DE110810C - - Google Patents

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DE110810C
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heated
milk
heating
heat
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
    • A23B11/00Preservation of milk or dairy products
    • A23B11/10Preservation of milk or milk preparations
    • A23B11/12Preservation of milk or milk preparations by heating
    • A23B11/13Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked
    • A23B11/133Preservation of milk or milk preparations by heating the materials being loose unpacked and progressively transported through the apparatus

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Dairy Products (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

Vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum unmittelbaren Erhitzen von Flüssigkeiten, und zwar vorzugsweise von Milch.
Gegenüber bekannten Vorrichtungen zeigt diejenige vorliegender Erfindung den Unterschied, dafs die unmittelbare Erhitzung aufser in bekannter Weise durch Einwirkung eines aufsteigenden heifsen Luftstromes auf die herniede'rrieselnde bezw. tröpfelnde Flüssigkeit gleichzeitig durch Wärmestrahlung stattfindet.
Durch Zuhülfenahme dieser Wärmestrahlung ist es erst möglich, eine Erhitzung der niederfliefsenden Milch auf einen zur Keimtödtung erforderlichen Grad zu bringen.
Der aufsteigende heifse Luftstrom und die strahlende Wärme wirken bei der Vorrichtung auf eine dünnvertheilte Flüssigkeitsschicht, während sie über Flächen herniederrieselt.
Durch diese Einrichtung soll eine Berührung der Milch mit erhitzten Flächen vermieden werden. ■ .
In beiliegender Zeichnung ist eine Ausführungsform der Vorrichtung zum unmittelbaren Erhitzen von Flüssigkeiten unter Verwendung strahlender Wärme als Heizmittel, dargestellt, und· zwar zeigt
Fig. ι einen Längsschnitt durch dieselbe und
Fig. 2 einen Schnitt nach Linie A-B der Fig. i.
Die zu erhitzende Milch wird durch ein Rohr h bei dem Ausführungsbeispiele in den Hohlraum zwischen zwei concentrischen Cylindern α und b geleitet und fliefst über die oberen Ränder an der Innenseite des inneren Cylinders α und an der Aufsenseite des Aufsencylinders b hernieder in einen Sammelbehälter c.
Auf diesem Wege wird nun die Milch erhitzt, und zwar sowohl in bekannter Weise durch einen aufsteigenden heifsen Luftstrom als auch durch strahlende Wärme von den Rieselflächen gegenüberliegenden Wärmequellen. Besonders durch die Mitwirkung der strahlenden Wärme wird ein gründliches Erhitzen und eine sichere Keimtödtung bewirkt und die Milch kann bei dieser Erhitzung keinen üblen Beigeschmack annehmen, weil sie mit geheizten Flächen nicht in Berührung kommt.
Die Wärmequellen, und zwar sowohl diejenigen, von welchen der aufsteigende heifse Luftstrom, als diejenigen, von denen die strahlende Wärme ausgeht, können beliebiger Art sein, elektrische Heizung, Dampfheizung und andere.
Im Ausführungsbeispiel ist als Erhitzungsmittel durch Röhren geleiteter überhitzter Dampf vorgesehen.
Der Dampf wird unten durch einen mit Rippen versehenen Ring d und aufserdem durch eine im Innern des Cylinders a vorgesehene Heizschlange e und durch eine um den Cylinder b herumlaufende Heizschlange f geführt. Zweckmäfsig stehen beide Heizschlangen mit dem Ringe d in Verbindung und münden oben mit den Röhren e und f ins Freie.
Der die Milch erhitzende heifse Luftstrom steigt hierbei von dem Ringe d auf und die Wärmestrahlung geht von den Schlängen e und f aus.
Um. eine Berührung der Milch mit den
Heizröhren zu vermeiden, sind diese zweckmäfsig an den Stellen, an welchen eine Berührung stattfinden könnte, mit einem Schutzbleche g überdeckt.
Statt die Milch unmittelbar über die Flächen rieseln zu lassen, kann man dieselbe auch in Tropfen in geringem Abstande an den Flächen herniederfallen lassen. Um solchen Tropfenfall herzustellen, ist es nur nöthig, die oberen Kanten der Cylinder α und b mit einem nach innen bezw. aufsen gehenden Rande zu versehen.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Milcherhitzer, dadurch gekennzeichnet, dafs die über Flächen herniederrieselnde Flüssigkeit aufser in bekannter Weise durch einen aufsteigenden heifsen Luftstrom durch die strahlende Wärme den Rieselflächen gegenüberliegender Wärmequellen erhitzt wird, zum Zwecke, eine Berührung der Milch mit geheizten Flächen zu vermeiden.
    Eine Ausführungsform der unter i. geschützten Vorrichtung, dadurch gekennzeichnet, dafs die zu erhitzende Flüssigkeit in dem zwischen zwei Cylindern (a b) gelegenen Räume aufsteigt und beim Hinüberrieseln über die Innenwand des inneren (a) und die Aufsenwand des äufseren Cylinders (b) erhitzt wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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