DE1077286B - Abspann- oder Halbverankerungsklemme fuer Freileitungen - Google Patents
Abspann- oder Halbverankerungsklemme fuer FreileitungenInfo
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf Abspann- oder Halbverankerungsklemmen für Freileitungen, die aus
einem Klemmkörper bestehen, in dessen sich in seiner Längsrichtung einseitig verjüngendem Hohlraum
mindestens ein sich ebenfalls in seiner Längsrichtung verjüngendes Klemmorgan, vorzugsweise ein Klemmkeil
oder -konus zum Festklemmen des Seiles einführbar ist.
Gegenüber bekannten Abspannklemmen, die aus zwei Klemmbacken bestehen, haben die Abspannklemmen
der oben beschriebenen Gattung den Vorteil, daß durch den Seilzug das sich einseitig verjüngende
Klemmorgan in den sich einseitig verjüngenden Hohlraum hineingezogen und dadurch die Pressung des
Seiles vergrößert wird.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine solche Klemme so auszubilden, daß die Montage der
Klemme wesentlich vereinfacht wird und daß darüber hinaus Verluste vermieden werden können, die durch
das Seil umschließende Eisenteile verursacht werden.
Diese Aufgabe ist gemäß der Erfindung dadurch gelöst, daß der Klemmkörper aus mindestens zwei
Schalen besteht, die durch die Wirkung des Klemmorgans zusammengehalten sind. Dadurch, daß man
nun den Klemmkörper auseinandernehmen kann, wird die Montage der Klemme wesentlich vereinfacht, da
nun die Klemmkörperschalen um das Seil und das Klemmorgan herumgelegt werden können. Durch die
Spalten zwischen den Schalen wird auch dann, wenn die Schalen aus Stahl od. dgl. bestehen, der magnetische
Fluß um das Seil wesentlich beeinträchtigt, so daß dadurch verursachte Energieverluste vermieden
werden können. Auch können die sich gegenüberliegenden Schalenränder mit einer nichtmagnetischen
Schicht, z. B. mit einem Anstrich, versehen werden, oder es können zwischen die sich gegenüberliegenden
Schalenränder nichtmagnetische Schichten eingelegt werden, so daß dadurch eine weitere Behinderung des
magnetischen Flusses um das Seil herum erzielt wird. Die Klemme kann hierbei aus zwei oder mehr Schalen
ausgebildet sein. Die der Erfindung zugrunde liegende Aufgabe wird jedoch in der Regel bereits bei einer
Aufteilung des Klemmkörpers in zwei Schalen befriedigend gelöst.
Es ist zwar bekannt, zwei Klemmbacken mit einem Druckstück zusammenzuhalten. Dieses Druckstück
kann aber mit dem Klemmkörper gemäß der Erfindung nicht verglichen werden, da dieser unmittelbar
zum Festklemmen des Seiles dient.
Bei einer Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß die inneren Schalenränder in den
Hohlraum hineinragende Teile aufweisen und daß das an diesen Schalenrändern anliegende Klemmorgan
mit diese Schalenteile hintergreifenden Teilen ver-Abspann- oder Halbverankerungsklemme
für Freileitungen
Anmelder:
Karl Pfisterer,
Fabrik elektrotechnischer Spezialartikel, Stuttgart-Untertürkheim
sehen ist. Eine andere Möglichkeit besteht darin, daß mindestens ein Paar aneinanderliegender Schalenränder
sich gegenseitig hintergreifende Teile aufweisen. Werden nun diese Schalen um das Seil und
das Klemmorgan gelegt, dann werden die beiden Schalen durch die sich gegenseitig hintergreifenden,
durch den Druck des Klemmorgans fest aufeinandergedrückten Teile fest zusammengehalten.
Bei einer anderen vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung kann vorgesehen sein, daß mindestens
zwei Schalen mittels eines Gelenkes verbunden sind. Werden beispielsweise zwei Schalen in dieser Weise
mittels eines Gelenkes verbunden, dann können die freien Ränder der Schalen in den Hohlraum ragende
Teile aufweisen, die von entsprechenden Teilen des anliegenden Klemmorganes hintergriffen und dadurch
zusammengehalten werden.
Besonders vorteilhafte Verhältnisse ergeben sich, wenn mindestens ein aus dem Klemmkörper herausragendes
Klemmorganende als Zusatzklemme ausgebildet ist. Hierbei kann beispielsweise vorgesehen
sein, daß die aus dem Klemmkörper heraus ragenden Enden zweier Klemmorgane die beiden durch
Schrauben miteinander verbundenen Backen einer Zusatzklemme bilden. Bei der Montage werden nun die
Klemmorgane mittels dieser Zusatzklemme am Seil befestigt. Anschließend werden dann die Klemmkörperschalen
um das Seil und die Klemmorgane gelegt und so festgezogen, daß die beiden Schalen durch
den Druck der Klemmorgane fest zusammengehalten werden.
An Hand der in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiele wird die Erfindung erläutert. Es
zeigen
Fig. 1 bis 3 eine Seiten- bzw. Drauf- bzw. Vorderansicht eines Ausführungsbeispieles einer Klemme gemäß
der Erfindung,
909 759/307
Fig. 4 und 5 Schnitte nach der Linie IV-IV in Fig. 2 durch die zusammengelegte bzw. auseinandergenommene
Klemme gemäß den Fig. 1 bis 3,
Fig. 6 eine Seitenansicht eines abgewandelten Ausführungsbeispieles,
Fig. 7 und 8 Schnitte nach der Linie VII-VII in Fig. 6 der zusammengesetzten bzw. geöffneten Klemme,
Fig. 9 einen der Fig. 7 entsprechenden Schnitt durch ein abgewandeltes Ausführungsbeispiel,
Fig. 10 eine Seitenansicht eines Ausführungsbeispieles ohne Zusatzklemme,
Fig. 11 einen den Fig. 4, 7 und 9 entsprechenden Schnitt durch ein weiteres abgewandeltes Ausführungsbeispiel,
Fig. 12 und 13 schematisch vereinfachte Darstellungen der Anwendung der Klemme gemäß der Erfindung
als Abspann- bzw. Halbverankerungsklemme.
Der Klemmkörper der in den Fig. 1 bis 5 dargestellten
Abspann- und Halbverankerungsklemme für Freileitungen besteht aus zwei Schalen 1 und 2. Jede
dieser Schalen 1 und 2 ist in an sich bekannter Weise mit je einem Ansatz 3 versehen, der in der dargestellten
oder auch in einer anderen an sich bekannten Form zum Anbringen von Befestigungsorganen, z. B.
von Laschen 4 oder Klöppelpfannen od. dgl. für Tragoder Abspannketten 5, dient. Die inneren Ränder 6
der Schalen 1 und 2 sind als in den von den Schalen umschlossenen Hohlraum ragende Leisten ausgebildet,
so daß beim Aneinanderlegen der beiden Schalen ein im Querschnitt schwalbenschwanzförmiger Hohlraum
entsteht.
Zum Einführen in den von den Schalen 1 und 2 gebildeten
Hohlraum sind zwei Klemmkeile 7 und 8 vorgesehen. Die den Rändern 6 zugekehrte Fläche eines
jeden Klemmkeiles weist eine Nut 9 bzw. 10 auf, die entsprechend den aneinanderliegenden Rändern 6 der
beiden Schalen 1 und 2 ausgebildet ist, so daß die Nutenwandung die beiden aneinanderliegenden
Leisten 6 der beiden Schalen 1 und 2 umgreift.
Die aus dem durch die beiden Schalen 1 und 2 gebildeten Klemmkörper herausragenden Enden 7' bzw.
8' der Klemmkeile 7 und 8 bilden die beiden Backen einer Zusatzklemme. Zum Verbinden dieser beiden
Backen T und 8' sind in an sich bekannter Weise Schrauben 11 vorgesehen. Darüber hinaus weist der
Klemmkeil 8 an der Backe 8' noch eine bogenförmige Stütze 12 für ein mit der Klemme abzuspannendes
Seil 13 auf.
Beim Abspannen des Seiles 13 werden die Keile 7 und 8 um das Seil 13 gelegt. Dann werden die beiden
Schalen 1 und 2 so über dem Seil zusammengelegt, daß das Seil 13 durch den von den Schalen 1 und 2
umschlossenen Hohlraum hindurchgeht. In diesen Hohlraum werden nun die Keile eingeschoben. Hierbei
umfassen die Wandungen der Nuten 9 und 10 die leistenförmigen Ränder 6 der beiden Schalen 1 und 2.
Dadurch werden, wie das insbesondere in Fig. 4 dargestellt ist, die beiden aneinanderliegenden Schalen
durch die Wandungen der Nuten 9 und 10 fest zusammengehalten. Anschließend werden dann die
Schrauben 11 der durch die Backen T und 8' gebildeten
Zusatzklemme festgezogen. Nun können die Befestigungsorgane, beispielsweise die Laschen 4 an
den Ansätzen 3, angebracht und die Klemme in die Kette 5 eingehängt werden.
Um die Beschreibung zu verkürzen, sind die einzelnen
Teile des in den Fig. 6 bis 8 dargestellten Ausführungsbeispieles, soweit sie den Teilen des bereits
beschriebenen Ausführungsbeispieles nach den Fig. 1 bis 5 entsprechen, mit Bezugszahlen bezeichnet, die
um 100 größer sind als die entsprechenden Bezugszahlen des vorher beschriebenen Ausführungsbeispieles.
Das Ausführungsbeispiel nach den Fig. 6 bis 8 unterscheidet sich von dem bereits beschriebenen
im wesentlichen dadurch, daß die in den Fig. 7 und 8 dargestellten unteren Ränder der beiden Schalen 101
und 102 mittels eines Gelenkes 114 miteinander verbunden sind. Zu diesem Zweck weist jede Schale
Augen 115 auf, die in entsprechende Aussparungen
ίο der anderen Schale eingreifen, so daß die Bohrungen
116 der Augen axial übereinstimmen und zur Aufnahme eines Drehbolzens 117 dienen.
Die Montage der Klemme nach den Fig. 6 bis 8 geht ohne weiteres aus der Fig. 8 hervor. Wie bereits
bei dem vorhergehenden Ausführungsbeispiel beschrieben, werden die beiden Schalen über dem Seil
zusammengeklappt. Im Anschluß daran werden dann die beiden Keile 107 und 108 in den von den Schalen
umschlossenen Hohlraum eingeführt und so das Seil 113 festgeklemmt. Zu beachten ist hierbei noch, daß
der untere Keil 108 keine schwalbenschwanzförmig ausgebildete Fläche aufweist, da die entsprechenden
Ränder der Schalen 101 und 102 durch das Gelenk 114 zusammengehalten werden.
In Fig. 9 ist eine Abwandlung des Ausführungsbeispieles nach den Fig. 6 und 7 dargestellt. Zur Vermeidung
von Wiederholungen werden bei dem in Fig. 9 dargestellten Ausführungsbeispiel zur Kennzeichnung
der einzelnen Teile Bezugszahlen verwendet, die um 100 größer sind als die entsprechenden Bezugszahlen des in den Fig. 6 bis 8 beschriebenen Ausführungsbeispieles.
Die Schalen 201 und 202 dieses Ausführungsbeispieles sind im Inneren so ausgebildet,
daß sie gleichzeitig ein Bett für das Seil 213 bilden, so daß nur ein Klemmkeil 207 erforderlich ist,
der zum Festklemmen des Seiles 213 und zum Zusammenhalten der beiden Schalen 201 und 202 dient.
Auch dieser Klemmkeil 207 kann mit einer in der Zeichnung nicht dargestellten Zusatzklemme versehen
sein. Zu diesem Zweck bildet sein aus dem Klemmkörper 201, 202 herausragendes Ende eine Backe der
Zusatzklemme, auf die eine zweite in an sich bekannter Weise ausgebildete freie Backe aufgeschraubt
wird.
Das in Fig. 10 dargestellte Ausführungsbeispiel entspricht im wesentlichen dem in den Fig. 1 bis 5
dargestellten Ausführungsbeispiel. Es unterscheidet sich lediglich dadurch, daß die beiden Keile 70 und
80 dieses Ausführungsbeispieles nicht mit einer Zusatzklemme versehen sind.
Bei dem in Fig. 11 dargestellten Ausführungsbeispiel sind die den Teilen des Ausführungsbeispieles
nach Fig. 1 bis 5 entsprechenden Teile mit Bezugszahlen bezeichnet, die um 300 größer sind. Die beiden
Schalen 301 und 302 sind hier so ausgebildet, daß die
aneinanderliegenden Schalenränder 321 und 322 sich gegenseitig hintergreifen, so daß die Klemmkeile 307
und 308 die beiden Schalen nicht mehr unmittelbar zusammenhalten, sondern lediglich einen nach außen
gerichteten Druck ausüben, durch den die ineinandergreifenden Teile 321 und 322 der beiden Schalen so
fest aneinandergedrückt werden, daß die Schalen nicht auseinanderfallen können. Die Montage der Klemme
nach Fig. 11 erfolgt in der gleichen Weise wie die Montage der vorher beschriebenen Ausführungsbeispiele.
Natürlich kann die Verbindungsmöglichkeit der beiden Schalen gemäß Fig. 11 in der gleichen Weise
wie beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 mit der Verbindungsweise des Ausführungsbeispieles nach
den Fig. 1 bis 5 kombiniert werden, so daß dann der eine der beiden Klemmkeile 307 oder 308 eine der
Fläche 9 oder 10 entsprechende Außenfläche aufweist und ebenso die an dieser Außenfläche anliegenden
Ränder der Schalen 301 und 302 entsprechend den Rändern 6 ausgebildet sind.
Bei allen beschriebenen Ausführungsbeispielen können die aneinanderliegenden Ränder verschiedener
Schalen mit Aussparungen bzw. in diese Aussparungen eingreifenden Erhebungen versehen sein, so daß beim
Aneinanderliegen der beiden Schalen diese sich nicht mehr in axialer Richtung gegeneinander verschieben
können.
Die Schalen und die Klemmkeile können aus einem beliebigen Material hergestellt sein. Werden beispielsweise
die Schalen aus einem ferromagnetischen Stoff, z. B. aus Stahl, hergestellt, dann ergibt sich durch die
Erfindung die Möglichkeit, zwischen den aneinanderliegenden Flächen der beiden Schalen und gegebenenfalls
auch zwischen den aufeinanderliegenden Flächen der Schalen und der Klemmkeile Zwischenschichten
vorzusehen. Als solche Zwischenschichten können beispielsweise Anstriche, Emaillierungen od. dgl. verwendet
werden. Es können aber auch einfach nichtmagnetische Stoffe zwischengelegt werden, ohne daß
dadurch die Festigkeit der Klemme in irgendeiner Weise beeinträchtigt würde.
Bei den dargestellten Ausführungsbeispielen sind als Klemmorgane Klemmkeile dargestellt. An Stelle
von Klemmkeilen können in entsprechender Abwandlung auch Klemmkonusse und andere nach dem Prinzip
der schrägen Fläche arbeitende Körper vorgesehen sein.
Claims (9)
1. Abspann- und Halbverankerungsklemme für
Freileitungen, bestehend aus einem Klemmkörper, in dessen sich in seiner Längsrichtung einseitig
verjüngendem Hohlraum mindestens ein sich ebenfalls in seiner Längsrichtung einseitig verjüngendes
Klemmorgan, vorzugsweise ein Klemmkeil oder -konus, zum Festklemmen des Seiles einführbar
ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Klemmkörper aus mindestens zwei Schalen (1, 2) besteht,
die durch die Wirkung des Klemmorgans (7, 8) zusammengehalten sind.
2. Klemme nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Schalenränder in den
Hohlraum ragende Teile (6) aufweisen und daß das an diesen Schalenrändern anliegende Klemmorgan
(7, 8) mit diese Schalenteile hintergreifenden Teilen (9) versehen ist.
3. Klemme nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die inneren Schalenwände als in den
Hohlraum ragende Leisten (6) ausgebildet sind und daß das entsprechende Klemmorgan eine Nut
(9) aufweist, deren Wandung die beiden aneinanderliegenden Leisten zweier Schalen umgreift (Fig. 1
bis 10).
4. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein Paar
aneinanderliegender Schalenränder sich gegenseitig hintergreifende Teile (321, 322) aufweisen,
so daß die Schalen (301, 302) durch den nach außen gerichteten Druck der Klemmorgane (307,
308) zusammengehalten sind (Fig. 11).
5. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß in den aneinanderliegenden
Schalenwänden sich entsprechende Aussparungen und Erhebungen vorgesehen sind, die
ineinandergreifen und dadurch eine gegenseitige Axialverschiebung der Schalen verhindern.
6. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei
Schalen (101, 102) mittels eines Gelenkes (114) verbunden sind (Fig. 7 bis 9).
7. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens ein aus
dem Klemmkörper heraus ragendes Klemmorganende (7', 8') als Zusatzklemme ausgebildet ist
(Fig. 1 bis 6).
8. Klemme nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die aus dem Klemmkörper herausragenden
Enden (7', 8') zweier Klemmorgane (7, 8) die beiden durch Schrauben (11) miteinander
verbundenen Backen einer Zusatzklemme bilden (Fig. 1 bis 6).
9. Klemme nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß zur Vermeidung von
Energieverlusten zwischen den aneinanderliegenden Flächen der einzelnen Klemmenteile Zwischenschichten,
z. B. Anstriche, Zwischenlagen nichtmagnetischer Stoffe od. dgl., vorgesehen sind oder
daß mindestens einer der Teile aus nichtmagnetischem Material hergestellt ist.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 387 148;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. I 736 171.
Deutsche Patentschrift Nr. 387 148;
deutsches Gebrauchsmuster Nr. I 736 171.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909' 759/307 3.60
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