DE1099343B - Photographischer Verschluss - Google Patents

Photographischer Verschluss

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DE1099343B
DE1099343B DEG29140A DEG0029140A DE1099343B DE 1099343 B DE1099343 B DE 1099343B DE G29140 A DEG29140 A DE G29140A DE G0029140 A DEG0029140 A DE G0029140A DE 1099343 B DE1099343 B DE 1099343B
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DE
Germany
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abutment
drive
spring
additional spring
setting
Prior art date
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Pending
Application number
DEG29140A
Other languages
English (en)
Inventor
Waldemar Rentschler
Franz Starp
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Hittech Prontor GmbH
Original Assignee
Alfred Gauthier GmbH
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Publication date
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Publication of DE1099343B publication Critical patent/DE1099343B/de
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
    • G03B9/22More than two members each moving in one direction to open and then in opposite direction to close, e.g. iris type
    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/58Means for varying duration of "open" period of shutter

Description

  • Photographischer Verschluß
    Die Erfindung bezieht sich auf einen, photographi-
    schen Verschluß mit einem Antriebsteil, der wahl-
    weise durch eine Hauptfeder allein oder durch diese
    und eine Zusatzfeder gemeinsam antreibbar ist und bei
    dessen Spannen das Widerlager der Zusatzfeder durch
    eine vor der Auslösung des Antriebsteiles auslösbare
    Vorrichtung in einer der größten. Spannung der Zu-
    satzfeder entsprechenden Ausgangslage festgehalten
    wird, während nach #erfol-ter Auslösung der Halte-
    vorrichtung das Widerlager sich in eine durch die
    I
    .jeweilige Einstellung eines eine Einstellkurve besit-
    zenden Einstellers definierte Lage bewegt.
    Photographische Verschlüsse dieser Art besitzen
    den Vorteil, daß die Einstellung des mit dem Wider-
    la-er der Zusatzfeder zusammenarbeitenden Einstel-
    lers ohne jeden Einfluß seitens der Zusatzfeder durch-
    fÜhrbar ist, so daß das Vcrstellmoinent zum Bewegen
    Oes Einstellers bei sämtlichen Einstellungen stets
    -leich- und niedergehalten werden kann. Als weiterer
    ,#lorteil ist anzuführen, daß die verstärkte Federkraft
    alif den Antriebsteil und damit auf den gesamten Ver-
    seliltißblätteraiitrici)smechanismus nur bei den ge-
    wünschten Einstellungen einwirkt, so daß der Ver-
    schlußantriebsniechanismus geringstmöglichen Bean-
    spruchungen ausgesetzt ist. Ferner zeichnen sich Ver-
    ,chlüsse dieser Art dadurch aus, daß die auf den
    Antriehsteil einwirkende Spannung der Zusatzfeder
    variierbar ist.
    Zur Gewährleistung der richtigen Arbeitsweise ist
    cs bei solchen Verschlüssen erforderlich, die Aus-
    lösung des Widerlagers der Zusatzfeder und des An-
    friebsteiles des Verschlusses derart aufeinander abzu-
    stimmen, daß das Widerlagger seine jeweilige, durch
    den Einsteller bestimmte Arbeitslage erreichi hat, be-
    vc,r der Antriebsteil zum Ablauf freigegehen wird.
    Zn C,
    Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, einen
    Verschluß der eingangs bezeichneten Art unter Bei-
    behaltun 'g der beschriebenen Vorteile so auszubilden,
    (laß die genannte Art der Aufeinanderabstimmung der
    Auslösezeitpunkte von Widerlager und Antriebsteil
    des Verschlusses in unverwickelter, aufwandsparender
    s(-#w;e funktionssicherer und die Bedienung des Ver-
    s schltisses ' nicht erschwerender Weise erzielt ist,
    Eine Lösung dieser Aufgabe ist gemäß der Erfin-
    dung dadurch erreicht, daß zum Lösen der Festhalte-
    vorrichtung für das Widerlager der Zusatzfeder die
    Auslösehewegung des Versch#'lußauslösers dient und
    daß an einem den Antriebsteil des Verschlusses in
    ges
    , pannter Stellung-, festhaltenden Sperrteil ein mit
    dein Widerlager auf Bewegungsmitnahine verbunde-
    ner 1-,-iiistell- und Betätigungsteil angelenkt ist, wel-
    cher mittels eines an ihm befestigten, auf die Ein-
    -,#'telllztirve des Einstellers auftreffenden Anschlages
    die jeweilige Arbeitslage des Widerlagers bestimmt,
    und daß nach dem Auftreffen dieses Anschlages auf
    die Einstellkurve der Einstell- und Betätigungsteil
    unter Wirkung der Zusatzfeder eine Schwenkbewe-
    gung um seinen Anschlag als Achse ausführt, bei
    weicher der Sperrteil den Antriebsteil des Verschlus-
    ses zum Ablauf freigibt, und daß ein ortsfester An-
    schlag angeordnet ist, welcher nach erfolgter Freigabe
    I zn
    des Antriebsteiles die Weiterbewegung des Einstell-
    und Betätigungsteiles verhindert.
    Ein gemäß der Erfindung ausgebildeter Verschluß
    besitzt den Vorteil, daß die Auslösung des Antriebs-
    t>
    teiles des Verschlusses zwangläufig stets unmittelbar
    nach Erreichen der durch die jeweilige Einstellage
    des Einstellers definierten Lage des Widerlagers der
    Zusatzfeder erfolgt. Damit ist einerseits eine optimale
    FunktiGiissich,-rheit der Einrichtung und andererseits
    (ine kleinstmögliche Auslösezeit bei sämtlich-en Ein-
    stellungen erzielt. Diese Arbeitsweise ist bei einem
    gemäß der Erfindung ausgebildeten Verschluß in
    überraschend einfacher Weise durch Verwendung
    eines Einstell- und Betätigungsteiles erzielt, welcher
    während der Einstellbewegung des Widerlagers eine
    den Sperrteil für den Antriebsteil des Verschlusses
    unbeeinflußt lassende Bewegung unter Wirkun- der
    1 221
    Zusatzfeder ausführt und welcher nach dein Auftref-
    fen des mit ihin verbundenen Anschlages auf die Ein7
    Lellkurve des Einstellers eine Schwenkbewegung um
    den Anschlag als Achse durchführt, bei der der Sperr-
    teil ausgelöst und der Antriebsteil des Verschlusses
    zum Ablauf freigegeben wird. Damit bedarf es bei
    einer gemäß der Erfindung ausgebildeten# Einrichtung
    zur Erziel= der genannten Aufeinanderabstimmung
    der Auslösezeitpunkte von Widerlager und Antriebs-
    teil des Verschlusses keinerlei besonderer Synchronii-
    siereinrichtungen, so daß die erfindungsgemäße Ein-
    richtung einen in# hohem Maße teilesparenden sowie
    unverwickelten und eine raumgedrängte Anordnung
    zulassenden Aufbau besitzt. Darüber hinaus weist sie
    den Vorteil auf, daß ihre Ausbildung keinerlei beson-
    dere Anforderungen an die_ Auslöseeinrichtung und die Antriebsvorrichtung des Verschlusses stellt, so daß die Erfindung in einem weiten Anwendungsbereich verwirklicht werden kann.
  • Eine weitere Aufgabe -der Erfindung besteht darin, einen Verschluß der vorbezeichneten Art so auszubilden, daß zum Bewegen des Widerlagers der Zusatzfeder von seiner jeweiligen, durch die Einstellung des Einstellers bestimmten, Arbeitslage in seine der größten Spannung der Zusatzfeder zugeordnete Ausgangslage weder besondere, zusätzliche Betätigungsvorrichtungen noch zusätzliche Bedienungshandgriffe erforderlich sind.
  • Gemäß der Erfindung ist diese A gabe dadurch -ufg gelöst, daß zwischen dem Widerlager der Zusatzfeder und dem Antriebsteil des Verschlusses eine einseitige Mitnahmeverbindung ausgebildet ist, mittels welcher das Widerlager beim Ablauf des Antriebsteiles von seiner jeweiligen, durch den Einsteller bestimmten Arbeitslage in seine Ausgangslage zurückstellbar ist.
  • Hierdurch ist auf überraschend einfache, keinen wesentlichen zusätzlichen Aufwand erfordernde Weise eine selbsttätige Rückführung des Widerlagers von seiner jeweiligen Arbeitslage in seine Ausgangslage erzielt. Die Wirkungsweise der Mitnahmeverbindung ist hierbei derart, daß der Antriebsteil des Verschlusses nach seiner Auslösung unter Wirkung der Hauptfeder und der Zusatzfeder zunächst eine Relativbewegung gegenüber dem Widerlager der Zusatzfeder ausführt. Nach Zurücklegen eines bestimmten Bewegungsweges, dessen Größe von. der jeweiligen Arbeitslage des Widerlagers abhängt, kommt die Mitnahmeverbindung zwischen Antriebsteil und Widerlager zur Wirkung, wodurch sich die beiden Teile unter Wirkung der Hauptfeder allein als Einheit in eine dem ungespannten Zustand des Verschlusses entsprechende Lage, welcher die genannte Ausgangslage des Widerlagers entspricht, bewegen. Hieraus ergibt sich der weitere Vorteil, daß von der für die Lebensdauer des Verschlußantriebsmechanismus schädlichen Aufprallenergie des Antriebsteiles und der Verschlußblätter beim Erreichen der Ruhestellung des Verschlußantriebes die zum Bewegen der aus Widerlager und Zusatzfeder bestehenden, Einheit erforderliche E nergie in Abzug kommt.
  • In Verbindung mit der erfindungsgemäßen Auslöseeinrichtung ist damit ein photographischer Verschluß dereingangs bezeichneten Art geschaffen, welcher einen optimal unverwickelten und aufwandsparenden Aufbau, eine sich gegenüberVerschlüssen ohne Zusatzfeder nicht unterscheidende Bedienungsweise sowie eine funktionssichere Arbeitsweise besitzt.
  • In den Figuren ist die Erfindung an einem Ausführungsbeispiel gezeigt.
  • Fig. 1 zeigt vergrößert, in einer Draufsicht von vorn, einen Teil eines photographischen Objektivverschlusses bei abgenommener Deckplatte. Im Verschluß ist eine gemäß der Erfindung ausgebildete Auslöseeinrichtung für das Widerlager einer Zusatzfeder und den Verschlußantriebsteil angeordnet, und außerdem ist zwischen dein Widerlager und dem Antriebsteil eine Mitnahmeverbindung ausgebildet. Weiterhin ist in der Figur ein eine Einstellkurve tragender Teil eines mit dem Widerlager zusammenarbeitenden und die jeweilige Arbeitslage desselben bestimmenden Einstellers dargestellt. Der Verschluß befindet sich in gespannter Stellung; Fig. 2 zeigt den Verschluß gemäß Fig. 1 unmittelbar nach erfolgter Auslösung# Das Widerlager hat seinp durch die Steuerkurve des Einstellers bestimmte Arbeitslage-erreicht und hierbei den Antriebsteil des Verschlusses ausgelöst. Dieser steht am Beginn seines Ablaufes; Fig.3 zeigt den Verschluß bei derselben Ablaufphase des Antrie#bsteiles wie Fig.2, jedoch mit einer anderen Arbeitslage des Widerlagers der Zusatzfeder; Fig. 4 zeigt den Verschluß bei einer weiteren, von den, Fig. 2 und 3 verschiedenen Arbeitslage des Widerlagers der Zu-satzfeder und bei einer der Offenstellung der Verschlußblätter entsprechenden Ablaufphase des Antriebsteiles. Die zwischen Antriebsteil und Widerlag-er ausgebildete Mitnfahmeverbindung wird soeben wirksam, um das Widerlager in die in Fig. 1 dargestellte Ausg.angslage zurückzuführen; -Fig. 5 zeigt denVerschluß in abgelaufenem Zustand. Das Widerlager der Zusatzfeder ist mittels der Mitnahmeverbindung in seine der größten Spannung der Zusatzfeder entsprechende Ausgangslage zurückgestellt; Fig. 6 zeigt in Seitenansicht, teilweise im Schnitt, die Antriebsvorrichtung des Verschlusses. Es ist unter anderem die Haupt- und die Zusatzfeder sowie der Verschlußantriebsteil und das Widerlager der Zusatzfeder dargestellt; Fig. 7 zeigt in vergrößerter Darstellung die mit dem Widerlager zusammenarbeitenden Teile der Festhalte- und Auslösevorrichtung; Fig. 8 zeigt einen den, Antriebsteil des Verschlusses in gespannter Stellung festhaltenden Sperrteil und einen an diesem angelenkten, mit dem Widerlager auf Bewegungsmitnahme verbundenen Einstell- und Betätigungsteil; Fig. 9 zeigt bei einem Verschluß gemäß den Fig. 1 bis 5 das Zusammenwirken des Antriebsteiles des Verschlusses mit einem Belichtungszeitenhemmwerk, welches mittels einer an einem Einsteller angeordneten Steuerkurve einstellbar ist; Fig. 10 zeigt schematisch, in vergrößerter Darstellung, einen Teil des Belichtungszeiteinstellers des Verschlusses, an, dem Steuerkurven zur Einstellung der Arbeitslage des Widerlagers der Zusatzfeder und des Belichtungszeitenhemmwerkes ausgebildet sind.
  • In den Fig. 1 bis 5 und 9 ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Objektivverschlusses bezeichnet.- In diesem ist in an sich bekannter Weise eine Verschlußgrundplatte 2 befestigt, die zur Lagerung an sich bekannter Teile des Verschlußmechanismus dient. Insbesondere ist an der Verschlußgrundplatte um eine Achse 3 eine Spann- und Antriebsscheibe 4 für den Verschluß gelagert. Zum Antrieb dieser Scheibe dienen, eine Hauptfeder 5 sowie eine in ihrer Vorspannung veränderliche Zusatzfeder 6. Die Feder 5 ist um die als Spannwelle für die Antriebsscheibe ausgebildete und durch dieVerschlußgehäuserückwand, hinausgeführte Welle 3 herumgelegt, wobei sie sich mit ihrem einen Ende an einem ortsfesten Stift 7 und mit ihrem anderen Ende an einem an der Antriebsscheibe4 befestigten Stift 8 abstützt (Fig. 6). Die Zusatzf eder 6, die über der Antriebsscheibe 4 um eine Distanzbüchse 9 angeordnet ist, ist mit ihrem einen Ende an eine Abbiegung4a der Spann- und Antriebsscheibe4 und mit ihrem anderen Ende an einem drehbaren, gleichachsig zur Antriebsscheibe angeordneten. und nachstehend als Widerlager bezeichneten Teil10 angelegt. Zur Sicherung des Widerlagers dient eine in die Spannwelle3 eingesetzte Kopfschraubell.
  • Das Widerlager wird durch eine nachstehend näher beschriebene, vor der Auslösung der Antriebsscheibe 4 auslösbareVorrichtung in einer der größten Spannung der Zusatzfeder 6 entsprechenden Ausgangslage festgehalten. Diese Ausgangslage ist in den Fig. 1 und 5 dargestellt. Nach erfolgter Auslösung bewegt sich das Widerlager unter Wirkung der Zusatzfeder in eine el durch die jeweilige Einstellung eines eine Einstellkurve besitzenden Einstellers definierte Lage, welche es vor der Auslösung der An-triebsscheibe4 erreicht hat. Dieser Vorgang ist gleichfalls weiter unten noch näher beschrieben.
  • An der Antriebsscheibe 4 ist weiterhin um eine Achse 12 in an sich bekannter Weise eine Antriebsklinke 13 schwenkbar angeordnet. Mittels eines Mauls 13a und unter Wirkung einer Feder 14 steht die Klinke in an sich bekannter Weise mit einem einen halbkreisförmigen Querschnitt besitzenden Stift15 in Verbindung, der an. einem Verschlußblätterantriebsring16 befestigt ist, und für den in der Verschlußgrundplatte2 ein Bewegungsschlitz2a ausgebildet ist. Die Verschlußblätter17, von denen in, den Figuren aus Gründen der Übersichtlichkeit nur eines dargestellt ist, sind am Antriebsring16 um Stifte18 gelagert und außerdem in Schlitzen17a an ortsfesten Stiften19 geführt (Fig.9). Bei dem in# Pfeilrichtung von Fig. 1 erfolgenden Ablauf der Antri#ebsscheibe 4 führt der Antriebsring16 eine hin- und hergehende Bewegung aus, wodurch die Verschlußblätter17 zu- erst geöffnet und nach Erreichen einer Offenstellung wieder geschlossen werden.
  • Gemäß der Erfindung ist nunmehr eine Auslösung der Antriebsscheibe4 desVersch#lusses und desWiderlagers 10 der Zusatzfeder 6 in der eingangs genannten Reihenfolge und Aufeinanderabstimmung dadurch erzielt, daß zum Lösen der Festhaltevorrichtung für das Widerlager10 die Auslösebewegung des Verschlußauslösers dient und daß an einem dieAntriebsscheibe4 des Verschlusses in gespannter Stellung festhaltenden Sp-errteil ein, mit dem Widerlager auf Bewegungsmitnallme verbundener Einstell- und Betätigungsteil angelenkt ist, welcher mittels eines an ihm befestigten, auf die Einstellkurve des Einstellers auftreffenden Anschlages die jeweilige Arbeitslage des Widerlaggers bestimmt, und daß nach dem Auftreffen auf die Ein' stellkurve der Einstell-undBetätigungsteil unterWirkung der Zusatzfeder eine Schwenkbewegung um seinen Anschlag als Achse ausführt, bei welcher der Sperrteil die Antriebsscheibe4 zum Ablauf freigibt, und daß ein ortsfester Anschlag angeordnet ist, welcher die Weiterbewegung des Einstell- und Betätigungsteiles nach erfolgter Freigabe der Antriebsscheibe verhindert.
  • Als Verschlußauslöser dient im Ausführungsbeispiel ein Winkelhebel20, welcher um eine Achse21 an der Verschlußgrundplatte2 gelagert ist und durch eine Feder22 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Mittels eines abgebogenen Armes20a, welcher durch die Verschlußgehäuserückwand hinausgeführt ist, steht der Auslösehebel 20 in an sich bekannter, aus Gründen der übersichtlichkeit nicht dargestellter Weise in Verbindung mit der Auslöseeinrichtung der Kamera.
  • Der Auslösehebel 20 dient, wie bereits erwähnt, zum Lösen der Festhaltevorrichtung für das Widerlager 10 der Zusatzfeder. Die Festhaltevorrichtung umfaßt einen zweiarmigen Sperrhebel 23, welcher gleichfalls an der Versch#lußgrun#dplatte 2 um eine Achse 24 gelagert ist und durch eine Feder 25 im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Der eine Arm 23 a des Hebels 23 dient zum Festhalten des Widerlagers in seiner der größten Spannung der Zusatzfeder entsprechenden Ausgangslage und arbeitet zu diesem Zweck miteinem abgebogenen Lappen 10a des Widerlagers in der in Fig. 1 gezeigten, Weise zusammen. Mit seinem anderen Arm 23 b ist der Hebel 23 dagegen, mit dem Auslösehebel 20 verbunden. Hierzu dient ein. Hebel 26, welcher am Arm 23b um eine Achse 27 gelagert ist und mit dem Auslösehebe120 in Stift-Schlitz-Verbindung26a, 28 steht.
  • Der zum Festhalten der Antriebsscheibe 4 des Verschltisses in gespannter Stellung dienende Sperrteil ist im Ausführungsbeispiel gleichfalls als ein, zweiarmi--er Hebel 29 ausgebildet, der eine Lagerachse 30 an der Verschlußgrundplatte 2 besitzt und durch eine Feder 31 entgegen dein Uhrzeigersinn beeinflußt wird. I b t' Am einen Arm 29 a des Hebels 29 ist ein Sperrlappen 29b abgebogen, der mit einem Vorsprung 4b der Antriebsscheibe 4 zusammenarbeitet und diese in der in Fig. 1 dargestellten Spannlage hält. Am andern Arm 29c des Hebels ist ein Einstell- und Betätigungshebel 32 für das Widerlager 10 der Zusatzfeder angelenkt, welcher mit seinem gabelförmigen Ende32a einen Stift33 des Widerlagers umgreift.
  • Weiterhin besitzt der Hebel 32 einen, Anschlagstift 340, mittels welchem er nach erfolgtem Auslösen des Widerlagers 10 unter Wirkung der Zusatzfeder 6 zur Anlage an einer Steuerkurve34a, eines Belichtungszeiteinstellringes34 kommt. Die Kurve34a dient zur Einstellung der jeweiligen Arbeitslage des Widerlagers, d.h. zur Einstellung der zur Erzielung einer bestimmten Belichtun,gszeit erforderlichen. Vorspannung der Zusatzfeder6. Die tiefste Stufe der Kurve 34a entspricht hierbei dem Minimalwert, die höchste Stufe dagegen dem Maxii-nalwert der mittels des Einstellringes34 einstellbaren Vorspannung der Zusatzfeder 6.
  • Weiterhin ist am Belichtungszeiteiiistellring34 eine zur Einstellung eines Belichtungszeitenhenirnwerkes an sich bekannter Art dien-ende Einstellkurve34b ausgebildet (Fig. 10). Die Stufen der Kurven 34a und 34b sind im Ausführungsbeispiel einander derart zugeordnet, daß im Bereich der drei kürzesten Belichtungszeiteni, beispielsweise der Zeiten 1/2.., l/... und 1/1...Sekunde, eine Änderung der Vorspann-ung der Zusatzfeder in Richtung auf den Ma,--,imalwert erfolgt, während bei Einstellung längerer Belichtungszeiten, beispielsweise der Zeiten 1/",Sel-,unde und länger, keine Änderung in der Vorspannung der Zusatzfeder eintritt, sondern diese in ihrer der minimalen Vorspannung, z. B. Vorspannung 0, entsprechenden Lage verbleibt.
  • je nach Aufbau und Übersetzungsverhältnis des Belichtungszeitenhemmwerkes könnte die Zusatzfeder auch bei längeren Belichtungszeiten mehr oder wen-iger zur Wirkung kommen, um kritische Hemmwerkwirkungswege, d.h. zu kurze Wirkungswege des Henirnwerkes, zu vermeiden und ein Optimum an Genauigkeit und Konstanz der Belichtungszeiten zu erzielen. Iii, diesem Falle würde der in Deng Figuren zur Drehachse des Belichtungszeiteinstellrirtges konzen#trisch verlaufende Teil der Steuerkurve 34a gleichfalls entsprechende Stufen besitzen.
  • Das mit der Einstellkurve 34 b des Belichtungszeiteinstellringes34 zusammenarbeitende Belichtungszeitenhenimwerk ist in an sich bekannter Weise aufgebaut und in Fig. 9 schematisch dargestellt. Es umfaßt unter anderem eine obere, sichtbare Lagerplatte35 sowie eine untere Lagerplatte, zwischen denen die verschiedenen, aus Gründen, der Übersichtlichkeit nicht dar-,gestellten Getriebeteile des Hemmwerkes angeordnet sind. Der Antrieb des Werkes erfolgt in, an sich bekannter Weise mittels eines Zahnsegments 36. Dieses ist zwischen den beiden Lagerplatten um eine Achse 37 gelagert und besitzt einen Arm 36 a, welcher in die Bahn dcr Abbiegung 4a der Antriebsscheib.- 4 beweg" bar ist. Weiterhin besitzt das Zahnsegment 36 einen Stift 38, mittels welchem es unter der Wirkung einer Feder 39 an der Einstellkurve34b anliegt.
  • Die Arbeitsweise der beschriebenen Auslöseeinrichtung ist wie folgt: Durch Niederdrücken des Auslösehebels 20 wird bei gespanntem Verschluß über den Verbindungshebel 26 der Sperrhebel 23 entgegen dem Uhrz.-igersinn, geschwenkt, so daß sein Sperrarm 23 a das Widerlager 10 der Zusatzfeder 6 freigibt. Unter Wirkung der Zusatzfeder führt das Widerlager eine entgegen dem Uhrzeigersinn verlaufende Dreh-bewegung aus. Hierbei wird über die Stift-Schlitz-Verbin# dung32a, 33 der Einstell- und Betätigungshebe132 mitgenommen, wobei sein Anschlagstift340 je nach Einstellung des Beliehtungszeiteinstellringes34 nach einem kürzeren oder längeren. Drehweg des Widerlagers zur Anlage an der Kurve 34a des Belichtungszeiteinstellringes34 gelangt. Damit hat das Widerlager seine jeweilige Arbeitslage erreicht. Das Inanlagekommen des Anschlagstiftes 340 an der Steuerkurve34a hat zur Folge, daß der Einstell- und Betätigungshebe132 eine Schwenkbewegung um den Anschlagstift als Achse ausführt. Bei dieser Bewegung wird der mit ihm verbundene Sperrhebe129 für die Antriehsscheibe4 des Verschlusses mitbewegt und sein Sperrlappen29b außer Eingriff mit dem Vorsprung4b der Antriebsscheibe4 gebracht. Unmittelbar nach erfolgter Freigabe der Antriebsscheibe 4 gelangt eine Verlängerung eines zur Gelenkverbindung des Sperrhebels29 und des Einstell- und Betätigungshebels32 dienenden Stiftes40 an einem ortsfesten Anschlag41 zur Anlage, wodurch die Einstellbewegung des Widerlagers gestoppt wird. Dies ist in den Fig.2 bis 4 dargestellt.
  • Aus den vorstehenden Darlegungen er-gibt sich, daß es bei einem gemäß der Erfindung ausgebildeten Verschluß zur Erzielung einer Aufeinanderabstimmung der Auslösezeitpunkte von Widerlager der Zusatzfeder und Antriebsteil des Verschlusses in der eingangs genannten Art keiner besonderen, aufwandbeanspruchenden Synchronisiereinrichtungen bedarf; vielmehr ist eine Aufeinanderabstimmung in überraschend einfacher, völlig zwangläufiger und keinen wesentlichen zusätzlichen Aufwand beanspruchender Weise dadurch erreicht, daß zur Synchronisierung die Zusatzfeder selbst Verwendun 'g findet.
  • Die Antriebsscheibe4 desVerschlusses beginnt nach ihrer Freigahe durch den Sperrlappen 29 b unter Wirkung der Hauptfeder5 und der Zusatzfeder6 im Uhrzeigershin abzulaufen. Hierbei werden über die Antriebsklin1,--.e13 und den Verschlußblätterantriebsring 16 die Verschlußblätter 17 zuerst geöffnet und nach Erreichen einer Offenstellung, deren Zeitdauer bei eingeschaltetcm Hemmwerk durch die Länge des Ineinggriffseins von Zahnsegrn:entarm36a und Abbie-4a bestimmt ist, wieder geschlossen.
  • Nach erfolgter Abgabe der Antriebskraft der Zusatzfeder 6 auf die ablaufende Antriebsscheibe 4 ist es erforderlich, das Widerlager 10 von seiner jeweiligen Arbeitslage wieder in die in Fig. 1 dargestellte Ausgangslage zurückzuführen. Dies ist gemäß der Erfindung mittels einer zwischen dem Widerlager und der Antriebsscheibe ausgebildeten, einseitig wirkenden Mitnahmeverbindung erzielt. Diese umfaßt im Ausführungsbeispiel die mit dem Zahnsegmentarm 36a des Belichtungszeitenhemmwerkes zusammenarbeitende Abbiegung4a der Antriebsscheibe4 und einen am Widertager10 ausgebildeten ArmlOb. DieWirktuigsweise der Mitnahmeverbindung ergibt sich aus den Fig. 1 bis 5 wie folgt: Bei der Einstellbewegun#g des Widerlagers in, seine jeweilige, durch die Steuerkurve 34a bestimmte Arbeitslage wird dessen Arm 10 b relativ zu der Abbiegung 4 a der in gespannter Stellung festgehaltenen Antriebsscheibe4 verstellt. Die Antriebsscheibe 4 führt daher nach ihrer Freigabe durch den Sperrlappen29b gleichfalls eine Relativbewegung gegenüber dem Widerlager aus, deren Größe durch die jeweilige Arbeitslage des Widerlagers bestimmt ist. Während dieser Relativbe-,vegung gibt die Zusatzf eder 6 ihre Antriebskraft an die Antriebsscheihe ab. Die genannte Relativbewegung ist beendet, soba,ld während des Ablaufes der Antriebsscheibe deren Abbiegung 4 a auf den Arm 10 b des Widerlagers auftrifft und damit die Mitnahmeverbindung zwischen den beiden Teilen hergestellt ist. Dies bewirkt, daß nuninehr die Aritriebsscheibe 4 und das Widerlager 10 unter alleinigerWirkung der Hauptfeder5 als Einheit weiterbewegt werden, wobei das Widerlager seine Ausgangslage erreicht hat, wenn sich der Antriebsteil in seiner dem ungespannten Zustand des Verschlusses entsprechenden Lage befindet (Fig, 5), In seiner Ausgangslage wird das Widerlager durch den Arm23a des Sperrhebels23 festgehalten. Wird nunm#ehr die Antriebsscheibe4 mittels der Spannwelle3 in, die in Fig.1 dargestellte Spannlage gebracht, so wird die Zusatzfeder 6 mitgespannt.
    Durch die vorstehend beschriebene Mitnahmever-
    hindung zwischen dem Antriebsteil des Verschlusses
    und dem Widerlager der Zusatzf ed-er ist gewährleistet,
    daß eine Rückführung des Widerlagers in seine Aus-
    gangslage in unverwickelter Weise und ohne das Er-
    fordernis zusätzlicher Bauteile oder zusätzlichen Bau-
    raumes erzielbar ist. Dies ergibt sich klar aus den
    Figuren des Ausführungsbeispiels, bei denen als Mit-
    ijahmeverbindung die am Antriebsteil ausgebildete,
    als Anlage für die Zusatzfeder6 dienende Abbie-
    gung 4 a und ein am Wid#erlager der Zusatzfeder aus-
    gebildeter Arm 10 a dient.
    Zusammen mit der beschriebenen Art des Einstel-
    lens der Zusatzfeder und des Auslösens des Verschluß-
    antriebsteiles erbringt die Mitnahmeverbindung zivi-
    schen dem Widerlager der Zusatzfed-er und##dem
    Antriebsteil optimaleVerhältnisse für einenVerschluß
    der eingangs bezeichneten Art. Darüber hinaus ist die
    Mitnahmeverbindung bei jedem Verschluß dieser Art
    .voll Bedeutung, da durch sie das Problem der Rück-
    führung des Widerlagers der Zusatzfeder in seine
    Ausgangslage auf überraschend einfache Weise gelöst
    ist.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRCCHE: 1. Photographischer Verschluß mit einem Antriebsteil, der wahlweise durch eine Hauptfeder allein oder durch diese und eine Zusatzfeder ge- meinsam antreibbar ist und bei dessen Spannen das Widerlager der Zusatzfeder durch eine vor der Auslösung des Antriebsteils auslösbare Vorrichtung in einer der größten Spannung der Zusatzfeder entsprechenden Ausgangslage festgehalten wird, während nach erfolgter Auslösung der Haltevorrichtung sich das Widerlager in eine durch die jeweilige Einstellung eines eine Einstellkurve besitzenden Einstellers definierte Lage bewegt, dxdurch gekennzeichnet, daß zum Lösen der Festhaltevorrichtung (10a, 23a) für das Widerlager (10) der Zusatzfeder (6) die Auslösebewegung des Verschlußauslösers (20) dient und daß an einem den Antriebsteil -(4) des Verschlusses in gespannter Stellung festhaltenden Sperrteil (29) ein mit dem Widerlager auf Bewegungsmitnahme verbundener Einstell- und Betätigungsteil (32) angelenkt ist, welcher mittels eines an ihm befestigten, auf die Einstellkurve (34a) des Einstellers (34) auftreffenden Anschlags (340) die jeweilige Arbeitslage des Widerlagers bestimmt, und daß nach dem Auftreffen des Anschlags auf die Einstellkurve der Einstell- und Betätigungsteil unter Wirkung der Zusatzfeder eine Schwenkbewegung um seinen Anschlag als Achse ausführt, bei welcher der Sperrteil den Antriebsteil des Verschlusses zum Ablauf freigibt, und daß ein ortsfester Anschlag (41) angeordnet ist, welcher nach erfolgter Freigabe des Antriebsteils die Weiterbewegung des Einstell- und Betätigungsteils verhindert.
  2. 2. Photographischer Verschluß mit einem Antriebsteil, der wahlweise durch eine Hauptfeder allein oder durch diese und eine Zusatzfeder gemeinsam antreibbar ist und bei dessen Spannen das Widerlager der Zusatzfeder durch eine vor der Auslösung des Antriebsteils auslösbare Vorrichtung in einer der größten Spannung der Zusatzfeder entsprechenden Ausgangslage festgehalten wird, während nach erfolgter Auslösung der Haltevorrichtung sich das Widerlager in eine durch die jeweilige Einstellage eines eine Einstellkurve besitzenden Einstellers definierte Lage bewegt, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen dem Widerlager (10) der Zusatzfeder (6) und dem Antriebsteil (4) des Verschlusses eine einseitige Mitnahmeverbindung (4a, 10b) ausgebildet ist, mittels welcher das Widerlager beim Ablauf des Antriebsteils von seiner jeweiligen, durch den Einsteller (34) bestimmten Arbeitslage in seine Ausgangslage zu-ZD rückstellbar ist.
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