DE1099331B - Verfahren zum Impraegnieren von sterilisierten kalten Fruchtsaeften in Flaschen mit Kapselverschluss - Google Patents
Verfahren zum Impraegnieren von sterilisierten kalten Fruchtsaeften in Flaschen mit KapselverschlussInfo
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- DE1099331B DE1099331B DER21727A DER0021727A DE1099331B DE 1099331 B DE1099331 B DE 1099331B DE R21727 A DER21727 A DE R21727A DE R0021727 A DER0021727 A DE R0021727A DE 1099331 B DE1099331 B DE 1099331B
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D53/00—Sealing or packing elements; Sealings formed by liquid or plastics material
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D51/00—Closures not otherwise provided for
- B65D51/16—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas
- B65D51/1633—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element
- B65D51/1644—Closures not otherwise provided for with means for venting air or gas whereby venting occurs by automatic opening of the closure, container or other element the element being a valve
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Description
- Verfahren zum Imprägnieren von sterilisierten kalten Fruchtsäften in Flaschen mit Kapselverschluß Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Imprägnieren von sterilisierten, kalten, insbesondere gelagerten Fruchtsäften, wie Apfelsaft mit Kohlensäure in Flaschen mit Kapselverschluß.
- Unvergorene Fruchtsäfte haben bekanntlich die Eigenschaft, beim Lagern in Gärung überzugehen, wenn sie nicht vollständig steril abgefüllt und verschlossen sind. Die Sterilisierung kann entweder außerhalb der Flasche bei erhöhter Temperatur erfolgen, worauf die Säfte heiß in die Flaschen gefüllt und diese sodann luftdicht durch Aufpressen der Kapsel verschlossen werden, oder die Sterilisierung kann nach dem Einfülien und Verschließen durch Erhitzen in der Flasche erfolgen.
- Es sind Kapselverschlüsse bekannt, bei denen in der aus starrem Material bestehenden Kapsel ein Loch vorgesehen ist und auch die in der Kapsel liegende unelastische Dichtungsscheibe mit Abstand von dem Loch in der Kapsel eine Offnung aufweist, so daß ein dichter Verschluß entsteht, wenn die elastische Dichtungsscheibe durch Überdruck in der Flasche gegen das Loch in der Kapsel gedrückt wird. Solange dieser tSberdruck nicht besteht, oder sich in der Flasche ein Unterdruck bildet, ist der Verschluß nicht luftdicht, und es kann Außenluft in das Flascheninnere eindringen, wodurch die Sterilität zerstört wird oder Flüssigkeit ausläuft. Der Überdruck in der Flasche muß daher sofort nach dem Füllen der Flasche mit Flüssigkeit durch Einpressen eines sterilen Gases, z. B. Kohlensäure, erfolgen.
- Für heiß sterilisierte Fruchtsäfte ist dieses Verfahren nicht anwendbar, weil der heiße Fruchtsaft nur wenig Kohlensäure aufnimmt und ein hoher Druck angewandt werden müßte, um nach Abkühlung noch den zur Abdichtung erforderlichen Überdruck zu erhalten. Auch besteht die Gefahr, daß normalwendige Flaschen durch die dabei erforderlichen hohen Drücke platzen. Bei kalt sterilisierten Fruchtsäften bestehen zwar diese Schwierigkeiten nicht, doch ist es erwünscht, die mit sterilem Fruchtsaft gefüllte Flaschen zunächst kalt und ohne Kohlensäure zu lagern und erst kurz vor dem Versand an den Abnehmer mit Kohlensäure zu imprägnieren. Diese Möglichkeit wird im Gegensatz zu den bekannten Verfahren dadurch erreicht, daß die aus starrem Material bestehende V erschlußlçapsel, welche die mit dem sterilisierten Fruchtsaft gefüllte Flasche luftdicht verschließt, abseits von der Öffnung in der Dichtungsscheibe durchstoßen und die Kohlensäure anschließend durch das entstandene Loch und die Öffnung in der Dichtungsscheibe in das Flascheninnere gedrückt wird, worauf in an sich bekannter Weise die Dichtungsscheibe infolge des entstehenden Überdruckes im Inneren der Flasche an die Innenseite der Ver- schlußkapsel gepreßt wird und diese selbsttätig schließt.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß man erst im Bedarfsfall darüber entscheiden kann, ob der Saft mit Kohlensäure imprägniert werden soll oder nicht und die Kohlensäure nach Bedarf dosiert werden kann.
- Die Erfindung bezieht sich ferner auf eine Verschlußkapsel zur Durchführung des Verfahrens, die dadurch gekennzeichnet ist, daß die elastische Dichtungsscheibe dicht an der Verschlußkapsel anliegt, während die unelastische Kapsel vollständig geschlossen ist.
- Die vollständig geschlossene unelastische Kapsel schließt die Flasche luftdicht ab und wird erst durchlocht, wenn die Kohlensäure eingepreßt werden soll.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Kapsel und der zugehörigen Dichtungsscheibe sowie eine der gebräuchlichen Flaschen für Fruchtsäfte dargestellt.
- In die Kapsel 1 aus starrem Material ist eine Dichtungsscheibe 2 aus Gummi oder sonstigem elastischem Material gelegt, die mit einem Durchstich 3 versehen und kleiner als die ebene Innenfläche der Kapsel ist.
- Die Dichtungsscheibe 2 kann mit einem indifferenten, wasserlöslichen Klebstoff an die Innenfläche der Kapsel geklebt sein. Die auf die mit dem sterilisierten, unvergorenen Fruchtsaft gefüllte Flasche4 gepreßte Kapsel 1 wird zum Einführen der Kohlensäure in Richtung des Pfeiles 5 durchlocht und durch das entstandene Loch die ebenfalls zuvor keimfrei gemachte Kohlensäure unter Druck eingeführt. Die Kohlensäure hebt die Dichtungsscheibe2 ein wenig von der Kapselfläche ab und dringt durch das Loch 3 der Dichtungsscheibe in das Innere der Flasche. Bei Nachlassen des äußeren Kohlensäuredruckes wird durch den Innendruck die Dichtungsscheibe fest an das Loch in der Kapsel gedrückt und schließt dieses hermetisch ab.
Claims (2)
- PATENTANSPRUCHE: t. Verfahren zum Imprägnieren von sterilisierten, kalten, insbesondere gelagerten Fruchtsäften wie Apfelsaft mit Kohlensäure in Flaschen mit Kapselverschluß, dessen elastische Dichtungsscheibe mit einer kleinen Öffnung versehen ist, dadurch gelçennzeiOnet, daß die aus starrem Material bestehende Verschlußkapsel (1), welche die mit dem sterilisierten Fruchtsaft gefüllte Flasche luftdicht verschließt, abseits von der Öffnung (3) in der Dichtungsscheibe (2) durchstoßen und die Kohlensäure anschließend durch das entstandene Loch und die Öffnung (3) in der Dichtungsscheibe in das Flascheninnere gedrückt wird, worauf in an sich bekannter Weise die Dichtungsscheibe infolge des entstehenden Überdruckes im Inneren der Flasche an die Innenseite der Verschlußkapsel gepreßt wird und diese selbsttätig schließt.
- 2. Verschlußkapsel zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1 aus starrem Material mit eingelegter, elastischer, mit einer kleinen Öffnung versehenen Dichtungsscheibe, dadurch gekennzeichnet, daß die elastische Dichtungsscheibe dicht an der Verschlußkapsel anliegt, während die unelastische Kapsel vollständig geschlossen ist.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 916 388; USA.-Patentschrift Nr. 2 254 815.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER21727A DE1099331B (de) | 1957-08-20 | 1957-08-20 | Verfahren zum Impraegnieren von sterilisierten kalten Fruchtsaeften in Flaschen mit Kapselverschluss |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER21727A DE1099331B (de) | 1957-08-20 | 1957-08-20 | Verfahren zum Impraegnieren von sterilisierten kalten Fruchtsaeften in Flaschen mit Kapselverschluss |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1099331B true DE1099331B (de) | 1961-02-09 |
Family
ID=7400979
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER21727A Pending DE1099331B (de) | 1957-08-20 | 1957-08-20 | Verfahren zum Impraegnieren von sterilisierten kalten Fruchtsaeften in Flaschen mit Kapselverschluss |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1099331B (de) |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2254815A (en) * | 1939-12-04 | 1941-09-02 | Herbert A Barnby | Venting closure |
| DE916388C (de) * | 1951-03-20 | 1954-08-09 | Jacques Nicolas Wiser | Flaschenverschluss und Vorrichtung zum Aufbringen desselben |
-
1957
- 1957-08-20 DE DER21727A patent/DE1099331B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2254815A (en) * | 1939-12-04 | 1941-09-02 | Herbert A Barnby | Venting closure |
| DE916388C (de) * | 1951-03-20 | 1954-08-09 | Jacques Nicolas Wiser | Flaschenverschluss und Vorrichtung zum Aufbringen desselben |
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