DE110262C - - Google Patents

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DE110262C
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B62LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
    • B62LBRAKES SPECIALLY ADAPTED FOR CYCLES
    • B62L3/00Brake-actuating mechanisms; Arrangements thereof

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 63: Sattlerei, Wagenbau und Fahrräder.
L. LEFEVRE in PARIS.
für Fahrräder.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 2. Oktober 1898 ab.
Die bekannten Fahrradbremsen, welche unter Anwendung einer anspannbaren, biegsamen und auf den Kranz einer am Hinterrad angebrachten Scheibe durch Reibung hemmend wirken, haben den Nachtheil, dafs sie nicht leicht an dem Rade angebracht oder davon abgenommen .werden können. Ueberdies erschweren die Ausführungsformen, in denen die bezeichneten Fahrradbremsen bisher geschaffen worden sind, ganz bedeutend das Herausnehmen des davon beeinflufsten Rades sowie auch die Einstellung des Lagers dieses Rades.
Die vorliegende Erfindung bezweckt, eine Bandbremse zu schaffen, welche im Gegensatze zu anderen bekannten Bandbremsen schnell an dem Fahrrad angebracht werden kann, und welche das Herausnehmen des Hinterrades aus dem Fahrradgestell in keiner Weise verhindert, und selbst gleichzeitig in vortheilhafter Weise zur Verstellung des Hinterrades behufs Regelung der Kettenspannung dient. Zur Verwirklichung der gekennzeichneten Eigenschaften weist der Erfmdungsgegenstand als wesentlichen Haupttheil ein Gehäuse auf, woran einerseits das eine Ende des Bremsbandes und andererseits die Achse befestigt ist, um welche ein mit dem anderen Bremsbandende verbundener Hebel schwingt, und welches mit einem Ansätze versehen ist, der die Achse des Hinterrades aufnimmt und der zwischen zwei an der Hinterradgabel ausgebildeten Zacken verschoben und festgestellt werden kann. Das Bremsgehäuse hat also nach vorstehender Auseinandersetzung dieselbe Function, wie diese von den üblichen Kettenspannvorrichtungen ausgeübt wird, wobei die Kettenspannung jedoch nicht etwa erschwert, sondern vielmehr einfach und bequem bethätigt wird.
Der Gegenstand der Erfindung ist auf der beiliegenden Zeichnung dargestellt worden, und zwar ist
Fig. ι eine Vorderansicht einer am Fahrrad angebrachten Bremse,
Fig. 2 ist ein Verticalschnitt derselben durch die Achse,
Fig. 3 ist eine Seitenansicht der Bremse,
Fig. 4 zeigt das Bremsband mit den Bremsbacken und die
Fig. 5 bis 9 veranschaulichen verschiedene Ausführungen der Bremsradnuth und der Bremsbackenprofile.
Die in den Fig. 1 bis 4 an einem Zweirade dargestellte Bremse besteht aus einem Bremsrade a, aus einem Bremsbande b und einem Gehäuse c, welches um die ganze Vorrichtung zum Schutz und zum Halt gelegt ist.
Die Nabe der Bremsscheibe α ist in üblicher Weise mit einer Nuth d von dreieckigem Querschnitt versehen und auf der Achse des Hinterrades in geeigneter Weise befestigt. Auf dem Bremsbande b ist eine gewisse Anzahl Bremsbacken e angebracht, deren dreikantiges Profil genau dem in der Nuth d entspricht. Die
Verein deutscher Jngenieure Bezirksverein a.d. niederen Ruhr.
Spitzen dieser Keile sind abgestumpft, um ein Auflegen derselben auf den Grund der Nuth d zu verhindern.
Das eine Ende f des Bremsbandes ist mit dem Gehäuse c an dem Radgestell befestigt, während das andere Ende g mit einem Arme h versehen ist, an welchem eine Schnur oder Zugstange zum Bethätigen der Bremse in geeigneter Weise angebracht ist.
Das Gehäuse c trägt an der Seite einen entsprechend ausgebildeten Ansatz 2, um es an dieser Stelle an der einen Stange der Hinterradgabel befestigen zu können.
Aufserdem ist natürlich an diesem Gehäuse eine entsprechende Oeffnung vorgesehen, um der Hinterradachse Durchgang zu gewähren. Durch den Gewindebolzen k, durch die Spannvorrichtung / und die Mutter m kann man die Stellung der Achse im Verhältnifs zum Radgestell und dabei die Spannung der Kette ändern.
Nachdem das Gehäuse an dem Gestell festgeschraubt worden ist, besitzt das Bremsband einen festen Punkt bei f.
Wenn nun das Bremsband locker gelassen wird, so kann sich das Rad α frei drehen; aber sobald man an dem äufseren Ende g in entsprechender Weise zieht, drücken sich die Bremsbacken in die keilförmige Nuth d ein und erzeugen hier eine ganz erhebliche Reibung.
Die Drehrichtung der Scheibe in dem Bremsbande mufs so sein, dafs der durch die Reibung des Bremsbandes und der Bremsscheibe ausgeübte Zug vollständig durch den festen Punkt f aufgenommen wird, so dafs man an dem die Vorrichtung bethätigenden Hebel nur eine ganz geringe Kraft auszuüben braucht.
In den Fig. 5 bis 9 sind verschiedene Abänderungen von Profilen dargestellt, welche man zu einer derartigen Bremse mit Bremsband anwenden kann.

Claims (1)

  1. Pa tent-Anspruch:
    Eine auf die Nabe des Hinterrades wirkende, in einem Gehäuse angeordnete Bandbremse für Fahrräder, dadurch gekennzeichnet, dafs das Gehäuse (c) der Bremse zur Aufnahme der Hinterradachse einen Ansatz (i) trägt, an welchem die Spannschraube (k) zum Regeln der Kettenspannung befestigt ist, wobei das eine Ende des Bremsbandes und der Drehzapfen des an dem anderen Bremsbandende angreifenden Hebels (g h) an dem Gehäuse befestigt sind, zu dem Zwecke, die Bremsvorrichtung leicht und schnell abnehmen und das Hinterrad leicht herausnehmen, wieder einsetzen und einstellen zu können.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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