DE254590C - - Google Patents
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- DE254590C DE254590C DENDAT254590D DE254590DA DE254590C DE 254590 C DE254590 C DE 254590C DE NDAT254590 D DENDAT254590 D DE NDAT254590D DE 254590D A DE254590D A DE 254590DA DE 254590 C DE254590 C DE 254590C
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- cylinder
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- air
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- compression
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/12—Casings; Cylinders; Cylinder heads; Fluid connections
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B25/00—Multi-stage pumps
- F04B25/005—Multi-stage pumps with two cylinders
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B39/00—Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
- F04B39/06—Cooling; Heating; Prevention of freezing
- F04B39/064—Cooling by a cooling jacket in the pump casing
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressor (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
- JVe 254590 -KLASSE 276. GRUPPE
OLOF MODEER in STOCKHOLM.
Bei zwei- oder mehrzylindrigen Kompressoren zum Zusammendrücken von Luft ο. dgl. in
mehreren Phasen geschieht es oft, daß das Einlaßventil des Niederdruckzylinders aus irgendeinem
Grunde, z. B. infolge Festklebens oder zu steifer Schließfeder, nicht funktioniert
oder zu wenig Luft einläßt, so daß vollständige Zylinderfüllung nicht erzeugt wird. Daraus
folgt, daß der Druck in dem zwischen den
ίο Arbeitszylindern vorhandenen Luftbehälter
nicht möglichst konstant erhalten wird. Daraus folgt wiederum, daß die Luft im Hochdruckzylinder
am Anfang der Kompression zu geringen Druck hat, und infolgedessen wird der Kompressionsgrad, das ist das Verhältnis der
Anfangsspannung zum Enddruck, besonders bei Kompressoren zur Erzeugung eines hohen
Druckes, z. B. in einem Akkumulator, unzweckmäßig groß, da der Enddruck im Zylinder
ja immer vom Druck im Akkumulator abhängt. Durch den hohen Kompressionsgrad steigt nämlich die Temperatur bis auf
eine solche Höhe, daß sie die gewöhnlich aus Leder, Vulkanfiber o. dgl. bestehende Packung
des Arbeitskolbens, die Federn der Ventile usw. beschädigt, so daß der Kompressor nach
kurzdauernder Arbeit in Unordnung gerät. Die vorliegende Erfindung betrifft einen Kompressor,
bei welchem diese Übelstände beseitigt sind, so daß der Kompressor ganz betriebssicher
ist. Dies wird dadurch erreicht, daß man einen Niederdruckzylinder verwendet, der
in der Wandung mit einem Lufteinlaß versehen ist, welcher am Ende des Saughubes
des Kolbens mit dem Zylinderraum in Verbindung kommt, so daß eine volle Zylinderfüllung
immer erzeugt wird und einen gewöhnlichen Hochdruckzylinder nebst einem
zwischen den Zylindern vorgesehenen Luftbehälter miteinander kombiniert. Infolge der
vollen Füllung im Niederdruckzylinder wird der Druck im Luftbehälter konstant oder
möglichst konstant erhalten, und infolgedessen bleibt der Kompressionsgrad im Hochdruckzylinder
unverändert und die Temperatursteigerung im Hochdruckzylinder kann innerhalb nicht schädlicher Grenzen gehalten werden.
Die beiliegende Zeichnung veranschaulicht einen gemäß dieser Erfindung hergestellten
Kompoundkompressor im Vertikalschnitt und schematisch.
ι ist ein Niederdruckzylinder, der in der unten angegebenen Weise angeordnet ist, 2 ein
Hochdruckzylinder und 3 ein dazwischenliegender Luftbehälter, 4 ist das Einlaßventil
des Niederdruckzylinders, das von der Feder 5 betätigt wird, und 6 ist das Auslaßventil des
genannten Zylinders, das an den Luftbehälter 3 leitet. 7 ist der Arbeitskolben des Niederdruckzylinders,
8 und 9 sind das Ein- bzw. Auslaßventil des Hochdruckzylinders 2, wobei dieses an das z. B. mit einem Akkumulator
verbundene Auslaßrohr 10 leitet. 11 ist der
Arbeitskolben des Hochdruckzylinders. 12 ist ein Behälter mit Kühlflüssigkeit, worin der
Kompressor vorgesehen ist.
Damit der Niederdruckzylinder, auch wenn das Einlaßventil 4, dessen öffnen nur durch
den äußeren atmosphärischen Druck bewirkt wird, festgeklebt ist oder infolge zu starker
Schließfeder 5 oder aus irgendeinem anderen Grunde keine Luft oder zu wenig Luft in
den Zylinder ι einläßt, doch mit dem vollen ursprünglichen Druck der Luft schon am
Anfang des Kompressionshubes arbeiten soll, ist in der Wandung des Zylinders ι eine Reihe
von mit der Außenluft in Verbindung stehenden öffnungen 13 vorgesehen, welche derart
gelegen sind, daß sie, wenn der Kolben 7 in seine Endlage während des Saughubes gelangt,
sich unmittelbar hinter dem Kolben 7 befinden. Durch die genannten öffnungen 13
strömt also am Ende des Saughubes des Kolbens Luft in den Zylinder 1 hinein, so daß
dieser mit Luft von dem vollen Ursprung-''
liehen Druck gefüllt ist, wenn der Kolben seinen Arbeits- oder Kompressionshub anfängt.
Folglich wird während jedes Arbeits- oder 'Kompressionshubes des Kolbens 7 dieselbe
Luftmenge in den Luftbehälter 3 durch das Ventil 6 eingeführt. Im Luftbehälter 3 herrscht
somit ein konstanter oder möglichst konstanter Druck. Während jedes Saughubes des Kolbens
11 im Hochdruckzylinder 2 wird also eine bestimmte Menge Luft desselben Druckes
eingesogen. Dadurch kann man den Hochdruckzylinder derart anordnen, daß ein bestimmter
Kompressionsgrad in demselben erzeugt wird.
Die von dem Kompressionsgrad abhängige Temperatursteigerung kann deshalb auch bei
Komprimierung auf hohen Druck derart abgepaßt werden, daß die Temperatur niemals
bis auf eine für die empfindlichen Teile des Hochdruckzylinders, wie Kolbenpackung, Ventilfedern
usw., schädliche Höhe steigt. Dies ist für die sichere Funktionierung des Kompressors
von sehr großer Bedeutung. Um eine vollständige Dichtung zwischen dem Kolben
11 und dem Zylinder 2 zu bewirken, können nämlich Dichtungsringe aus Metall nicht
verwendet werden, sondern der Kolben muß mit Manschetten aus Leder, Vulkanfiber o. dgl.
versehen werden, die von dem Druck im Zylinder auswärts gegen die Zylinderwandung
gepreßt werden. Bei Komprimierung bis auf sehr hohe Drucke könnte die Temperatur im
Zylinder 2 bis auf eine solche Höhe steigen, daß die Lederpackung verbrannt würde, falls der
Hochdruckzylinder nicht mit Luft von konstantem Druck von dem Luftbehälter 3 gespeist
und der Kompressionsgrad im Zylinder 2 dadurch innerhalb berechneter Grenzen erhalten
würde. Durch die Kombination beider Arten von Zylindern wird somit ein ganz betriessicherer Kompressor erzeugt. Hieraus
ergibt sich, daß man sogar mehrere Niederdruckzylinder der beschriebenen Art mit. mehreren
Hochdruckzylindern in der oben angegebenen Art kombinieren kann, und daß die Zylinder doppeltwirkend gemacht werden
können.
Einzylindrige Pumpen, bei welchen der Zylinder wie der oben beschriebene Zylinder 1
angeordnet ist, sind schon bekannt, weshalb ein Schutz nur für die im folgenden Patentanspruch
angegebene Kombination beansprucht wird.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Kompressor zum Zusammendrücken von Luft oder ähnlichen Gasen in mehreren Stufen, gekennzeichnet durch die Verbindung eines oder mehrerer Niederdruckzylinder, deren Wandungen mit einer oder mehreren am Ende des Saughubes sich öffnenden Einströmungsöffnungen (13) versehen sind, mit einem oder mehreren Hochdruckzylindern gewöhnlicher Konstruktion und einem dazwischenliegenden Luftbehälter, zum Zweck, den Druck im Luftbehälter, auch bei ausgebliebener oder unvollständiger öffnung des Saugventils des Niederdruckzylinders, möglichst konstant und die Temperatursteigerung während der Kompression im Hochdruckzylinder innerhalb solcher Grenzen zu halten, daß die Kolbenpackung aus Leder, Vulkanfiber sowie die Ventile des Zylinders usw. nicht beschädigt werden.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE254590C true DE254590C (de) |
Family
ID=512765
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT254590D Active DE254590C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE254590C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5456859A (en) * | 1990-02-08 | 1995-10-10 | The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Liquid crystal cyanoalkanes and cyanoalkenes |
-
0
- DE DENDAT254590D patent/DE254590C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US5456859A (en) * | 1990-02-08 | 1995-10-10 | The Secretary Of State For Defence In Her Britannic Majesty's Government Of The United Kingdom Of Great Britain And Northern Ireland | Liquid crystal cyanoalkanes and cyanoalkenes |
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