrichtung leidet hinsichtlich ihrer Wirkung ebenfalls daran, dafs die Reibungsfläche zwischen der Bremsfeder und dem Federhause zu grofs ist, so dafs die Feder im Verhältnisse zu ihrer Länge dünn sein mufs, wodurch sie aber an Widerstandskraft verliert. Aufserdem ist hierbei die Triebfeder mit der Bremsfeder verbunden, so dafs dadurch eine sehr scharfe Bruchstelle geschaffen wird.
Diese neue Einrichtung ist in der beiliegenden Zeichnung durch Fig. 1 im Schnitt dargestellt.
Auf der in dem Gestell c gelagerten Welle d sitzt lose die Federtrommel i und der Anker b und fest das Triebrad k, das auf das Hemmwerk einwirkt. Die eigentliche Triebfeder m ist um die Federtrommel i schraubenförmig gelegt und durch das eine Ende an die Trommel, durch das andere Ende hingegen an das Rad k angeschlossen. Damit jedoch die Trommel i von der Welle mitgenommen wird, ist zwischen einem auf der Welle befindlichen Ansätze η und einer daneben befindlichen Scheibe 0 einerseits und dem Boden der Federtrommel i andererseits eine Bremsfeder r eingeschaltet. Damit aber die Federtrommel nicht zurückgeht, ist sie mit einem Sperrrade s versehen, in das eine im Gestell gelagerte Klinke χ eingreift.
Wird der Anker b zum Ausschlag gebracht, dann dreht er durch die Schaltklinke e und das auf der Welle d sitzende und durch die Sperrklinke h beeinflufste . Schaltrad f zunächst die Welle d. Diese nimmt durch Vermittelung des Ansatzes η und der Bremsfeder r die Federtrommel i mit, so dafs die Feder m auf der Trommel gespannt wird.- Da aber das Rad k der Bewegung der Trommel i nicht folgen kann, weil es mit dem Hemmwerk in Verbindung steht, so wird dadurch das Werk gezwungen, langsam, der Bewegung des Hemmwerkes entsprechend, abzulaufen. Findet inzwischen aber ein neuer Ausschlag des Ankers b und ein neues. Aufziehen der Triebfeder 772 statt, dann wird die Kraft der schon gespannten Triebfeder m sich derart steigern, dafs ihr die Bremsfeder r keinen Widerstand mehr entgegensetzen kann und die Welle d wird sich weiter drehen, ohne die Federtrommel i mitzunehmen. Dadurch wird bei übermäfsig wiederholtem Aufziehen der Triebfeder das Zerreifsen derselben vermieden.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Vorrichtung zur Verhütung der Triebfederüberspannung bei Uhren mit elektrischer Aufziehvorrichtung, gekennzeichnet dadurch, dafs im Federgehäuse, auf dessen ä'ufserer Umfläche die Triebfeder schraubenförmig aufgewickelt ist, eine als Bremsfeder dienende Schraubenfeder lose angeordnet ist, die einerseits gegen den Deckel des Federgehä'uses, andererseits vermittelst einer Scheibe 0 gegen einen Ansatz der Anker- und Federhauswelle drückt, dadurch zwischen Welle und Federhaus eine Reibungskupplung bildend.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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