DE1216683B - Vorwaehlspringblenden-Anordnung fuer eine Kamera - Google Patents

Vorwaehlspringblenden-Anordnung fuer eine Kamera

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DE1216683B
DE1216683B DEC15269A DEC0015269A DE1216683B DE 1216683 B DE1216683 B DE 1216683B DE C15269 A DEC15269 A DE C15269A DE C0015269 A DEC0015269 A DE C0015269A DE 1216683 B DE1216683 B DE 1216683B
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Germany
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lever
spring
diaphragm
aperture
coupling arm
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Application number
DEC15269A
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English (en)
Inventor
Takeshi Goshima
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CONAN CAMERA Co
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CONAN CAMERA Co
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm

Description

  • Vorwählspringblenden-Anordnung für eine Kamera Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorwählspringblenden-Anordnung für eine Kamera, bei der die Blende gegen die Kraft einer Rückholfeder, die an einem die Blendenlamellen tragenden, innerhalb der Objektivfassung drehbar gelagerten Blendeneinstellring angreift, aus einer Ruhelage größter Öffnung in eine vorgewählte Stellung kleinerer Öffnung bewegbar 'ist, mit einer mit der Blende gekoppelten und mittels des Kameraverschlußaufzugs spannbaren Hauptfeder, deren Spannkraft als Antrieb zum Bewegen der Blende unter gleichzeitigem Spannen der Rückholfeder in die durch einen verstellbaren Anschlag bestimmte Vorwählstellung dient, einer vor Belichtungsbeginn freisetzbaren ersten Verriegelung zum Halten der Hauptfeder im gespannten Zustand, einer unmittelbar nach Belichtungsablauf und gekoppelt hiermit freisetzbaren zweiten Verriegelung zum Halten der Rückholfeder während der Belichtung im gespannten Zustand und einem mit der Hauptfeder verbundenen, direkt mit dem Blendeneinstellring koppelbaren Hebel.
  • Bei einer bekannten Kamera, einer Spiegelreflexkamera, ist die Rückholfeder an einem zwischen der Aufnahme- und einer Suchstellung schwenkbaren Spiegel befestigt und hält den Spiegel normalerweise in der Suchstellung. Der Spiegel ist seinerseits mit der Springblende zu deren Betätigung über eine Schlitz-Stift-Verbindung gekoppelt. An einer drehbaren Nockenscheibe, die gegen die Kraft der als Spiralfeder ausgebildeten Hauptfeder in eine dieselbe spannende Drehstellung mittels des Verschlußaufzuges gedreht werden kann und in dieser Stellung durch die erste Verriegelung gehalten wird, ist außerhalb der Drehachse des Nockens ein Stößer angelenkt, der an einem am Spiegelrahmen angeordneten Stift angreift. Der Stößer bewegt bei einer Betätigung des Auslösers und der damit erfolgenden Freigabe der ersten Verriegelung den Spiegel unter Entspannen der Spiralfeder und unter Spannen der Rückholfeder in die Aufnahmestellung und gleitet schließlich unter der Wirkung einer Kurvenführung vom Stift ab. In der Aufnahmestellung wird der Spiegel durch die zweite Verriegelung während der Belichtung gehalten. Die zweite Verriegelung wird durch den ablaufenden Verschluß kurz vor Beendigung des Ablaufes wieder freigesetzt, so daß der Spiegel unter der Wirkung der gespannten Rückholfeder nach Beendigung der Belichtung unter Vorbeigleiten an dem Stößer wieder in die Suchstellung zurückkehrt. Durch nachfolgendes Spannen der Feder, was zugleich mit dem Spannen des Verschlusses geschieht, wird der Stößer in seine Ausgangsstellung, in der er mit dem Stift des Spiegels zusammenwirkt, zurückbewegt.
  • Aus dem Vorstehenden ergibt sich, daß bei der bekannten Spiegelreflexkamera die Betätigung der Vorwählspringblende über den Reflexspiegel mit der Hauptfeder und deren mit dem Verschlußaufzug gekoppelter Spannvorrichtung einerseits und über den Spiegel mit der Rückholfeder andererseits gekoppelt ist. Mit dieser Anordnung wird zwar erreicht, daß der Spiegel im wesentlichen nur während der Belichtungsdauer in die Aufnahmestellung geschwenkt wird und die Vorwählspringblende während des gleichen Zeitraumes in die vorgewählte Stellung kleinerer Öffnung eingestellt wird, wodurch der Beobachter den Eindruck erhält, als stünde das mit voller Blendenöffnung beobachtete Bild dauernd fest im Sucher, während 'sich gleichwohl inzwischen die Aufnahme vollzogen hat. Aber hierzu ist es erforderlich, die Rückholfeder kräftig auszubilden, da sie nicht nur die Blende in die Ruhelage, sondern auch den Spiegel in die Suchstellung zurückzubewegen hat. Aus diesem Grunde ist eine starke Hauptfeder notwendig, da diese bei ihrem Entspannen nicht nur die Rückholfeder spannen muß, sondern zugleich den Spiegel in die Aufnahmestellung und die Blende in die Belichtungsstellung kleinerer Öffnung zu bringen hat. Zur Aufnahme dieser Lagerkräfte muß daher die ganze Anordnung notwendigerweise ausreichende 'Stabilität besitzen, was mit einer unerwünschten Gewichtszunahme und einem unerwünschten Platzbedarf erkauft werden muß. Außerdem muß dem Umstand -.Rechnung getragen werden, daß bei einer Spiegelreflexkamera mit auswechselbarem Objektiv die Bedienungsperson mitunter die Kamera auslöst, ohne daß ein Objektiv eingesetzt ist. Hierdurch werden aber, da der Spiegel in diesem Fall nicht mehr die Blendeneinstellung zu bewerkstelligen hat, also wesentlich leichter betätigt werden kann, auf diesen unverhältnismäßig große Stöße ausgeübt. Durch diese Stöße können unter Umständen eine nicht mehr ohne weiteres behebbare Störung des Spiegelschwenkmechanismus und unter Umständen eine Verbiegung des Spiegels eintreten. Zur Vermeidung dieses übelstandes ist .es daher notwendig, sowohl Spiegel als auch Spiegelschwenkmechanismus ausreichend stabil auszuführen, was aber wiederum nur mit erhöhtem Platzbedarf und einer unerwünschten Gewichtszunahme bewerkstelligt werden kann.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zu- ; grunde, eine Vorwählspringblenden-Anordnung für eine Kamera, insbesondere eine Spiegelreflexkamera, der eingangs beschriebenen Art zu schaffen, die sich insbesondere für auswechselbare Objektive eignet und eine gedrängte und leichte Bauweise gestattet.
  • Nach einem eigenen älteren Vorschlag ist diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Rückholfeder an einem die Blende tragenden, innerhalb der Kameraobjektivfassung drehbar gelagerten Blendeneinstellring angreift, daß benachbart dem Ring zwei einarmige Hebel um eine gemeinsame Achse schwenkbar gelagert, durch die Hauptfeder miteinander gekoppelt und gegen deren Kraft gegeneinander verschwenkbar sind, daß der eine Hebel über eine direkte Kopplung mit dem Ring in Antriebsverbindung steht, daß an diesem Hebel die denselben in einer der Blendenruhelage zugeordneten Drehstellung festliegende erste Verriegelung angreift und daß der andere Hebel mit dem Verschlußaufzug zu seinem unter Spannen der Hauptfeder erfolgenden Schwenken in einem durch , die Lage der zweiten Verriegelung festgelegte Drehstellung gekoppelt ist. Durch diesen älteren Vorschlag. wird erreicht, daß die Kopplung der Springblende mit der Rückholfeder und der Hauptfeder nicht mehr über den Spiegelschwenkmechanismus, sondern direkt , erfolgt, so daß wesentlich kleinere Kräfte, die von der Rückhol- bzw. Hauptfeder zur Betätigung der Springblende ausgeübt werden müssen, erforderlich sind. Aus diesem Grunde kann das die Kräfte dieser beiden Federn auf die Springblende übertragende Hebelgetriebe wesentlich kleiner und leichter ausgebildet werden, weil bei der Betätigung des Springblendenmechanismus keine großen Massen bewegt werden müssen, die entsprechend große Trägheitskräfte im Gefolge haben und durch entsprechend stabile Ausbildung des gesamten Hebelgetriebes kom-@, pensiert werden müßten. Es ist daher bei der älteren Ausführung auch nicht schädlich, wenn der Verschluß bei einer mit Wechseloptik ausgerüsteten Kamera ohne eingesetzes Objektiv ausgelöst wird.
  • Durch die vorliegende Erfindung soll eine weitere Lösung der vorstehend beschriebenen Aufgabe zur Verfügung gestellt werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß der mit der Hauptfeder verbundene Hebel zu deren Spannen dient und mit einem Auslösehebel in, der Stellung gespannter Hauptfeder verklinkbar ist (erste Verriegelung) und daß am Spannhebel außerhalb dessen Drehpunktes ein Küpplungsarm angelenkt ist, der in direkter und mit Hilfe eines Rückstellhebels ausrastbarer Mitnahmeverbindung mit dem Blendenring steht (zweite Verriegelung).
  • Die erfindungsgemäße Lösung macht daher insoweit vom Prinzip des älteren Vorschlags Gebrauch, eine direkte Kopplung zwischen Spannhebel und Blendenring vorzusehen, im Unterschied aber zu dem älteren Vorschlag sitzt die Hauptfeder nicht zwischen Spannhebel und Rückstellhebel, und diese beiden Hebel besitzen auch keine gemeinsame Drehachse, wie dies beim älteren Vorschlag vorgesehen ist.
  • Durch die Ausbildung gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine. größere Freizügigkeit bei der konstruktiven Anpassung auf den jeweiligen Einzelfall möglich, da die beiden Hebel immer dort angeordnet werden können, wo dies im Interesse einer möglichst einfachen Ausbildung ihrer zugeordneten, mit der Reflexspiegelbewegung oder dem Verschlußablauf gekoppelten Betätigungsmechanismen erforderlich ist.
  • Infolge dieser Freizügigkeit besteht daher, wie bei einem Ausführungsbeispiel vorgesehen ist, ohne weiteres die Möglichkeit, Spannhebel, Hauptfeder, Rückholfeder, Kupplungsarm, Auslösehebel # und Rückstellhebel innerhalb der Objektivfassung unterzubringen.
  • Bei einem Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß die Mitnahmeverbindung zwischen Blendenring und Kupplungsarm als nur einseitig wirksame Mitnahmeverbindung ausgelegt ist und daß der die vorgewählte $lendenöffnung bestimmende Anschlag im Schwenkweg des Spannhebels liegt. Hierdurch wird der Vorteil erreicht, daß nach einem Anschlagen des Spannhebels am Blendenvorwählanschlag der Blendenring selbst nicht abrupt angehalten wird. Die Abbremsung der Blendenringbewegung erfolgt vielmehr ausschließlich durch die Blendenringrückstellfeder, also elastisch, wodurch wesentlich geringere Lagerbeanspruchungen der Blendenlamellen auftreten und ein praktisch stoßfreies Arbeiten erhalten wird.
  • Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel ist vorgesehen, daß der Spannhebel um einen zur Objektivachse konzentrischen Drehpunkt schwenkbar gelagert und als Ring ausgebildet ist. Hierbei kann ferner noch vorgesehen sein, daß eine den Rückstellhebel außer Eingriff mit dem Kupplungsarm drängende Feder vorgesehen ist. Hierdurch werden die Voraussetzungen für ein weiteres, vorteilhaftes Ausführungsbeispiel gegeben, bei dem vorgesehen ist, daß Auslöse und Rückstellhebel durch einen gemeinsamen Betätigungshebel gebildet sind, der auf einen zum Halten des Spannhebels in der gespannten Lage vorgesehenen Freigabehebel über eine Mitnehmerverbindung arbeitet, daß die den Betätigungshebel außer Eingriff mit dem Kupplungsarm drängende Feder zwischen Betätigungs- und Freigabehebel sitzt, daß zwischen Kupplungsarm und Spannhebel eine ersteren außer Eingriff mit dem Blendeneinstellring drängende Feder sitzt und daß zum bei der -Auslösung zunächst erfolgenden Herstellen der Blendenmitnahmeverbindung eine Kulissenfläche des Kupplungsarmes im Schwenkweg des Betätigungshebels liegt, wenn dieser zur Betätigung des Freigabehebel. geschwenkt wird.
  • Hierdurch wird auf einfachste Weise erreicht, daf Auslösung und Rückstellung durch eine von dei gleichen Stelle aus erfolgende Einwirkung bewerk. stelligt werden können, so daß die hierfür vorgesehene, mit der Verschlußauslösung oder dem Reflexspiegel gekoppelte Betätigungseinrichtung sehr einfach ausgebildet sein kann.
  • Im folgenden ist die Erfindung an Hand mehrerer in der Zeichnung dargestellter Ausführungsformen beschrieben; es zeigt F i g. 1 den Zustand einer ersten Ausführungsform für eine Spiegelreflexkamera bei gespanntem Spannhebel, F i g. 2 den Zustand dieser Ausführungsform, nachdem beim Auslösen die Blende auf die vorgewählte Blendenöffnung eingestellt worden ist, F i g. 3 den Zustand dieser Ausführungsform, nachdem die Blende in ihre volle Blendenöffnung zurückgekehrt ist, F i g. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Blende dieser Ausführungsform, F i g. 5 den Zustand einer weiteren Ausführungs= form bei gespanntem Spannhebel, F i g. & den Zustand dieser Ausführungsform, nachdem beim Auslösen die Blende auf die vorgewählte Blendenöffnung gebracht worden ist, F i g. 7 den Zustand dieser Ausführungsform, nachdem die Blende zu ihrer vollen Blendenöffnung zurückgekehrt ist, F i g. 8 und g in Einzelheiten die Zuordnung jedes der Glieder bei dieser Ausführungsform, F i g. 10 den Zustand einer dritten Ausführungsform nach Spannen des Spannhebels, F i g. 11 den Zustand dieser Ausführungsform, wenn der Spannhebel gerade mit der Rückkehrbewegeng in seine Ausgangsstellung beginnt, F i g. 12 den Zustand dieser Ausführungsform, nachdem die Blendenlamelle in die gewünschte Stellung gebracht worden ist, F i g. 13 den Zustand dieser Ausführungsform, wenn die Blendenlamelle in ihre Ausgangsstellung (volle Blendenöffnung) zurückgekehrt ist, und F i g. 14 in Einzelheiten die konstruktive Zuordnung zwischen den Einzelteilen dieser Ausführungsform.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 1 bis 4 sind alle dargestellten Teile der Vorwählspringblenden-Anordnung, soweit nichts anderes gesagt wird, innerhalb der tubusförmigen Objektivfassung (nicht dargestellt) untergebracht. Im einzelnen ist eine Blendenlamelle 1 (es ist nur eine einzige der in ringförmiger Anordnung angeordneten Lamellen dargestellt) auf einem gerätefesten Drehzapfen 2 drehbar gelagert. Ein Blendenstellring 3 ist auf der Objektivfassung drehbar angeordnet und ist mit der Blendenlarnelle 1 über einen Mitnehmerstift 4 gekoppelt. Eine Drehung des Blendonstellringes 3 im Uhrzeigersinn bewirkt ein Schwenken der Blenden= Lamelle 1 im Sinne einer Verkleinerung der Blendenöffnung (F i g. 2).
  • Die Blendenlainelle 1 wird von einer zwischen dem Blendenstellring 3 und einem gerätefesten Stift 5 sitzenden Rückholfeder 6 in die Stellung voller Blendenöffnung gedrängt. Ein Spannhebel ? ist an einem gerätefesten Achsstift 8 angelenkt. Als Hauptfeder greift am Spannhebel 7 eine Feder 9 an, deren Gestalt und Anordnung aus den F i g. 1 bis 3 hervorgeht; sie sucht den Spannhebel 7 um die Achse 8 im Uhrzeigersinn zu schwenken. Ein Auslösehebel 10 mit gerätefestem Schwenkpunkt kommt mit dem Spannhebel ? beim Spannvorgang in Eingriff. Der Auslösehebel 10 ist mit einer Rückstellfeder 11 ver= sehen. Der Auslösehebe110 dient dazu, den Klinkeingriff desselben mit dem Spannhebel freizugeben, wenn der Reflexspiegel hochgeschwungen wird. Ein auf einem Achsstift 13 des Spannhebels 7 ängeordneter Kupplungsarm trägt einen Hakenteil 14; der so aus dem Kupplungsarm 12 herausgearbeitet ist, daß er mit einem auf dem Blendenstellring 3 angeordneten Stift 15 in Eingriff kommt, Eine Feder 16 drängt den Kupplungsarm 12 mit dem Stift 15 in zwangläufige Anlage. Ein gerätefest angelenkter Rückstellhebel 17 ist zum Lösen des Klinkeingriffs des hakenförmigen Teiles 14 mit dem Stift 15 vor= gesehen, indem er hierzu das Ende des Kupplungsarmes 12 anstößt, so daß dieser von dem Stift 15 abschwenkt. Der Rückstellhebel ist so mit der Betätigungseinrichtung für den Reflexspiegel gekoppelt, daß die Verriegelung von Kupplungsarm 12 und Stift 15 gekoppelt mit der Reflexspiegelrückschweiikung freigegeben wird. Eine Rückstellfeder 18 dient zur Zurückstellung des Hebels 17. Ein zweiarmiger Blendenvorwählhebe119 für die Vorwahl der Blendenöffnung ist auf dem Achsstift 8 drehbar angeordnet und steuert den Schwenkweg des Spannhebels 7. Hierzu ist der Vorwählhebel 19 mit einem Anschlagseift 20 versehen, der am Ende seines einen Armes angeordnet ist und den Schwenkweg des Spannhebels 7 begrenzt. Weiterhin weist der Hebel 19 einen Stift 22 am Ende seines anderen Armes auf, der an einer Einstellkulisse 21 anliegt. Die Einstslli kulisse 21 ist so auf der Objektivfassung verstellbar angeordnet, daß die Drehbewegung des Spannhebels 7 im Uhrzeigersinn in der durch die Einstellkulisse 21 festgelegten Drehstellung des Hebels 19 beendigt wird. Eine Kupplungseinrichtung 23 stößt den Spannhebel ? beim erneuten Spannen des Verschlusses zur Drehung entgegen dem Uhrzeigersinn an und kehrt in ihre Ausgangsstellung nach hergestelltem Klinkeingriff des Spannhebels 7 finit dein Auslösehebe110 zurück. Es sei bemerkt, daß die Verschlußbetätigungseinrichtung so angeordnet seht sollte, daß der Verschlußauslösevorgang gekoppelt mit der Ausschwingbewegung des Reflexspiegels aus dem Strahlengang beginnt.
  • F i g. 3 zeigt den Zustand, bevor der Verschluß bei einer mit der vorliegenden Einrichtung versehenen Kamera gespannt wird. Wenn der Verschluß gespannt wird, bewegt sich der Kupplungsmechanismus 23 in Richtung des in F i g. 3 dargestellten Teiles. Der Spannhebel 7 wird zur Drehung entgegen dem Uhr= zeigersinn angestoßen, während gleichzeitig der Hakenteil 14 des Kupplungsarmes 12 in Eingriff mit dem Stift 15 kommt (F i g. 1). Wenn der Spannhebel ? in den Auslösehebel 10 eingreift, kehrt die Kupplungseinrichtung 23 in ihre Ausgangsstellung zurück. Wenn anschließend der Verschlußauslöseknöpf eingedrückt wird, dann schwingt der Reflexspiegel aus dem Lichtweg. Hiermit gekoppelt dreht sich der Auslösehebel 10 in Richtung. des Uhrzeigers und gibt den Spannhebel ? frei, so daß also der Spannhebel ? sich unter der Kraft der Betätigungsfeder 9 in Richtung des Uhrzeigersinnes dreht. Da der Spannhebel 7 den Kupplungsarm 12 zwingt, seine Bewegung mitzumachen, dreht sich infolge des Klink= eingriffes zwischen Hakenteil 14 und Stift 15 der Blendenstellring 3 gleichfalls in Richtung des Uhrzeigers, so daß die Blendenlamelle 1 auf die kleinere vorgewählte Ob jektiväffnung eingestellt wird (F i g. 2). Da die Einstellkulisse 21 in die erwünschte Stellung eingestellt worden war, hört der Spannhebel ? mit seiner Bewegung nach Anschlagen am Anschlagstift 20 des Blendenvorwählhebels 19 in der von der Einstellkulisse 21 festgelegten Stellung auf, so daß dementsprechend die Blendenlamelle auf die kleinere Blendenöffnung in Übereinstimmung mit der zuvor gewählten Einstellung eingestellt ist. Dann beginnt der Verschluß mit seiner Tätigkeit. Gegen Ende seines Ablaufes wird der Reflexspiegel wieder zurückgeschwungen. Gleichzeitig und gekoppelt hiermit wird der Rückstellhebel 17 in Richtung des in F i g. 2 dargestellten Pfeiles geschwenkt, so daß der Kupplungsarm 12 gegen die Kraft der Feder 16 ausgelenkt wird, wodurch der Klinkeingriff zwischen Hakenteil 14 des Kupplungsarmes 12 und Stift 15 freigegeben wird. Folglich dreht sich der Blendenstellring 3 unter der Wirkung der Rückstellfeder 6 entgegen dem Uhrzeigersinn und kehrt in die Stellung voller Blendenöffnung zurück. Es ist also damit der in F i g. 3 dargestellte Zustand wieder erreicht. Ferner ist noch an einem gerätefesten Achsstift 24 ein zweiarmiger Hebel 25 drehbar angeordnet, der zur unabhängigen Einstellung der Blendenlamelle 1 aus der vollen Blendenöffnung in eine erwünschte kleinere Blendenöffnung zu jedem beliebigen Zeitpunkt dient, es kann daher die Blendenstellringruhelage und damit die erwünschte Tiefenschärfe festgelegt werden. Dieser Hebel 25 hat einen Stift 27, der am Ende seines einen Armes angeordnet ist und der an einem Steuernocken 26 anliegt. Der Steuernocken 26 ist auf der Objektivfassung vorgesehen. Wenn der Steuernocken 26 gedreht wird, dreht sich der Hebel 25, wobei seine Drehbewegung auf den Blendenstellring 3 über einen am Blendenstellring 3 befestigten Stift 28 übertragen wird, mit dem Ergebnis, daß die Blendenlamelle 1 auf die gewünschte Blendenöffnung eingestellt wird. Es ist offensichtlich, daß die Einrichtung gemäß der Erfindung mit Vorteil auf Spiegelreflexkameras und auch auf Bildsucherkameras bei Kopplung des Auslösehebels 10 und des Rückstellhebels 17 mit der Verschlußtätigkeit anwendbar ist.
  • Aus den F i g. 1 bis 3 geht ferner hervor, daß auf Grund der gewählten Mitnahmeverbindung zwischen Blendenstellring 3 und Kupplungsarm 12 beim Anschlagen des Steuerhebels 7 am Anschlag 20 der Blendenstellring 3 nicht abrupt gestoppt, sondern wegen der Wirkung der Feder 6 elastisch abgebremst wird. Hierdurch werden nicht nur die Schwenklagen der Blendenlamellen 1 geschont; es wird auch ein praktisch ruckfreier Ablauf erhalten.
  • In F i g. 5 bis 9 ist eine weitere Ausführungsform dargestellt. Diese Ausführungsform unterscheidet sieh von der vorbeschriebenen im wesentlichen durch die abweichende Ausbildung des Spannhebels 7. Der Spannhebel ? ist drehbar an der Objektivfassung angeordnet und überlappt den Blendenstellring 3 konzentrisch. Die F i g. 8 und 9 zeigen in Einzelheiten die Zuordnung zwischen den Teilen, wobei bestimmte Teile aus übersichtlichkeitsgründen weggelassen sind. Der Spannhebel 7 weist einen verhältnismäßig großen Hauptring 7' auf, ferner eine zugeordnete Betätigungsfeder 9', die zwischen einem Vorsprung 30 des Hauptringes 7' und einem gerätefesten Stift 31 sitzt, einen Hakenteil 32 zum Eingriff mit dem Auslösehebel 10, einen Hakenteil 33 zum Eingriff mit dem an den Blendenvorwählhebel19 angeordneten Anschlagstift 20 und einen Kupplungsarm 12', der in Kupplung mit dem Spannhebel 7 vorgesehen ist, um aeu buit 15 des Blendenstellringes 3 von der umgekehrten Richtung her im Vergleich zu der bei der zuvor beschriebenen Ausführungsform zu drücken.
  • Befindet sich diese Ausführungsform im Zustand nach F i g. 7, so bewegt sich beim Aufziehen des Verschlusses die Kupplungseinrichtung 23 in Richtung des in F i g. 7 dargestellten Pfeiles, um zuerst den Spannhebel 7 in die in F i g. 5 dargestellte Lage einzustellen. Wenn anschließend der Verschlußauslöseknopf eingedrückt wird, wird der Auslösehebel 10 in Kopplung mit der resultierenden Aufschwingbewegung des Reflexspiegels aus dem Hakenteil 32 des Spannhebels 7 ausgerückt, so daß letzterer für eine Drehung im Uhrzeigersinn freigegeben wird. Dadurch wird der Blendenstellring 3 über den Kupplungsarm 12' im Uhrzeigersinn gedreht, und es wird die Blendenlamelle 1 auf die verminderte Blendenöffnung, d. h. auf die von dem Blendenvorwählhebe119 festgelegte Stellung eingestellt (F i g. 6). Dann wird gleichzeitig mit der Rückkehrbewegung des Reflexspiegels gegen Beendigung der Verschlußtätigkeit - in Zuordnung mit der Drehung des Rückstellhebels 17, der mit dem Reflexspiegelrückschwingen gekoppelt ist - das Hakenteil 14' des Kupplungsarmes 12' aus dem Aufsitz mit dem Stift 15 freigegeben, so daß der Blendenstellring 3 in seine Ausgangsstellung voller Blendenöffnung zurückkehren kann.
  • Die Einrichtung gemäß der Erfindung enthält also, wie zuvor erwähnt, einen Blendenstellring, der ständig die Blendenlamelle in die Stellung voller Blendenöffnung zu drängen sucht, ferner einen Spannhebel zum Spannen einer Betätigungsfeder, und zwar gekoppelt mit dem Verschlußaufzugsvorgang und einen an diesem Spannhebel angeordneten Kupplungsarm, der die Bewegung des Spannhebels auf den. Blendenstellring überträgt. Der Spannhebel wird zuerst gespannt und dann vom Klinkeingriff entweder gekoppelt mit dem Eindrücken des Versehlußauslöseknopfes oder gekoppelt mit dem Aufschwingvorgang des Reflexspiegels gelöst, wodurch die Blendenlamelle auf die kleinere Blendenöffnung bis zur gewählten Stellung gebracht wird. Diese Stellung wird durch einen im Schwenkweg des Spannhebels gelegenen verstellbaren Anschlag bestimmt. Die Blendenlamelle kann dann in die volle Blendenöffnung nach Freigabe des Klinkeingriffs zwischen Kupplungsarm und Blendenstellring zurückkehren, und zwar gekoppelt mit dem Schließakt des Verschlusses oder mit der Rückkehrbewegung des Reflexspiegels.
  • Aus dem Vorstehenden ist ersichtlich, daß durch die besondere Anordnung einer Betätigungsfeder ausschließlich für die Schließung der Blendenlamelle auf den vorgewählten Blendenwert die Betätigung der Blendenlamelle in rascher und präziser Weise durchgeführt werden kann. Die Tätigkeit des Reflexspiegels kann in glatter und einfacher Weise ausgeführt werden. Es kann daher insbesondere erreicht werden, wenn die erfindungsgemäße Einrichtung zusammen mit dem Reflexspiegel bei einer Schnellrückkehreinrichtung verwendet wird, daß eine maximale Schnellrückstellung der Irisblende erhalten wird.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach den F i g. 10 bis 14 entsprechen die Teile 1 bis 6 den entsprechenden Teilen der vorstehend beschriebenen Ausführungsformen. Bei diesem Ausführungsbeispiel besitzt der Spannhebel 7 gleichfalls einen Hauptring 7', der an der Objektivfassung konzentrisch zum Blendenstellring 3 drehbar angeordnet ist. Seine Betätigungsfeder 34 sitzt zwischen einem Stift 35 des Ringes 7' und einem gerätefesten Stift 36. Ein um sein Lager 10' schwenkbarer Freigabehebel 10 kommt in Eingriff mit einer Klinke 37 .des Hauptringes 7`; wenn der Spannhebel 7 gegen die Wirkung seiner Feder 34 gespannt wird. Der Kupplungsarm 12 ist auf einem Zapfen 13 des Hauptringes 7' drehbar angeordnet. Ein am Kupplungsarm 12 gebildetes Klauenteil 14 ist zur Anlage an einem am Blendenstellring 3 angeordneten Zapfen 15 vorgesehen. Eine am Kupplungsarm 12 befestigte Feder 16 gibt dem Klauenteil 14 die Neigung, sich ständig vom Stift 15 frei zu halten.. Ferner ist am Zapfen 10' ein Betätigungshebel'39 drehbar gelagert, der mit einem an einen Endteil des Betätigungshebels 39 vorgesehenen Stift 38 gleitend am Kupplungsarm 12 anliegt. Ein Stift 40 am unteren Ende des Freigabehebels 10 sitzt im Schwenkweg des anderen Endteiles des Betätigungshebels 39. Eine Feder 11 liegt- zwischen Freigabehebel 10 und Betätigungshebel 39, um dem Betätigungshebel 39 die Neigung zu verleihen, sich ständig vom Anschlag 40 des Freigabehebels 10 und vom Kupplungsarm 12 frei zu halten. Ein V-förtniger Blendenvorwählhebel 25, der um einen gerätefesten Zapfen 24-drehbar ist, dient dazu, die Wegstrecke des Spannhebels 7 und damit die Blendenöffnung festzulegen. Der Hebel 25 weist am Ende ,des einen Armes einen Anschlagstift 28 auf, der an einem Vorsprung 41 des Spannhebels 7 anliegt. Weiterhin hat der Hebel 25 einen Stift 27 am Ende seines anderen Armes, der an einem an der ®bjektivfassung vorgesehenen Vorwählnocken 26 anliegt, so daß also die Schwingbewegung des Spannhebels 7 entgegen dem Uhrzeigersinn an einer durch den Vorwählnocken 26 festgelegten Stelle gestoppt wird. Mit einer Kupplungseinrichtung 23 wird der Spannhebel ?, und zwar gekoppelt mit dem Verschlußaufzugsvorgang, veranlaßt, sich im Sinne des Uhrzeigers zu drehen. Die Kupplungseinrichtung 23 kehrt in ihre Ausgangsstellung zurück, wenn die am Spannhebel ? gebildete Klinke in Eingriff mit dem Freigabehebel 10 ist. Der Betätigungshebel 39 ist mit der Verschlußauslösung oder dem Schwenkmechanismus des Reflexspiegels so gekoppelt, daß er mit dem Eindrückvorgang des Verschlußauslöseknopfes oder mit der Aufschwingbewegung des Reflexspiegels entgegen dem Uhrzeigersinn schwingt und anschließend in seine Ausgangsstellung in Zuordnung mit dem Schließtakt des Verschlußablaufs oder mit der Rückschwenkung des Reflexspiegels zurückkehrt. Es sei bemerkt, daß bei einer Spiegelreflexkamera auch die Verschlußeinrichtung und die Reflexspiegeleinrichtung miteinander gekoppelt sind, so daß der Verschlußvorgang mit der Aufschwingbewegung des Reflexspiegels einsetzt.
  • Bevor der Verschluß aufgezogen wird, befindet sich die Einrichtung im Zustand nach F i g. 13. Beim Aufziehen des Verschlusses bewegt sich der Kupplungsmechanismus 23 in Richtung des in F i g. 13 dargestellten Teiles. Durch die Drehung des Spannhebels 7 im Uhrzeigersinn kommt dessen Klinke 37 in Eingriff mit dem Freigabehebel 10. Anschließend kehrt die Kupplungseinrichtung 23 in ihre Ausgangsstellung zurück. Bei nachfolgendem Eindrücken des Verschlußauslöseknopfes schwingt der Reflexspiegel aus dem Strahlengang heraus. Gleichzeitig wird hierdurch der Betätigungshebel 39 zum Ausschwingen entgegen dem Uhrzeigersinn (s. F i g. 11) gebracht. Hierbei wird der Kupplungsarm 12 durch den Stiff@ 38 zur Schwingung im Sinne des Uhrzeigers ver- r anlaßt und der Klauenteil 14 des Kupplungshebels 12_i in Eingriff mit dem am Blendenstellring 3 angeord- _ neten Stift 15 gebracht.
  • Gleichzeitig oder etwas verzögert hiermit schlägt der Betätigungshebel 39 gegen den Anschlag 40 des. Freigabehebels 10, wodurch dieser mitgenommen wird und nach Durchlaufen seines Freisetzhubes der-' Klinkeingriff bei 37 mit dem Spannhebel ? erst dann@l gelöst wird, wenn die Mitnahmeverbindung zwischen den Teilen 14 und 15 bereits - besteht. Folglich schwingt anschließend der Spannhebel ? entgegen dem Uhrzeigersinn zusammen mit dem Kupplungsarm 12 durch die Kraft der Betätigungsfeder '34 (F i g. 12). Der Blendenstellring 3 wird damit zur Drehung gebracht, so daß wegen des Klinkeingriffs vom Klauenteil 14 und Stift 15 abgeblendet wird. Der Vorsprung 41 am Spannhebel 7 schlägt - nachfolgend am Anschlagstift 28- des Hebels 25 an der durch die Einstellung des Einstellnockens 26 festgelegten Stellung an. Auf diese Weise stoppt die Blendenlamelle 1 in der Stellung der vorgewählten Blendenöffnung. Anschließend arbeitet der Verschluß. Gegen Ende des Verschlußäblaufs' beginnt der Reflexspiegel in seine Ausgangsstellung zurückzukehren, wobei hiermit gekoppelt der Betätigungshebel 39 freigegeben wird, wodurch dieser unter der Wirkung seiner Rückstellfeder 11 in die Ausgangslage zurückkehrt und somit den Kupplungsarm 12 freisetzt. Der Betätigungshebel 39 übernimmt daher zugleich die Funktion des Rückstellhebels 17 der Ausführungsformen nach den F i g. 1 bis 9. Der Kupplungsarm 12 kann nun gleichfalls in seine Ausgangsstellung wegen der Kraft seiner Rückstellfeder 16 zurückkehren (F i g. 13). Durch die hierbei erfolgende Freigabe des Klinkeingriffs zwischen Klauenteil 14 und Stift 15 beginnt der Blendenstellring 3 wegen der Kraft seiner Rückstellfeder 6 seine Rückstellbewegung im Uhrzeigersinn in die Stellung voller Blendenöffnung. Auf diese Weise kehrt also jedes Teil in seine Ausgangsstellung (F i g. 13) zurück. -Wie aus dem Vorstehenden zu entnehmen ist, enthält auch dieses Ausführungsbeispiel einen Spannhebel mit einer Betätigungsfeder, einen Auslösehebel, der hier durch den Betätigungshebel und den Freigabehebel gebildet ist, zum Eingriff mit dem Spannhebel, einen Kupplungsarm, der wirkungsmäßig mit dem Spannhebel verbunden ist, und einen Blendenstellring, der den Blendenlamellen das Bestreben verleiht, in ihre Ausgangsstellung voller Blendenöffnung zurückzukehren. Die Blendenlamellen bringen in nachfolgender Arbeitsweise das Verkleinern und Wiedergroßmachen der Blendenöffnung in Unterstützung der speziellen Verbindung des Freigabehebels und des gemeinsam mit dem Kupplungsarm angeordneten Betätigungshebels zustande. Es ist offensichtlich, daß der Aufbau und die Konstruktion dieses Ausführungsbeispiels den Vorteil bieten, daß sowohl Auslösung der Blendenlamellenbewegung als auch Rückstellung der Blendenlamellen durch eine Einwirkung an der gleichen Stelle eingeleitet werden können, nämlich durch Eindrücken bzw. Freigeben des unteren Armes des Betätigungshebels 39. Es ist daher hierfür nur ein einfacher Kupplungsmechanismus notwendig.
  • Es sei bemerkt, daß die erfindungsgemäßen Anordnungen ohne weiteres, also nur bei geringfügigen Änderungen, auch bei normalen .Sucherkameras verwendet werden können, z. B. dann, wenn eine leicht gängige, weil vom Belichtungsmeßkreis gesteuerte Blendeneinstellung gewünscht wird, da hierzu lediglich die Lage des Vorwählanschlags vom Meßwerk das Belichtungsmeßkreises gesteuert werden muß. Bei einer Sucherkamera werden dangt, z. B. im Fall der letzten Ausführungsform, der Hebel? mit dem Verschlußspannmechanismus und der Hebel 39 mit dem Auslöser gekoppelt,

Claims (2)

  1. Patentansprüche: 1. Vorwählspringblenden-Anordnung für eine Kamera, bei der die Blende gegen die Kraft einer Rückholfeder, die an einem die Blendenlamellen tragenden, innerhalb der Objektivfassung drehbar gelagerten Blendeneinstellring angreift, aus einer Ruhelage größter Öffnung in eine vorgewählte Stellung kleinerer Öffnung bewegbar ist, mit einer mit der Blende gekoppelten und mittels des Kameraverschlußaufzugs spannbaren Hauptfeder, deren Spannkraft als Antrieb zum Bewegen der Blende unter gleichzeitigem Spannen der Rückholfeder in die durch einen verstellbaren Anschlag bestimmte Vorwählstellung dient, einer vor Belichtungsbeginn freisetzbaren ersten Verriegelung zum Halten der Hauptfeder im gespannten Zustand, einer unmittelbar nach Belichtungsablauf und gekoppelt hiermit freisetzbaren zweiten Verriegelung zum Halten der Rückholfeder während der Belichtung im gespannten Zustand und einem mit der Hauptfeder verbundenem, direkt mit dem Blendeneinstellring koppelbaren Hebel, d a -durch. gekennzeichnet, daß der mit der Hauptfeder (9; 34) verbundene Hebel (7) zu deren Spannen dient und mit einem Auslösehebel (10) in der Stellung gespannter Hauptfeder verklinkbar ist (erste Verriegelung) und daß am Spannhebel (7) außerhalb dessen Drehpunktes ein Kupplungsarm (12) aasgelenkt ist, der in direkter und mit Hilfe eines Rückstellhebels (17; 39) ausrastbarer Mitnahmeverbindung (14, 15) mit dem Blendenring steht (zweite Verriegelung).
  2. 2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Spannhebel, Hauptfeder, Rückholfeder, Kupplungsarm, Auslösehebel und Rückstellhebel innerhalb. der Objektivfassung untergebracht sind. 3- Anordnung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Mitnahmeverbindung (14, 15) zwischen Blendenring und Kupplungsarm als nur . eiseitig wirksame Mitnahmeverbindung ausgelegt ist und daß der die vorgewählte Blendenöffnung bestimmende Anschlag (ZO in F i g, 1 bis 9; 28 in F i g.10 bis 14) im Schwenkweg des .Spannhebels liegt. 4. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Kupplungsarm und Steuerhebel eine den ersteren in die Mitnahmeverbindung (14, 15) mit dem Blendeneinstellring drängende Feder (16, F i g.1 bis 9) sitzt. 5. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß an einem um die Spanahebelschwenkachse drehbaren Blendenstcuerhebel (19, F i g.1 bis 4) ein Anschlag (20) für den Spannhebel sitzt. 6. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Spannhebel (7) um einen zur Objektivachse konzentrischen Drehpunkt schwenkbar gelagert und als Ring (T) ausgebildet ist. 7. Anordnung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß eine den Rückstellhebel (17; 39) außer Eingriff mit dem Kupplungsarm (12) drängende Feder (18 bzw.11) vorgesehen ist. B. Anordnung nach den Ansprüchen 6 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß Auslöse- und Rückstellhebel (F i g.10 bis 14) durch einen gemeinsamen Betätigungshebel (39) gebildet .sind, der auf einen zum Halten (bei 37) des Spannhebels (7) in der gespannten Lage vorgesehenen Freigabehebel (10) über eine Mitnehmerverbindung (40) arbeitet, daß die den Betätigungshebel (39) außer Eingriff mit dem Kupplungsarm (12) drängende Feder (11) zwischen Betätigungs- und Freigabehebel (39;10) sitzt, daß-zwischen Kupplungsarm (12) und Spannhebel (7) eine ersteren außer Eingriff mit dem Blendeneinstellring (3) drängende Feder (16) sitzt und daß zum bei der Auslösung zunächst erfolgenden Herstellender Blendenmitnahmeverbindung (14, 15) eine Kulissenfläche des Kupplungsarmes (12) im Schwenkweg des Betätigungshebels (bei 38) liegt, wenn dieser zur Betätigung des Freigabehebels (10) geschwenkt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 726 693. In Betracht gezogene .ältere Patente: Deutsches Patent Nr. 1171258.
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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE726693C (de) * 1940-02-24 1942-10-19 Voigtlaender & Sohn Ag Spiegelreflexkamera

Patent Citations (1)

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE726693C (de) * 1940-02-24 1942-10-19 Voigtlaender & Sohn Ag Spiegelreflexkamera

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