DE1082829B - Werkzeugmaschine, insbesondere Knueppelschleifmaschine - Google Patents

Werkzeugmaschine, insbesondere Knueppelschleifmaschine

Info

Publication number
DE1082829B
DE1082829B DEM29289A DEM0029289A DE1082829B DE 1082829 B DE1082829 B DE 1082829B DE M29289 A DEM29289 A DE M29289A DE M0029289 A DEM0029289 A DE M0029289A DE 1082829 B DE1082829 B DE 1082829B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
boom
pressure
tool
grinding wheel
hydraulic cylinder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEM29289A
Other languages
English (en)
Inventor
William Moore Woodward
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mid West Abrasive Co
Original Assignee
Mid West Abrasive Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Mid West Abrasive Co filed Critical Mid West Abrasive Co
Publication of DE1082829B publication Critical patent/DE1082829B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B7/00Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor
    • B24B7/07Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor involving a stationary work-table
    • B24B7/075Machines or devices designed for grinding plane surfaces on work, including polishing plane glass surfaces; Accessories therefor involving a stationary work-table using a reciprocating grinding head mounted on a movable carriage

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Grinding Of Cylindrical And Plane Surfaces (AREA)

Description

  • Werkzeugmaschine, insbesondere Knüppelschleifmaschine Die Erfindung bezieht sich auf Werkzeugmaschinen, insbesondere Knüppelschleifmaschinen, bei denen das Werkzeug an einem Pendelausleger angeordnet ist, und betrifft eine Einrichtung zur Regelung des Andrucks, mit dem das Werkzeug am Werkstück angreift.
  • Es ist eine Knüppelschleifmaschine bekannt, bei der die Schleifscheibe an einem Pendelausleger gelagert ist und der Schleifdruck dadurch geregelt wird, daß ein am Ausleger angebrachter und sich auf das. Werkstück stützender Gleitschuh einen vorbestimmten Abstand zwischen Werkstück und Schleifscheibe sicherstellt. Bei einer anderen bekannten Schleifmaschine zum Schleifen von axial vorgeschobenen und dabei gedrehten Metallknüppeln wird der Andruck, abhängig davon, ob die Schleifscheibe an einer Fläche oder einer Kante des Knüppels angreift, dadurch geregelt, daß der Druck in einem die Schleifscheibe an den Knüppel andrückenden, hydraulischen Zylinder abhängig von der Drehbewegung des Knüppels gesteuert wird. Bei einer weiteren bekannten Knüppelschleifmaschine derselben Gattung wird der unterschiedliche Druck durch einen pneumatischen Zylinder ausgeübt, dessen Ventile von der Drehbewegung des Knüppels auf elektromagnetischem Wege gesteuert werden. Ferner ist es bekannt, Werkzeuge mittels eines hydraulischen Motors bzw. Zylinders an ein Werkstück anzudrücken.
  • Zum Schleifen von festliegenden Metallknüppeln ist bereits eine fahrbare Schleifmaschine mit an einem Pendelausleger angeordneter und längs dieser verschiehlichen Schleifscheibe vorgeschlagen, bei der auf dem anderen Arm des Auslegers in an sich bekannter Weise ein Gegengewicht gegenläufig zu der Schleifscheibe verschiebbar angeordnet ist. Es hat sich bei diesem älteren Vorschlag gezeigt, daß es schwierig bzw. praktisch sogar unmöglich ist, den Pendelausleger lediglich mit Hilfe der Verschiebung von Gewichten genau im Gleichgewicht zu halten, weil gleichzeitig mit der Verschiebung des Schleifkopfes zwangläufig auch andere Bauteile ihre Lage gegenüber der Schwenkachse des Auslegers ändern. Damit ist es nicht möglich, allein mit Hilfe eines verschiebbaren Gegengewichts bei einer wahlweisen Verschiebung der Schleifscheibe längs des Pendelauslegers einen konstanten Schleifdruck aufrechtzuerhalten.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Werkzeugmaschine, insbesondere Knüppelschleifmaschine, der zuletzt genannten Gattung in der Weise zu verbessern, daß bei einer Bewegung der Schleifscheibe längs des Auslegers keine Änderung des Schleifdruckes auftritt.
  • Bei der Werkzeugmaschine, insbesondere Knüppelschleifmaschine, der vorgenannten Gattung, bei der, wie an sich bekannt, zum Andrücken des Werkzeugs an das Werkstück ein hydraulischer Zylinder verwendet wird, ist zur Lösung dieser Aufgabe gemäß der Erfindung in der zu dem hydraulischen Zylinder führenden Druckleitung ein Druckregelventil vorgesehen, das den Druck in dem hydraulischen Zylinder in Abhängigkeit von der Lage des Werkzeugs gegenüber der Schwenkachse des Pendelarms steuert. Vorteilhafterweise besitzt das Druckregelventil eine Rückströmöffnung für Druckflüssigkeit, deren Querschnitt in Abhängigkeit von der Lage des Werkzeugs gegenüber der Schwenkachse des Pendelauslegers gesteuert wird. Auf diese Weise ist es möglich, den Druck, mit welchem das Werkzeug in Anlage an dem Werkstück gehalten wird, unabhängig von der Lage des Werkzeugs zu der Schwenkachse, d. h. zu dessen Entfernung von der Schwenkachse, praktisch konstant zu halten.
  • Die Erfindung wird im folgenden an Hand schematischer Zeichnungen an einem Ausführungsbeispiel näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Metallknüppelschleifmaschine, Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine, bei der der Antrieb der Schleifscheibe fortgelassen ist; sie stellt einen Schnitt längs der Linie II-II in Fig. 3 dar, Fig. 3 eine Vorderansicht der Maschine, bei der der Scheifkopf weggelassen ist, und Fig. 4 Einzelheiten des Druckregelventils.
  • Aus Fig. 1, 2 und 3 geht hervor, daß die Metallknüppelschleifmaschine auf einem Wagen 1 aufgebaut ist, der auf einem von den Schienen 2 und 3 gebildeten Gleis hin- und herfahren kann. Das Gleis erstreckt sich in Richtung der Längsachse eines auf einer Unterstützung ruhenden Metallknüppels W, so daß sich die Maschine während des Schleifvorganges an dem Knüppel entlangbewegen kann. Der Wagen 1 läuft auf Rädern 4 und 5, von denen die ersteren durch einen umsteuerbaren Strömungsmittelmotor 6 antreibbar sind. Auf diesem Wagen 1 ist der insgesamt mit der Bezugsziffer 7 bezeichnete Pendelausleger angeordnet, der sich von dem Wagen aus im rechten Winkel zu dem Gleis 2, 3 über die Oberseite des Werkstücks W erstreckt. Das sich über das Werkstück erstreckende Auslegerrohr des Pendelauslegers 7 ist mit 8 bezeichnet und trägt an seinem äußeren Ende den Schleifscheibenkopf 9 mit der Schleifscheibe 10, die von dem Motor 11 über Riemen 12 angetrieben wird. Der Elektromotor 11 ist auf einem Wagen 13 befestigt, der mit Rollen 14 auf Schienen 15 läuft, die parallel zur Achse des Auslegerrohrs 8 liegen.
  • Der rohrförmige Ausleger 8 ist in Richtung seiner Längsachse ein- und ausschiebbar, um die Schleifscheibe 10 auf der Oberseite des Werkstücks W hin-und herzubewegen. Dabei wird der Abstand zwischen dem Wagen 13 und der Schleifscheibe 10 und damit die Spannung der Riemen 12 durch eine in der Länge einstellbare Zugstange 16 sichergestellt.
  • Das Auslegerrohr 8 ist in einem langgestreckten Gehäuse 17 verschieblich gelagert. Zum Ein- und Ausschieben des Auslegerrohres 8 in Richtung seiner Längsachse gegenüber dem Gehäuse 17 dient ein doppeltwirkender hydraulischer Zylinder 18. Die Enden des Zylinders 18 sind an der Unterseite des Gehäuses 17 befestigt, und die Kolbenstange 19 ist mittels eines Bolzens 20 an einer Klemmschelle 21 befestigt. Diese Klemmschelle umfaßt das innere Ende des Auslegerrohres 8 derart, daß sich der Ausleger gegenüber der Schelle drehen kann, so daß der Ausleger um seine Achse geschwenkt werden kann. Es ist ersichtlich, daß die Einwärts- und Auswärtsbewegung des. Kolbens des hydraulischen Zylinders 18 eine entsprechende Bewegung -des Auslegerrohres 8 gegenüber dem Gehäuse 17 hervorruft: -Auf dem Wagen 1 ist einwinkelförmiger Aufbau 22 mit einer senkrechten Wand 23 befestigt. An dieser Wand ist mittels Schrauben ein Lagerblock 24 angebracht, in welchem das Gehäuse 17 zusammen mit dem ganzen Pendelausleger-7 um eine waagerechte Achse parallel zur Wand 23 auf und ab schwenken kann. Am vorderen Ende- des Gehäuses 17 ist eine Platte 25 befestigt, an der vier Paare von Rollen 26 gelagert sind. Diese -- wirken- mit senkrechten Führungsteilen 27 zusammen, um den Pendelausleger 7 bei seiner senkrechten Schwenkbewegung genau zu führen.
  • Für den Gewichtsausgleich des Pendelauslegers 7 ist ein Gegengewicht 28 vorgesehen, das längs der Achse des Auslegers jeweils entgegengesetzt zu der Verschieberichtung des Auslegers beweglich ist. Das Gegengewicht hat die Aufgabe, den durch die Schleifscheibe auf das Werkstück ausgeübten Druck herabzusetzen und dazu beizutragen; daß dieser gleichgehalten wird.- Das Gegengewicht 28 ist innerhalb einer am inneren Ende des Auslegergehäuses 17 vorgesehenen Gehäuseverlängerung 29 in Richtung der Achse des Auslegerrohres auf Rollen 30 hin- und herbewegbar.
  • Um das Gegengewicht 28 jeweils gegenläufig zu der Schleifscheibe zu bewegen, greift dieses mit einem Stift 31 in den unteren Strang einer endlosen Kette 32 ein, in deren oberen Strang die am inneren Ende des Aüslegerrcshres 8 angeordnete Klemmschelle 21 mit einem nach unten ragenden Fortsatz 33 eingreift. Infolge dieser Konstruktion wird das Gegengewicht 28 jeweils in entgegengesetztem Sinne zur Bewegung des Auslegerrohres 8 bewegt, so daß der durch die Schleifscheibe 10 auf das Werkstück W ausgeübte Druck herabgesetzt wird. Es ist aber nicht möglich, hierdurch allein einen gleichmäßigen Schleifdruck der Schleifscheibe .aufrechtzuerhalten, während der Ausleger in Richtung seiner Längsachse bewegt wird. Dies wird klar; wenn man berücksichtigt, daß sich bei einer axialen Verschiebebewegung des Auslegers auch mehrere andere Aggregate gegenüber der Schwenkachse des Auslegers bewegen. Um das Gewicht des Auslegers genau auszugleichen, ist deshalb gemäß der Erfindung der nachstehend beschriebene Niederhaltemechanismus vorgesehen.
  • Wie bereits erwähnt, läßt sich das Gehäuse 17 für das Auslegerrohr 8 mit diesem zusammen um die Achse eines Drehzapfens in dem Lagerblock 24 in einer senkrechten Ebene schwenken. Dies geschieht mit Hilfe eines doppeltwirkenden hydraulischen Zylinders 34, der etwa senkrecht unterhalb des Pendelauslegers 7 und außerhalb der Lagerung für dessen Schwenkbewegung angeordnet ist. Er ist an dem Wagen 1 mittels eines Bolzens 35 und seine Kolbenstange 36 an der Unterseite der Platte 25 mittels eines Bolzens 37 angelenkt.
  • Der Kolben des hydraulischen Zylinders 34 wird durch eine Druckflüssigkeit bewegt, die von dem Pumpenaggregat 38 geliefert wird. Zum Steuern der Kolbenbewegung dient ein handbetätigtes Vierwegeventil 39, das an dem Wagen 1 angebracht ist und durch einen Steuerhebel 40 betätigt wird. Dieser besitzt zwei Stellungen, eine in der die Kolbenstange ausgefahren und damit die Schleifscheibe 10 vom Werkstück W abgehoben wird, und eine zweite, in der die Kolbenstange eingefahren und damit die Schleifscheibe auf das Werkstück gedrückt wird. Um hierbei einen. konstanten Druck aufrechtzuerhalten, ist in der Zuleitung für die Druckflüssigkeit zum oberen Ende des Zylinders 34 ein Druckregelventil 41 eingeschaltet, das im einzelnen in Fig. 4 gezeigt ist.
  • Wie aus Fig. 4 hervorgeht, umfaßt das Ventil 41 ein Gehäuse 42. Der Ein- und Auslaß für die Druckflüssigkeitsleitung zum oberen Ende des Zylinders sind mit 43 und 44 bezeichnet. Sie stehen an ihrer Verbindungsstelle mit der Längsbohrung 45 miteinander in Verbindung. Die Bohrung 45 erstreckt sich durch das ganze Gehäuse 42. In ihr ist ein Nadelventilkörper 46 angeordnet, dessen Spitze mit einer kegelstumpfförmigen Öffnung 47 in einer Platte 48 zusammenwirkt, die durch ein hohles Kappenteil49-im Ende des Gehäuses 42 festgehalten wird. Mit dem Innenraum des Kappenteils 49 steht eine Rückleitung 50 in Verbindung. Die Bohrung 45 besitzt einen erweiterten und mit Innengewinde versehenen Abschnitt 51. In diesen ist ein Gewindeabschnitt des Nadelventilkörpers 46 eingeschraubt, so daß es möglich ist, diesen gegenüber dem Gehäuse in Längsrichtung zu verstellen, um die Größe der freien Öffnung 47 zu variieren. Wenn der Nadelventilkörper 46 die Öffnung 47 vollständig verschließt, wird der hydraulische Zylinder 34 mit dem vollen Pumpendruck beaufschlagt, um auf den Ausleger eine maximale, nach unten gerichtete Kraft ausüben. Der Druck der dem Zylinder 34 zum Zwecke des Abwärtsbewegens des Auslegers zugeführten Flüssigkeit geht mit einer Zunahme der öffnung47 fortschreitend zurück, dadann fortschreitend größere Strömungsmittelmengen in die Rückleitung 50 gelangen können. Da die Schwerkraft bewirkt, daß die Schleifscheibe 10 in der ausgefahrenen Stellung des Auslegers. mit größerer Kraft gegen das Werkstück gedrückt wird, ist es erforderlich, bei der Bewegung des Auslegers nach außen den Druck der dem Zylinder 34 zugeführten Flüssigkeit allmählich herabzusetzen, um die zunehmende Wirkung der Schwerkraft zu berücksichtigen.
  • Wie bereits erwähnt, besteht einer der Hauptgründe für die Verwendung des hydraulischen Zylinders 34 als Niederhaltevorrichtung für den Ausleger in der Tatsache, daß es unmöglich ist, das Gewicht des Auslegers vollständig und genau ausschließlich durch Gewichte auszugleichen, während sich der Ausleger nach innen oder außen bewegt, um zu erreichen, daß der Druck der Schleifscheibe auf das Werkstück bei sämtlichen axialen Stellungen des Auslegers gleichmäßig ist. Während das Gegengewicht das Gewicht der Schleifscheibe, das auf dem Werkstück ruht, in merkbarem Ausmaß herabsetzt, mag die von der Schleifscheibe bei der vollständig ausgefahrenen Stellung des Auslegers auf das Werkstück ausgeübte Kraft infolge anderer, nicht ausgeglichener Teile im vorliegenden Falle immer noch um etwa 50 kg größer sein als bei der vollständig eingefahrenen Stellung des Auslegers. In diesem Falle ist es erwünscht, daß die Niederhaltevorrichtung die von der Schleifscheibe auf das Werkstück ausgeübte Kraft bei der eingefahrenen Stellung des Auslegers um etwa 50 kg gegenüber der ausgefahrenen Stellung zu vergrößern und zwischen diesen Stellungen fortlaufend zu verändern.
  • In Fig. 2 erkennt man, daß der Wagen 13, der den Antriebsmotor 11 für die Schleifscheibe unterstützt und sich mit dem Ausleger bewegt, einen nach unten ragenden Arm 52 trägt, der an dem oberen Strang ; eines Seils 53 befestigt ist. Dieses Seil läuft über an dem Rahmen des Wagens 1 drehbar gelagerte Rollen 54 sowie über eine Rolle 55 eines Getriebes 56. Auf die Abtriebswelle 57 (Fig. 4) des Getriebes 56 ist ein Flansch 58 aufgesetzt, dessen Nabe mit der Welle 57 < durch eine Schraube 59 axial einstellbar verbunden ist. An dem äußeren Ende des Nadelventilkörpers 46 ist eine kreisförmige Scheibe 60 befestigt, an deren Umfang mehrere sich jeweils diametral gegenüberstehende Öffnungen vorgesehen sind. Der Flansch 58 trägt zwei Stifte 61, die in einander diametral gegenüberliegende Öffnungen der Scheibe 60 eingreifen, so daß sich der Nadelventilkörper 46 zusammen mit der Welle 57 des Getriebes 56 dreht.
  • Wenn sich der Ausleger längs seiner Achse zwischen der vollständig eingefahrenen und der vollständig ausgefahrenen Stellung bewegt, bewegt sich somit der Ventilkörper 46 auf seine Sitzfläche zu oder von ihr weg, um den Druck der dem oberen Ende des hydraulischen Zylinders 34 zugeführten Flüssigkeit zu ändern. Bei der axialen Bewegung des Auslegers ergibt sich somit eine allmähliche »geradlinige« Änderung des Drucks des dem Zylinder 34 über das Ventil 41 zugeführten Strömungsmittels.
  • Der hydraulische Zylinder 34 ermöglicht es nicht nur, das Gewicht des Auslegers vollständig und genau auszugleichen, so daß die Schleifscheibe ohne Rücksicht auf die axiale Stellung des Auslegers einen konstanten Druck auf das Werkstück ausübt, sondern er verhindert auch ein Rattern der Schleifscheibe auf dem Werkstück. Selbst dann, wenn der Ausleger so eingestellt ist, daß das die Schleifscheibe tragende Ende das Übergewicht hat, besteht eine Neigung zum Rattern, wenn einer Aufwärtsbewegung des äußeren Endes des Auslegers kein zwangläufiger Widerstand entgegengesetzt wird. Dieser zwangläufige Widerstand wird der Bewegung von dem hydraulischen Zylinder 34 entgegengesetzt, durch den das Rattern ausgeschaltet wird. Der einer Aufwärtsbewegung entgegenwirkende, zwangläufige Druckwiderstand ist erheblich größer als die tatsächlich nach unten wirkende Zugkraft und ist durch die Einstellung des Überdruckventils 41 bestimmt. Das Ventil 41 läßt sich auf einfache Weise einstellen, indem man lediglich die Klemmschraube 59 löst und den Flansch 58 zurückzieht, um die Stifte 61 aus den Öffnungen der Scheibe 60 zu entfernen. Dann kann man den Ausleger um eine vorbestimmte Strecke nach innen oder außen verschieben, woraufhin man den Flansch 58 wieder vorschiebt, damit die Stifte 61 in die beiden ihnen gegenüberliegenden Öffnungen in der Scheibe 60 eingreifen.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Werkzeugmaschine, insbesondere Knüppelschleifmaschine, mit Pendelausleger, auf dem das Werkzeug und sein Gegengewicht zueinander gegenläufig bewegbar sind, und mit hydraulischem Zylinder zum Andrücken des Werkzeugs an das Werkstück, dadurch gekennzeichnet, daß in der zu dem hydraulischen Zylinder (34) führenden Druckleitung ein Druckregelventil (41) vorgesehen ist, das den Druck im hydraulischen Zylinder in Abhängigkeit von der Lage des Werkzeugs (10) gegenüber der Schwenkachse des Pendelauslegers (7) steuert.
  2. 2. Werkzeugmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckregelventil (41) eine Rückströmöffnung (47) für Druckflüssigkeit aufweist, deren Querschnitt in Abhängigkeit von der Lage des Werkzeugs (10) gegenüber der Schwenkachse des Pendelauslegers (7) gesteuert wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 581489, 640 055; schweizerische Patentschrift Nr. 152 962; USA.-Patentschriften Nr. 2 347 503, 2 347 639, 2 403 341, 2 409 340, 2 558 943, 2 651888.
DEM29289A 1955-01-10 1956-01-09 Werkzeugmaschine, insbesondere Knueppelschleifmaschine Pending DE1082829B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US1082829XA 1955-01-10 1955-01-10

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1082829B true DE1082829B (de) 1960-06-02

Family

ID=22321291

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM29289A Pending DE1082829B (de) 1955-01-10 1956-01-09 Werkzeugmaschine, insbesondere Knueppelschleifmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1082829B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239212B (de) 1961-03-22 1967-04-20 Bliss E W Co Knueppel-Schleifmaschine

Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH152962A (de) * 1930-02-08 1932-02-29 Skf Svenska Kullagerfab Ab Schalteinrichtung an Bearbeitungsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen.
DE581489C (de) * 1933-07-28 Boehler & Co Akt Ges Geb Selbsttaetiger Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung, insbesondere von pressluftgetriebenen Schleif- und Bohrmaschinen
DE640055C (de) * 1933-03-03 1936-12-21 Carl Krug Dr Ing Regelung von Fluessigkeitsgetrieben fuer Werkzeugmaschinen
US2347503A (en) * 1943-08-27 1944-04-25 Driver Co Wilbur B Bar-grinding apparatus
US2347639A (en) * 1942-11-24 1944-04-25 Driver Co Wilbur B Bar-grinding apparatus
US2403341A (en) * 1944-06-05 1946-07-02 Norton Co Grinding machine
US2409340A (en) * 1944-03-01 1946-10-15 Francis M Bohler Portable surface grinder
US2558943A (en) * 1949-11-15 1951-07-03 Driver Co Wilbur B Bar grinding apparatus
US2651888A (en) * 1952-05-13 1953-09-15 Norton Co Snagging grinder

Patent Citations (9)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE581489C (de) * 1933-07-28 Boehler & Co Akt Ges Geb Selbsttaetiger Ausgleich zwischen Antriebskraft und Belastung, insbesondere von pressluftgetriebenen Schleif- und Bohrmaschinen
CH152962A (de) * 1930-02-08 1932-02-29 Skf Svenska Kullagerfab Ab Schalteinrichtung an Bearbeitungsmaschinen, insbesondere Werkzeugmaschinen.
DE640055C (de) * 1933-03-03 1936-12-21 Carl Krug Dr Ing Regelung von Fluessigkeitsgetrieben fuer Werkzeugmaschinen
US2347639A (en) * 1942-11-24 1944-04-25 Driver Co Wilbur B Bar-grinding apparatus
US2347503A (en) * 1943-08-27 1944-04-25 Driver Co Wilbur B Bar-grinding apparatus
US2409340A (en) * 1944-03-01 1946-10-15 Francis M Bohler Portable surface grinder
US2403341A (en) * 1944-06-05 1946-07-02 Norton Co Grinding machine
US2558943A (en) * 1949-11-15 1951-07-03 Driver Co Wilbur B Bar grinding apparatus
US2651888A (en) * 1952-05-13 1953-09-15 Norton Co Snagging grinder

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1239212B (de) 1961-03-22 1967-04-20 Bliss E W Co Knueppel-Schleifmaschine

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2846630A1 (de) Vorrichtung zum anheben des bodens von kannen
DE2530401C2 (de)
DE3102313A1 (de) &#34;walzenmuehle, insbesondere fuer zuckerrohr&#34;
DE2247061A1 (de) Blechrundbiegemaschine
DE2705958A1 (de) Fahreinrichtung fuer voruebergehend verfahr- sowie absetzbare geraete, insbesondere turngeraete, z.b. barren
DE2112533C3 (de) Vorrichtung zum Schleifen von Eisenbahnschienen
DE2827917C2 (de) Schleifmaschine zum Abrunden der Ecken von rechteckigen, plattenförmigen Werkstücken
DE1082829B (de) Werkzeugmaschine, insbesondere Knueppelschleifmaschine
DE102006036710A1 (de) Vorrichtung zur Anstellung einer Bürste an einer Rolle
DE1247887B (de)
DE120332C (de)
DE450781C (de) Maschine zum Auftragen von Klebstoff, insbesondere auf Leder und Schuhwerkteile
DE2258893C3 (de) Vorrichtung zum Bedrucken von Warenbahnen, wie Teppichen o.dgl. großer Breite mittels eines Siebdruckschablonenbandes
DE2048407C3 (de) Schleifmaschine zum Bearbeiten von bezüglich ihrer Mantellinien geraden Innenflächen von Hohlkörpern
DE974538C (de) Entlastungsvorrichtung fuer die Fuehrung von auf waagerechten Gleitbahnen beweglichen Maschinenteilen, z. B. fuer den Spindelstock eines Horzontal-Bohr- und Fraeswerks
DE519527C (de) Schlaegermuehle mit geteiltem Rost
DE61518C (de) Feilenhaumaschine
DE476271C (de) Vorrichtung zum Auswechseln der Papierrollen bei Druckmaschinen, insbesondere Rotationsdruckmaschinen
DE499255C (de) Hobelmaschine mit Messerkasten
AT141119B (de) Brennschneidmaschine zum unmittelbaren Befahren von Werkstückoberflächen.
DE2152484C3 (de) Hydraulische Abkantpresse
DE493527C (de) Vierwalzenmuehle
DE541352C (de) Antrieb fuer Reibspindelpressen, insbesondere zum Ziegelformen
DE940887C (de) Vorrichtung zum maschinellen Richten, Dichten und Runden von verbogenen Fassraendern
DE357708C (de) Hutstumpenbuerstmaschine mit umlaufenden Hutstumpenkegeln und zum Stumpenkegel einstellbaren Walzenbuersten