DE1193802B - Photographischer Selbstspannverschluss mit Hemmwerken zur Erzielung von Momentbelichtungszeiten und ultralangen Belichtungszeiten - Google Patents

Photographischer Selbstspannverschluss mit Hemmwerken zur Erzielung von Momentbelichtungszeiten und ultralangen Belichtungszeiten

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DE1193802B
DE1193802B DEG38863A DEG0038863A DE1193802B DE 1193802 B DE1193802 B DE 1193802B DE G38863 A DEG38863 A DE G38863A DE G0038863 A DEG0038863 A DE G0038863A DE 1193802 B DE1193802 B DE 1193802B
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DE
Germany
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lever
exposure
long
drive
shutter
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DEG38863A
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Karl Helber
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Hittech Prontor GmbH
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Prontor Werk Alfred Gauthier GmbH
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    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/08Shutters
    • G03B9/10Blade or disc rotating or pivoting about axis normal to its plane
    • G03B9/18More than two members
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    • GPHYSICS
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    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/64Mechanism for delaying opening of shutter

Description

  • Photographischer Selbstspannverschluß mit Hemmwerken zur Erzielung von Momentbelichtungszeiten und ultralangen Belichtungszeiten Die Erfindung betrifft einen photographischen Selbstspannverschluß, der ein dem Verschlußblätterantrieb zugeordnetes Hemmwerk für kürzere Momentbelichtungszeiten sowie ein weiteres, mit Antriebsfeder ausgestattetes Hemmwerk zur Erzielung ultralanger Belichtungszeiten aufweist.
  • Verschlüsse dieser Art sind bereits in verschiedenen Ausführungen bekanntgeworden. Als nachteilig hat sich bei diesen bekannten Verschlußanordnungen in der Praxis erwiesen, daß zum Spannen der Antriebsfeder des Langzeitenhemmwerks ein besonderer zusätzlicher Handgriff erforderlich ist. Dadurch kann es vorkommen, daß der Photographierende versäumt, vor Durchführung einer Aufnahme mit ultralanger Belichtungszeit das Langzeitenhemmwerk zu spannen, was wiederum Fehlaufnahmen zur Folge haben kann.
  • Das der Erfindung zugrunde liegende Problem besteht darin, diesen Nachteil der bekannten Verschlußanordnungen zu vermeiden, d. h. den Verschluß dahingehend zu vervollkommnen, daß zur Vorbereitung einer Aufnahme mit ultralanger Belichtungszeit keine zusätzlichen Bedienungshandgriffe mehr erforderlich sind.
  • Zur Lösung dieses Problems wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, daß außer dem üblicherweise vorhandenen, in seiner Ablaufbewegung durch das Hemmwerk für Momentbelichtungszeiten beeinflußbaren Verscblußblätterantrieb ein weiterer, zusammen mit dem Langzeitenhemmwerk in Spannstellung überführbarer Verschlußblätterantrieb vorgesehen und diesen Antriebsmechanismen eine Schubklinke zugeordnet ist, die abhängig von der Einstellung des Belichtungszeiteinstellers durch einen Schalthebel in zwei Einstellagen überführbar ist, so daß die Schubklinke beim Spannvorgang entweder auf den Verschlußblätterantrieb für Momentbelichtungszeiten oder auf den Verschlußblätterantrieb für ultralangge Belichtungszeiten einwirkt. Auf diese Weise ist erreicht worden, daß zum Einschalten bzw. Spannen des Langzeitenhemmwerks keinerlei zusätzliche Bedienungshandgriffe erforderlich sind. Zur Vorbereitung einer Aufnahme, gleichgültig ob diese mit Momentbelichtuna oder mit ultralan-er Belichtung zur Durchführung kommen soll, hat der Photographierende nichts weiter zu tun, als lediglich die erwünschte Belichtungszeit einzustellen und anschließend den Verschluß zu spannen bzw. auszulösen. Der Photographierende braucht somit auch bei Durchführung von Aufnahmen mit ultralangen Belichtungszeiten keinerlei zusätzliche Handgriffe, wie sie bisher zum Spannen des Langzeitenhemniwerks noch erforderlich waren, vorzunehmen. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung kann der dem Langzeitenhemmwerk zugeordnete Verschlußblätterantrieb einen mit der Schubklinke zusammenarbeitenden, unter dem Einfluß einer Antriebsfeder stehenden Spannhebel, ferner einen am Lagerring der Verschlußblätter angreifenden Treibhebel aufweisen, der durch einen Sperrhebel in Gespanntlage gehalten wird. Diese Anordnung eines zusätzlichen Antriebs für die Verschlußblätter zeichnet sich vor allem durch bauliche Einfachheit sowie geringe Störanfälligkeit aus.
  • Zur Erzielung einer möglichst funktionssicheren Arbeitsweise des Verschlusses ist es von Vorteil, wenn eine bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellers auf ultralange Belichtungszeiten zur Wirkung freigegebene Sperre vorgesehen ist, die mit dem Lagerring zusammenarbeitet und den dem Langzeitenhemmwerk zugeordneten Verschlußblätterantrieb in seiner der Offenstellung der Verschlußblätter entsprechenden Lage blockiert.
  • In baulich vorteilhafter Weise kann als Sperre ein zweiarmiger Hebel dienen, der drehbar auf einem weiteren, ortsfest gelagerten sowie mit einer Steuerkurve des Belichtungszeiteinstellers zusammenarbeitenden Hebel sitzt, mittels welchem der Sperrhebel gegenüber einer seiner Auslösung dienenden Be-C tätigungseinrichtung des Langzeitenhemmwerks in verschiedene Relativlagen einstellbar ist. Um bei Einstellung des Verschlusses auf ultralange Belichtungszeiten sicher zu gewährleisten, daß die Freigabe des dem Langzeitenhemmwerk zugeordneten Antriebsmechanismus für die Verschlußblätter erfolgt ist, bevor das gespannte Langzeitenhemmwerk abzulaufen beginnt, kann eine auf das Langzeitenhemmwerk, beispielsweise auf dessen Hemmanker, einwirkende Sperre vorgesehen sein, die durch den Lagerring der Verschlußblätter bei Beginn seiner öffnuiigsbewegung lösbar ist.
  • Die Erfindung ist in der nachstehenden Beschreibung und der Zeichnung, in der ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung veranschaulicht ist, näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine perspektivische Darstellung eines mit einem Hemmwerk für kürzere Momentbelichtungszeiten und einem Langzeitenhemmwerk versehenen Selbstspannverschlusses, wobei die einzelnen Bauteile des Verschlusses der besseren übersicht wegen in Richtung der Verschlußachse mit gewissem Ab- stand voneinander angeordnet, veranschaulicht sind, F i g. 2 eine teilweise Darstellung der Verschlußanordnung gemäß Fig. 1 in einer Draufsicht während des Spannvorgangs, Fig. 3 die Verschlußanordnung kurz vor Beendigung des Spannvorgangs, wobei das Abgleiten der Schubklinke am Langzeitenhemmwerk bzw. an dem diesem zugeordneten Antriebsmechanismus für die Verschlußblätter kurz bevorsteht, Fig.4 den Verschluß in gleicher Darstellungsweise wie in F i g. 2 und 3, jedoch in einer Einstelllage, in der die Schubklinke dem normalen mit dem Hemmwerk für Momentbelichtungszeiten zusammenarbeitenden Verschlußblätterantrieb zugeschaltet ist.
  • In der Zeichnung ist mit 1 das Gehäuse eines photographischen Selbstspannverschlusses bezeichnet, das eine zylindrische Seitenwand la sowie einen Bodenlb aufweist. Der Gehäusebodenlb ist mit einem zur Seitenwand la konzentrisch angeordneten Rohrstutzen 1 c versehen, der das Objektiv aufnimmt. Ferner sind am Rohrstutzenlc zwei dem Antrieb und der Lagerung mehrerer Verschlußblätter 2 dienende Ringe3 und 4 drehbar geführt. Die Verschlußblätter 2 sind am Ring 3 auf Zapfen 5 drehbar gelagert und weisen Schlitze 2 a auf, in die am Lagerring 4 befestigte Stifte 6 eingreifen. Zum Antrieb der Verschlußblätter 2 ist ein zweiarmiger Antriebshebel 7 vorgesehen, der am Boden 1 b des Verschlußgehäuses 1 auf einem Lagerzapfen 8 drehbar angeordnet ist. Der Antriebshebel 7 steht unter der Wirkung einer um den Lagerzapfen 8 herumgelegten Antriebsfeder 9, die sich einenends gegen einen Stift 10 des Antriebshebels 7 und anderenends gegen einen Stift 11 abstützt. Der Stift 11 wiederum sitzt auf einem Hebel 12, der mittels eines Zapfens 12 a am Antriebshebel 7 gelenkig angeschlossen ist.
  • Der Antriebshebel 7 trägt einenends einen Zapfen 13, auf den eine der übertragung der Bewegungskräfte auf den Verschlußblätterring 3 sowie dessen Umkehrbewegung dienende Treibklinke 14 drehbeweglich lagert. Die Treibklinke 14 wiederum ist an ihrem freien Ende wie üblich mit einem Kupplungsmaul 14a versehen, das mit dem abgebogenen Lappen 15a eines Zwischenhebels 15 zusammenarbeitet. Der Zwischenhebe115 lagert auf einer am Gehäusebodenlb angeordneten Achse16 und trägt an seinem freien Ende einen Stift 17, der in eine am Verschlußblätterring 3 ausgebildete Schlitzführung 3 a eingreift. Um die Treibklinke 14 während des Belichtungsablaufs an dem Lappen 15a des Zwischenhebels 15 im Eingriff zu halten, ist dieser eine Feder 18 zugeordnet, die sich einenends an einen Stift 19, anderenends an einen auf dem Antriebshebel 7 sitzenden Stift 20 anlegt.
  • Zum Spannen der Antriebsfeder 9 dient eine mit dem Antriebshebel 7 zusammenarbeitende Schubklinke 21, die, wie insbesondere aus F i g. 2 bis 4 ersichtlich, mittels eines Zapfens 22 mit einem Umlenkhebel 23 gelenkig verbunden ist. Der Umlenkhebel 23 seinerseits sitzt auf einem am Gehäuseboden 1 b befestigten Zapfen 24 und steht unter der Wirkung einer an ihm und einem ortsfesten Stift 25 angreifenden Zugfeder 26, die ihn derart beeinflußt, daß er mit seinem Stift 27 am Auslösestößel 28 des Verschlusses zur Anlage kommt. Der Auslösestößel 28 ist in einem Rohrstück 29 verschiebbar geführt, das durch die Verschlußgehäuseseitenwand la hindurchgeführt ist und an seinem freien Ende mit dem üblichen Innengewinde zum Anschluß eines Drahtauslösers versehen sein kann.
  • Die am Umlenkhebel 23 gelenkig angeschlossene Schubklinke 21 steht unter dem Einfluß einer Feder 30, die sie an die Steuerkante 31 a eines nachstehend noch näher erläuterten Schalthebels 31 anlegt. Das freie Ende der Schubklinke 21 bildet eine Gabel, deren Fortsatz 21 a mit einem abgebogenen Lappen 7a des Antriebshebels 7 derart zusammenarbeitet, daß sie beim Spannvorgang der Antriebsfeder 9 eine Drehbewegung des Antriebshebels 7 im Uhrzeigersinn herbeiführt. Haben die Teile 7 und 21 hierbei eine bestimmte Lage erreicht, so verläßt der Fortsatz 21 a der Schubklinke 21 unter dem Einfluß der Steuerkante 31 a des Schalthebels 31 den abgebogenen Lappen 7 a des Antriebshebels 7. Dies bedeutet, daß der Antriebshebel 7 unter dem Einfluß der auf ihn einwirkenden Feder 9 wieder in die Ausgangslage zurückkehrt, wobei er über die Treibklinke 14 und den Zwischenhebel 15 den Verschlußblätterring 3 in eine hin- und hergehende Bewegung versetzt. Die Verschlußblätter 2 werden geöffnet und wieder geschlossen.
  • Der bereits erwähnte, am Antriebshebel 7 gelenkig angeordnete Hebel 12 dient der Betätigung eines an sich bekannten, im Verschlußgehäuse 1 angeordneten Räderhemmwerks, das den Ablauf des Antriebshebels 7 bei Erreichen der Offenstellung der Verschlußblätter 2 zwecks Erzielung von kürzeren Momentbelichtungszeiten unterschiedlicher Dauer mehr oder weniger verzögert. Das Räderhemmwerk kann in an sich bekannter Weise ausgebildet sein und ein Zahnsegment 32 aufweisen, das mit einer durch eine strichpunktierte Linie angedeuteten sowie ein Steigrad 33 und einen Hemmanker 34 aufweisenden Getriebegruppe in Treibverbindung steht. Die Getriebeteile des Hemmwerks sind wie üblich zwischen zwei Radplatten gelagert, von denen in F i g. 1 der übersichtlichkeit wegen nur die untere, mit 35 bezeichnete Radplatte gezeigt ist. Um die Einstellung des Hemmwerks auf die erwünschte Belichtungszeit zu erleichtern, ist die Anordnung so getroffen, daß der Hemmanker 34 in der Ruhelage des Verschlusses am Steigrad 33 außer Eingriff ist. Hierzu ist der Hemmanker 34 auf einem an der Radplatte 35 drehbar angeordneten einarmigen Hebel 36 gelagert, ferner der Lagerzapfen 34 a des Hemmankers unter Wirkung einer relativ schwachen Feder 37 an der Außenkante des Verschlußblätterringes 3 angelegt. Diese Kante weist eine Erhebung 3 b auf, die den Hemmanker 34 im Ruhezustand des Verschlusses vom Ankerrad 33 abhebt, wie in F i g. 1 gezeigt.
  • Das auf einem Stift 38 der Radplatte 35 lagernde Zahnsegment 32 des Henunwerks ist mit einem Bremshebel 39 verbunden, der am Boden 1 b des Verschlußgehäuses 1 auf einem Zapfen 40 lagert. Zur Verbindung von Bremshebel 39 und Zahnsegment 32 dient eine Koppel 41, die einenends am Zahnsegment 32 und anderenends am Bremshebel 39 gelenkig angeordnet ist. Eine am Stift 42 des Zahnsegmentes 32 angreifende Windungsfeder 43 sucht das Hemmwerk samt Bremshebel 39 in der der längsten Momentbelichtungszeit entsprechenden Ausgangslage zu halten. Unter Wirkung der Feder 43 stützt sich der Stift 42 an der Steuerkurve 44a eines Belichtungszeiteinstellers 44 ab, der dazu dient, das Heminwerk 32 bis 43 auf die erwünschte Momentbelichtungszeit einzustellen. Durch die Steuerkurve 44 a erhält die Nase 39 a des Bremshebels 39 eine bestimmte, von der eingestellten Belichtungszeit abhängige Relativlage bezüglich des mit ihr zusammenarbeitenden Lappens 12 b des Hebels 12. Dies wiederum bedeutet, daß beim Ablauf des Antriebshebels 7 der Lappen 12 a dann, wenn die Verschlußblätter 2 die Offenstellung erreicht haben, über eine längere oder kürzere Wegstrecke mit der Nase 39 a des Bremshebels 39 im Eingriff bleibt.
  • Zusätzlich zu dem vorbeschriebenen, der Erzielung unterschiedlicher Momentbelichtungszeiten, beispielsweise in der Größenordnung von 1 bis 1/5oo sec, dienenden Räderhemmwerk ist im Verschlußgehäuse 1 noch ein weiteres Räderhemmwerk angeordnet, das der selbsttätigen Steuerung sogenannter ultralanger Belichtungszeiten dient.
  • Dieses als Langzeitenhemmwerk ausgebildete Laufwerk weist einen dem Antrieb des Werks dienendes Zahnsegment 45 auf, das auf dem Zapfen 46 einer Radplatte 47 drehbar gelagert ist. Am Zahnsegment 45 greift eine zum Antrieb des Langzeitenhemmwerks vorgesehene Windungsfeder 48 an, die sich einenends gegen einen auf der Radplatte 47 befestigten Stift 49, anderenends gegen einen Stift 50 des Zahnsegmentes 45 abstätzt. Mit dem Zahnsement 45 kämmt ferner ein Ritzel 51, das auf einer Hohlwelle 52 drehfest angeordnet ist. Am freien Ende dieser Welle sitzt eine zweiflügelige Rastenfeder 53, die mit schlitzförmigen Rastausnehmungen 54 a eines Zahnrads 54 zusammenarbeitet (s. F i g. 1). Das Zahnrad 54 seinerseits ist auf einer in der Radplatte 47 sitzenden Welle 55 angeordnet, an der auch die Hohlwelle 52 geführt ist. Die Rastenfeder 53 ist hierbei so ausgebildet, daß sie bei der Spannbewegung des Zahnsegmentes 45 wirkungslos über die Rastausnehmungen 54 a des Zahnrads 54 hinweggleitet, während sie beim Ablauf des Zahnsegments 45 in diese eingreift und dadurch die Drehbewegung des Ritzels 51 auf das Zahnrad 54 und die weiteren mit diesem im Eingriff stehenden Getriebeteile des Laufwerks überträgt. Von diesen Getriebeteilen sind in F i g. 1 lediglich ein Steigrad 56 und ein mit diesem zusammenarbeitender Hemmanker 57 veranschaulicht, während die übrigen Teile durch eine strichpunktierte Linie angedeutet sind.
  • Die Anordnung eines derartigen, nur in Ablaufrichtung des Werks wirksamen Mitnehmers ist des-' halb erforderlich, weil dem Laufwerk eine bereits in dessen Ruhezustand in Wirkstellung befindliche Sperre zugeordnet ist, die die Aufgabe hat, das Laufwerk nach erfolgtem Spannen seiner Antriebsfeder 48 in Gespanntlage zu arretieren. Als Sperre dient hierbei ein zweianniger Hebel 58, der am Boden 1 b des Verschlußgehäuses 1 auf einem Zapfen 59 gelagert ist und durch eine Feder 60 entgegen dem Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Der Sperrhebel 58 trägt beidenends zwei einander entgegengesetzt gerichtete Stifte 61 und 62, von denen der Stift 61 mit dem Hernmanker 57 des Laufwerks, der Stift 62 hingegen unter der Wirkung der Feder 60 mit einem Nocken4a des Lagerrings4 zusammenarbeitet. Die Anordnung ist ferner so getroffen, daß in der in F i g. 1 veranschaulichten Ausgangslage des Lagerrings 4 der Stift 62 am Nocken 4 a anliegt, wobei der Stift 61 den Heinmanker 57 blockiert. Wird hingegen der Lagerring 4 zwecks öffnens der Verschlußblätter 2 im Uhrzeigersinn gedreht, so bewegt sich der Nocken 4 a vom Stift 62 weg. Dies hat zur Folge, daß der Sperrhebel 58 unter Wirkung seiner Feder 60 eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn ausführt, wobei der Stift 61 den Hernmanker 57 verläßt, der seinerseits das zuvor gespannte Langzeitenhemmwerk zum Ablauf freigibt.
  • Spannen läßt sich das beschriebene Langzeitenhemmwerk 45 bis 57, wie aus der Zeichnung ersichtlich, mittels der Schubklinke 21, mit deren Hilfe, wie vorstehend ebenfalls schon angedeutet, auch der mit dem Heinmwerk 32 bis 43 für Momentbelichtungszeiten zusammenarbeitende Antriebshebel 7 in Spannlage überführbar ist. Zur Durchführung von Aufnahmen mit Momentbelichtungszeiten oder solchen Aufnahmen mit ultralangen Belichtungszeiten ist voraesehen, daß die Spannbewegung der Schubklinke 21 entweder dem Antriebshebel 7 oder dem Zahnsegment 45 zugeleitet werden kann. Hierzu dient der Schalthebel 31, an dessen Steuerkante 31 a ein abgebogener Arm 21 b der Schubklinke 21 unter Wirkung der Feder 30 anliegt. Der auf einem ortsfesten Lagerzapfen 6i sitzende Schalthebel 31 trägt einen Stift 64, der in einen Steuerschlitz 44 b des Belichtungszeiteinstellers 44 eingreift.
  • Die Ausbildung und Anordnung des Steuerschlitzes 44 b kann im einzelnen so getroffen sein, daß bei Einstellung des Verschlusses auf Momentbelichtungszeiten der Stift 64 in den Bereich des Teilstückes 44 b' des Steuerschlitzes 44 b zu liegen kommt. Hierbei nimmt der Schalthebel 31 eine solche Lage ein, daß die Schubklinke 21 beim Spannvorgang auf den abgebogenen Lappen 7a des Antriebshebels 7 auftrifft, während das Langzeitenhemmwerk durch die Schubklinke 21 nicht beeinflußt wird. Wird hingegen der Belichtungszeiteinsteller 44 auf ultralange Zeiten eingestellt, wie dies in F i g. 1 gezeigt ist, so gelangt der Stift 64 in den Bereich des Teilstückes 44 Y' des Steuerschlitzes 44 b. Dies hat zur Folge, daß der Schalthebel 31 seine Stellung ändert, so daß die Schubklinke 21 beim Spannvorgang nicht mehr am Lappen 7 a des Antriebshebels 7, sondern am Zahnsegment 45 des Langzeitenhemmwerks zur Anlage kommt und dieses unter gleichzeitigem Spannen der Antriebsfeder 48 in die Spannstellung gemäß F i g. 3 überführt. Zur Zusammenarbeit mit dem Zahnsegment 45 weist die Schubklinke 21 einen Fortsatz 21 c auf, dessen abgebogener Lappen 21 d beim Spannvorgang auf das freie Ende des Zahnsegmentes 45 auftrifft. In Gespanntlage wird das Langzeitenhemmwerk 45 bis 57, wie bereits beschrieben, mittels des durch den Lagerring 4 der Verschlußblätter 2 gesteuerten Sperrhebels 58 festgehalten, dessen Stift 61 auf den Hemmanker 57 des Langzeitenheminwerks einwirkt.
  • Zur Beeinflussung der Verschlußblätter 2 im Falle der Einstellung des Verschlusses auf ultralange Belichtungszeiten ist außer dem bereits beschriebenen Verschlußblätterantrieb 3 und 7 bis 20 ein weiterer Verschlußblätterantrieb vorgesehen, der gemeinsam 3 mit dem Langzeitenhemmwerk 45 bis 57 gespannt wird. Dieser Verschlußblätterantrieb weist einen zweiarmigen Spannhebel 65 auf, der auf einer ortsfest angeordneten Welle 66 drehbeweglich gelagert ist. Gleichachsig zum Spannhebel 65 ist auf der Welle 66 ein weiterer Treibhebel 67 angeordnet. Dieser trägt einen Stift 68, der in eine Schlitzführung 4 b des Lagerrings 4 eingreift. Weiterhin ist dem Treibhebel 67 ein Sperrhebel 69 zugeordnet, der ihn in der der Ausgangslage des Lagerrings 4 entsprechenden Stellung blockiert. Der Sperrhebel 69 ist hierbei am Gehäuseboden 1 b auf einem Zapfen 70 drehbar gelagert und steht unter dem Einfluß einer Feder 71, die ihn in Sperrlage an einen ortsfesten Stift 72 anlegt. Auf der Welle 66 sitzt ferner eine Antriebsfeder 73, die sich einenends gegen einen Stift 74 des Spannhebels 65 und anderenends gegen einen Stift 75 des Treibhebels 67 abstützt und in gespanntem Zustand den Treibhebel 67 zu einer Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn veranlaßt.
  • Gespannt wird die Antriebsfeder 73 dadurch, daß der abgebogene Arm 21 b der Schubklinke 21 den Arm 65 a des Spannhebels 65 untergreift und diesen entgegen dem Uhrzeigersinn um die Welle 66 dreht. Dabei gelangt am Ende des Spannvorgangs der Arm 65 b des Spannhebels 65 an einem Stift 76 des Sperrhebels 69 zur Anlage und schwenkt diesen entgegen der Wirkung der Feder 71, so daß er den Treibhebel 67 freigibt. Die Antriebsfeder 73 vermag den Treibhebel 67 nunmehr entgegen dem Uhrzeigersinn zu drehen, wobei der Stift 68 den Lagerring 4 zu einer Drehung im Uhrzeigersinn veranlaßt. Die Verschlußblätter 2 geben bei diesem Vorgang die Lichtdurchlaßöffnung frei, während zugleich eine am Lagerring 4 angreifende Schließfeder 77 gespannt wird, die diesen Ring und damit die Verschlußblätter 2 wieder in die Ausgangslage zurückführt.
  • Der Lagerring 4 ist in seiner der Offenstellung der Verschlußblätter 2 entsprechenden Lage mittels einer durch das Langzeitenhenunwerk 45 bis 57 lösbaren Sperre blockierbar. Hierzu dient ein auf einem Zapfen 78 sitzender zweiarmiger Sperrhebel 79, der durch eine Feder 79 c im Uhrzeigersinn beeinflußt wird. Dies hat zur Folge, daß der Arm 79 a des Sperrhebels 79 hinter einem Vorsprung 4 c des Lagerrings 4 einrastet, sobald dieser nach erfolgter Freigabe des Treibhebels 67 seine der Offenstellung der Verschlußblätter 2 zugeordnete Lage erreicht hat.
  • Die Freigabe des Lagerrings 4 wird hierbei durch eine vom Langzeitenhemmwerk 45 bis 57 gesteuerte Betätigungseinrichtung veranlaßt. Diese besteht im wesentlichen aus einem auf einem ortsfesten Zapfen 80 gelagerten Betätigungshebel 81, an dem eine Windungsfeder 82 angreift, die den Hebel an den Stift 50 des Zahnsegmentes 45 des Langzeitenhemmwerks anlegt. Beim Ablauf des Langzeitenhemmwerks wird der Betätigungshebel 81 durch den Stift 50 entgegen dem Uhrzeigersinn geschwenkt, wobei er schließlich auf einen am Arm 79 b des Sperrhebels 79 befestigten Stift 83 auftrifft. Hierdurch erfährt der Sperrhebel 79 eine Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn, was schließlich zur Folge hat, daß er an dem Vorsprung 4 c des Lagerrings 4 außer Eingriff kommt. Der Lagerring 4 wird somit wieder frei, so daß er unter dem Einfluß der Schließfeder 77 in seine Ausgangslage zurückkehren kann, wobei er die Verschlußblätter 2 wieder in Schließstellung überführt.
  • Zur Erzielung ultralanger Belichtungszeiten unterschiedlicher Dauer ist der Stift 83 des Sperrhebels 79 bezüglich des mit ihm zusammenarbeitenden Betätigungshebels 81 mittels des BelichtungszeiteinsteHers 44 in verschiedene Relativlagen einstellbar. Hierzu ist der Lagerzapfen 78 des Sperrhebels 79 auf einem weiteren, einen ortsfesten Lagerzapfen 84 aufweisenden Hebel 85 angeordnet, der mittels eines Stiftes 86 sowie unter der Wirkung einer Feder 87 mit einer am Belichtungszeiteinsteller 44 ausgebildeten Steuerkurve 44c zusammenarbeitet. Mittels der Steuerkurve 44 c läßt sich die Einstellage des Hebels 85 und somit die Relativlage des Sperrhebels 79 und dessen Stiftes 83 bezüglich des Betätigungshebels 81 so verändern, daß beim Ablauf des Langzeitenhemmwerks 45 bis 57 der Betätigungshebel 81 früher oder später auf den Stift 83 auftrifft, was wiederum bedeutet, daß die Freigabe des Lagerrings 4 zum Schließen der Verschlußblätter 2 nach einem längeren oder kürzeren Ablaufweg des Langzeitenhemmwerks erfolgt.
  • Nachstehend wird die Arbeitsweise des vorstehend beschriebenen Selbstspannverschlusses an Hand der Zeichnung näher erläutert.
  • Soll eine Aufnahme mit ultralanger Belichtungszeit, d. h. unter Benutzung des Langzeitenhemmwerks durchgeführt werden, so ist zunächst mittels des Belichtungszeiteinstellers 44 die gewünschte Belichtungszeit innerhalb des Langzeitenbereiches einzustellen. Die in diesem Bereich wirksame Steuerkurve 44 c veranlaßt hierbei, daß der Stift 83 des mit dem Lagerring 4 der Verschlußblätter 2 zusammenarbeitenden Sperrhebels 79 in eine bestimmte Relativlage bezüglich des Betätigungshebels 81 überführt wird. Ferner veranlaßt das im Langzeitenbereich wirksame Teilstück 44b" des Steuerschlitzes 44b, daß der Schalthebel 31 die in F i g. 1 veranschaulichte Lage einnimmt, wodurch erreicht ist, daß beim nachfolgenden Spannvorgang die Schubklinke 21 auf das Zahnsegment 45 des Langzeitenhemmwerks 45 bis 57 einwirkt.
  • Bei der Spannbewegung erfährt die Schubklinke 21 infolge ihrer Abstützung an der Steuerkante 31a des Schalthebels 31 eine relative Drehbewegung, die schließlich, wie in F i g. 3 veranschaulicht, die Freigabe des Zahnsegmentes 45 zur Folge hat. Unmittelbar darauf, d. h. zeitlich mit der Freigabe des Langzeitenhemmwerks nahezu zusammenfallend, trifft der Spannhebel 65 auf den Stift 76 des Sperrhebels 69 auf, der seinerseits den Treibhebel 67 entriegelt.
  • Unter der Wirkung der Antriebsfeder 73 führt der Treibhebel 67 nun eine Drehbewegung aus, die auf Grund der wirkungsmäßigen Verbindung mit dem Lagerring 4 eine öffnungsbewegung der Verschlußblätter 2 zur Folge hat. Mit Beginn der Drehbewegung des Lagerrings 4 gleitet der Stift 62 vom Nocken 4a ab, wodurch das Langzeitenhemmwerk zum Ablauf freigegeben wird. In Offenstellung der Verschlußblätter 2 legt sich der Sperrhebel 79 vor den Vorsprung 4 c des Lagerrings 4 und hindert diesen zunächst an einer Rücklaufbewegung. Das sich beim Ablauf des Langzeitenhemmwerks mitbewegende Zahnsegment 45 drückt mittels des Stiftes 50 auf den Betätigungshebel 81, der je nach der voreingestellten Belichtungszeit nach einem längeren oder kürzeren Ablaufweg des Langzeitenhemmwerks auf den Sperrhebel 79 einwirkt, und durch dessen Betätigung den unter der Einwirkung der Schließfeder 77 stehenden Lagerring 4 zur rückläufigen Drehbewegung freigibt, wobei die Verschlußblätter 2 wieder in die Schließstellung überführt werden.
  • Zur Durchführung von Aufnahmen mit kürzeren Momentbelichtungszeiten ist es lediglich erforderlich, mittels des Belichtungszeiteinstellers 44 die erwünschte Belichtungszeit einzustellen. Hierzu ist der Belichtungszeiteinsteller 44, bezogen auf die Darstellung gemäß F i g. 1, nach rechts zu drehen, so daß der mit dem Zahnsegment 32 des Momentbelichtungszeitenhemmwerks 32 bis 43 verbundene Stift 42 am stufenförinig ausgebildeten Teil der Steuerkurve 44a des Belichtungszeiteinstellers 44 anliegt, während der Stift 64 des Schalthebels 31 sich im Teilstück 44 b" des Steuerschlitzes 44 b befindet. Dies hat zur Folge, daß der Schalthebel 31 eine kleine Drehbewegung im Uhrzeigersinn ausführt, der die Schubklinke 21 unter Wirkung ihrer Feder 30 nachfolgt. Dadurch nimmt die Schubklinke nunmehr die in F i g. 4 veranschaulichte Lage ein, in der ihr Fortsatz21a den abgebogenen Lappen 7b des Antriebshebels 7 untergreift, während der Fortsatz 21 c der Schubklinke 21 und deren Arm 21 b das Zahnsegment 45 des Langzeitenhemmwerks und den Spannhebel 65 nicht beeinflussen können.
  • Wird nun die Schubklinke 21 betätigt, so schiebt der Fortsatz 21a den Lappen 7a des Antriebshebels 7 vor sich her, wobei die Antriebsfeder 9 unter Spannung gesetzt wird. An dieser Bewegung des Antriebshebels 7 nimmt auch die Treibklinke 14 teil, ohne jedoch den Zwischenhebel 15 und damit den Verschlußblätterring 3 aus der in F i g. 1 gezeigten Ausgangslage herauszubewegen. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Treibklinke 14 in der ersten Bewegungsphase des Antriebshebels 7 wirkungslos an der Unterseite des Lappens 15a des Zwischenhebels 15 entlanggleitet und erst am Ende der Spannbewegung mit ihrem Maul 14 a unter dem Einfluß der Feder 18 am Lappen 15 a des Zwischenhebels15 einfällt. Der mit dem Bremshebe139 des Momentbelichtungszeitenhemmwerks 32 bis 43 zu- sammenarbeitende Hebel 12 gleitet bei der vorbeschriebenen Spannbewegung des Antriebshebels7 mit seinem Lappen 12 b an der Nase 39 a des Bremshebels39 entlang, wobei sich sein der Anlage der Antriebsfeder 9 dienender Stift 11 vom Antriebshebel 7 abhebt. Nach dem Einfallen des Lappens 12 b hinter der Nase 39 a des Bremshebels 39 kommt der Stift 11 des Hebels 12 am Antriebshebel 7 wieder zur Anlage.
  • Am Ende der Spannbewegung erfährt die Schubklinke 21 durch die Steuerkante 31a des Schalthebels 31 eine Relativbewegung, die die Freigabe des Antriebshebels 7 durch den Fortsatz 21a der Schubklinke 21 zur Folge hat. Der Antriebshebel 7 geht nun unter der Wirkung der Antriebsfeder 9 in die zweite Bewegungsphase über und öffnet über Treibklinke 14 und Zwischenhebel 15 die Verschlußblätter 2. Gegen Ende der Öffnungsbewegung der Verschlußblätter 2 trifft der Hebel 12 auf den Bremshebel 39 des Hemmwerks 32 bis 43, um schließlich nach Zurücklegen einer von der Voreinstellung des Hemmwerks abhängigen Wegstrecke wieder von dem Bremshebel abzugleiten. Der Antriebshebel 7 setzt unter dem Einfluß der Feder 9 seine Schwenkbewegung fort und kehrt schließlich in die in der Zeichnung veranschaulichte Ruhelage zurück. Hierbei erfährt der Zwischenhebel 15 durch die am Antriebshebel 7 angeschlossene Treibklinke 14 eine Drehung im Gegenuhrzeigersinn, die zur Folge hat, daß die Verschlußblätter 2 aus der Offenstellung in die Schließstellung zurückkehren.
  • Wie aus F i g. 1 ersichtlich, arbeitet im Momentbelichtungszeitenbereich das Hemmwerk 32 bis 43 teilweise mit und teilweise ohne Ankerhemmung. Hierzu steht der Lagerzapfen 34 a des Hemmankers 34 mit einer Steuerkurve 44 d des Belichtangszeiteinstellers 44 im Eingriff, die so ausgebildet ist, daß sie den Hemmanker 34 nur in einem bestimmten Teilbereich des Einstellbereiches für Momentbelichtungszeiten zur Wirkung freigibt.

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Photographischer Selbstspannverschluß der ein dem Verschlußblätterantrieb zugeordnetes Hemmwerk für kürzere Momentbelichtungszeiten sowie ein weiteres, mit Antriebsfeder ausgestattetes Hemmwerk zur Erzielung ultralanger Belichtungszeiten aufweist, dadurch gek e n n z e i c h n c t, daß außer dem üblicherweise vorhandenen, in seiner Ablaufbewegung durch das Hemmwerk (32 bis 43) für Momentbelichtungszeiten beeinflußbaren Verschlußblätterantrieb (7 bis 20) ein weiterer, mit dem Langzeitenhemmwerk (45 bis 57) in Spannstellung überführbarer Verschlußblätterantrieb (65 bis 68 und 73 bis 75) vorgesehen und diesen Antriebsmechanismen eine Schubklinke (21) zugeordnet ist, die abhängig von der Einstellung des Belichtungszeiteinstellers (44) durch einen Schalthebel (31) in zwei Einstellagen überführbar ist, so daß die Schubklinke beim Spannvorgang entweder auf den Verschlußblätterantrieb für Momentbelichtungszeiten oder auf den Verschlußblätterantrieb für ultralange Belichtungszeiten einwirkt.
  2. 2. PhotographischerSelbstspannverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der dem Langzeitenhemmwerk (45 bis 57) zugeordnete Verschlußblätterantrieb (65 bis 68 und 73 bis 75) einen mit der Schubklinke (21) zusammenarbeitenden, unter dem Einfluß einer Antriebsfeder (73) stehenden Spannhebel (65), ferner einen am Lagerring (4) der Verschlußblätter (2) angreifenden Treibhebel (67) aufweist, der durch einen Sperrhebel (69) in Gespanntlage gehalten wird. 3. PhotographischerSelbstspannverschluß nach Anspruch 1 und 2, gekennzeichnet durch die Anordnung einer bei Einstellung des Belichtungszeiteinstellers (44) auf ultralange Belichtungszeiten zur Wirkung freigegebenen Sperre, die mit dem Lagerring (4) zusammenarbeitet und den dem Langzeitenhemmwerk (45 bis 57) zugeordneten Verschlußblätterantrieb (65 bis 68 und 73 bis 75) in seiner der Offenstellung der Verschlußblätter (2) entsprechenden Lage blockiert. 4. PhotographischerSelbstspannverschluß nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Sperre ein zweiarmiger Hebel (79) dient, der drehbar auf einem weiteren, ortsfest gelagerten sowie mit einer Steuerkurve (44c) des Belichtungszeiteinstellers (44) zusammenarbeitenden Hebel (85) sitzt, mittels welchem der Sperrhebel gegenüber einer seiner Auslösung dienenden Betätigungseinrichtung (45, 50, 81) des Langzeitenherrimwerks (45 bis 57) in verschiedene Relativlagen einstellbar ist. 5. PhotographischerSelbstspannverschluß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß eine auf das Langzeitenhemmwerk (45 bis 57), beispielsweise auf dessen Hemmanker (57), einwirkende Sperre (58 bis 62) vorgesehen ist, die durch den Lagerring (4) der Verschlußblätter (2) bei Beginn seiner öffnungsbewegung lösbar ist.
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US2906186A (en) * 1955-09-08 1959-09-29 Graflex Inc Shutter timing mechanism for photographic cameras
US2961935A (en) * 1957-03-23 1960-11-29 Gauthier Gmbh A Photographic shutter

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