DE118939C - - Google Patents

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DE118939C
DE118939C DENDAT118939D DE118939DA DE118939C DE 118939 C DE118939 C DE 118939C DE NDAT118939 D DENDAT118939 D DE NDAT118939D DE 118939D A DE118939D A DE 118939DA DE 118939 C DE118939 C DE 118939C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B39/00Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00
    • F04B39/0005Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons
    • F04B39/0011Component parts, details, or accessories, of pumps or pumping systems specially adapted for elastic fluids, not otherwise provided for in, or of interest apart from, groups F04B25/00 - F04B37/00 adaptations of pistons liquid pistons

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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
-JVl 118939 KLASSE 276.
ALBERT SCHOLL in MANNHEIM. Gasverdichter mit flüssigen Ventilen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Juli 1899 ab.
Vorliegende Erfindung bezweckt, Compressoren mit flüssigen Ventilen auch für hohen Druck anwenden zu können, zu welchem Behufe mehrere (je nach dem zu erzeugenden Druck und je nach dem specifischen Gewicht der Sperrflüssigkeit) flüssige Saugventile c1 c2 c8 c4 bezw. Druckventile e1 e2 e3 e4 hinter einander geschaltet werden. Die Anordnung ist in den Fig. 1 bis 8 während acht verschiedener auf einander folgender Arbeitsperioden dargestellt, während die Fig. 9 und 10 zwei verschiedene Mittel veranschaulichen, welche das Hinüberwerfen der Sperrflüssigkeit aus dem einen Ventil in das nächstfolgende verhindern sollen.
Die sich aus den Fig. 1 bis 8 ergebende Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
Fig. ι zeigt die Stellung des Pumpenkolbens in seiner tiefsten Lage am Ende der Druckperiode, während welcher die Compression des Gases sowohl in den Verbindungsleitungen g1 g2 g3 4, als auch in dem Druckrohr/ und der Uebertritt des Gases durch die Sperrflüssigkeit der Druckventile e1 e2 e3 e4 in die Druckleitung f stattgefunden hat. Infolge des in den Verbindungsleitungen g1 g2 g3 gA erzeugten Ueberdruckes wird die Sperrflüssigkeit sowohl in die Saugleitungen if4 d3 d2 d1 als auch in die Druckventilbehälter e1 e2 e3 ei verdrängt, während der Saugventilbehälter c4 vollständig mit Flüssigkeit angefüllt ist.
In Fig. 2 hat sich der Kolben α gehoben und so viel Sperrflüssigkeit aus dem Saugventilbehälter c4 und aus der Saugleitung <f4 angesaugt, dafs infolge der in Leitung gl sich geltend machenden Spannungsverminderung Sperrflüssigkeit aus den Saugleitungen di d3 d2 d1 nach c4 bezw. C3C1C1 gesaugt und aus den Ventilen e1 e2 e3 e* Sperrflüssigkeit in die Verbindungsleitung g1 bezw. g2 g3 g* gedrückt wird. In e1 ist der Spiegel der Sperrflüssigkeit bereits so weit gesunken, dafs Gas aus g" und el in die Leitung gl und den Ventilbehälter c4 hinübergeschluckt wird.
- Sobald der Kolben die Stellung nach Fig. 3 erreicht hat, ist so viel Sperrflüssigkeit aus di und c4 gesaugt, dafs die Spannung in der Verbindungsleitung g1 auf diejenige der Saugleitung heruntersinkt, so dafs die Sperrflüssigkeit in c4 und dl gleich hoch steht, während infolge des weiter fortschreitenden Spannungsabfalles in den Verbindungsleitungen g'2 gs die Sperrflüssigkeit auch in den Druckventilen e1 e3 so weit gesunken ist, dafs auch hier ein Ueberschlucken des Gases nach g2 und e1 bezw. nach gB und e2 erfolgt.
Bei der Stellung des Pumpenkolbens nach Fig. 4 ist aus den Saugleitungen d^ und d3 sämmtliche Sperrflüssigkeit nach c4 bezw. c3 übergetreten, so dafs nunmehr Gas aus den Saugleitungen d* d3 nach Leitung g1 bezw. dl gelangt.
Fig. 5 zeigt den Kolben in seiner höchsten Stellung und läfst zugleich erkennen, dafs aus allen vier . Saugleitungen d* d3 d2 dl Gas zu den Ventilen c4 bezw. c3 c2 cl übertritt.
In Fig. 6 hat der Kolben bereits eine bestimmte Strecke nach abwärts zurückgelegt, so dafs jetzt nicht allein in den Druckventilen e1 e2 e3 bezw. Leitungen g2 g3 g*, sondern auch in den Saugventilen c4 c3 c2 c"' bezw. Leitungen g1 d* ds d2 eine Compression . des

Claims (3)

Gases stattfindet, infolge deren der Flüssigkeitsspiegel in den Druckventilen e1 e2 e3 e4, sowie in den Saugleitungen d4 dzd2 d1 steigt, jedoch in den Saugventilen c4 c3 c2 c1, sowie in den Verbindungsleitungen g-1 g2 gs g* fällt. Fig. 7, nach welcher der Kolben eine weitere Strecke gesunken ist, läfst erkennen, dafs das Gas in c4 und g1 bereits so stark comprimirt ist, dafs die Sperrflüssigkeit aus g1 vollständig nach e1 gedrängt ist, so dafs das Gas aus g1 nach g2 überzuschlucken beginnt. Fig. 8 zeigt eine noch tiefere Stellung des Kolbens, bei welcher das comprimirte Gas aus gJ durch e1 nach g2, aus g2 durch e2 nach g3, aus g3 durch e3 nach g* und aus g* durch e4 nach Druckleitung f entweicht. Zugleich ist infolge der Compression des Gases in d* und c3 der Flüssigkeitsspiegel in c3 so weit gesunken, dafs Gas aus cs nach d3 und c'2 übergeschluckt wird. Hat der Kolben wieder seine tiefste Stellung nach Fig. ι erreicht, so wird nicht allein durch die Ventile e1 e2 e3 e4 Gas in die Druckleitung f entweichen, sondern auch aus d* und c3 nach ds, sowie aus dz und c2 nach d2, während jedoch c1 geschlossen bleibt. Damit beim Schlufs der Ventile, sobald Gas von c4 nach c3, c2 und c1 oder von e3 nach e2, e1 und c4 gelangt, die Verbindungsrohre if4 d3 d2 bezw. gs g2 g1 nicht als Heber wirken, wird das Gas durch ein besonderes Rohr r von kleinem Durchmesser nach Fig. 9 geführt oder durch ein Sieb s nach Fig. 10 in kleine Blasen zertheilt, wodurch ein Ueberwerfen der Sperrflüssigkeit verhindert wird. Paten τ-Ansprüche:
1. Gasverdichter mit flüssigen Ventilen, dadurch gekennzeichnet, dafs zur Erzielung eines höheren Druckes im Compressionsbehälter eine dem jeweilig zu erzeugenden Druck und dem Gewicht der Sperrflüssigkeit entsprechende Anzahl von Saugventilen (C1C2C3...) und Druckventilen (e1 e2 e3 . . .) hinter einander geschaltet wird.
2. Eine Ausführungsform des Gasverdichters nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Anordnung besonderer Rohre (r) von geringem Durchmesser in den Rohren fd4 d3 d'2 bezw. g1 g2 g3) (Fig. 9), zum Zweck, das Ueberwerfen der Sperrflüssigkeit zu hindern.
3. Eine Ausführungsform der Vorrichtung zur Verhinderung des Ueberwerfens der Sperrflüssigkeit nach Anspruch 2, gekennzeichnet durch die Anordnung von Sieben fs) an den Mündungen der Rohre (di dB d2 bezw. g^ S1' gV (FiI0
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen.
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