DE1087142B - Vorrichtung zum Ausrichten von Klischees auf Formzylindern - Google Patents

Vorrichtung zum Ausrichten von Klischees auf Formzylindern

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DE1087142B
DE1087142B DEV16518A DEV0016518A DE1087142B DE 1087142 B DE1087142 B DE 1087142B DE V16518 A DEV16518 A DE V16518A DE V0016518 A DEV0016518 A DE V0016518A DE 1087142 B DE1087142 B DE 1087142B
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DE
Germany
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clichés
cylinders
alignment
aligning
forme
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Pending
Application number
DEV16518A
Other languages
English (en)
Inventor
Edwin Moche
Claus Lieberwirth
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Steinmeyer Mechatronik GmbH
Original Assignee
Feinmess Dresden GmbH
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Publication date
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    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03FPHOTOMECHANICAL PRODUCTION OF TEXTURED OR PATTERNED SURFACES, e.g. FOR PRINTING, FOR PROCESSING OF SEMICONDUCTOR DEVICES; MATERIALS THEREFOR; ORIGINALS THEREFOR; APPARATUS SPECIALLY ADAPTED THEREFOR
    • G03F9/00Registration or positioning of originals, masks, frames, photographic sheets or textured or patterned surfaces, e.g. automatically
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41FPRINTING MACHINES OR PRESSES
    • B41F27/00Devices for attaching printing elements or formes to supports
    • B41F27/005Attaching and registering printing formes to supports

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Inking, Control Or Cleaning Of Printing Machines (AREA)

Description

DEUTSCHES
INTERNAT. Kl·.
PATENTAMT
B 41g
V16518 XII/15 e
ANMELDETAG: 13.MAI1959
B EKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUS LE GE S CHRIFT:
18. AUGUST 1960
Vorrichtung zum Ausrichten von Klischees auf Formzylindern
Anmelder:
VEB Feinmeß Dresden,
Dresden-N23, Kleiststr. 10
Edwin Moche und Claus Lieberwirth, Dresden,
sind als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Ausrichten der Klischees auf Formzylindern, insbesondere für den Mehrfarbendruck.
Die Walzen werden, um Korrekturen in der Druckmaschine selbst zu vermeiden, in einer Klischee-Walzen-Zurichtmaschine beklebt und ausgerichtet. Danach wird in der Zurichtmaschine ein Probedruck ausgeführt.
Die Klischees weisen jedoch auf Grund der verschiedensten Druckbilder die unterschiedlichsten 1° Formen und Abmessungen auf, wodurch das Ausrichten beim Aufkleben erschwert wird. Die Arbeit ist sehr zeitraubend, da die Erzielung der erforderlichen Lage-Genauigkeit der verschiedenfarbigen Klischees zueinander mit den bisherigen Mitteln schlecht fest- 15 stellbar ist. Man ist schon lange bestrebt, geeignete Hilfsmittel einzusetzen, die das Ausrichten beim Be- 2
kleben erleichtern. Beim Ausrichten von Klischees in
einer Ebene kennt man z. B. schwenkbare durch- der Zylinderebene, ein Ausrichtfehler. Außerdem ersichtige Transparentabzüge der Klischees, mit denen 20 scheint dem Beobachter, da sich das Auge nur auf eine die jeweils folgende Tonplatte ausgerichtet werden Dingebene scharf einstellen kann, entweder das Fadenkann. Dieses Verfahren beschränkt sich auf den Plattendruck. Beim Ausrichten der Klischees auf Formzylindern bedient man sich vorerst eines Lineals und Zirkels, um die erforderliche Klischeelage zu 25 fixieren. Bekannt ist ferner, daß man mittels optischer Einrichtungen, die Bilder zweier Zylinder zu einem Bild vereinigt, um mit dem überlagerten Bild die Klischees zueinander ausrichten zu können. Man benutzt dazu einen halbdurchlässigen Spiegel, der die 30 Strahlen zu je 50% auf beide Formzylinder aufteilt. Bekannt ist auch, zur besseren Ausrichtung der Klischees, den von den Formzylindern am weitesten entfernt liegenden Spiegel, also den zuletzt im
Strahlengang eingeschalteten Spiegel, mit einem 35 Ausrichtung vorgesehene beleuchtete Strichmarke so Fadenkreuz zu versehen. Bekannt ist ferner, daß eine angeordnet ist, daß sie durch einen an sich bekannten lichtdurchlässige Hilfsplatte zum Parallaxenausgleich teilweise lichtdurchlässigen Spiegel in der Ebene der Verwendung findet, die die gleiche Stärke wie der Formzylinder liegt und gemeinsam mit den überlagerlichtdurchlässige Spiegel haben muß und die hinter ten virtuellen Bildern der Zylinder im Gesichtsfeld diesem Spiegel in den Strahlengang eingeschaltet 40 erscheint, und daß die Beobachtung über Strahlenwird, der vorerst keine Parallelversetzung erfährt. teilungswürfel erfolgt, wodurch eine völlig parallaxen-Ein Nachteil besteht darin, daß die Klischees des freie Beobachtung der einzelnen Klischee-Zylinder ersten Formzylinders nach einem zusätzlich anzu- möglich ist.
wendenden Maßstab oder anderem Hilfsmittel aus- Vorteilhaft erfolgt die Beobachtung der Druckgerichtet werden müssen, das jeweils am Ort des 45 walzen durch ein binokulares optisches System, zweiten Zylinders genau parallel zum ersten Zylinder Durch die. Erfindung werden folgende Vorteile er
reicht: Die Ausrichtung der aufzuklebenden Klischees erfolgt nach einem beleuchteten künstlichen Horizont bzw. einer Strichmarke. Dadurch wird die übliche Methode wesentlich vereinfacht, und 'die bisher zusätzlich erforderlichen Hilfsmittel entfallen. Die Bekreuz oder das Klischeebild scharf, aber nie beide zusammen, was aber für eine exakte Ausrichtung unerläßlich ist.
Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, vorstehende Nachteile zu vermeiden, die Ausrichtung der Klischees zu vereinfachen und die Betrachtung der Druckbilder in geeigneter Vergrößerung zu ermöglichen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ausrichten von Klischees auf Formzylindern mit reflektierenden und teilweise lichtdurchlässigen optischen Körpern zwecks Überlagerung der Bilder der Formzylinder, die sich dadurch auszeichnet, daß eine zur
angebracht werden muß. Nachteilig sind auch die durch die mit Parallaxenausgleich versehenen Einrichtungen hervorgerufenen Lichtverluste durch die schräg im Strahlengang liegende Hilfsplatte.
Ein weiterer Nachteil besteht darin, daß die Ebene des Fadenkreuzes nicht in der Ebene des Klischeeträgers, also der Formzylinder liegt. Dadurch entsteht, bedingt durch den Abstand der Strichbildebene von
trachtung der überdeckten Klischeebilder geschieht parallaxenfrei in Verbindung mit einem binokularen Betrachtungssystem, z. B. Lupe, Fernrohr od. ä. mitge-
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eigneter Vergrößerung. Der künstliche Horizont wird durch einen leuchtenden Strich dargestellt, der in der Dingebene der Klischee-Zylinder hell auf dunklem Grund erscheint. Durch Vorschalten einer Mattscheibe bzw. einer Opalglasscheibe od. ä. vor die Strichplatte wird die Strichmarke gleichmäßig hell ausgeleuchtet.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung im Schnitt dargestellt.
An einem geschlossenen Gehäuse 1, welches an der Klischee-Walzen-Zurichtmaschine verschiebbar und zur Achse der Druckzylinder parallel ausgerichtet mittels der Führungsteile 2 und 3 befestigt wird, befindet sich ein auf verschiedene Pupillenabstände einstellbares binokulares Beobachtungssystem, als einfachstes eine Betrachtungslupe 4, in deren Brennebene die Klischee-Zylinder-Oberflächen liegen. Durch den Strahlenteilungswürfel 5 wird der Lichtstrahl 6 in zwei Teilstrahlen 6 a und 6 b geteilt, wobei der Teilstrahl 6ß rechtwinklig abgelenkt wird und über den Spiegel 7 auf den zu beobachtenden Zylinder 8 gelangt. Der andere Teilstrahl 6b gelangt über die Spiegel 9 und 10 auf den Vergleichszylinder 11. Die Spiegel 7 und 10 haben eine entsprechend gleiche Teilversilberung, damit die Bilder der Zylinder 8 und 11 gleiche Helligkeit aufweisen. Zum Ausrichten der jeweiligen Klischees auf dem Zylinder 8 wird durch den Spiegel 10 hindurch über den Spiegel 12 die Strichmarke 13 sichtbar abgebildet. Die Lichtquelle 14 dient in Verbindung mit einer Opalglasscheibe 15 zur gleich mäßigen Ausleuchtung 'der Strichmarke. Die beiden Deckscheiben 16 schließen das Gehäuse ab.

Claims (3)

Patentansprüche=
1. Vorrichtung zum Betrachten von Klischees mit reflektierenden und teilweise lichtdurchlässigen optischen Körpern zum genauen Ausrichten und zur Erzielung der bei Mehrfarbendruck erforderlichen Überdeckungsgenauigkeiten der auf mehreren Formzylindern aufzubringenden Klischees, dadurch gekennzeichnet, daß eine zur Ausrichtung vorgesehene beleuchtete Strichmarke (13) so angeordnet ist, daß sie durch einen an sich bekannten teilweise lichtdurchlässigen Spiegel (10) in der Ebene der Formzylinder liegt und gemeinsam mit den überlagerten virtuellen Bildern der Zylinder (8) und (11) im Gesichtsfeld erscheint.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Beobachtung über Strahlenteilungswürfel (5) erfolgt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beobachtung über ein binokulares optisches Betrachtungssystem (4) erfolgt.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 323 86Q1;
französische Patentschrift Nr. 937 508;
USA.-Patentsphrift Nr. 2 561
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 009 587/7 8.60
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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1173494B (de) * 1961-11-02 1964-07-09 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Aufbringen von Druckformen auf Formwalzen ausserhalb der Druckmaschine
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DE2615578A1 (de) * 1975-04-14 1976-10-28 Wifag Maschf Verfahren zum registergenauen einstellen der vorlaufenden spannleiste einer spannvorrichtung in einem plattenzylinder einer rotationsdruckmaschine und vorrichtung zur durchfuehrung des verfahrens
DE19651193A1 (de) * 1996-12-10 1998-06-18 Roland Man Druckmasch Justiereinrichtung einer vor einem Zylinder einer Rotationsdruckmaschine angeordneten Traverse

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CH323860A (de) * 1953-11-17 1957-08-31 Cahen Max Vorrichtung zur Anordnung von Druckformen an genau bestimmten Stellen einer Druckwalze

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