DE110672C - - Google Patents

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DE110672C
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/18Switches operated by change of liquid level or of liquid density, e.g. float switch

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  • Level Indicators Using A Float (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die nachstehend beschriebene Erfindung bezweckt, mit Hülfe einer drehbaren Scheibe in einem Stromkreise je nach der Drehrichtung der Scheibe Stromschlufs herbeizuführen.
Auf der Zeichnung wird das Stromschlufswerk durch Fig. 1 bis 6 beispielsweise veranschaulicht^ dasselbe ist hier zu einem Wasserstandfernmelder ausgebildet, von welchem Fig. ι die Vorderansicht und Fig. 2 die Seitenansicht zeigt, während Fig. 3 die Anordnung der drehbaren Scheibe darstellt und Fig. 4 bis 6 das Verhalten der Haupttheile des Werkes während seiner Bewegung verdeutlichen.sollen.
Die Platte α trägt den Lagerbock b (Fig. 3) für die Achse c, deren Drehung durch ein mit Schwimmer und Gegengewicht versehenes Seil mittelst Zahnradübersetzung in üblicher Weise erfolgt. Auf dem vorderen Ende der Achse sitzt lose die Scheibe d, welche mittelst eines in ihr befestigten Zapfens f durch den Stift e der sich drehenden Achse mitgenommen wird und die während des Stromschlusses zur Wirkung kommenden Theile trägt. Diese Theile (Fig. 1 und 2) bestehen aus dem an einem drehbaren Arme h befestigten Gegengewicht g und den um Zapfen Ii schwingenden sichelartig geformten Hebeln K und k, welche an dem einen Ende Reibungsröllchen P bezw. ρ (Fig. 4 bis 6) tragen. Der Arm h ist bei / excentrisch zur Achse c gelagert, und seine Bewegung ist durch den Schlitz m in Verbindung mit dem Stifte η der Scheibe begrenzt. Der Stift dient zugleich als Anschlag für die Sicheln K und k in der weiter unten beschriebenen Stellung bei dem Stromschlufs. Als zweiter Anschlag für die beiden Sicheln wirken die Stifte O und 0 der Scheibe d. Zu beiden Seiten der letzteren befinden sich auf der Platte α in Scharnieren q drehbar gelagerte, gebogene Schienen R und r, welche durch eine nicht dargestellte Feder in ihrer Lage gehalten werden. Wie aus Fig. 2 hervorgeht, ist die Anordnung der Schienen derartig, dafs R nur von der auf der hinteren Seite der Scheibe befindlichen Sichel K, dagegen r nur von der vorderen Sichel k berührt werden kann. Auf den Schienen isolirt befestigt sind die Blattfedern S1 und s, welche an den Stromschlufsstücken T bezw. t Stromschlufs bewirken.
Das Stromschlufswerk arbeitet in folgender Weise:
Wenn der Wasserspiegel steigt oder fällt, wird durch Vermittelung von Schwimmer, Gegengewicht, Seil und Radübersetzung die Achse c gedreht. An dieser Drehung nimmt die Scheibe rf-Theil, sobald sich die Stifte e und /berühren. Die gegenseitige Stellung der auf der Scheibe d angebrachten Einzeltheile während der ersten Hälfte der Umdrehung ist aus Fig. 5 ersichtlich. Sichel k hat sich gegen den Anschlagstift ο gelegt; infolge der zum Mittelpunkte der Scheibe d excentrischen Lagerung des Drehpunktes i befindet sich dieselbe jetzt vollständig innerhalb der Fläche der Scheibe d; r wird also von ρ nicht berührt und verharrt in seiner Lage. Die auf der Rückseite der Scheibe d befindliche Sichel K dagegen liegt an dem Stifte η und ihr Röllchen P ragt über den Rand der Scheibe d hervor. Letztere folgt der Drehung der Achse so lange, bis das Gewicht g die höchste Lage senkrecht über der Mitte der Scheibe d erreicht
hat. Bei entgegengesetzter Drehrichtung (Fig. 4, in welcher der Deutlichkeit halber K weggelassen ist) dagegen legt sich die Sichel k gegen η und K gegen O, so dafs jetzt K von der Scheibe d gänzlich verdeckt ist, während das Röllchen ρ der Sichel k über den Rand der Scheibe hervorragt. Wird die Drehung in gleichem Sinne fortgesetzt, so kippt im nächsten Augenblick das Gewicht um und reifst die Scheibe d durch diesen Schlag und seine Schwere mit herum, so dafs die zweite Hälfte der Umdrehung der Scheibe d unabhängig von der Bewegung der Achse c erfolgt.
Diese zweite Hälfte der Umdrehung wird für den Stromschlufs benutzt. Wie vorher beschrieben, ragt das Röllchen ρ des Hebels k über den Rand der Scheibe d hervor; dasselbe stöfst somit bei der zweiten Hälfte der Bewegung gegen die Schiene r, hebt diese von der Scheibe d und hält sie so lange in dieser Lage, bis die Umdrehung vollendet ist. Hierdurch wird die Feder s gegen das Stromschlufsstück t gedrückt und der Stromkreis über L so lange geschlossen, bis die Rolle ρ die Schiene r verlassen hat.
Wird die Scheibe entgegengesetzt gedreht (Fig. 6), so tritt K in Wirksamkeit; R wird abgehoben und S an T gelegt, so dafs der Strom nunmehr über V fliefst. Bei einer vollen Umdrehung der Achse c erfolgt also immer nur ein Stromschlufs, und zwar dem Sinne der Umdrehung entsprechend entweder bei T oder bei t.

Claims (1)

  1. Patent-AnSprüche:
    Stromschlufswerk, gekennzeichnet durch zwei den Stromschlufs vermittelnde sichelförmige Hebel (K k), welche auf einer drehbaren Scheibe (d) derartig angeordnet sind, dafs bei einer vollen Umdrehung der letzteren nur ein Stromschlufs, und zwar im Sinne ihrer Umdrehung entweder nach der einen oder der anderen Seite erfolgt.
    Ausführungsform des unter 1. beanspruchten Stromschlufswerkes, bei welcher von den beiden Hebeln (Kk) der eine auf der einen, der andere dagegen auf der anderen Fläche der von einem Gegengewicht beeinflufsten Scheibe (d) excentrisch zu der Achse der letzteren aufgehängt ist, während die Scheibe auf ihren Flächen Anschläge für die Hebel besitzt und seitlich von ihrer Umfläche zwei gebogene Schienen (R r) gelagert sind, von welchen jede nur durch einen der Hebel berührt werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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