DE138488C - - Google Patents
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- DE138488C DE138488C DENDAT138488D DE138488DA DE138488C DE 138488 C DE138488 C DE 138488C DE NDAT138488 D DENDAT138488 D DE NDAT138488D DE 138488D A DE138488D A DE 138488DA DE 138488 C DE138488 C DE 138488C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F04—POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
- F04B—POSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
- F04B33/00—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating
- F04B33/005—Pumps actuated by muscle power, e.g. for inflating specially adapted for inflating tyres of non-motorised vehicles, e.g. cycles, tricycles
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Compressors, Vaccum Pumps And Other Relevant Systems (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Vorliegende Erfindung betrifft eine zweicylindrige Druckluftpumpe mit gekuppelten
Kolben, deren Saugcylinder eine gröfsere Weite besitzt als der Druckcylinder. Letztere Anordnung
ist bei Flüssigkeitspumpen im Princip bereits zur Anwendung gelangt, indessen zu
wesentlich anderem Zwecke und mit ganz anderer Wirkungsweise, als es beim Erfindungsgegenstande
geschieht.
Während nämlich bei derartigen zum Fördern von Flüssigkeiten bestimmten Pumpen die Anordnung
verschieden weiter Cylinder die Aufrechterhaltung eines ununterbrochenen, gleichmäfsigen
Flüssigkeitsstromes sichern und hierbei das beide Cylinder verbindende, möglichst weit
bemessene Rohr an Stelle von Windkesseln und dergl. als Druckregler wirken soll, besteht
der mit der vorliegenden, insbesondere zum Aufpumpen hohler Gegenstände, wie Luftradreifen
und dergl., bestimmten Druckluftpumpe verfolgte Zweck darin, das zu Anfang den
grofsen Saugcylinder und den durch einen engen Kanal mit ihm in Verbindung stehenden
kleineren Druckcylinder ausfüllende Luftvolumen zunächst auf den viel kleineren Raum des
letzteren Cylinders zusammenzudrücken und dadurch vorzuverdichten, um es dann erst mit
beträchtlich höherem Drucke, als er mittelst der bisher üblichen Luftpumpe erzielt werden
konnte, in den aufzupumpenden Gegenstand einzutreiben, wodurch natürlich auch die
Füllung wesentlich beschleunigt wird.
In der beiliegenden Zeichnung ist
Fig. ι eine schaubildliche Ansicht einer solchen für Handbetrieb eingerichteten Pumpe,
Fig. 2 ein Schnitt in gröfserem Mafsstabe durch den Kolben des gröfseren Cylinders,
Fig. 3 ein solcher durch den Kolben des kleineren Cylinders;
Fig. 4 und 5 sind Ansichten von Metallkolben, die beim Betriebe-dieser Pumpe durch
Maschinenkraft Verwendung finden;
Fig. 6 ist ein Querschnitt nach der Linie x-x von Fig. i.
Die Luftpumpe besitzt zwei verschieden weite Pumpenstiefel oder Cylinder α und b; der
Saugcylinder b hat etwa den doppelten Durchmesser des Druckcylinders a. Diese Cylinder
sind an beiden Enden durch Metallbänder oder Ringe c verbunden und stehen am oberen
Ende durch einen engen Kanal d in Verbindung mit einander. An dieser Stelle kann ein
Rückschlagventil angeordnet werden, das den Durchtritt von Luft von dem Cylinder b nach a
gestattet, den Rücktritt der Luft indessen verhindert. Der weitere Cylinder b ist am unteren
Ende offen, um die Luft frei eintreten zu lassen, während am unteren Ende des engeren
Druckcylinders α der Auslafs e für die Druckluft
angeordnet ist, der so eingerichtet ist, dafs ein zu dem aufzupumpenden Gegenstand
führendes Rohr oder Schlauch f angeschlossen werden kann.
Die Kolbenstangen gl und g'2 sind durch
Stopfbüchsen dicht hindurchgeführt und mit einander gekuppelt, sie können bei dem dargestellten
Ausführungsbeispiel mittelst eines Handgriffes h gleichzeitig in derselben Richtung
bewegt werden. Die Ausbildung der Kolben ist aus den Fig. 2 und 3 zu ersehen. Der
Saugkolben erhält einen Lederstulp z, der von einer Platte j getragen wird und derart angeordnet
ist, dufs bei seiner Abwärtsbewegung die Luft an ihm vorbeitreten kann. Der Kolben
des Druckcylinders α erhält einen Stülp k, der
entgegengesetzt gerichtet ist, so dafs die Luft an ihm vorübertreten kann, wenn der Druckkolben
sich nach oben bewegt.
Die Arbeitsweise der beschriebenen Druckluftpumpe ist nun folgende: Bei Anfangsstellung der Kolben, am unteren Ende der
Cylinder, sind beide Cylinder mit Luft unter gewöhnlichem Druck gefüllt. Werden die
Kolben mittelst des Griffes nach oben gezogen, so wird die im grofsen Cylinder b befindliche
Luft durch den sich dicht an die Wandung anlegenden Stülp am Zurückströmen gehindert
und durch den Kanal d in den engeren Cylinder α gedrückt, dessen in entgegengesetzter
Richtung zu dem ersterwähnten i wirksamer Stülp k diese Luft samt der schon im kleinen
Cylinder vorhanden gewesenen Luft an sich vorüber unter den Kolben treten läfst, so dafs
der engere Cylinder alsdann mit der ursprünglich in beiden Cylindern eingeschlossen gewesenen
Luftmenge gefüllt ist, die aber wegen des beschränkten Raumes unter wesentlich höherem Druck steht. Erfolgt jetzt der Abwärtshub
der Kolben, so drückt der kleinere Kolben diese bereits vorverdichtete Luft noch
stärker zusammen und treibt sie durch den Auslafs e und das zwischen Pumpe und aufzupumpenden
Gegenstand eingeschaltete Rückschlagventil in den Gegenstand ein, während zu derselben Zeit der Stülp . des Saugkolbens
das Eindringen der Aufsenluft gestattet, die die in beiden Cylindern sonst entstehende
Leere ausfüllt, so dafs der beschriebene Arbeitsgang wiederholt werden kann.
Bei gröfseren Abmessungen der Pumpe, insbesondere für maschinellen Antrieb, werden
die Kolben aus Metall hergestellt (Fig. 4 und 5) und mit den üblichen Liderungen χ sowie
mit Metallventilen n> ausgestattet, die durch Federny gegen ihre Sitze angedrückt werden.
Claims (1)
- Pate NT-A N SPRU CH:
Eine Druckluftpumpe mit gekuppelten Kolben, bei der der Saugcylinder eine gröfsere Weite besitzt als der Druckcylinder, dadurch gekennzeichnet, dafs beide mit sich in gleicher Richtung bewegenden, aber entgegengesetzt wirkenden Kolben versehene Cylinder durch einen möglichst weit vom Ein- und Auslafs entfernten engen Kanal (d) verbunden sind, zu dem Zwecke, beim Aufwärtshube der Kolben das ganze, im grofsen Cylinder (b) enthaltene Luftvolumen in den kleineren Cylinder (α) zu drücken und beim Niedergange der Kolben die auf diese Weise vorverdichtete Luft aus dem kleineren Cylinder durch ein Rückschlagventil zwischen Pumpe und aufzupumpenden Gegenstand in den letzteren unter bedeutend erhöhtem Drucke einzutreiben.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE138488C true DE138488C (de) |
Family
ID=406292
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT138488D Active DE138488C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE138488C (de) |
-
0
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