DE110562C - - Google Patents
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- DE110562C DE110562C DENDAT110562D DE110562DA DE110562C DE 110562 C DE110562 C DE 110562C DE NDAT110562 D DENDAT110562 D DE NDAT110562D DE 110562D A DE110562D A DE 110562DA DE 110562 C DE110562 C DE 110562C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/0005—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
- F04B39/0011—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Details Of Reciprocating Pumps (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei den bisher gebräuchlichen Gaspumpen und Compressoren, bei welchen man wegen
der zerstörenden Einwirkung des anzusaugenden und zu comprimirenden Gases auf metallische
Ventile flüssige Ventile anzuwenden gezwungen ist, macht sich beim Saugventil der
Umstand geltend, dafs während der Saugperiode die Säule der neutralen Flüssigkeit im Saugventilbehälter
durch die in letzterem aus dem Steigrohr eintretende Flüssigkeitsmenge gröfser wird und beim Durchschlucken des Gases durch
die neutrale Flüssigkeit hindurch constant bleibt. Hierbei ergiebt sich der Nachtheil, dafs infolge
der Flüssigkeitssäule, sowie infolge der Reibung, welche das Gas beim Durchtreten durch die
neutrale Flüssigkeit erfährt, der Druck in der Saugleitung sich nicht vollständig mit demjenigen
in dem Ventilbehälter ausgleichen kann. Vielmehr wird während des Gasdurchtrittes
der Druck im Saugventilbehälter stets kleiner sein als in der Saugleitung, und zwar um einen
Betrag, welcher der Gröfse der Reibung der Gasbläschen in der neutralen Flüssigkeit, sowie
der Höhe der zu durchdringenden Flüssigkeitssäule proportional ist. Diese unvollständige
Druckausgleichung wird naturgemäfs eine geringere Wirkung der Gaspumpe während der
Saugperiode zur Folge haben, und dürfte ein anderer wesentlicher Nachtheil auch, in dem
Umstände zu erblicken sein, dafs beim Beginn der Druckperiode die Compression des vorher
angesaugten Gases mit einem entsprechend tieferen Anfangsdruck beginnen mufs, wodurch
auch während der Druckperiode die Wirkung der Pumpe eine schlechtere wird.
Die gekennzeichneten Nachtheile treten um so störender hervor, je zähflüssiger die neutrale
Absperrflüssigkeit ist, zumal die Auswahl derselben bei den in Betracht kommenden Gasen
verhältnifsmäfsig gering ist und man oft genöthigt ist, eine ganz bestimmte Sperrflüssigkeit
von zäher Beschaffenheit zu verwenden.
Die vorliegende Erfindung betrifft nun die Anordnung eines Saugventiles für die gekennzeichnete
Gaspumpe, bei welcher insofern ein vollständiger Druckausgleich beim Ansaugen des Gases stattfindet, als hier die von dem
Gase zu durchlaufende Flüssigkeitssäule im Saugventilraum nicht constant bleibt, sondern
beständig während der Saugperiode geringer, ja schliefslich auf Null zurückgeführt wird, so
dafs beim Beginn der Druckperiode die Compression mit einem Anfangsdruck beginnt,
welcher gleich dem in der Saugleitung ist.
Dies Saugventil ist auf beiliegender Zeichnung in den Fig. 1. bis 7 in Anwendung auf eine
Vorrichtung zum Ansaugen und Comprimiren von Gasen zur Darstellung gebracht und dadurch
gekennzeichnet, dafs das untere Ende des Cylinders b durch einen Doppelkrümmer
unten mit dem Saugventilbehälter c in Verbindung steht. Hierdurch wird erreicht, dafs
das vom Kolben bewegte Flüssigkeitsmittel zugleich die Sperrflüssigkeit für das Saugventil
bildet, demnach die Höhe der im Saugventilraum befindlichen Flüssigkeitssäule von der
Stellung des Pumpenkolbens abhängig.ist.
Da auf diese Weise während der Saugperiode der Flüssigkeitsspiegel im Saugventilbehälter
allmählich bis auf Null zurückgeführt
wird, so kann letzterer, bevor der Pumpenkolben nach oben geht, d. h. mit seiner Saugwirkung
beginnt (Fig. i), mit Sperrflüssigkeit vollständig angefüllt sein, wodurch der schädliche
Raum der Pumpe auf ein Minimum beschränkt wird.
Der Pumpenkolben a, welcher sich nach der Zeichnung mit geringem Spielraum in
einem Cylinder b auf- und .abbewegt, kann auch durch einen dichtschliefsenden Kolben
oder durch eine Membran ersetzt werden.
Die Wirkungsweise des Saugventiles ergiebt sich aus den Fig. ι bis 7 der beiliegenden
Zeichnung folgendermafsen :
Fig. 1 zeigt die Stellung des Pumpenkolbens in seiner tiefsten Lage am Ende der Druckperiode,
während welcher die Compression des Gases sowohl in der Verbindungsleitung g als
auch in dem Druckrohr f und der Uebertritt des Gases durch die Sperrflüssigkeit des Druckventilbehälters
e in die Druckleitung f stattgefunden hat. Infolge des in der Verbindungsleitung g erzeugten Ueberdruckes wird die
Sperrflüssigkeit sowohl in die Saugleitung als auch in den Druckventilbehälter e verdrängt,
während der Saugventilbehälter c vollständig mit Sperrflüssigkeit angefüllt ist.
In Fig. 2 hat sich der Kolben α gehoben und so viel Sperrflüssigkeit aus dem Saugventilbehälter
und aus der Saugleitung d angesaugt, dafs die Spannung des Gases in der Verbindungsleitung g auf diejenige der Saugleitung
heruntersinkt, so dafs die Sperrflüssigkeit sowohl in c als in d gleich hoch steht
und infolge des Spannungsabfalles eine entsprechende Menge Flüssigkeit aus dem Druckventilbehälter
e in die Verbindungsleitung g übertritt.
Sobald der Kolben die Stellung nach Fig. 3 erreicht hat, ist die Spannung des Gases in der
Verbindungsleitung g, sowie im Saugventilbehälter c so weit unter die Spannung in der
Saugleitung d gesunken, dafs nunmehr die Flüssigkeitssäule in der Saugleitung vollständig
verringert ist und das anzusaugende Gas in Form von Bläschen die Sperrflüssigkeit in c
zu durchströmen beginnt und auf diese Weise in den nicht mit Sperrflüssigkeit angefüllten
Raum des Saugventilbehälters c und in die Leitung g gelangt, während die aus dem
Druckventilbehälter e in die Leitung g übertretende Sperrflüssigkeit bis zu einer dem
Spannungsabfall in c und g entsprechenden Höhe ansteigt.
Fig. 4, in welcher der Kolben seine höchste Stellung erreicht hat, läfst zugleich erkennen,
wie hier bis zum Ende der Saugperiode der Spiegel der vom anzusaugenden Gas zu durchströmenden
Flüssigkeit bis auf Null gefallen ist, so dafs hier die vollständige Ausgleichung zwischen
dem Druck in der Saugleitung, sowie demjenigen in c und g erfolgen kann.
In Fig. 5 ist der Kolben bereits um so viel gesunken, dafs eine entsprechende Flüssigkeitsmenge nach c und d gedrückt ist. Zugleich
ist in der Verbindungsleitung die Compression so weit erfolgt, dafs der Druck daselbst demjenigen
in f gleich ist.
Fig. 6 zeigt eine noch tiefere Stellung des Kolbens, bei welcher die Compression des
Gases in g so weit zugenommen hat, dafs die in der Verbindungsleitung g befindliche Sperrflüssigkeit
in den Behälter e vollständig verdrängt wird und nunmehr das in g comprimirte
Gas durch die Flüssigkeit des Behälters e in die Druckleitung f übertritt. :
In Fig. 7 hat der Kolben wieder die tiefste Stellung wie in Fig. 1 erreicht, welche zugleich
das Ende der Druckperiode veranschaulicht.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine Gasverdichtungs- bezw. Verdünnungsvorrichtung mit Flüssigkeitsabdichtung,1 gekennzeichnet durch ein mit dem Pumpencylinder derart verbundenes Saugventil, dafs die Sperrflüssigkeit, deren Höhe im Saugventilbehälter (c) von der jeweiligen Kolbenstellung abhängig ist, während der Saugperiode bis auf Null sinkt, während der Druckperiode entsprechend steigen kann, bis vor Beginn der Saugperiode der Saugventilbehälter wieder mit Sperrflüssigkeit gefüllt ist, zum Zwecke, den am Ende der Druckperiode vom Prefsgas eingenommenen schädlichen Raum nach Möglichkeit zuj verkleinern. !Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE110562C true DE110562C (de) |
Family
ID=380371
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT110562D Active DE110562C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE110562C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19527686A1 (de) * | 1995-07-28 | 1997-02-06 | Braun Aristides | Vakuumherstellung durch Austausch der Luft |
| US6635875B1 (en) | 1999-03-13 | 2003-10-21 | Inficon Gmbh | Infrared gas analyzer and method for operating said analyzer |
-
0
- DE DENDAT110562D patent/DE110562C/de active Active
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19527686A1 (de) * | 1995-07-28 | 1997-02-06 | Braun Aristides | Vakuumherstellung durch Austausch der Luft |
| US6635875B1 (en) | 1999-03-13 | 2003-10-21 | Inficon Gmbh | Infrared gas analyzer and method for operating said analyzer |
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