DE1069669B - - Google Patents
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Übertragen von Telegraphierzeichen
über doppelgerichtete Verbindungen mit Fehlerermittlung und selbsttätiger Wiederholung.
Der Erfindung liegt die technische Aufgabe zugrunde, für solche an sich bekannte Systeme zum
Übertragen von Telegraphierzeichen über doppelgerichtete Verbindungen mit Rehlerermittlung und
selbsttätiger Wiederholung ein Verfahren zu schaffen, das den Wiederholzyklus bedeutend zu kürzen gestattet.
Diese Aufgabe wird das eine Mal bei synchronen Systemen in der Weise gelöst, daß beim fehlerhaften
Empfang eines Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in der einen oder der anderen Station die laufende Sendung
unterbrochen wird und eine Bitte um Wiederholung in Form einer wiederholten Sendung des letztentsendeten
Zeichens bzw. der letztentsendeten Zeichengruppe ausgeht und daß darauf beim Empfang von
zwei gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen unmittelbar nacheinander in der Gegenstation in dieser die
laufende Sendung ebenfalls unterbrochen und das letztentsendete Zeichen bzw. die letztentsendete Zeichengruppe
noch einmal entsendet wird.
Die analoge Aufgabe wird bei asynchronen Systemen in der Weise gelöst, daß beim fehlerhaften Empfang
eines Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in der einen Station die laufende Sendung unterbrochen wird und
eine Bitte um Wiederholung in Form einer wiederholten Sendung des letztentsendeten Zeichens bzw. der
letztentsendeten Zeichengruppe ausgeht, worauf beim Empfang von zwei gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen
unmittelbar nacheinander in der Gegenstation in dieser die laufende Sendung ebenfalls unterbrochen
und das letztentsendete Zeichen bzw. die letztentsendete Zeichengruppe noch einmal entsendet wird, während
beim fehlerhaften Empfang in der andern Station in dieser die laufende Sendung unterbrochen wird und
eine Bitte um Wiederholung in Form einer völligen Pause ausgeht, worauf in der Gegenstation beim Nichtempfang
eines Zeichens die laufende Sendung unterbrochen und das letztentsendete Zeichen bzw. die letztentsendete
Zeichengruppe noch einmal entsendet wird.
Beiden Verfahren ist erfindungsgemäß gemeinsam, daß von zwei oder noch weiteren im normalen Verkehr
nacheinander zu übertragenden gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen die Zeichen bzw. Zeichengruppen
an den geradzahligen Stellen in ein Dienstzeichen bzw. Dienstzeichen umgesetzt werden, daß weiter
dieses Dienstzeichen bzw. diese Dienstzeichen beim Empfang in der Gegenstation in ein dem vorhergehenden
Zeichen gleiches Zeichen bzw. in eine der vorhergehenden Zeichengruppe gleiche Zeichengruppe umgesetzt
wird und daß beim fehlerhaften Empfang eines
Verfahren und Vorrichtung
zum übertragen von Telegraphierzeidien über doppelgerichtete Verbindungen
mit Fehlerermittlung
und selbsttätiger Wiederholung
zum übertragen von Telegraphierzeidien über doppelgerichtete Verbindungen
mit Fehlerermittlung
und selbsttätiger Wiederholung
Anmelder:
De Staat der Nederlanden,
ten deze vertegenwoordigd door
de directeur-generaal der Posterij en,
Telegrafie en Telefonier Den Haag
ten deze vertegenwoordigd door
de directeur-generaal der Posterij en,
Telegrafie en Telefonier Den Haag
Vertreter: Dr.-Ing. O. Stürner, Patentanwalt,
Calw-Wimberg, Ostlandstr. 36
Calw-Wimberg, Ostlandstr. 36
Beanspruchte Priorität:
Niederlande vom 13. April 1957
Christiaan Johannes van Dalen, Leidschendam
(Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
(Niederlande),
ist als Erfinder genannt worden
Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in einer Station in dieser die laufende Sendung unterbrochen wird und
eine Bitte um Wiederholung ausgeht.
Dabei ist unter einem Dienstzeichen Δ ein Zeichen zu verstehen, das mit ebenso vielen Schritten als ein
normales Codezeichen entsendet wird. Der Unterschied besteht nur in der Wahl der Zeichen- und Trennschritte.
Das Verfahren wird nunmehr an Hand der Zeichnung an einigen Ausführungsbeispielen näher erläutert:
Fig. 1 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones System mit einem Wiederholungszyklus von einem
Zeichen für den Fall einer ungestörten Übertragung; dabei wird das Zeichen »door« nach beiden Seiten ohne
Störung übertragen bzw. in »doAr« umgesetzt;
Fig. 2 gibt ein ähnliches Zeitdiagramm für den Fall einer gestörten Übertragung; dabei wird das Zeichen
»door« in einem synchronen System mit Störung übertragen;
Fig. 3 gibt ein Zeitdiagramm von der Wirkung eines asynchronen Systems mit einem Widerholungszyklus
von einem Zeichen für den Fall einer ungestörten Übertragung; dabei wird das Zeichen »door« für ein
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asynchrones System nach beiden Seiten ohne Störung übertragen;
Fig. 4 gibt ein ähnliches Zeitdiagramm, aber für den Fall einer gestörten Übertragung; dabei wird das
Zeichen »door« mit Störung in einem asynchronen System übertragen;
Fig. 5 gibt das Schaltbild einer nach Fig. 1 bis 4 arbeitenden Vorrichtung;
Fig. 6 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones System mit einem Wiederholungszyklus von einer aus
zwei Zeichen bestehenden Zeichengruppe; hier wird das Wort »Dedemsvaart« in beiden Richtungen mit
Störung in einem synchronen System übertragen;
Fig. 7 gibt ein Zeitdiagramm für ein asynchrones System mit einem Wiederholungszyklus von einer aus
zwei Zeichen bestehenden Zeichengruppe; hier wird das Wort »Dedemsvaart« in beiden Richtungen mit
Störung in einem asynchronen System übertragen;
Fig. 8 gibt eine weitere Ausarbeitung eines Systems nach den Fig. 6 und 7;
Fig. 9 und 10 geben das Schaltbild einer nach den Fig. 6 und 7 arbeitenden Vorrichtung;
Fig. 11 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones oder asynchrones System in drei Kanälen mit Varioplex;
Fig. 12 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones oder asynchrones System in sechs Kanälen ohne Varioplex,
wobei die Kanäle ohne Zusammenfügung von zwei aus sieben Schritten bestehenden Zeichen gebildet
werden; diese Zeichen werden über den Funkweg zugleich über Telegraphenleitungen an der Empfangsund
an der Sendeseite nacheinander übertragen;
Fig. 13 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones System mit acht Kanälen, die mit Δ+ -Buchstaben bezeichnet
werden;
Fig. 14 gibt ein Zeitdiagramm für ein synchrones Siebenschrittsystem, wobei die Zeichen in Gruppen
von zwei übertragen werden und bereits nach Empfang des ersten Zeichens einer Gruppe mit der Sendung
einer Zeichengruppe angefangen wird;
Fig. 15 zeigt zwei vertikal nebeneinander dargestellte Siebenschrittzeichen;
Fig. 16 gibt das Schaltbild einer Sendevorrichtung, die eine Nachricht entweder nach einer bestimmten,
aus einer Anzahl teilnehmenden Stationen mit Ausschluß der anderen oder nach allen Stationen zugleich
entsenden kann;
Fig. 17 gibt das Schaltbild eines mit der Sendevorrichtung nach Fig. 16 zusammenarbeitenden Empfängers.
Die obigen Ideen werden in Fig. 1 bis 4 in Beispiele ausgearbeitet.
Die Fig. 1 bis 4 zeigen in Zeitdiagrammen., wie die Übertragung des Wortes »door« in beiden Richtungen
erfolgt. Dieses Wort soll von A nach B und von B nach A übertragen werden. In der Richtung A-B ist es
mit Majuskeln, in der Richtung B-A mit Minuskeln angegeben. In Fig. 1 geht die Übertragung ungestört vor
sich. Unter dem Buchstaben SA sind zwei vertikale Zeitachsen T1 und ausgesetzt, neben denen die entsandten
bzw. die empfangenen Zeichen angegeben sind. Unter dem Buchstaben SB sind gleichfalls zwei vertikale
Zeitachsen T2 und R2 ausgesetzt, neben denen
die entsandten bzw. die empfangenen Zeichen angegeben sind. Die Zeichen, die beim Empfang nicht abgedruckt
werden, sind in einer Umrahmung gefaßt. Es handelt sich hier um das Dienstzeichen, das zuerst in
einem dem letztempfangenen gleichen Zeichen umgesetzt und erst dann abgedruckt wird.
Station SA sendet zuerst den Buchstaben D. Nach-
dem dieser in SB richtig empfangen worden ist, sendet SB den Buchstaben d. Nachdem dieser in SA richtig
empfangen worden ist, sendet SA den Buchstaben O. Nach richtigem Empfang dieses Buchstabens sendet
SB den Buchstaben o. Nach richtigem Empfang dieses Buchstabens soll SA den Buchstaben O senden. Dieser
wird zuerst umgesetzt; dann sendet SA ein Dienstzeichen Δ· Beim Empfang in SB wird dieses Zeichen
nicht als solches abgedruckt, sondern in ein dem letztempfangenen Zeichen gleiches Zeichen umgesetzt und
dann als ein O abgedruckt. Unmittelbar darauf soll SB zum zweiten Mal ein ο entsenden. Dieses wird in
ein Dienstzeichen Δ umgesetzt, das entsandt wird. Beim Empfang dieses Dienstzeichens in A wird es in
ein dem letztempfangenen Zeichen gleiches Zeichen umgesetzt und als ein ο abgedruckt.
Dann entsendet Station SA den Buchstaben R. Nach Empfang dieses Zeichens in SB entsendet SB den
Buchstaben r. Dieser wird in SA empfangen. In Fig. 2 erfolgt dasselbe wie in Fig. 1, mit dem Unterschied,
daß an beiden Seiten der Verbindung einmal ein Zeichen nicht oder fehlerhaft empfangen wird. Dies ist
mit einem Kreuzchen angegeben. Der von Station SA entsandte Buchstabe O kommt in Station SB verstümmelt
an. Hierauf sendet Station SB noch einmal den Buchstaben d anstatt des Buchstabens O, der an der
Reihe war. Dies bedeutet eine Bitte um Wiederholung. Beim Empfang dieses d in Station SA erweist sich
dieser Buchstabe dem letztempfangenen Buchstaben als gleich; es tritt ein Wiederholungszyklus ein.
Das betreffende empfangene Zeichen wird nicht abgedruckt, was mit der Umrahmung des betreffenden
Zeichens angegeben ist, dagegen wird der letztentsandte Buchstabe O wiederholt.
Diesmal kommt er richtig in SB an und wird abgedruckt. Die Verbindung verläuft dann wieder normal
wie nach Fig. 1, bis SB ein Dienstzeichen (Δ) entsendet. Dieses Zeichen wird in SA verstümmelt empfangen.
Hierauf wiederholt SA das letztentsandte Zeichen; dies bedeutet eine Bitte um Wiederholung.
Dieses Dienstzeichen wird in SB richtig empfangen und in den letztempfangenen Buchstaben O umgesetzt.
Da gerade zuvor auch ein Dienstzeichen empfangen worden war, bezeichnet dies eine Bitte um Wiederholung.
SB wiederholt dann das letzte Zeichen, das ein Dienstzeichen war. Dieses Zeichen wird in SA
richtig empfangen und in das letztempfangene Zeichen, ein o, umgesetzt. Danach verläuft die Übertragung
wieder normal wie im Falle von Fig. 1.
Zu Fig. 1 und 2 ist noch auszuführen:
Die Buchstaben OO werden entsandt als ΟΔ; an der Empfangsseite in der Gegenstation wird die Kombination
ΟΔ umgesetzt in OO. Wenn z. B. die Buchstaben OOOO übertragen werden müssen, dann wird
ΟΔΟ A entsandt; von den vier gleichen Zeichen werden die Zeichen auf den geradzahligen Stellen in ein
Dienstzeichen umgesetzt.
Wenn in diesem Verfahren dd gesandt wird, dann bedeutet das zweite d eine Bitte um Wiederholung; in
der Gegenstation wird beim Empfang des zweiten d das letzte entsandte Zeichen noch einmal entsandt.
In den Fig. 3 und 4 ist ein Zeitdiagramm ausgearbeitet, wobei das Wort »door« in einem asynchronen
System übertragen wird. In Fig. 3 verläuft die Übertragung ungestört. In Fig. 4 treten dieselben Störungen
auf wie in Fig. 2.
Das Diagramm von Fig. 3 ist dem in Fig. 1 gegebenen Diagramm für ein synchrones System ganz
gleich, so daß es keiner weiteren Erläuterung bedarf.
In Fig. 4 tritt beim von der Meister-Station M ent-
sandten Buchstaben O eine erste Störung auf. Dieses O wird in der Sklaven-Station nicht oder nur verstümmelt
empfangen. Es erfolgt kein Abdruck, und Station S entsendet kein folgendes Zeichen. Dies bezeichnet
eine Bitte um Wiederholung. Nach Ablauf des Zeitraums, in dem die Meisterstation hätte ein
Zeichen empfangen können, fängt diese Station nun zu wiederholen an; sie sendet den BuchstabenO aufs
neue. Diesmal wird das O in der Sklaven-Station richtig empfangen und abgedruckt, und die Sklaven-Station
sendet dann ein neues Zeichen.
Eine zweite Störung tritt bei der Übertragung des zweiten Buchstabens ο des Wortes »door« von der
Sklaven-Station nach der Meister-Station auf. Dieses zweite ο ist nach Umsetzung in ein Dienstzeichen (A) λ5
entsandt worden. Da die Meister-Station dieses Zeichen nicht oder nur verstümmelt empfängt, wiederholt
diese Station ihr letztentsandtes Zeichen. Dieses Zeichen, eine Dienstzeichen, kommt richtig in der
Sklaven-Station an. Es ist dem vorhergehenden Zeichen gleich und wird daher als eine Bitte um Wiederholung
aufgefaßt. Das Dienstzeichen wird in das letztempfangene Zeichen, ein O, umgesetzt, aber nicht
abgedruckt; der Wiederholungszyklus hatte beim Empfang des zweiten Dienstzeichens angefangen. Darauf
wiederholt die Sklaven-Station ihr letztes Zeichen, das Dienstzeichen. Dieses Zeichen wird jetzt in der
Meister-Station richtig empfangen und in das letztempfangene Zeichen, ein o, umgesetzt und abgedruckt.
Im übrigen verläuft die Übertragung normal.
In den oben beschriebenen Fällen ist nur eine beschränkte Laufzeit verfügbar.
In einem synchronen System, in dem ein Zeichen aus sieben Schritten von je 20 ms besteht, welche mittels
des Multiplexverfahrens über vier Kanäle übertragen werden, erfordert die Sendung eine Zeit von
7 · 20
—— = 35 ms. Für den Empfang eines Zeichens von
der anderen Seite verläuft eine gleiche Zeit. Für die Übertragung bleibt dann ein Zeitraum von 140 — 70
= 70 ms übrig. Dieser Zeitraum ist für Hin- und Rückweg verfügbar.
In einem asynchronen System mit drei Schritten von 10 ms je Zeichen und einem Verteilerzyklus von 150 ms
ist eine Gesamtlaufzeit von 150 —2-3-10=90 ms verfügbar.
Um das System nach der Erfindung in größeren Entfernungen bei einer entsprechend größeren Laufzeit
anwenden zu können, kann z. B. die Telegraphiergeschwindigkeit vermindert werden. Dies ist in wirtschaftlicher
Hinsicht nachteilig. Zur Gewährleistung einer größeren Laufzeit ohne diesen wirtschaftlichen
Nachteil werden nun nach der Erfindung die Zeichen in Gruppen von zwei oder mehr entsandt. Demgemäß
wird in den folgenden Beispielen je Verteilerzyklus eine Gruppe von zwei Zeichen entsandt. Die Sendung
dieser zwei Zeichen kann nacheinander oder nach dem »Twinplex«-Verfahren zugleich erfolgen. Bei einem
synchronen System wie dem oben beschriebenen hat ein Verteilerzyklus eine Dauer von 2-140 = 280 ms.
Werden die Zeichen nacheinander entsandt, so ist für die Sendung einer Zeichengruppe ein Zeitraum von
2 · 7 · 5=70 ms erforderlich. Der Empfang einer Zeichengruppe von der anderen Seite erfordert eine gleiche
Zeit. Es bleiben dann für die Fortpflanzung insgesamt 140 ms übrig. Bei der Sendung nach dem » Twinplex«-
Verfahren bleibt noch eine größere Zeitdauer für die Fortpflanzung verfügbar. Auch bei asynchronen
Systemen hat eine solche Sendung mehr Zeit für die Fortpflanzung zur Verfügung.
In einigen ausgearbeiteten Beispielen ist sowohl finden Fall eines synchronen (Fig. 6) als auch für den
Fall eines asynchronen Systems (Fig. 7) von dem Dreischrittalphabet ausgegangen. Für dieses Alphabet
gilt folgendes: Nach Umsetzung besteht ein Alphabetzeichen aus drei Schritten. Für die Übertragung werden
vier Frequenzen verwandt. Innerhalb eines Zeichens werden zwei aufeinanderfolgende Schritte
mittels verschiedener Frequenzen übertragen, mit anderen Worten: die Frequenzen von zwei aufeinanderfolgenden
Schritten eines Zeichens sind verschieden. Hierauf beruht die Fehlerermittlung. Für
den ersten bzw. zweiten oder dritten Schritt kann man eine Wahl aus vier, drei oder zwei Frequenzen treffen.
Zwischen zwei Zeichen verläuft einige Zeit; dadurch kann für den ersten Schritt wieder aus vier Frequenzen
gewählt werden. Die Anzahl Kombinationen, die in dieser Weise gebildet werden kann, beträgt
sechsunddreißig.
Damit nun im System nach der Erfindung mit zwei Zeichen je Gruppe über eine gleiche Anzahl Kombination
verfügt werden kann, ist zwischen den beiden Zeichen einer Gruppe ein kurzer Zeitraum frei zu
lassen. Folglich ist dann für den ersten Schritt jedes Zeichens, auch des zweiten Zeichens einer Gruppe, eine
Wahl aus vier Frequenzen möglich, und es können auch wieder sechsunddreißig Kombinationen gebildet
werden.
Nach der Erfindung wird der Zeitraum zwischen den zwei Zeichen einer Gruppe der Dauer eines Schrittes
gleichgewählt; diese Zeit wird zum Übertragen von zusätzlichen Informationen benutzt. Des weiteren
weicht die zwischen zwei Zeichen einer Gruppe entsandte Frequenz, der sogenannte Zwischenschritt, von
der Frequenz des letzten Schrittes des ersten Zeichens sowie auch von der Frequenz des ersten Schrittes des
zweiten Zeichens einer Gruppe ab. Dieser Zwischenschritt wird nun nach der Erfindung in einer Verbindung,
auf der ein Kanal zwei Teilnehmern zur Verfügung steht, das sogenannte »Varioplex«-Verfahren,
benutzt, um anzugeben, für welchen Teilnehmer die betreffende Zeichengruppe bestimmt ist. Für diese Bestimmungsbezeichnung
werden die gleichen Frequenzen benutzt wie die zur Übertragung der Alphabetzeichen
verwandten.
Eines und das andere geht nach der Erfindung folgenderweise vor sich:
Wird der letzte Schritt des ersten Zeichens mittels Frequenz 4 und der erste Schritt des zweiten Zeichens
mittels Frequenz 3 übertragen, steht für den Zwischenschritt entweder Frequenz 2 oder Frequenz 1 zur Verfügung.
Nach der Erfindung wird nun die niedrigere dieser beiden Frequenzen, in diesem Falle Frequenz 1,
gewählt, um anzugeben, daß die betreffende Zeichengruppe z. B. für Teilnehmer C bestimmt ist; die höhere
gibt dann an, daß die Zeichengruppe für Teilnehmer D bestimmt ist.
Sind bei einer folgenden Zeichengruppe die Frequenzen des letzten Schrittes des ersten Zeichens und
des ersten Schrittes des zweiten Zeichens die Frequenzen 3 und 2 gewesen, dann bleiben für den Zwischenschritt
die Frequenzen 1 und 4 übrig. Die Sendung der niedrigeren, d. h. Frequenz 1 bedeutet, daß
die Zeichengruppe für Teilnehmer C bestimmt ist, während die Sendung der höheren Frequenz angibt,
daß die Gruppe für Teilnehmer D bestimmt ist. Es besteht auch noch die Möglichkeit, daß der letzte Schritt
des ersten Zeichens und der erste Schritt des letzten Zeichens der Gruppe gleich sind; für den Zwischenschritt
gibt es dann eine Wahl aus drei Frequenzen.
Auch hier wird die Wahl so getroffen, daß die niedrigste Frequenz die Bestimmung für Teilnehmer C und
die höchste die Bestimmung für Teilnehmer D angibt.
Aus obigem ergibt sich also, daß für den Zwischenschritt als Bestimmungsschritt dieselben Frequenzen
benutzt werden wie für die Übertragung der Alphabetzeichenschritte. Weiter ergibt sich, daß für den ersten
Schritt des zweiten Zeichens wieder eine Wahl aus allen vier Frequenzen getroffen werden kann.
In Fig. 6 bzw. 7 ist nun für ein synchrones bzw. asynchrones System angegeben, wie die Übertragung
des Wortes »Dedemsvaart« in beiden Richtungen erfolgt. Für die Übertragung in der Richtung SA-SB ist
dieses Wort in Majuskeln, für die Übertragung in der Richtung SB-SA in Minuskeln angegeben. SA sendet
zuerst die Silbe DE; diese wird in SB richtig empfangen. Darauf sendet SB die Silbe de; diese wird in
SA richtig empfangen. Darauf soll SA die Silbe DE entsenden; diese ist aber der vorigen gleich und darf
also nach der Erfindung nicht ungeändert entsandt werden.
Nach der Erfindung wird nun das zweite Zeichen der Gruppe in ein Dienstzeichen umgesetzt, und so
entsendet SA nun die Zeichengruppe DA- Diese wird in SB richtig empfangen, in die Buchstaben DE umgesetzt
und abgedruckt. Darauf soll SB die Zeichengruppe DE entsenden. Diese ist der vorhergehenden
Zeichengruppe gleich und wird nach Umsetzung in dA entsandt. Diese Zeichengruppe wird in SA richtig
empfangen, umgesetzt und als de abgedruckt. Darauf entsendet SA die Zeichengruppe MS; diese kommt
nicht oder nur verstümmelt in SB an. SB bittet um Wiederholung durch die Wiederentsendung der letztentsandten
Zeichengruppe dA- Diese wird in SA richtig empfangen, aber, da diese Zeichengruppe der
unmittelbar zuvor empfangenen Gruppe gleich ist, nicht abgedruckt und wie eine Bitte um Wiederholung
aufgefaßt. SA entsendet darauf aufs neue die Zeichengruppe MS; diese kommt nun richtig in SB an. SB
sendet sodann die folgende Zeichengruppems; diese kommt nicht oder nur verstümmelt in SA an. SA
bittet um Wiederholung durch die wiederholte Entsendung der Zeichengruppe MS. Diese kommt in SB
richtig an, aber SB stellt Gleichheit mit der letztempfangenen Zeichengruppe fest und weiß nun, daß es
sich um eine Bitte um Wiederholung handelt.
SB wiederholt die Zeichengruppems; diese wird in SA richtig empfangen. Darauf entsendet SA die
Zeichengruppe VA; diese kommt richtig in SB an. Dann entsendet SB die Zeichengruppe va, welche
richtig in SA ankommt. SA sendet die Zeichengruppe AR; auch diese in SB richtig empfangen. SB sendet
dann die Zeichengruppe ar, welche in SA richtig empfangen wird. SA sendet zum Schluß die Zeichengruppe
T; diese wird in SB richtig empfangen. Dann sendet SB zum Schlutz die Zeichengruppe t; auch diese
kommt in SA richtig an.
Fig. 7 zeigt, wie in einem asynchronen System die Übertragung des Wortes »Dedemsvaart« in beiden
Richtungen erfolgt. In den gleichen Augenblicken wie in Fig. 6 treten auch hier Störungen auf. Eine Bitte
um Wiederholung erfolgt hier in der Meister-Station durch die wiederholte Sendung der letztentsandten
Zeichengruppe, während eine Bitte um Wiederholung in der Sklaven-Station durch Unterbrechung der Sendung
stattfindet.
In Fig. 6 und 7 sind die Gruppen DE-DE als DE-DA entsendet worden; empfangsseitig in der
Gegenstation wird die Kombination D^ in DE umgesetzt. Es wird für den Sachverständigen klar sein,
daß die Gruppen DE-DE auch als DE-AA analog dem Beispiel in Fig. 1 bis 4 entsandt werden können;
in der Gegenstation wird dann die Kombination AA in DE umgesetzt. Wenn in diesem Verfahren MS-MS
gesandt wird, dann bedeutet die zweite Gruppe MS eine Bitte um Wiederholung; in der Gegenstation wird
dann beim Empfang der zweiten Gruppe MS die zuletzt entsandte Gruppe noch einmal entsandt.
Es ist in Fig. 6 und 7 nur ein Unterschied zwischen der Reaktion auf einen empfangenen Fehler in der
Station S (Fig. 7, rechte Seite) und in der Station SB (Fig. 6, rechte Seite) vorhanden
In der Station 5" des asynchronen Systems wird um Wiederholung gebeten, und zwar dadurch, daß dauernd
ein Zyklus »nichts« entsandt wird.
Fig. 8 zeigt ein mehr detailliertes Zeitdiagramm des Verlaufs der an Hand der Fig. 6 und 7 beschriebenen
Verbindung. Die zu entsendenden Zeichengruppen sind für die Richtung SA-SB mit AB, CD und EF und
für die Richtung SB-SA mit ab, cd und ef angegeben. Längs der vertikalen Linie T1 sind einige Reihen von
Fächlein gezeichnet. Diese entsprechen den Zeichengruppen mit ihren drei Schritten je Zeichen und einem
Zeichenschritt als Bestimmungsschritt. Wenn SA die Zeichengruppe AB entsendet, werden diese Buchstaben
zugleich in einem ersten und in einem zweiten Speicher registriert, um bei einer Bitte um Wiederholung aus
diesen Speichern wiederholt werden zu können oder bei fehlerhaftem Empfang des folgenden Zeichens von
SB durch Wiederentsendung als Bitte um Wiederholung benutzt werden zu können. Im ersteren Fall,
dem der einkommenden Bitte um Wiederholung, werden die Zeichen der Zeichengruppe noch einmal ungeändert
entsandt.
Nach Empfang der Zeichengruppe AB in SB werden die Zeichen nach der betreffenden Teilnehmerstation
weitergeführt und auf dem betreffenden Druck PRI/II abgedruckt, wobei jedes Zeichen zuvor mit einem
Anlaufschritt st und einem Sperrschritt sp versehen worden ist, welche Ergänzung örtlich erfolgt, wie
neben der vertikalen Linie unter PR I/II angegeben.
Nachdem die Station SB die Zeichengruppe AB empfangen hat, sendet sie die Zeichengruppe ab aus.
Zu gleicher Zeit wird diese Zeichengruppe in einem Speicher registriert, wie in den vertikalen Linien unter
dem Wort »Speicher« angegeben ist.
Nachdem diese Zeichengruppe in SA richtig empfangen worden ist, sendet SA die folgende Zeichengruppe
CD aus, welche zu gleicher Zeit im Speicher registriert wird. Diese Zeichengruppe kommt in SB
richtig an. Wenn sie in SB völlig empfangen worden ist, hat der Abdruck der vorhergehenden Gruppe AB
inzwischen stattgefunden. SB sendet nun die Zeichengruppe cd; diese wird zugleich im Speicher registriert.
Nach der obigen Beschreibung dürfte der weitere Verlauf dieses Zeitdiagramms klar sein. In diese Figur
sind keine Störungen eingezeichnet und keine gleichen Zeichengruppen zur Entsendung nacheinander aufgenommen.
Die Erfindung schafft noch die Möglichkeit, mehrere Kanäle nach dem in Fig. 8 angegebenen Verfahren zu
übertragen. Dies erfolgt in der Weise, daß den Schritten einer Zeichengruppe am Ende noch ein Schritt
hinzugefügt wird. Für diesen Schritt kann, bei Verwendung von vier Frequenzen, eine Wahl aus drei
Frequenzen getroffen und damit können dann drei Kanäle gekennzeichnet werden. Jeder Kanal steht zwei
Teilnehmern zur A^erfügung, wie in Fig. 11 angegeben.
Der Verlauf der Übertragung ohne Störungen im synchronen und asynchronen System ist in Fig. 11
dargestellt. Station SA sendet über drei Kanäle A, B und C Jeder Kanal steht zwei Teilnehmern, AI und
All bzw. 51 und 511 bzw. CI und CH, zur Verfügung. Station SB sendet gleichfalls über drei Kanäle
a, b und c; auch von diesen Kanälen steht jeder zwei Teilnehmern, al und all bzw. b1 und b11 bzw.
c1 und c II, zur Verfügung.
Neben der vertikalen Linie T1 von Station SA sind die zu entsendenden Zeichengruppen angegeben.
Für jede Zeichengruppe ist mittels einer Verteilung in Fächlein die Anzahl .Schritte angegeben,
und zwar nacheinander die Schritte eines Dreischrittzeichens, dann der Zwischenschritt, um die Bestimmung
anzugeben — die Gruppe kann entweder für die Verbindung von AI oder für die Verbindung
von ^411 bestimmt sein —, wiederum die drei Schritte eines Dreischrittzeichens und zum Schluß der letzte
Schritt, der den betreffenden Kanal angibt.
Kanal A wird in Station SB richtig empfangen; nach dem Empfang sendet Station SB den Kanal a.
Inzwischen werden die in SB empfangenen Zeichen weitergeführt und entweder bei der Verbindung von
Al oder bei der Verbindung von .411, durch die Art des Zwischenschrittes bedingt, abgedruckt. Dies ist
längs der vertikalen Linie unter dem Wort »Drucker« mit AVH angegeben. Die Zeichen werden dabei
örtlich mit einem Anlaufschritt st und einem Sperrschritt versehen.
Kanal a wird in Station SA richtig empfangen, und darauf werden die empfangenen Zeichen weitergeführt
und entweder bei der Verbindung von al oder bei der Verbindung von all abgedruckt. Dies ist längs der
vertikalen Linie unter dem Wort »Drucker« mit AI/II angegeben. Bevor in Station SA Kanal a empfangen
wurde, hatte diese Station bereits die Kanäle B und C entsendet. Nachdem in Station SA der Kanal a
richtig empfangen worden ist, wird wiederum ein Kanal A entsandt. Wenn dieser in Station SB völlig
empfangen ist, sind inzwischen die Zeichen des vorhergehenden Kanals A zum Abdruck gebracht. Inzwischen
sind in SB die Kanäle b und c entsandt worden, und darauf wird wiederum ein Kanal a entsandt.
Beim Verfahren nach Fig. 11 gibt der Zwischenschritt die Bestimmung an, und der letzte Schritt 4-5
zeigt, zu welchem Kanal die betreffende Zeichengruppe gehört. Mit diesem letzten Schritt wird der
Kanalsynchronismus aufrechterhalten. Gemäß dieser Figur können drei Kanäle übertragen werden, wobei
jeder Kanal zwei Teilnehmern zur Verfügung steht.
Unter Verwendung des Zwischenschrittes und des letzten Schrittes ist es auch möglich, sechs Kanäle zu
bilden, wobei jeder Kanal einem einzigen Teilnehmer zur Verfugung steht.
Auch in Fig. 12 sind keine Störungen dargestellt. Station SA bedient sechs mit Majuskeln A bis F bezeichnete
Kanäle. Station SB bedient sechs mit Minuskeln a bis / bezeichnete Kanäle. Kanal A wird
in Station SB richtig empfangen. Hierauf sendet Station SB eine Zeichengruppe in Kanal a aus; inzwischen
werden die empfangenen Zeichen — zwei je Gruppe — weitergeführt, mit einem Anlaufschritt und
einem Sperrschritt versehen, und zum Abdruck gebracht, wie bei der mit A bezeichneten vertikalen
Linie unter dem Wort »Drucker« angegeben. Nach der Sendung in Kanal A folgt eine Unterbrechung
von der Dauer eines Schrittes, worauf Station SA eine Zeichengruppe in Kanal B entsendet. Diese Unterbrechung
wird eingefügt, um der Fehlerermittlungsvorrichtung an der anderen Seite anzuzeigen, daß eine
neue Zeichengruppe folgt. Die Fehlerermittlungsvorrichtung nimmt dann eine Ausgangslage ein. Nachdem
SA die Sendung einer Zeichengruppe in Kanal A vorgenommen hat, ist Kanal B an der Reihe. Die in
Kanal B entsandte Zeichengruppe kommt in Station SB richtig an; darauf sendet Station SB eine Zeichengruppe
in Kanal b.
Inzwischen werden die Zeichen des letztempfangenen Kanals B nach der Bestimmung der Verbindung
von B zugeführt, wie unter dem Wort »Drucker« neben der mit B bezeichneten vertikalen Linie angegeben.
Fig. 13 betrifft ein System mit acht Kanälen und vier Teilnehmern je Kanal, wobei die Zeichen mittels
des sogenannten Twinplex-Prinzips übertragen werden. Nach dem Twinplex-Prinzip werden gleichzeitig auftretende
Schritte von zwei verschiedenen Zeichen mittels einer einzigen Frequenz übertragen.
In Fig. 15 sind beispielsweise zwei Siebenschrittzeichen in vertikalen Reihen nebeneinandergesetzt.
Horizontal gibt es also sieben Kombinationen. Wenn die Zeichen je zwei und zwei derart zusammengefügt
werden, kommen vier verschiedene Kombinationen vor, und zwar
1. Zeichenschritt — Zeichenschritt;
2. Zeichenschritt — Trennschritt;
3. Trennschritt — Zeichenschritt;
4. Trennschritt —■ Trennschritt.
Diese vier Kombinationen werden nun mittels Frequenzen fl, /2, /3 und /4 entsandt. An der Empfangsseite
werden nun sieben Kombinationen empfangen. Jede empfangene Kombination vertritt zwei
Schritte, und aus diesen sieben Kombinationen werden zwei vollständige Zeichen aufgebaut.
Wenn nun vier Teilnehmer über einen Kanal verfügen können, die Schrittdauer 5 ms beträgt und es
acht solcher Kanäle gibt, beansprucht der Verteilerzyklus 8·7·5=280 ms. Die verfügbare Gesamtlaufzeit
ist nun 280—2·7-5=210 ms. Eine solche Laufzeit genügt für die längste Verbindung. Acht Kanäle
und vier Teilnehmer je Kanal, d. h. maximal zweiunddreißig Teilnehmer, bekommen im beschriebenen
System alle verschiedene Bezeichnungen. Im ersten Kanal sind die Teilnehmer mit A bis D, im zweiten
mit E bis H bezeichnet usw.
In Fig. 13 sind nun die Kanäle untereinander neben den verschiedenen vertikalen Linien angegeben; für
jeden Kanal sind zwei Fächlein gezeigt, um das Twinplex-Prinzip darzustellen.
Nach der Erfindung wird nun je Zyklus von einmal acht Kanälen ein Schritt als Bestimmungsbezeichnung mitentsandt. Diese Bestimmungsbezeichnung
besteht aus einem Dienstzeichen Und, damit kombiniert, einem den betreffenden Teilnehmer in
einer Gruppe von vier, A bis D, B bis H usw., angebenden Zeichen.
Nach der Erfindung schiebt nun die Bestimmungsbezeichnung je Zyklus eine Stelle auf. Die erste Bestimmungsbezeichnung
tritt im ersten Zyklus am ersten Kanal auf und ist eine Zeichenkombination Alibis A-D-Die
zweite Bestimmungsbezeichnung tritt im zweiten Zyklus am zweiten Kanal auf und ist eine Zeichenkombination
A-E bis AH usw. In dieser Weise wird nach der Erfindung der Gleichlauf aller acht Kanäle
mit einem Zeichen je Zyklus aufrechterhalten und gibt es zwischen zwei Bestimmungsschritten stets ein der
Dauer von acht Kanälen gleichen Zeitraum, also auf neun Kanalübertragungszeiten nur eine, in der keine
nützlichen Informationen übertragen werden.
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In F"ig. 13 sendet Station SA im ersten Zyklus über Ien ersten Kanal die Bestimmungsbezeichnung AA
)der AB oder AC oder AD von Kanal 1. Dies bedeutet, daß in den folgenden acht Zyklen alle über
Kanal 1 gesandten Zeichengruppen für die Verbindung roii Teilnehmer A oder B oder C oder D bestimmt
>ind. Die erste dieser acht Zeichengruppen besteht aus Ien Buchstaben r und s, die darauffolgende aus den
Buchstaben t und u usw. Die weiteren Kanal-)estimmungen in diesem ersten Zyklus sind nun be-
<annt und folgen normal aufeinander.
Im zweiten Zyklus wird im zweiten Kanal die Beitimmungsbezeichnung AE, AF, AG oder AH von
FCanal 2 entsandt. Dies bedeutet, daß in den folgenden xcht Zyklen alle über Kanal 2 gesandten Zeichengruppen
für die Verbindung von Teilnehmer E bzw. F bzw. G bzw. H bestimmt sind. Die weiteren Kanal-)estimmungen
in diesem zweiten Zyklus sind nun begannt und folgen normal aufeinander.
Nach gutem Empfang der über Kanal 1 im ersten Zyklus entsandten Zeichengruppe in Station SB fängt
η dieser Station ein erster Zyklus an, in welchem iber die acht unter SB neben der vertikalen Linie T,
ingegebenen Kanäle gesandt wird. Der Verlauf der Sendung von Station SB entspricht genau derjenigen
.-on Station SA.
Fig. 14 zeigt ein System, mit dem die zwei Sieben- »chrittzeichen in einer Zeichengruppe nebeneinander
■ntsandt werden. In Fig. 6 fängt Station SB erst mit Ier Sendung an, nachdem die beiden Zeichen einer
,on Station SB entsandten Gruppe richtig empfangen .vorden sind. In Fig. 14 fängt nach der Erfindung SB
jereits zu senden an, nachdem das erste Zeichen einer ron Station SA entsandten Gruppe richtig empfangen
,vorden ist.
Kommt im System nach Fig. 6 das zweite Zeichen Miier Gruppe nicht oder nur verstümmelt an, so wird
•ceines von den beiden Zeichen abgedruckt und es wird im Wiederholung gebeten. Kommt in Fig. 14 das
zweite Zeichen einer Gruppe AB nicht oder nur ver-5tümmelt an, so ist das erste Zeichen A dieser Gruppe
jereits zum Drucker geführt worden. Inzwischen wurde in Station SB bereits ein neues Alphabetseichen
a als erstes in einer Gruppe entsandt. In Station SB tritt nun, nachdem der Buchstabe A angenommen
worden ist, ein Wiederholungszyklus ein. Dieser Wiederholungszyklus umfaßt wieder zwei
Zeichen, die aber nicht, wie in Fig. 6, zu ein und derselben Gruppe gehören. Die Sperrung ist mit einem
länglichen Fächlein neben der betreffenden vertikalen Linie, neben welcher die empfangenen Zeichen gezeigt
werden, angegeben. Im Fächlein stehen die empfangenen, aber nicht abgedruckten Zeichen.
Als zweites Zeichen in der Gruppe wird nun von Station SB ein Dienstzeichen entsandt. Dieses bezeichnet
hier eine Bitte um Wiederholung, und zwar nur für das von der Station SA entsandte zweite
Zeichen B der letzten Gruppe AB. Station SA hat inzwischen bereits einen Buchstaben C als erstes Zeichen
L'iner Gruppe entsandt, sendet aber beim Empfang des Dienstzeichens nun als zweites Zeichen in dieser
Gruppe das letzte Zeichen der vorhergehenden Gruppe B noch einmal. Weiterhin wird hier beim
Empfang des Dienstzeichens der Drucker gesperrt.
In Station SB wird der Buchstabe C wohl empfangen, aber der Wiederholungszyklus ist noch nicht
beendet worden, so daß dieser Buchstabe nicht abgedruckt wird.
Danach ist der Wiederholungszyklus zu Ende, und der zweite Buchstabe der Gruppe CB wird abgedruckt.
Station SB hat inzwischen mit der Sendung der Gruppe ab begonnen. Der Buchstabe a kommt in
Station SA während eines Wiederholungszyklus an und wird nicht abgedruckt. Dieser Buchstabe wurde
bereits beim ersten Empfang abgedruckt. Der Buchstabe b wird abgedruckt. Hierauf entsendet SA die
Zeichengruppe CD. Diese kommt in Station SB richtig an; Station SB sendet dann die Gruppe cd. Diese
kommt in SA nur verstümmelt an, der Drucker wird gesperrt, und Station SA bittet um Wiederholung
durch die Wiederentsendung der letzten Gruppe CD. Diese Gruppe wurde in Station SB bereits eher empfangen;
ihr wiederholter Empfang wird als eine Bitte um Wiederholung verstanden; der Drucker wird gesperrt
und es folgt eine Wiederholung der Gruppe cd. Diese kommt richtig in SA an.
SA sendet dann eine neue Gruppe EF aus. Von dieser Gruppe wird das erste Zeichen schon verstümmelt
empfangen, ein Wiederholungszyklus tritt ein; die Sperrvorrichtung sperrt den Drucker für die
Dauer von zwei Zeichen. Station SB bittet um Wiederholung durch die Wiederentsendung ihrer letzten
Zeichengruppe cd; diese wurde bereits in SA empfangen. SA versteht den Wiederempfang dieser
Gruppe als eine Bitte um Wiederholung. Der Drucker wird gesperrt, und SA wiederholt die Gruppe EF;
diese kommt jetzt richtig in Station SB an.
Wenn in diesem System eine Zeichengruppe noch einmal entsendet werden soll, erfolgt diese wiederholte
Sendung nach Umsetzung des ersten Zeichens der Gruppe in ein Dienstzeichen.
Nach der Erfindung ist es auch möglich, eine Nachricht aus einer Station nach mehreren anderen Stationen
weiterzugeben. In bis jetzt bekannten Systemen mit automatischer Nachfrage und WrIederholung war
das nicht möglich. Dadurch, daß nach der Erfindung der Wiederholungszyklus auf ein Zeichen oder eine
Zeichengruppe beschränkt werden kann, ist dieses Verfahren möglich geworden.
Fig. 16 zeigt schematisch eine Station, mittels der eine Nachricht entweder nach einer teilnehmenden
Station oder nach allen teilnehmenden Stationen zugleich entsendet werden kann, wobei jede von diesen
anderen Stationen den richtigen Empfang bestätigt und die eine Station etwa ein Zeichen so lange wiederholt,
bis alle Stationen den richtigen Empfang bestätigt haben, ohne daß in einer von diesen Stationen
ein Zeichen doppelt abgedruckt wird.
Fig. 17 zeigt schematisch eine aus einer Anzahl teilnehmende Station.
In Fig. 16 ist mit SA ein Sende-Empfangs-Gerät der sendenden Station bezeichnet. Wenn eine Nachricht
nach einer bestimmten teilnehmenden Station, z. B. Station A oder Station B usw., entsandt werden
soll, so wird Schalter 5" in eine solche Stellung gebracht, daß mittels Schalters S\ a die in Fächlein AA
oder AB usw. enthaltene Apparatur angeschaltet wird. Schaltarm S1 b kommt dann in eine Stellung, die nur
den Empfang von Station A oder B usw. gestattet. Als Anrufzeichen wird dann ein Zeichen AA oder
AB usw. entsandt.
Wenn eine Nachricht nach allen teilnehmenden Stationen entsandt werden soll, wird Schalter 5 in eine
solche Stellung gebracht, daß über Kontakt Sla eine Verbindung mit der in Fächlein ΔΔ enthaltenen
Apparatur zustande kommt. Schaltarm Slb kommt dann in eine Stellung, die den Empfang aller teilnehmenden
Stationen gestattet.
Eine teilnehmende Station ist nun mit einem Sende-Empfangs-Gerät AS ausgestattet (Fig. 17).
Im Eingang des Empfängers sind zwei parallel geschaltete Filter vorgesehen. Eines von diesen Filtern
ist selektiv für das Anrufzeichen der betreffenden Station, wenn also eine empfangene Nachricht nur für
diese Station bestimmt ist. Das andere Filter ist selektiv für das allgemeine Anrufzeichen, wenn also
eine empfangene Nachricht für alle teinehmenden Stationen bestimmt ist.
Wenn nun entweder das besondere oder das allgemeine Anrufzeichen ankommt, wird Relais R erregt.
Dieses Relais schließt seinen Kontakt r, und die betreffende Station bestätigt mittels ihres Senders über
TrA den Empfang des Anrufzeichens.
Bei einer Einzelverbindung fängt beim Empfang eines Berichts von gestörtem Empfang die Station AS
zu wiederholen an. Bei einer allgemeinen Verbindung wiederholt Station AS so lange, bis alle teilnehmenden
Stationen den richtigen Empfang des Zeichens bestätigt haben. Keine von den teilnehmenden Stationen
druckt ein bereits richtig empfangenes Zeichen beim wiederholten Empfang noch einmal ab, so daß keine
Verwirrung entstehen kann.
Fig. 5 gibt ein Schaltbild einer Vorrichtung nach der Erfindung. Diese Vorrichtung arbeitet nach den
in der Beschreibung von Fig. 1 bis 4 angegebenen Regeln. Die Vorrichtung kann also in einem synchronen
sowie auch in einem asynchronen System benutzt werden.
Bei einem synchronen System wird die eine Station mit der anderen in Gleichlauf gehalten; es gibt also
eine Meister-Station und eine Sklaven-Station.
Bei einem asynchronen System ist eine Station stets in der Lage, ein Zeichen auszusenden; die andere
Station kann nur ein Zeichen entsenden, nachdem sie von der anderen Seite ein Zeichen richtig empfangen
hat. Zur Unterscheidung des Meister-Sklaven-Verhältnisses im synchronen System und des entsprechenden
Verhältnisses im asynchronen System werden im folgenden des öfteren die Worte »Synchron« bzw.
»Zeichen« den Ausdrücken Meister und Sklave hinzugefügt.
Im synchronen System ist die vollständige Bezeichnung Synchron-Meister und Synchron-Sklave.
Im asynchronen System ist die vollständige Bezeichnung Zeichen-Meister und Zeichen-Sklave.
Wo keine Verwechslung zu befürchten ist oder die Wirkung gleich ist, werden die Hinzufügungen weggelassen.
Ob die Vorrichtung dem Betrieb in einem synchronen oder in einem asynchronen System oder ob
der Sender dem Betrieb in einer Meister-Station oder in einer Sklaven-Station angepaßt ist, ist durch die
Stellung der Schalter S1 und S2 bedingt.
Zusammengefaßt gelten die folgenden Regeln:
Für ein synchrones System muß sich in der Meister-Station (Synchron-Meister) Schalter S1 in Lage 2 und
Schalter S2 in Lage 1 befinden; in der Sklaven-Station (Synchron-Sklave) müssen sich dann beide
Schalter in Lage 2 befinden.
Für ein asynchrones System muß sich in der Meister-Station (Zeichen-Meister) S1 in Lage 2 und
S2 in Lage 1 befinden; in der Sklaven-Station (Zeichen-Sklave) müssen sich dann beide Schalter in
Lage 1 befinden.
Die Sende-Apparatur in Fig. 5 umfaßt unter anderem einen Lochsender St; dieser Lochsender
schreitet unter der Steuerung eines Impulsgebers P3. Bei jedem Schritt wird ein Lochstreifen vorgeschoben,
wobei dieser jedesmal ein folgendes Fünf schrittzeichen zur Abtastung anbietet. Die fünf Ausgänge
des Lochsenders sind über im mit WGS1 bezeichneten Rechteck untergebrachte Widerstand-Sperrzellenschaltungen,
im folgenden Zellenrelais genannt, mit Kippschaltungen ZA, ZB, ZC, ZE und ZF verbunden. Der
Augenblick, in dem die fünf Schritte vom Lochsender nach den Kippschaltungen geführt werden, wird vom
Impulsgeber P1 bedingt. In der Kippschaltung ZD wird ein sechster Schritt gebildet; dieser wird vom
zweiten, in der Kippschaltung ZB gespeicherten ίο Schritt abgeleitet. Als allgemeine Regel gilt, daß der
vierte Schritt des Sechsschrittzeichens ein Trennschritt wird, wenn der zweite Schritt des Fünfschrittzeichens
ein Zeichenschritt ist, und umgekehrt. In dieser Weise werden vierundzwanzig von den zweiunddreißig
Fünfschrittzeichen in Sechsschrittzeichen umgesetzt. Es müssen dann noch acht Zeichen in einer
besonderen Weise umgesetzt werden. Es ist nämlich notwendig, daß im zu bildenden Sechsschrittzeichen
die Kombination der Schritte 3 und 4 nicht der Kombination der Schritte 1 und 2 oder derjenigen der
Schritte 5 und 6 gleich ist. Diese besondere Regel hängt mit dem Fehlerermittlungsverfahren an der
Empfangsseite zusammen.
Nach der ersten Umsetzung unter Anwendung der allgemeinen Regel genügen vierundzwanzig von den
zweiunddreißig Zeichen der besonderen Anforderung; die acht übrigen Zeichen müssen einer weiteren Bearbeitung
unterworfen werden. Diese besondere Bearbeitung erfolgt in einem Alphabetumsetzer CC1. Die
Eingänge dieses Umsetzers sind mit den Ausgängen der fünf Kippschaltungen ZA, ZB, ZC ZE und ZF
verbunden. Im Alphabetumsetzer befinden sich Zellenrelais. Der Ausgang der Vorrichtung ist über Zellenrelais
WGS 2 mit den Eingängen der Kippschaltungen ZC und ZD verbunden. Die Umsetzung wird vom
Impulsgeber P2 gesteuert. Die Ausgänge der Kippschaltungen ZA bis ZF werden nun je zwei und zwei
über Zellenrelais WGS 3 bis WGS 5 mit den Kippschaltungen ZG und ZH verbunden, und zwar unter
der Steuerung eines Verteilers V1. Die Kombinationen der Schritte 1 und 2, 3 und 4 bzw. 5 und 6 werden
nun nacheinander den Kippschaltungen ZG und ZH übertragen.
Jede Schrittkombination veranlaßt das Auftreten von einer von vier Spannungen am gemeinsamen Ausgang
der Kippschaltungen ZG und ZH, wobei jeder Schritt einen anderen Spannungswert ergibt als der
unmittelbar vorhergehende. Diese Spannung wird einem Multivibrator ZI zugeführt, der am Ausgang
für jede Schrittkombination eine andere Frequenz abgibt. Insgesamt treten vier verschiedene Frequenzen
auf. In dieser Weise wird das Zeichen bei der zweiten Umsetzung von einem Sechsschrittzeichen in ein
Dreischrittzeichen umgesetzt. Mit den am Ausgang des Multivibrators ZI auftretenden Spannung wird
ein Sender gemodelt. Wenn in der abgehenden Richtung keine Nachrichten mehr auszusenden sind, wohl
aber Nachrichten ankommen, beginnt der Sender sogenannte Pausenzeichen zu senden, und zwar unter
der Steuerung einer Vorrichtung It, welche dann an die Stelle des Lochsenders St tritt.
Die Wiederholungsvorrichtung HI steht unter der Steuerung der Sperrvorrichtung BI im Empfänger,
der später noch beschrieben wird.
Wenn ein Codezeichen im Empfänger verstümmelt empfangen wird oder wenn im Empfänger ein Zeichen
zum zweiten Mal ankommt, was eine Bitte um Wiederholung bedeutet, so nimmt die Sperrvorrichtung BI
die Sperrlage ein und gibt der Wiederholungsvorrichtung HI durch Unterdrückung eines Impulses ein
Kommando. Die Wiederholungsvorrichtung HI verhindert unter anderem, daß P1 und P3 einen Impuls
abgeben. Hierdurch kann der Lochsender keinen weiteren Schritt machen, der Impulsgeber P2 kann
keinen Impuls abgeben, und die Alphabetumsetzung wird abgesperrt. Kommt im Empfänger ein vom vorhergehenden
Zeichen verschiedenes Zeichen an, so hebt die Sperrvorrichtung BI die Sperrung auf und
gibt einen Impuls ab; die Wiederholungsvorrichtung /-// tritt nicht in Tätigkeit und P1 kann dem Zellenrelais
JirGSl einen Impuls zuführen. Dieser Impuls veranlaßt den Lochsender, ein folgendes Zeichen abzugeben.
Des weiteren sind die Ausgänge der Kippschaltungen ZA bis ZP über Kondensatoren mit
Zellenrelais WGSS verbunden. An einem zweiten Eingang von WGS6 wird ein Impulsgeber Pi angeschlossen.
Der Ausgang von IVGS6 ist mit einem Impulsgelier Δ verbunden, welcher sich bei normalem
Betrieb in der Arbeitslage befindet, d. h., daß er unter der Steuerung von Pi die Kippschaltungen ZA bis ZF
in den Schritten des Zeichens Δ entsprechenden Lagen führen kann.
Jedes folgende vom Lochsender angebotene Zeichen führt die Kippschaltungen ZA bis ZF in andere Lagen,
wenn sich dieses Zeichen vom vorhergehenden unterscheidet. Im letzteren Fall empfängt der Impulsgeber
Δ von WGS6 infolge einer von den Kondensatoren C1 bis C6 herrührenden Potentialänderung
einen Impuls. Der Impulsgeber Δ nimmt die Ruhelage ein und kann die Lage der Kippschaltungen ZA
bis ZF nicht ändern, so daß das letztangebotene Zeichen entsandt wird. Nur wenn der Lochsender zum
zweiten Mal ein bestimmtes Zeichen anbietet, unterbleiben die Potentialänderungen auf den Kondensatoren
C1 bis C6, und das Zeichen Δ wird entsandt.
In Fig. 5 ist Schalter S1 in Lage 1 dargestellt, d. h. in der Sklaven-Station (Zeichen-Sklave) in einem
asynchronen System.
Der Sender kann erst ein Zeichen entsenden, wenn ein Zeichen richtig empfangen worden ist, da ja, wie
aus der Beschreibung des Empfängers hervorgeht, erst dann die Sperrung von HI aufgehoben und erst dann
dem Verteiler V1 ein Impuls zugeführt wird, worauf ein Zeichen den Sender verläßt. Will man den Sender
als Meister-Station in einem asynchronen System benutzen, so muß sich S1 in Lage 2 befinden (in der
Meister-Station eines synchronen Systems muß Schalter S1 in derselben Lage stehen). Hierdurch wird
ein örtlicher Multivibrator Mu an den Verteiler V1 angeschlossen, wodurch die Sendung, von den empfangenen
Zeichen unabhängig, regelmäßig fortfährt. In diesem Falle ist die Gegenstation Sklaven-Station.
Gibt es keine Nachricht zu entsenden, so muß sich in beiden Stationen der Schalter Si in Lage 1 befinden,
und es werden von keiner der beiden Stationen Zeichen entsandt. Will man in einer von diesen
Stationen zu senden anfangen, so setzt man Schalter S1 in Lage 2, und es werden Zeichen entsandt, ungeachtet,
ob etwas empfangen wird oder nicht. Wie aus den Zeitdiagrammen 3 und 4 hervorgeht, wird stets dasselbe
Zeichen entsandt, bis die Gegenstation den richtigen Empfang bestätigt. Ist in beiden Richtungen
kein Verkehr, so steht in beiden Stationen der Schalter S1 in Lage 1. und es gibt keine Sendermodulation.
Der Schalter S2 ist in Lage 1 dargestellt.
Wenn dieser Schalter sich in beiden Stationen in Lage 1 befindet, wird die Vorrichtung nach dem
asynchronen System betrieben. Der Verteiler Vv der die Sendung ermöglicht, läuft nur an, wenn die
Steuerung durch WGS5 im Empfänger ihn dazu veranlaßt, d. h. wenn ein Zeichen zum zweiten Mal empfangen
wird, wobei V1 für die Entsendung sorgen soll, HI aber gesperrt bleibt, wodurch das letztentsandte
Zeichen noch einmal wiederholt wird. In Lage 2 sorgt Schalter S2 dafür, daß der örtliche
Multivibrator Mii dem Verteiler in regelmäßigen, durch die Telegraphiergeschwindigkeit bedingten Abständen,
z. B. alle 150 ms, einen Anlaufimpuls zuführt. Zu gleicher Zeit wird dann Mu über C7 und OM im
Empfänger mit dem ankommenden Zeichen in Gleichlauf gesetzt. Die zeitliche Regelung der Sendung erfolgt
also vom Empfänger her. S2 steht dann in der Lage synchron« (Synchron-Sklave). In der SynchronMeister-Station
befindet sich Schalter S2 in Lage 1.
Die vom Sender der Gegenstation entsandten Zeichen kommen am Empfänger RO an. Die Zeichen
sind aus vier Frequenzen aufgebaut. Der Empfänger RO steht mit vier für diese Frequenzen selektiven
Filtern Fl. F2, F3 und F4 in Verbindung. Die Ausgänge der vier Filter sind mit den Eingängen der
Kippschaltungen A bis D verbunden. Die in einem gewissen Augenblick auftretende Frequenz wird über
das entsprechende Filter der mit diesem Filter verbundenen Kippschaltung OA bis OD weitergegeben.
Darauf wird an einem Ausgang der betreffenden Kippschaltung ein Impuls über einen Kondensator
(C8 bis C11) einem Impulsgeber P5 einer auch die
Kippschaltungen OK, OL und OM umfassenden Zählschaltung weitergegeben. Weiterhin ist jede von
den Kippschaltungen OA bis OD mit einem mit einer Anzahl im Rechteck WGSl untergebrachten Zellenrelais
vrebunden.
Der Ausgang von WGS 7 ist über eine Anzahl Zellenrelais WGS8 bis WGSlO mit den Eingängen
der Kippschaltungen OE bis OI verbunden. Die Zählvorrichtung P5-OK-OL-OM arbeitet derart, daß der
erstankommende Schritt eines Zeichens die Kippschaltung OK, der zweite die Kippschaltung OL und
der dritte die Kippschaltung OM in Tätigkeit setzt. Der erste Schritt wird nun durch die Wirkung der
Kippschaltung OK in der Kippschaltungenkombination OE-OF registriert, der zweite Schritt durch
die Wirkung der Kippschaltung OL in der Kippschaltung OL in der Kippschaltungenkombination
OG-OH und der dritte Schritt durch die Wirkung der Kippschaltung OM in der Kippschaltungenkombination
OI-OI. Das vollständige Zeichen befindet sich also wieder als Sechsschrittzeichen in den Kippschaltungen
OE bis Ol. Von achtundzwanzig Zeichen tritt durch einfaches Auslassen des vierten Schrittes
sogleich das entsprechende ursprüngliche Fünfschrittzeichen hervor. Von vier Zeichen muß zuerst noch
der dritte Schritt umgesetzt werden; dies erfolgt mittels eines Alphabetumsetzers CC2.
Der Alphabetumsetzer CC2 ist mit den Ausgängen der Kippschaltungen OF und OH und mit Ausgängen
der Kippschaltungen OA bis OD sowie mit einem Eingang der Kippschaltung OG, in welcher der dritte
Schritt registriert wird, verbunden.
Der Eingang der Kippschaltung OG ist weiterhin" mit einem verzögerten Ausgang der Kippschaltung OM
verbunden. Für das Umkippen der Kippschaltung OG ist also die Mitwirkung der Kippschaltung OM erforderlich,
um dem vorzubeugen, daß Kippschaltung OG auf einen beliebigen Impuls vom Alphabetumsetzer
umkippt. Die Ausgänge der Kippschaltungen OE, OF, OG, OH, OI und OI sind mit Zellenrelais
IVGSll verbunden, deren Ausgänge wieder mit den Eingängen der Kippschaltungen 00, OP, OQ, OR,
Claims (30)
1. Verfahren zum Übertragen von Telegraphierzeichen über doppelgerichtete Verbindungen mit
Fehlerermittlung und selbsttätiger Wiederholung, dadurch gekennzeichnet, daß von zwei oder noch
weiteren im normalen Verkehr nacheinander zu übertragenden gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen
die Zeichen bzw. Zeichengruppen an den geradzahligen Stellen in ein Dienstzeichen bzw.
Dienstzeichen umgesetzt werden, daß weiter dieses Dienstzeichen bzw. diese Dienstzeichen beim Empfang
in der Gegenstation in ein dem vorhergehenden Zeichen gleiches Zeichen bzw. in eine der vorhergehenden
Zeichengruppe gleiche Zeichengruppe umgesetzt wird und daß beim fehlerhaften Empfang
eines Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in einer Station in dieser die laufende Sendung unterbrochen
wird und eine Bitte um Wiederholung ausgeht,
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in synchronen Systemen beim fehlerhaften
Empfang eines Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in der. einen oder der anderen Station die
laufende Sendung unterbrochen wird und eine Bitte um Wiederholung in Form einer wiederholten
Sendung des letztentsendeten Zeichens bzw. der letztentsendeten Zeichengruppe ausgeht und daß
909 650/194-
darauf beim Empfang von zwei gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen unmittelbar nacheinander in
der Gegenstation in dieser die laufende Sendung ebenfalls unterbrochen und das letztentsendete
Zeichen bzw. die letztentsendete Zeichengruppe noch einmal entsendet wird (Fig. 2).
3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in asynchronen Sj7Stemen beim fehlerhaften
Empfang eines Zeichens bzw. einer Zeichengruppe in der einen Station die laufende Sendung
unterbrochen wird und eine Bitte um Wiederholung in Form einer wiederholten Sendung des
letztentsendeten Zeichens bzw. der letztentsendeten Zeichengruppe ausgeht, worauf beim Empfang von
zwei gleichen Zeichen bzw. Zeichengruppen unmittelbar nacheinander in der Gegenstation in dieser
die laufende Sendung ebenfalls unterbrochen und das letztentsendete Zeichen bzw. die letztentsendete
Zeichengruppe noch einmal entsendet wird, während beim fehlerhaften Empfang in der anderen
Station in dieser die laufende Sendung unterbrochen wird und eine Bitte um Wiederholung in
Form einer völligen Pause ausgeht, worauf in der Gegenstation beim Nichtempfang eines Zeichens
die laufende Sendung unterbrochen und das letztentsendete Zeichen bzw. die letztentsendete
Zeichengruppe noch einmal entsendet wird (Fig. 6).
4. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu ein und derselben Zeichengruppe
gehörigen Zeichen nacheinander übertragen werden (Fig. 6 und 7).
5. \rerfahren nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die zu ein und derselben Zeichengruppe
gehörigen Zeichen nach dem Twinplex-Prinzip zugleich übertragen werden.
6. Verfahren nach Anspruch 1 bis 3 in einem System, in dem die Zeichen aus drei Schritten bestehen
und für die Übertragung dieser Zeichen \-ier Frequenzen verwendet werden, dadurch gekennzeichnet,
daß in einem der Dauer eines Schrittes gleichen Zeitraum zwischen zwei Zeichen einer
Gruppe eine von der Frequenz des letzten Schrittes des vorhergehenden Zeichens und von der des ersten
Schrittes des folgenden Zeichens abweichende Frequenz entsendet wird, welchem Zwischenschritt
eine Information über die Bestimmung der betreffenden Zeichengruppe mitgegeben werden kann,
und daß für die Übertragung des Zwischenschrittes eine Wahl aus den auch für die Übertragung der
Alphabetschritte benutzten Frequenzen getroffen wird (Fig. 8).
7. Verfahren nach Anspruch 6 in einer Varioplex-Verbindung, dadurch gekennzeichnet, daß bei
Verwendung von vier Frequenzen für den zwischenzufügenden Schritt eine Wahl aus zwei Frequenzen
getroffen werden kann, wobei die höhere oder die niedrigere dieser beiden Frequenzen benutzt
werden kann.
8. Verfahren nach Anspruch 7 für die Übertragung von mehreren für zwei Teilnehmer verfügbaren
Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl Schritte in einer Zeichengruppe noch mit
eins erweitert wird durch die Hinzufügung eines Schrittes, für den, bei Verwendung von vier Frequenzen,
eine Wahl aus drei Frequenzen getroffen und mit dem angegeben werden kann, welchem von
drei Kanälen die betreffende Zeichengruppe zugehört (Fig. 11).
9. Verfahren nach Anspruch 8 für die Übertragung von mehreren für einen Teilnehmer verfüg-
baren Kanälen, dadurch gekennzeichnet, daß der Zwischenschritt und der hinzugefügte Schritt zum
Bezeichnen der Kanäle benutzt werden, so daß nun sechs Kanäle bezeichnet werden können (Fig. 12).
10. Verfahren nach Anspruch 9 in einem nach dem TwinpIex-Varioplex-Prinzip arbeitenden synchronen
System, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Verteilerzyklus über acht Kanäle jedesmal
zwei nach dem Twinplex-Verfahren in einer Zeichengruppe kombinierte Zeichen übertragen
werden, wobei unter Anwendung des VariopIex-Verfahrens jeder Kanal vier Teilnehmern zur Verfügung
steht, und daß in jedem Verteilerzyklus über einen Kanal eine Bezeichnung der Bestimmung
dieses Kanals übertragen wird, wobei diese Bezeichnung bei jedem folgenden Verteilerzyklus
über einen folgenden Kanal zur Sicherung des Gleichlaufs von je acht Zyklen und je Zyklus entsendet
wird (Fig. 13).
11. Verfahren nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Bezeichnung der Bestimmung
dadurch erfolgt, daß ein das Dienstzeichen an der ersten und das den Teilnehmer für den betreffenden
Kanal angebende Zeichen an der zweiten Stelle umfassendes Doppelzeichen nach dem Twinplex-Verfahren
in der Weise entsendet wird, daß das Dienstzeichen an der ersten Stelle die Übertragung
eine Bestimmungsbezeichnung für die betreffende Zeichengruppe angibt, und daß das Teilnehmerzeichen
an der zweiten Stelle nicht nur zur Ergänzung des Dienstzeichens als Bestimmungsbezeichnung dient, sondern auch zur Kontrolle des
Gleichlaufs innerhalb eines Zyklus sowie auch innerhalb acht Zyklen den Kanal angibt, zu dem diese
Bezeichnung gehört (Fig. 13).
12. Verfahren nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß in synchronen Systemen, in
denen die Übertragung der Zeichen einer Gruppe nacheinander erfolgt, die empfangende Station bereits
nach richtigem Empfang des ersten der beiden einer Gruppe zugehörigen Zeichen zur Entsendung
einer folgenden Zeichengruppe schreitet (Fig. 14).
13. Verfahren nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet, daß bei fehlerhaftem Empfang des
zweiten der beiden einer Gruppe zugehörigen Zeichen die empfangende Station eine aus dem
ersten Zeichen der Gruppe, die zur Entsendung an der Reihe ist, und einem darauffolgenden Dienstzeichen
bestehende Zeichengruppe entsendet (Fig. 14).
14. Verfahren nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang einer ein
Alphabetzeichen und ein darauffolgendes Dienstzeichen umfassenden Zeichengruppe die empfangende
Station eine Zeichengruppe, bestehend aus dem ersten Zeichen der Gruppe, die zur Entsendung
an der Reihe ist, und darauffolgend dem zweiten Zeichen der letztentsendeten Gruppe entsendet
(Fig. 14).
15. Verfahren nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang einer Gruppe,
deren erstes Zeichen verstümmelt ankommt, die empfangende Station die beiden Zeichen der letztentsendeten
Gruppe wiederholt (Fig. 14).
16. Verfahren nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß eine Station auf einer Wellenlänge
eine Nachricht nach mehreren anderen Stationen zugleich entsenden kann, wobei jede von
diesen anderen Stationen den richtigen Empfang bestätigt, und daß die eine Station etwa ein Zeichen
i 069
so lange wiederholt, bis alle Stationen den richtigen Empfang bestätigt haben, ohne daß in einer von
diesen Stationen ein Zeichen doppelt abgedruckt wird (Fig. 16).
17. Verfahren nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die eine Station nach Wahl
mit einer der anderen Stationen ausschließlich der übrigen in Verbindung treten kann (Fig. 16).
18. Verfahren nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender beim Anfang einer
für alle Stationen bestimmten Nachricht zunächst eine aus zwei Dienstzeichen bestehende Zeichengruppe
entsendet (Fig. 16).
19. Verfahren nach Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Sender beim Anfang einer
für eine einzige Station bestimmten Nachricht zunächst eine aus einem Dienstzeichen und einem
darauffolgenden, die gewünschte Station angebenden Zeichen bestehenden Zeichengruppe entsendet
(Fig. 16).
20. Verfahren nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Empfänger in jeder von den
anderen Stationen mit zwei parallelgeschalteten Filtern ausgestattet ist, von denen eines für die
Frequenzen der aus zwei Dienstzeichen bestehenden Zeichengruppe und das andere für die Frequenzen
der ein Dienstzeichen und ein darauffolgendes, eine bestimmte Station angebendes
Zeichen umfassenden Zeichengruppe selektiv ist (Fig. 17).
21. Verfahren nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß in der sendenden Station bei
einer Sendung nach allen anderen Stationen auch die Empfangsbestätigungen aus allen anderen
Stationen beachtet werden, während bei einer Sendung nach einer einzigen Station auch nur die
Empfangsbestätigung aus dieser Station beachtet wird.
22. Verfahren nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß in jedem Empfänger beim Anstoßen
eines von den beiden Filtern eine Vorrichtung zum Kontrollieren und Melden von richtigem
Empfang eingeschaltet wird.
23. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Sendeseite die Schritte eines Zeichens über eine Anzahl Kippschaltungen (ZA bis ZF in Fig. 5)
nach dem Sender geführt werden, daß die Ausgänge dieser Kippschaltungen nicht nur mit dem Sender,
sondern auch über Kondensatoren mit dem Eingang einer Gruppe von Zellenrelais (WGSS) verbunden
sind, an welchem Eingang einer von zwei Zuständen herrscht, und zwar entweder ein erster
Zustand, wobei keine Spannung auftritt und der dem Fall entspricht, wo zwei aufeinanderfolgende,
die Kippschaltungen (ZA bis ZF) verlassende Zeichen ähnlich sind, oder ein zweiter Zustand,
wobei ein Impuls auftritt und der dem Fall entspricht, wo zwei aufeinanderfolgende Zeichen verschieden
sind, daß der Zustand am Eingang der Zellenrelais (WGSS) zu bestimmten Zeiten, durch
einen Impulsgeber (P4) bedingt, einer Kippschaltung (Δ) übertragen wird, daß infolge des zweiten
Zustands die Kippschaltung (Δ) die eine Lage einnimmt, wodurch sie die Kippschaltungen (ZA bis
ZF), mit deren Eingängen sie über ihren Ausgang verbunden ist, nicht beeinflußt, so daß das letzte in
den Kippschaltungen gespeicherte Zeichen noch einmal dem Sender überbracht werden kann, während
infolge des ersten Zustandes die Kippschal-
tung (Δ) die andere Lage einnimmt, wodurch sie über ihren Ausgang die Kippschaltungen in den
Schritten des Dienstzeichens entsprechende Lagen führt, worauf dieses Dienstzeichen dem Sender
weitergegeben wird.
24. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Empfangsseite die Schritte eines Zeichens über eine erste Gruppe von Kippschaltungen (OE bis OJ
in Fig. 5), eine erste Gruppe von Zellenrelais (WGSll) und eine zweite Gruppe von Kippschaltungen
(00 bis OT) in einer Gruppe von Kondensatoren (C12 bis C16) gespeichert werden, daß diese
Schritte darauf über eine zweite Gruppe von Zellenrelais (WGS 12) unter der Steuerung eines
Verteilers (F2) einem Drucker zugeführt werden, nachdem dieser Verteiler von einer Sperrvorrichtung
(B1) ein Kommando empfangen hat, daß beim Empfang eines Dienstzeichens in der ersten Anzahl
Kippschaltungen von der ersten Gruppe von Zellenrelais (WGSll) ein Impuls nach der Sperrvorrichtung
geführt wird, die den Verteiler noch einmal in Tätigkeit setzt, worauf das letzte noch
in den Kondensatoren vorhandene Zeichen noch einmal abgedruckt wird, und daß zu gleicher Zeit
die Weitergabe des Dienstzeichens von der ersten nach der zweiten Gruppe von Kippschaltungen
durch die Zellenrelais (WGSll) abgesperrt wird.
25. Vorrichtung nach Anspruch 24, dadurch gekennzeichnet, daß beim Empfang eines Zeichens die
Ausgangspotentiale der Kippschaltungen der ersten Gruppe (OE bis OJ in Fig. 5) in den Zellenrelais
(WGSll) mit den Ausgangspotentialen der Kippschaltungen der zweiten Gruppe (00 bis OT) verglichen
werden, bevor sie diesen letzten Kippschaltungen weitergegeben werden, daß beim Erkennen
der Gleichheit dieser Potentiale, d. h. daß das neu empfangene Zeichen dem vorigen ähnlich ist, der
Impuls nach der Sperrvorrichtung unterbleibt, also von der Sperrvorrichtung kein Impuls nach
dem Verteiler (F2) geht, so daß der Drucker gesperrt wird, und auch kein Impuls nach der Wiederholungsvorrichtung
(HI) im Sender der betreffenden Station geht, so daß in dieser Station ein
Wiederholungszyklus eingeleitet wird.
26. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Sendeseite die Schritte des ersten Zeichens einer Zeichengruppe über eine erste Gruppe von
Kippschaltungen (ZA bis ZF in Fig. 9) und die Schritte des zweiten Zeichens dieser Zeichengruppe
über eine zweite Gruppe von Kippschaltungen (ZA' bis ZF') nach dem Sender geführt werden, daß die
Ausgänge dieser Kippschaltungen nicht nur mit dem Sender, sondern auch über Kondensatoren mit
dem Eingang einer Gruppe von Zellenrelais (WGSS) verbunden sind, an welchem Eingang
ein von zwei Zuständen herrscht, und zwar ein erster Zustand, wobei keine Spannung auftritt und
der dem Fall entspricht, bei dem aufeinanderfolgende, die Kippschaltungen (ZA bis ZF) verlassende
Zeichen ähnlich sind, oder ein zweiter Zustand, wobei ein Impuls auftritt und der dem
Fall entspricht, bei dem zwei aufeinanderfolgende Zeichen verschieden sind, daß der Zustand am
Eingang der Zellenrelais (WGS 6) zu bestimmten Zeiten, durch einen Impulsgeber (P4) bedingt,
einer Kippschaltung (Δ) übertragen wird, daß infolge des zweiten Zustands die Kippschaltung (Δ)
die eine Lage einnimmt, wodurch sie die Kipp-
schaltungen (ZA'his ZF'), mit deren Eingängen sie über ihren Ausgang verbunden ist, nicht beeinflußt,
so daß die letzte in den Kippschaltungen (ZA' bis ZF') gespeicherte Zeichengruppe noch einmal dem
Sender überbracht werden kann, während infolge des ersten Zustands die Kippschaltung (Δ) die
andere Lage einnimmt, wodurch sie über ihren Ausgang die Kippschaltungen (ZA' bis ZF') in
den Schritten des Dienstzeichens entsprechende Lagen führt, worauf dieses Dienstzeichen als
zweites Zeichen einer Zeichengruppe, deren erstes Zeichen durch das erste Zeichen der vorhergehenden
Gruppe gebildet wird, dem Sender übertragen wird.
27. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Sendeseite die Zeichen mittels eines Lochsenders (St in Fig. 5) einem Lochstreifen entnommen
werden, daß der Lochsender fortschreitet unter der Steuerung eines Impulsgebers (ΡΆ), daß
die dem Lochstreifen entnommenen Schritte unter der Steuerung eines Impulsgebers (P1) über Zellenrelais
(WGS1) einer Anzahl Kippschaltungen (ZA bis ZF) zugeführt werden, daß die Impulsgeber
(F1 und P3) unter dem Kommando einer eine Kippschaltung umfassenden Wiederholungsvorrichtung (HI) stehen, welche beim Anfang
eines Wiederholungszyklus die beiden Impulsgeber sperrt, so daß während dieses Zyklus kein neues
Zeichen (keine neue Zeichengruppe) nach den Kippschaltungen geführt werden kann, daß während
des Wiederholungszyklus ein Verteiler (V1) normal fortschreitet und daß dadurch im Wiederholungszyklus
das letzte noch in den Kippschaltungen (ZA bis ZF) vorhandene Zeichen (bzw. die
vorhandene Zeichengruppe) noch einmal entsendet wird.
28. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß an
der Sendeseite zwei Kippschaltungen (ZY und ZZ in Fig. 9) vorgesehen sind, welche über eine Anzahl
Zellenrelais (WGSzprZZA) aus einer mit den Ausgängen der ersten bzw. zweiten Gruppe von
Kippschaltungen (ZA bis ZF bzw. ZA' bis ZF') verbundenen ersten bzw. zweiten Gruppe von Zel-
lenrelais (CC1 bzw. CC1') gesteuert werden, so daß
infolge des Zusammenwirkens entweder die niedrigere oder die höhere von zwei Frequenzen als
Zwischenschritt oder Bestimmungsschritt entsendet wird, welche Frequenzen von der des letzten
Schrittes des aus Kippschaltungen (ZA bis ZF) und von der des ersten Schrittes des aus Kippschaltungen
(ZA' bis ZF') entsendeten Zeichens verschieden sind.
29. Vorrichtung zum Ausführen des Verfahrens nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
daß an der Empfangsseite die Schritte eines Zeichens über eine erste Doppelgruppe von Kippschaltungen
(OE bis OI in Fig. 10), eine erste Gruppe von Zellenrelais (WGSlS) und eine zweite
Doppelgruppe von Kippschaltungen (00 bis Ot') in einer Gruppe von Kondensatoren (Cli bis C18)
gespeichert werden, daß diese Schritte darauf über eine zweite Gruppe von Zellenrelais (WGSlQ)
unter der Steuerung eines Verteilers (V2) einem Drucker zugeführt werden, nachdem dieser Verteiler
von einer Sperrvorrichtung (B1) ein Kommando empfangen hat, daß beim Empfang einer
ein Codezeichen und ein darauffolgendes Dienstzeichen umfassenden Zeichengruppe in der ersten
Doppelgruppe von Kippschaltungen von der ersten Gruppe von Zellenrelais (WGS 15) ein Impuls nach
der Sperrvorrichtung geführt wird, die den Verteiler noch einmal in Tätigkeit setzt, worauf die
letzte noch in den Kondensatoren vorhandene Zeicheugruppe noch einmal abgedruckt wird.
30. Vorrichtung nach Anspruch 29. dadurch gekennzeichnet, daß an der Empfangsseite ein erstes
Paar Kippschaltungen (OY und OZ in Fig. 10) vorgesehen ist, welches über Zellenrelais (WGSll)
unter dem Einfluß des in der empfangenen Zeichengruppe vorkommenden Zwischenschrittes oder Bestimmungsschrittes
gesteuert wird, daß das Resultat dieser Steuerung über Zellenrelais (WGSlS)
nach einem zweiten Paar Kippschaltungen (OW und OX) geführt wird und daß die im Empfänger
aufgenommene Zeichengruppe über Zellenrelais (WGS16) nach dem durch das Resultat der Steuerung
bedingten Drucker (PR bzw. PR') geführt wird.
Hierzu 5 Blatt Zeichnungen
© 909 650/194 11.59
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