DE10703C - Aus- und Einrückvorrichtung für Mahlgänge - Google Patents

Aus- und Einrückvorrichtung für Mahlgänge

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Publication number
DE10703C
DE10703C DENDAT10703D DE10703DA DE10703C DE 10703 C DE10703 C DE 10703C DE NDAT10703 D DENDAT10703 D DE NDAT10703D DE 10703D A DE10703D A DE 10703DA DE 10703 C DE10703 C DE 10703C
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DE
Germany
Prior art keywords
stone
disengagement
engagement device
thread
grinding passages
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Active
Application number
DENDAT10703D
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English (en)
Original Assignee
N. REINICKE in Langensalza, Langestrafse 78
Publication of DE10703C publication Critical patent/DE10703C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C4/00Crushing or disintegrating by roller mills
    • B02C4/28Details
    • B02C4/32Adjusting, applying pressure to, or controlling the distance between, milling members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description

1880.
Klasse 50.
NESTOR REINICKE in LANGENSALZA. Aus- und Einrückvorrichtung für Mahlgänge.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Januar 1880 ab.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 das Ausrückzeug in seiner höchsten Stellung. Soll nun der Gang eingerückt werden, so dreht man nach links am Handrad a. Durch dieses Drehen wird die Spindel /, die als Mutter an der festen Schraubenspindel e wirkt, gesenkt, mit ihr aber auch der an r drehbare ringförmige Traghebel b, Fig. i, 2, 7, und der auf diesem in der Mitte nach Fig. 8 befestigte Laufring c. Damit dieser Laufring c in stets horizontaler Lage erhalten wird, wird er an / durch ein halb so hohes -wie an e, ebenfalls rechtsgängiges Gewinde geführt (denn wird ί an c um 1 cm sinken, so wird c, weil in der Mitte von b befestigt, nur 0,5 cm sinken). Der am festen Ständer r drehbare Tragring b hat wegen der starken Erschütterung in der Mitte (wo c befestigt) starke Führungsbolzen s, Fig. 2 und 8, und, damit das Ausrückzeug gänzlich aufser Berührung mit dem Steinlauf (Bütte) kommt, wird die Spindel/" von aufsen durch die den Lauf tangirenden Ständer t gehalten. Auf dem stets horizontalen Laufringe c liegt nun der Läuferstein mittelst der vier eingegossenen Rollen d fest auf. Wird also durch Drehen des Handrades α der Ring <r und somit der Läuferstein soweit gesenkt, dafs die zwei Rollen g der Haue mit der Oberfläche des .Mühleisens A in Berührung kommen (was durch Drehen des Handrades a' der Steinstellung, wodurch A gehoben wird, beschleunigt werden kann), so werden diese offenbar wegen des Gewichts des Steines nicht sofort an der ganzen Geschwindigkeit der Spindel A theilnehmen, sondern sich um ihre Axe drehen und nur mitunter durch Reibung mitgenommen werden. Durch dieses öftere Mitnehmen der Rollen wird aber der Stein ebenfalls öfter mitgenommen, ■ und somit eine geringe Geschwindigkeit erhalten. Doch wird sich aber auch das mit den Rollen fest verbundene Gewinde h in i einschrauben, Fig. 4 und 5, und zwar so lange, bis der erste Gewiiidegang von h die auf den höchsten Gewindegang von i gestellte Stütze k mitnimmt und somit, da k an ο drehbar ist, die Stifte 0 fallen und in die Vertiefungen der Spindel A greifen, Fig. 5 und 6. Da diese Stifte durch das Gewinde h, das fest gegen den letzten, scharf abgegrenzten Gewindegang von i drückt, geführt werden und an der Axe der Rollen g wirken, und i in den fest in den Stein gegossenen Tragring / befestigt ist, und dieser (I) mit seinen beiden Flügeln nicht hoch über der Mahlfläche wirk't, so liegen die treibenden Kräfte nahezu in einer nicht zu hoch über der Mahlfläche befindlichen Ebene, die durch die Axen von g, i und / gelegt zu denken ist. Ist nun der Gang eingerückt, so dafs die Haue nach Fig. 5 ist, und soll der Gang wieder ausgerückt werden, so hebt man durch Rechtsdrehen von a die Trag- und Laufringe b und c, bis der Stein mit seinen Rollen fest auf c läuft. Hebt man nun den Stein so lange, bis die Haue (die doch mit dem Stein fest verbunden ist) bezw. die Stifte ο aufser Eingriff mit A geräth,. so wird bald nur A in Bewegung sein, während der Stein ruhend auf c liegt. Diese Ausrückung kann durch Senken von A, indem man al dreht, beschleunigt werden, weshalb auch zum besseren Ausgleiten der Stifte ρ aus den Vertiefungen selbige unten abgerundet sind.
Damit man wieder einrücken kann, mufs man mit der Hand das Gewinde h lösen, was durch Drehen von u, Fig. 3, bezw. ο geschieht. Die Zahl der Umdrehungen beträgt natürlich, damit h nicht ganz aufser Eingriff mit i kommt, eine weniger, als i Gänge hat. Alsdann hebt man 0 bezw. u bis n, so dafs die Stütze k wieder auf den höchsten Gewindegang von i zu stehen kommt. Beim Einrücken kann man zur besseren Sicherheit des Abgleitens der Stütze k von i gegen k stofsen, wodurch 0 ganz sicher auf A fällt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Vorrichtung zum Aus- und Einrücken von Mahlgängen, bei welcher der Läuferstein mit Hülfe des Ringes b durch den stets in horizontaler Lage sich bewegenden Ring c gehoben oder gesenkt werden kann, letzteres zum Zwecke, dafs zunächst durch die Rollen g, später durch das Einfallen der Klauenkuppelung 0 eine Bewegungsübertragung vom Mühleisen auf den Läufer erzielt wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT10703D Aus- und Einrückvorrichtung für Mahlgänge Active DE10703C (de)

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DE (1) DE10703C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1033479B (de) * 1951-02-21 1958-07-03 Clevite Ltd Verfahren zur Herstellung von Verbundmetall aus Eisen und Aluminium

Cited By (1)

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