DE1069477B - Vorderradantrieb für Kraftfahrzeuge. Il8. 3. 58. Internationale Automobil-Ausstellung, Frankfurt/M - Google Patents
Vorderradantrieb für Kraftfahrzeuge. Il8. 3. 58. Internationale Automobil-Ausstellung, Frankfurt/MInfo
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- DE1069477B DE1069477B DENDAT1069477D DE1069477DA DE1069477B DE 1069477 B DE1069477 B DE 1069477B DE NDAT1069477 D DENDAT1069477 D DE NDAT1069477D DE 1069477D A DE1069477D A DE 1069477DA DE 1069477 B DE1069477 B DE 1069477B
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-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60K—ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PROPULSION UNITS OR OF TRANSMISSIONS IN VEHICLES; ARRANGEMENT OR MOUNTING OF PLURAL DIVERSE PRIME-MOVERS IN VEHICLES; AUXILIARY DRIVES FOR VEHICLES; INSTRUMENTATION OR DASHBOARDS FOR VEHICLES; ARRANGEMENTS IN CONNECTION WITH COOLING, AIR INTAKE, GAS EXHAUST OR FUEL SUPPLY OF PROPULSION UNITS IN VEHICLES
- B60K17/00—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles
- B60K17/30—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable
- B60K17/306—Arrangement or mounting of transmissions in vehicles the ultimate propulsive elements, e.g. ground wheels, being steerable with a universal joint in the axis of the steering knuckle
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- Arrangement And Driving Of Transmission Devices (AREA)
- Arrangement Or Mounting Of Propulsion Units For Vehicles (AREA)
Description
DEUTSCHES
kl 63c 23
PATENTAMT
A 29068II/63 c
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DER
AUSLEGESCHRIFT: 19. NOVEMBER 1959
Um vorderradangetriebenen Fahrzeugen einen kleinen Wendekreis zu geben, ist es bekannt, Antriebsgelenke
mit großem Einschlagwinkel zu verwenden. Zur Lösung dieser Aufgabe sind teilweise sehr
komplizierte, teuere Gelenke entwickelt worden.
Der Aufwand steht in keinem günstigen Verhältnis zu der geringen Vergrößerung des Einschlagwinkels.
Denn auch bei nicht angetriebenen Rädern ist der Einschlag durch die Winkel zwischen den Spurstangen
und den Lenkhebeln begrenzt. Bei enger Kurvenfahrt wird das Verhältnis von aufgewendeter Kraft am
Lenkrad zur wirksamen Lenkkraft am Rad schnell zunehmend ungünstig.
Der Wendekreis eines vorderradangetriebenen Fahrzeuges kann auch durch die Wahl eines kürzeren
Radstandes vergrößert werden. Um trotzdem genügend Raum für ein bequemes Sitzen der Fahrgäste zu
schaffen, ist es bekannt, das Antriebsaggregat möglichst in den Raum vor der Vorderachse und das Gepäck
in den Raum hinter der Hinterachse unterzubringen.
Die Erfindung schafft nun dadurch mit einfachen Mitteln eine weitere Verbesserung, daß die motorseitigen
Anlenkpunkte der Gelenkwelle vor der Mittellinie der Vorderachse liegen, und zwar Vorzugsweise
so weit, daß sich die Anlenkpunkte auf der Winkelhalbierenden des ganzen Einschlagwinkels der
Gelenke befinden. Mit den üblichen Antriebsgelenken ergibt sich so ein kleinerer Wendekreis des Kraftwagens
und ein vergrößerter Fußraum für den Fahrer und Beifahrer, der nicht mehr durch den größtmöglichen
Einschlagwinkel der Gelenke, sondern durch die Lenkgeometrie bestimmt wird.
Die Abbildung zeigt eine schematische Darstellung eines Ausführungsbeispiels in Draufsicht.
Das linke Vorderrad 1 ist in einer Linkskurve gegenüber der Geradeausfahrtstellung um den Winkel
β eingeschlagen. Daraus ergibt sich in bekannter Weise, daß das rechte Vorderrad 2 um einen Winkel α
eingeschlagen ist und der Kraftwagen 3 sich um einen ideellen Mittelpunkt 4 auf einen nicht dargestellten
Wendekreis bewegt.
Werden nun bei einer Kurvenfahrt die Vorderräder \, 2 in die äußerste, einer engsten Kurve nach
rechts entsprechende Stellung gebracht, so ist das Gelenk des Rades 1 nur um den Winkel α gebeugt. Die
Differenz zwischen β und α ist aber insbesondere bei Fahrzeugen mit großem Lenkeinschlag und kleinem
Radstand verhältnismäßig groß. Daraus ergibt sich, daß bei der üblichen symmetrischen Anordnung der
größte Einschlagwinkel des Gelenkes 5 nur in einer Linkskurve und in einer Rechtskurve nur im Gelenk 6
des Rades 2 ausgenutzt wird.
Gemäß der Erfindung liegen nun die motorseitigen Vorderradantrieb für Kraftfahrzeuge
Anmelder:
Auto Union G.m.b.H.,
Ingolstadt/Donau, Schrannenstr. 3
Ingolstadt/Donau, Schrannenstr. 3
Beanspruchte Priorität:
Schaustellung auf der am 19. September 1957 eröffneten
Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/M.
Internationalen Automobil-Ausstellung in Frankfurt/M.
Karl Hertel, Düsseldorf,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
Anlenkpunkte 7, 8 der Gelenkwellen vor der Mittellinie
9, 10 der Vorderachse. Auf diese Weise ist es möglich, den Einschlagwinkel der Gelenke 5, 6 gleichmäßig
und besser auszunutzen. Die Anlenkpunkte 7, 8 befinden sich auf der Winkelhalbierenden 12 des ganzen
Einschlagwinkels γ der Gelenke 5 bzw. 6. Auf diese Weise ist der größte Einschlagwinkel γ in zwei
gleich große Winkel für den Einschlag des Rades nach rechts und nach links eingeteilt und so am
besten zum Erreichen eines kleinen Wendekreises ausgenutzt.
Es werden zwar auf diese Weise auch bei der Geradeausfahrt die Gelenke 5 und 6 und die inneren
Wellengelenke in den Anlenkpunkten 7, 8 in der waagerechten Ebene gebeugt. Das ist aber für die
Abnutzung unbedeutend, da die Gelenke auch in symmetrischer Anordnung beim Durchfedern um einen
ähnlichen Winkel in einer vertikalen Ebene gebeugt werden. Eine Mehrbelastung entsteht dadurch also
nicht.
Als Antriebsaggregat wird ein Block verwendet, der aus dem Motor 13 mit Schaltgetriebegehäuse 14
und dem Differentialgetriebegehäuse 15 besteht. Als weiterer Vorteil ergibt sich, daß der Raum für die
Füße des Fahrers bzw. Beifahrers um den Betrag größer wird, den die Verbindungslinie 11 gegenüber
der Mittellinie 9, 10 der Vorderachse in der Fahrtrichtung verlegt worden ist.
Claims (3)
1. Vorderradantrieb für Kraftfahrzeuge, dadurch gekennzeichnet, daß die motorseitigen An-
909 649/245
lenkpunkte (7 und 8) der Gelenkwellen vor der Mittellinie (9, 10) der Vorderachse liegen.
2. Vorderradantrieb nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlenkpunkte (7 und 8)
auf der Winkelhalbierenden des Einschlagwinkels γ der Gelenke (5 und 6) liegen.
3. Vorderradantrieb nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Antriebsaggregat
verwendet wird, bei dem sich in an sich bekannter Weise das Schaltgetriebegehäuse (14)
und der Motor (13) vor dem Differentialgetriebegehäuse (15) befindet.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
ι 909 649/245 11.59
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1069477B true DE1069477B (de) | 1959-11-19 |
Family
ID=594584
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1069477D Pending DE1069477B (de) | Vorderradantrieb für Kraftfahrzeuge. Il8. 3. 58. Internationale Automobil-Ausstellung, Frankfurt/M |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1069477B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4081049A (en) * | 1976-05-04 | 1978-03-28 | Fmc Corporation | Steerable front wheel drive unit |
-
0
- DE DENDAT1069477D patent/DE1069477B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4081049A (en) * | 1976-05-04 | 1978-03-28 | Fmc Corporation | Steerable front wheel drive unit |
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